, 17. Mai 2017
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«Am besten, man ist selber so Feuer und Flamme, dass man die anderen ansteckt!»

Der Jugendkulturraum Flon wird dieses Jahr 20, die Jugendbeiz Talhof wird 10 Jahre alt – am Samstag wird gefeiert. Dan, Leandra, Rasiny und Andreas sind Mitglieder der beiden Betriebsgruppen. Ein Gespräch über Freizeit und Engagement, harten Alkohol und Werbung in Zeiten von Facebook.

Dan Van de Gaer, Leandra Fischer, Rasiny Easwaralingam und Andreas Büttler. (Bild: Andri Bösch)

Saiten: Woher nehmt Ihr die Zeit, Euch ehrenamtlich zu engagieren?

Andreas Büttler: Nach so viel fühlt es sich gar nicht an, denn der Talhof, bei dem ich in der Betriebsgruppe bin, ist für mich Arbeit und Freizeit in einem – mein Freundeskreis.

Rasiny Easwaralingam: Ja, man verbringt quasi die Freizeit unter Kollegen. Viele von der Betriebsgruppe gehören zu meinen besten Kollegen. Wir verstehen uns super – anders ginge das auch gar nicht.

Leandra Fischer: Bei uns im Flon ist es ähnlich locker. Das einzige, was wirklich strukturiert ist, sind die Sitzungen alle drei Wochen.

Wie seid Ihr zum Flon beziehungsweise zum Talhof gekommen?

Dan Van de Gaer: Ich war gerade pleite und habe spontan beim Jugendsekretariat angefragt,
ob ich einmal an der Bar im Flon arbeiten könnte. Damals war mir nicht bewusst, dass man dabei gar nichts verdient, abgesehen vom Trinkgeld, das meist gerade für einen Kebab nach der Party reicht. Ich habe mir das Flon dann trotzdem mal angeschaut – und bin nun seit bald drei Jahren in der Betriebsgruppe.

Leandra: Ich wurde von einem Bekannten gefragt, ob ich seine Nachfolge antreten würde in der Flon-Betriebsgruppe, hatte allerdings keine Ahnung, was mich da erwartet. Die erste Sitzung vor einem Jahr war super, die Leute sowieso, und so bin ich nach und nach reingerutscht.

Ihr macht das Booking selber, die Bar, die Deko und die Werbung für eure Anlässe, im Talhof auch das Licht, den Ton. Von wie vielen Stunden pro Woche reden wir?

Andreas: Das hängt immer davon ab, wie fest man sich einbringt. Es gibt Leute, die kommen jeden Tag in den Talhof oder ins Flon – manche zum Arbeiten, andere zum Abhängen. So klar trennen kann man das wie gesagt nicht.

Leandra: Grundsätzlich können alle den Aufwand selber bestimmen. Bei uns ist niemand verpflichtet, eine bestimmte Anzahl Stunden zu arbeiten.

Andreas: Das Ziel wäre aber schon, dass alle ungefähr gleich viel Zeit investieren. Wobei es auch davon abhängt, was 
man tut: Ein Konzert zu organisieren ist nicht dasselbe, wie rasch zwei oder drei Stunden die Bar zu machen.

Andreas Büttler, 19, ist seit drei Jahren Mitglied der Talhof-Betriebsgruppe. Diesen Frühling hat er den Gestalterischen Vorkurs an der GBS St.Gallen abgeschlossen, jetzt will er Interaction Design an der ZHdK studieren.

Rasiny: Im Talhof arbeitet man im Schnitt etwa einmal im Monat, würde ich sagen, da wir jedes Wochenende Freitag und Samstag geöffnet haben. Manchmal reicht eine Schicht, wenn wir grössere Events haben, braucht es schon zwei oder drei Schichten. Es gibt aber auch zeitintensive Ausnahmen: Einmal haben wir ein Waldhof-Konzert veranstaltet, da waren wir zu dritt zwei Wochen lang jeden Tag im Talhof und haben Blätter für die Deko ausgeschnitten und zusammengenäht. Das war verdammt viel Arbeit. Nachher taten uns zwar die Finger weh, aber wir waren stolz auf uns. Und dem Publikum hats gefallen.

In letzter Zeit gab es viele Neuzugänge in den beiden Betriebsgruppen, sagt ihr. Woran liegts?

Andreas: Das hat viel mit dem Freundeskreis zu tun. Jemand kommt neu dazu, findet es mega cool und holt seine Kollegen ins Boot. Ein kleines Schneeballsystem sozusagen.

Was ist denn so «mega cool» daran?


Rasiny: Ein Pluspunkt ist sicher, dass wir alle einen Schlüssel haben und so jederzeit ein und aus gehen können in den Lokalen. Der Talhof ist mein zweites Wohnzimmer, das empfinde ich als grossen Luxus. Kommt hinzu, dass man zusammen seine Ideen verwirklichen kann und zum Beispiel eine Band holen, die man schon immer einmal hören wollte in St.Gallen. Talhof und Flon stellen uns dafür die Ressourcen und die Infrastruktur.

Andreas: Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Als Privatperson kann man so keine Verluste machen und trotzdem etwas bewegen.

Es gibt doch sicher auch Dinge, die nerven, nicht?


Leandra: Klar. Eigentlich sollten sich ja alle etwa im gleichen Mass beteiligen, aber es gibt auch Zeiten, da sind wir nur ganz wenige an den Sitzungen. Das finde ich mühsam, da wir erst ab einer gewissen Anzahl von Teilnehmenden entscheidungsfähig sind. So ziehen sich kleine Entscheidungen teilweise unnötig in die Länge.

Dan: Ich habe manchmal Mühe mit der Auslastung des Flons. Unter der Woche wird da oft getanzt, jongliert und allerhand anderes gemacht. Man kann also nicht immer spontan vorbeikommen, um mit Freunden zu chillen oder etwas vorzubereiten. Und dann die Technik: Es nervt einfach, wenn dauernd irgendwelche Kabel fehlen oder falsch versorgt wurden. Der Verschleiss ist echt zu hoch…

Gibt es oft Meinungsverschiedenheiten, Puff, Streit?


Leandra: Keine ernsthaften, aber Diskussionen natürlich schon. Meistens geht es dabei ums Budget, um das Programm oder um das Getränkesortiment.

Rasiny: Oh ja, oder um die Schichten.

Andreas: Im Grossen und Ganzen läuft aber alles sehr friedlich.

Gibt es in den Betriebsgruppen auch Geflüchtete oder junge Leute, die frisch in die Schweiz gekommen sind?

Leandra: Bis jetzt nicht. Es gibt zwar einige Mitglieder mit Migrationshintergrund, aber keine, die erst seit kurzem hier sind.

Dan: Mit mir geht einer in die Berufsschule,
 der seit etwa vier Jahren in der Schweiz lebt und jetzt nach St.Gallen gezogen ist. Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, ihn zu fragen, ob er Lust hat, einmal mit ins Flon zu kommen.
 Ein bisschen Anschluss schadet nie.

Ihr könntet ja mal eine Party mit eritreischem Rap oder so veranstalten.

Rasiny: Sowas haben wir noch nie versucht, aber wir haben benefiz-ähnlich etwas organisiert und den Betrag dem Solihaus gespendet. Politisch dürfen solche Anlässe allerdings nicht sein. Das will man bei der Stadt nicht.

Rasiny Easwaralingam, 21, ist seit zweieinhalb Jahren in der Talhof-Betriebsgruppe. Sie studiert Multimedia-Produktion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur.

Dan: Eine meiner ersten Veranstaltungen, bei der ich mitgeholfen habe im Flon, hatte das Motto «Hip Hop sans frontières». Da lief Rap aus der ganzen Welt; Deutsch, Englisch, Suaheli, Philippinisch, Spanisch usw. Das war einer der besten Abende. Es ging dabei aber nicht um Geld, sondern darum, alle unter einem musikalischen Dach zu vereinen.

Was heisst das, die Anlässe sollen nicht politisch sein?


Leandra: Dass wir zwar ein Benefiz-Konzert machen, aber es nicht als das bewerben dürfen – weil wir
 als Teil einer städtischen Institution politisch neutral bleiben müssen.

Aber in der Betriebsgruppe wird hoffentlich schon hin und wieder über Politik diskutiert…

Rasiny: Sicher. Ich würde sogar sagen, dass sich die meisten Mitglieder eher im linken Spektrum verorten, mit einer Ausnahme. Das macht es interessant und man kann so locker mal ein paar Stunden lang diskutieren.

Manche beschweren sich ja gerne darüber, dass «die Jungen» zu wenig interessiert seien an der Realpolitik. Wenn Ihr jetzt zum Beispiel ein Podium im Talhof veranstalten wollen würdet – wäre das denn erlaubt?

Rasiny: Nur wenn es nicht von einer einzelnen Partei organisiert wäre und alle Standpunkte vertreten wären. Denkbar wäre das zwar schon, aber ich glaube, dass man damit vorwiegend jene Jungen erreichen würde, die ohnehin schon politisch interessiert sind.

Leandra: Flon und Talhof sind ja immer auch das, was wir daraus machen… Ich persönlich könnte mir schon vorstellen, einmal ein Podium zu organisieren.

Dan: Ich nicht. Die politische Meinung von anderen ist mir nicht so wichtig, solange ich mit ihnen klarkomme. Für politische Diskussionen gibt es andere Orte.

Wie sieht es mit LGBT-Events aus? Macht Ihr ab und zu was für schwule, lesbische oder transsexuelle Jugendliche – oder sind die sowieso immer dabei?

Leandra: Eher das. Bis jetzt haben wir noch nie speziell einen LGBT-Event organisiert, aber solche für andere Randgruppen: «Disco Diverso» heisst eines unserer Formate, für Leute mit Handicap.

Dan: Jetzt, wo wir darüber reden, erstaunt es mich, dass Homosexualität bis jetzt noch
nie Thema war in der Betriebsgruppe. Wenn jemand das machen will, wäre das auf jeden Fall möglich, behaupte ich, und es würden auch alle dahinterstehen. Talhof und Flon sind offene Räume, wo alle willkommen sind, und wenn jemand mit dem Rollator kommt.

Ihr seid alle volljährig. Wie steht Ihr dazu, dass im Flon und im Talhof kein harter Alkohol ausgeschenkt werden darf?

Leandra: Ich persönlich finde das voll okay, aber es gibt schon viele, die an der Bar nach Appenzeller oder Wodka fragen. Dann erklären wir jeweils, dass es das bei uns nicht gibt – und verweisen auf unser grosses Biersortiment. Klar kommt es vor, dass sich manche daran stören, aber im Grossen und Ganzen wird das Getränkeregime gut akzeptiert.

Leandra Fischer, 20, ist sein einem Jahr Mitglied der Flon-Betriebsgruppe. Sie studiert Soziale Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen.

Dan: Ich würde es begrüssen, wenn wir auch harten Alkohol ausschenken könnten. Nicht weil ich gerne trinke, sondern weil ich denke, dass es vor alle die Schnäpse und Longdrinks sind, die das Geld generieren. Mit Softdrinks und Bier verdient man nicht viel. Mit Spirituosen könnte man die Kasse aufpolieren – was sich wiederum positiv auf das Veranstaltungsprogramm auswirken würde.

Rasiny: Im Endeffekt werden das Flon und der Talhof aber immer noch von der Stadt finanziert, als Teil des Jugendsekretariats. Schnäpse und Drinks würden nicht
zu diesem Image passen. Und zudem gehen, gerade bei uns im Talhof, auch 13- und 14-Jährige ein und aus.

Dan: Aber das Jugendsekretariat steht doch genau für Prävention. Wo, wenn nicht im Talhof oder im Flon, soll man denn diese Arbeit leisten?

Rasiny: Schon, aber wenn man an der Bar arbeitet, hat man ja nicht immer die Zeit zu schauen, ob jemand einen Bändel mit Altersbeschränkung trägt oder nicht. Beim Bier ist das vielleicht nicht so tragisch, aber ich will nicht dafür verantwortlich sein, wenn ein 15-Jähriger einen Whisky Cola im Talhof bekommt. Und wegen dem Argument mit dem Geld: Es gibt durchaus Abende, an denen wir allein mit Bier grosse Umsätze machen.

Dan: Trotzdem höre ich immer wieder, dass sich manche im St.Leonhardspark oder auf dem Roten Platz mit Schnaps betrinken, bevor sie ins Flon oder in den Talhof kommen… Soll das besser sein? Ich fände es besser, sie würden in einem geschützten Rahmen trinken statt irgendwo auf der Strasse. Wenn dann etwas passiert, hätte es im Flon wenigstens Erwachsene rundherum, die wissen, was zu tun ist.

Rasiny: Ich glaube nicht, dass die Leute im Park vorglühen, weil es im Flon keinen Schnaps gibt. Das hat wohl eher mit dem Portemonnaie zu tun…

Dan: Aber unsere Preise sind nun wirklich nicht hoch. Das teuerste Getränk im Flon kostet sechs Franken. Das kann man sich schon leisten.

Leandra: Mag sein, aber allzu günstig darf der Alkohol ja auch nicht sein. Findet übrigens auch das Jugendsekretariat: Kürzlich hatten wir im Flon einen Restposten Bier, den wir loswerden wollten. «Aktion: 3 statt 5 Franken» stand auf einem Plakat neben der Bar. Donat (ein Mitarbeiter des Jugendsekretariats, Anm. d. Red.) bat uns, das Plakat wieder abzunehmen – weil billiger Alkohol zum Trinken animiert.

Wie ist es mit anderen Substanzen, sprich Pillen, Pülverchen & Co.?

Dan: Im Flon haben wir damit selten Probleme. Das ist eher ein Ding von Techno-Parties, und davon machen wir nicht so viele. Gekifft wird manchmal, aber wenn, dann draussen und nicht unmittelbar vor dem Flon.

Dan Van de Gaer, 19, ist seit Sommer 2014 in der Betriebsgruppe des Jugendkulturraums Flon. Er macht eine Ausbildung zum Polymechaniker.

Leandra: Es gibt ja schon ab und zu Partys, wo man ungewöhnlich viel Wasser ausschenkt. Dann weiss ich jeweils, dass manche Gäste wohl nicht nur Alkohol konsumiert haben. Aber solange sie es nicht bei uns im Lokal machen, ist mir das relativ egal.

Rasiny: Bei uns ist es ähnlich. Aber unsere Technopartys sind auch nicht mit jenen im Kugl oder in anderen Clubs zu vergleichen. Im Talhof ist alles ein bisschen harmloser. Wenn ich merke, dass jemand ausfällig wird oder sich nicht mehr im Griff hat – ob das nun dem Alkohol oder anderen Substanzen geschuldet ist – schenke ich dieser Person einfach nichts mehr aus, höchstens noch einen Becher voll Wasser.

Andreas: Ich händle das gleich. Mit ein bisschen Menschenkenntnis merkt man schnell, ob jemand zu viel hatte oder nicht. An der Bar lernt man das schnell.

Sonst noch Skills, die Ihr auch im sonstigen Leben brauchen könnt?

Andreas: Ich kam ja ursprünglich wegen der Technik zum Talhof. Auf diesem Gebiet habe ich persönlich sehr viel gelernt. Aber auch im Gastrobereich, in der Organisation oder im Umgang mit den Leuten.

Dan: Ausserdem lernt man, Verantwortung
zu übernehmen und für etwas einzustehen. Und das Geld einzuteilen.

Bleiben wir beim Geld: Welche Acts würdet Ihr nach St.Gallen holen, wenn Euer Budget ein bisschen grösser wäre?

Leandra: So klein ist es gar nicht. Es reicht durchaus für grössere Acts, sofern man das Geld richtig einteilt und alle dahinter stehen.

Rasiny: Für den einen Act am Jubiäumsanlass, jetzt im Mai auf der Kinderfestwiese, haben wir auch einen grösseren Batzen in die Hand genommen. Das geht schon, wenn man sich traut.

10 Jahre Talhof:
20. Mai, 14 bis 20 Uhr, Kinderfestplatz St.Gallen, mit Be Da, Pa-Tee und Nuuk
21 bis 3 Uhr, Talhof St.Gallen, mit Elderbrook (UK), knoR und Wassily

Dan: Ich hätte gerne mehr Grime in St.Gallen, Leute wie Stormzy oder Skepta. PNL aus Frankreich würde ich auch sofort buchen, aber das wäre wohl doch etwas gar hoch gegriffen. Ich muss Rasiny aber Recht geben: Wenn man das Vertrauen der Betriebsgruppe hat, geht schon sehr viel. Letztes Jahr haben wir zum Beispiel den britischen Rapper Danny Seth ins Flon geholt. Der war nicht ganz günstig – wir dachten, das wird das grösste Minus in der Flon-Geschichte –, doch die Investition hat sich definitiv gelohnt. Am Schluss standen wir mit einer schwarzen Null da.

Ein Event steht und fällt auch mit der Werbung. Wie handhabt Ihr das – druckt Ihr noch Flyer und Plakate oder läuft das meiste über die Sozialen Netzwerke?

Rasiny: Plakate gehören einfach dazu, Flyer auch.
Wir verteilen sie immer etwa an den gleichen Orten; Engel, Grabenhalle, Palace usw. Und in der Schule und im Ausgang sind die Flyer sowieso praktisch.

Andreas: Ja, dann kann man die Leute direkt ansprechen. Mund-zu-Mund funktioniert meiner Meinung nach am besten.

Leandra: Am besten, man ist selber so Feuer und Flamme, dass man die anderen ansteckt!

Rasiny: Genau. Facebook ist aber schon auch ein wichtiger Teil. Alle von der Betriebsgruppe teilen jeweils den Link zur Veranstaltung und laden ihre Freunde ein. Allerdings muss man sagen, dass so die Grenzen auch irgendwann erreicht sind. Stichwort Filterbubble.

Dan: Um diese zu umgehen, muss man auch in den Sozialen Medien Geld in die Hand nehmen. Das Werbebudget verändert sich also nicht gross, nur die Kanäle. Ich staune immer wieder, wie viele Leute man erreicht, wenn man mit ein paar Franken einen Facebook-Beitrag sponsert. Teilweise haben mir schon Leute aus Bern geschrieben, dass sie an ein Konzert kommen. Der Trend zur Online-Werbung wird sich wohl noch weiter verstärken. Plakate und Flyer braucht es tendenziell weniger, dafür an ausgewählten Orten.

 

Die Offene Jugendarbeit Zentrum (OJZ) in St.Gallen setzt sich zusammen aus der Mobilen Jugendarbeit, der Jugendbeiz Talhof, dem Jugendkulturraum Flon sowie dem Flonatelier. Die Mobile Jugendarbeit sucht in der Innenstadt regelmässig die verschiedenen informellen Treffpunkte von Jugendlichen auf.

Die Jugendbeiz Talhof wird gemeinsam mit einer Betriebsgruppe von Jugendlichen betrieben und hat immer freitags und samstags geöffnet. Der Jugendkulturraum Flon wird gemeinsam mit einer Betriebsgruppe von Jugendlichen geführt und bietet die Möglichkeit, unterschiedlichste Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Theater oder anderes zu planen und durchzuführen. In den Flonateliers stehen verschiedene Arbeitsräume wie Siebdruck, Fotostudio etc. zur Verfügung, zudem werden Musikproberäume vermietet und Projektunterstützungen angeboten, wo Jugendliche unter anderem lernen, Gelder zu beantragen, Budgets zu erstellen oder rechtliche Bedingungen einzuhalten.

Infos: js.stadt.sg.ch, flon-sg.ch, talhof.sg

Dieser Beitrag erschien im Maiheft von Saiten.

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