Singen macht glücklich, behauptet die Wissenschaft. Denn beim Singen wird ein Cocktail an Glückshormonen ausgeschüttet, der sich äusserst appetitanregend anhört: Beta-Endorphin, Serotonin, Noradrenalin und Oxytocin (das Kuschelhormon!). Alles Hormone, die Gefühle wie Vertrauen und Liebe hervorrufen. Und weil sich Gesang auch positiv auf Atemrhythmus und Herzfrequenz auswirkt, macht er konzentrierter, kreativer, klüger und sozial kompetenter. Na, wenn es das nicht wert ist.
Mein sonntägliches Singen löst leider noch keine offenkundigen Glücksgefühle aus. Also Montag. Dann ist die Nachbarin, deren Gesang oft durchs Haus schallt, bei der Chorprobe, und da sollte sie jemand vertreten. Dem Gemecker meiner besseren Hälfte nach zu urteilen, scheinen die lockernden Aufwärmübungen jedoch keine positiven Auswirkungen auf meine Gesangsqualitäten zu haben. Am Dienstag jammert dann unser Kater mit, bei dem immerhin nicht wahrnehmbar ist, ob’s ihm missfällt oder nicht. Am Mittwoch werte ich meine Stimme mit Hall auf – im Bad. Das tönt schon besser, sodass sich endlich sowas wie Zufriedenheit einstellt.
Dennoch: Singen schenkt mir zwar zufriedene Momente, macht mich selbst aber eindeutig glücklicher als andere. Und da die direkte Umgebung das eigene Glücksgefühl unmittelbar beeinflusst, ziehe ich am Donnerstag die Notbremse: Statt zu singen beglücke ich meine bessere Hälfte mit Schokolade und liebkose unseren Kater, der es sich auf mir bequem macht. Dies und meine Selbsterkenntnis, nicht mit übermässigem Talent gesegnet zu sein, macht nämlich mindestens ebenso glücklich wie Singen…
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
Noch bis in den Herbst hinein und auch in den zwei folgenden Sommern bleibt die Voliere im Stadtpark eine Buvette. Ab 2029 wird sie zur «Maison des œufs», zum didaktischen Hühnerhof. Die eingereichten Ideen sahen noch ganz andere Nutzungen vor.
Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
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Der FCSG kriegt beim Auswärtsspiel in Lissabon die Grenzen deutlich aufgezeigt. Sie verlieren das Spiel 0:5. Damit geht's für den FCSG jetzt gegen Sheriff Tiraspol in der Conference League weiter. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Notizen zu Christopher Nolans The Odyssey
Anja Braun lebte bereits 18 Jahre in der Schweiz, als sie sich gemeinsam mit ihrer Familie entschied, sich einzubürgern. Es war ein logischer Schritt. Das Verfahren war es nicht immer.
Neues Buch
Bereits 1971 eröffnete Ursula Krinzinger ihre erste Galerie in Bregenz. Bis heute prägt sie die Kunstszene weit über die Bodenseeregion hinaus. Nun befasst sich die Bregenzer Sommerausstellung im Palais Thurn und Taxis mit der Galeristin.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 5: Emil Brunner – «Berg Kind Welt», Rapid Openair und Kulturufer.
Der Spagat zwischen europäischen Nächten und biederem Superleague Alltag ist oft schwer. So auch heute. Eine Leistungssteigerung und die richtigen Wechsel in der zweiten Halbzeit reichen aber für die ersten drei Punkte der Saison.
In leichten Pastelltönen und dunklen Ölfarben setzt sich der deutsche Künstler Marcel Hüppauff mit dem Profiradsport auseinander. Dabei treten in seiner Schau im Chambre Directe-Schubiger in St.Gallen nicht nur Menschen, sondern auch Katzen in die Pedale.
Mit Hildegard Fässler (1951–2026) verstarb kurz vor ihrem 75. Geburtstag eine der profiliertesten Ostschweizer Politikerinnen an den Folgen einer schweren Erkrankung. Nachruf einer langjährigen Weggefährtin.
Versteckt im Sittertal produziert die Kunstgiesserei Werke renommierter Künstler:innen. Dabei gilt es oft, Neues auszuprobieren und Lösungen zu finden – mit Zucker, Wachs und natürlich Metall. Saiten erhält einen Einblick in das verrückte Schaffen am Rande St.Gallens.
Der FC St.Gallen gewinnt gegen den haushohen Favoriten aus Lissabon mit 2:1. Die grösste Sensation, die dieses Stadion je gesehen hat. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 4: Cyprien Gaillard – «When you expect flutes, it whistles», «Komm Glüückck» und Jeremy Reeds Buch Du stirbst nur zweimal – Ein Sylvia Plath-/Victoria Lucas-Roman.
Kolumne: Heppelers Bestiarium
Die Baupläne sind gezeichnet, das Baugesuch liegt zur Vorprüfung bei der Stadt – doch noch ist einiges rund um den Wiederaufbau der Rorschacher Badhütte zu klären. Was passiert zum Beispiel mit all den angerosteten und teils verbogenen Scharnieren, Schlössern und anderen Eisenteilen, die die Taucher aus dem See heraufgebracht haben?