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GuckKasten – junges Filmforum
«GuckKasten» - ein Open Screening im Theater 111. Gezeigt werden Filme von Schweizer Nachwuchs-Filmemachern und Profis. Nach jeder Vorführung gibt es ein kurzes Gespräch, bei dem das Publikum Fragen an die Filmemacher stellen kann. Durch den GuckKasten wirft man einen Blick hinter die Kulissen und in die Welt der Visionäre und Filmemacher von morgen… Wer sind die Magier, die fantastische Geschichten auf die Leinwand zaubern? Wie entsteht ein Film von der ersten Idee bis zur letzten Klappe?
Film, 09.06.2017, 20 Uhr, Theater 111, St. Gallen
Grenzen – Schnittstelle Erdgeschoss
Dr. Doris Zoller, Architektin und Stadtplanerin aus München, zeigt über eine rein architektonische Betrachtungsweise hinaus die enorme soziokulturelle Bedeutung der Erdgeschosszone im verdichteten europäischen Wohnungsbau auf. Diese herausragende Rolle begründet sich zunächst aus ihrer Position: Sie wird auf Augenhöhe wahrgenommen. Sie ist Gebäudesockel und  Interaktionsraum zugleich. Hier treffen Architektur und Stadtleben, Individuum und Gemeinschaft, Privatheit und Öffentlichkeit aufeinander und formen sich aus einem Gemenge von architektonischen, sozialen und ökonomischen Schwellen und Übergangsräumen zu Räumen des Dazwischen aus. Doris Zoller zeigt auf, dass diese Transfer- und Übergangszonen in enger Wechselwirkung zwischen der Typologie von Wohngebäuden und dem Charakter der angrenzenden öffentlichen Räume stehen. Die Erdgeschosszone ist also weit mehr als eine Reihung funktional notwendiger Räume, sie birgt Bereiche der Nutzbarkeit und Aneignung für die Stadtbewohner und trägt somit wesentlich zur Identität eines Quartiers und damit letztlich der gesamten Stadt bei.
Vortrag, 12.06.2017, 19:30 Uhr, Architektur Forum Ostschweiz, St. Gallen
interkultureller Begegnungstag 2017
Am Samstag 17. Juni 2017 findet der 14. interkulturelle Begegnungstag im Zentrum der Stadt St.Gallen statt. Musik- und Tanzgruppen, KünstlerInnen, Kulturvereine, Fachstellen, NGO"s und Migrantenvereine zeigen musikalischen und kulturellen Beiträge aus naher und ferner "Heimat". Mit Konzertbühne, Markt- und Informationsständen und grossem Kulinarium setzen sie ein Zeichen für die kulturelle Vielfalt und gegen Rassismus. The World meets St.Gallen - Die ganze Welt in unserer Stadt! Kontakt: www.begegnungstag.ch
Diverses, 17.06.2017, 10 Uhr, Marktgasse - Waaghausplatz, St. Gallen
Tutti Soli
Unter dem Titel TUTTI SOLI trifft das Appenzeller Kammerorchester bereits zum zweiten Mal auf junge Solistinnen und Solisten der Kantonsschule Trogen. In abwechslungsreicher Werkfolge erklingen Soloinstrumente bzw. Gesangssoli, die vom Kammerorchester begleitet werden. Zu hören sind Werke von Mendelssohn, Mozart, Fauré, Beethoven, Bizet, Schostakowitsch, Grieg und Piazzolla.   Konzertmeisterin Christine Baumann Leitung Jürg Surber Eintritt frei, Kollekte Apéro im Anschluss an beide Konzerte
Konzert, 17. 6., 19:30 Uhr, Alte Stuhlfabrik, Herisau 18. 6., 17 Uhr, Aula Kantonsschule Trogen
Fundstücke - Findlinge - Found Pieces
Der Künstler Roger Sünkel versammelt, verfremdet und verdichtet Raritäten und Kuriositäten unseres Alltags. Eröffnungsapéro am Samstag, 20. Mai 2017, 11 bis 16 Uhr Sonntagsapéro am Sonntag, 28. Mai 2017, 11 bis 15 Uhr
Ausstellung vom 20.05. bis 17.06.2017, OPUSzwei, St. Gallen
Retro-Vernissage Erich Willi (Eru) Rutishauser
Sammlung und Zusammenstellung von Ölbildern, Aquarellen, Karikaturen, Comics, Skizzen etc. Eine Zusammenfassung des kurzen Lebens von Erich Rutishauser. Einem jungen Menschen, der viel zu früh von uns ging. Ein junger Rorschacher Künstler, der uns wundervolle Werke hinterliess. Werke, die sein Leben widerspiegelten. Werke, die nie in Vergessenheit geraten dürfen und sollen. Begrüssung: Stadtpräsident Thomas Müller, Ansprache: Fotograf Mäddel Fuchs, Musikalische Begleitung: Agnieszka Gorgon
Diverses, 17.06.2017, 11 Uhr, Trafo, Rorschach
So near and far away
Jazz und Orientalische Musik - "so near and far away" - das Sommerkonzert im Kronenbühl Rehetobel mit dem AION Quartett. Es spielen am Samstag 17. Juni auf der Terrasse am Berg: Christian Berger, Michael Gassmann, Dusan Prusak und Dominic Doppler. Infos und Reservation unter www.kronenbuehl.ch
Konzert, 17.06.2017, 20 Uhr, Kronenbühl, Rehetobel
Moment x Musik mit StimmSaiten
Beim letzten Konzert der Reihe "Moment x Musik" werden wir im öffentlichen Raum auftreten. Bei diesem Konzert positionieren wir uns in der südlichen Altstadt im Abstand von ca. 30-50 Metern – und zwar an Orten mit einer spannenden Resonanz. Ebenfalls werden wir einander nicht sehen. Mit Mikrophon und Verstärker sind wir jedoch "hörend" miteinander verbunden. Das Konzert wird ein 90minütiger Freiflug sein. Die Zuschauenden erleben vier Individuen mit ihrem jeweils eigenen Klangraum – und dennoch überall ein Zusammenspiel – ohne visuellen Kontakt.
Konzert, 18.06.2017, 13 Uhr, Klosterviertel Südliche Altstadt St. Gallen, St. Gallen
"Yes, don't panic!" im Hof Wil
VERSCHOBEN VOM 17. AUF DEN 18. JUNI... Mit Beat Keller – Feedback Gitarre, Christoph Grab – Saxofon, Urs Baumgartner – Keyboards, Lukas Lulu Meier – Drums, Marc Jenny – Kontrabass... Der imposante Dachstock vom Hof Wil gehört zu den momentan attraktivsten Orten für kulturell nutzbare Zwischenräume in der Ostschweiz. Ideal geeignet für das Musikkonzept von Marc Jenny mit dem klingenden Namen «Yes, don’t panic!». Das ist ein Programm, mit dem sich frei improvisierende Musiker via Tablets gegenseitig Spielanweisungen geben können. So entsteht Musik im Moment mit hohem Risikofaktor, intensivem Spannungsanteil und berührender Emotionalität.   Das Improvisieren mit losen Spielanweisungen gibt der Musik immer eine Richtung vor, hält sie dynamisch und facettenreich – ohne jedoch ins Belanglose abzudriften. Das Konzept von «Yes, don’t panic!» ist zudem so angelegt, dass es Musiker zusammenbringt, die sich noch gar nicht kennen. Diese Spontanität trägt ebenfalls zur Dringlichkeit der Aufführung bei. Für das Konzert in Wil konnte Marc Jenny vielseitige Musiker gewinnen. Alle bringen viel Erfahrung in unterschiedlichen musikalischen Kontexten mit und überzeugen durch eine eigenständige musikalische Sprache.
Konzert, 18.06.2017, 19:30 Uhr, Hof zu Wil, Wil SG
Salon de Débat: «Leben und leben lassen»
Das Leben ist mehr als nur eine biologische Erscheinungsform. Es verkörpert für uns etwas ungemein Wertvolles, Erstrebenswertes, Vitalität. Wir wollen möglichst nach unseren Vorstellungen leben und erwarten, dass man uns so leben lässt. Wir wissen, dass nicht allein unser Lebensentwurf zählt, sondern ebenso auch die der anderen Menschen, was mitunter zu Konflikten führen kann und Verantwortung erfordert. Aber: Genügt die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen den Menschen, oder besitzen wir als die »Krone der Schöpfung« eine besondere Verantwortung für die Umwelt? Was resultiert daraus für unser Selbstverständnis und unseren Lebensstandard in einer globalisierten Welt? Im Rahmen des zweiten Salon de Débats, beschäftigen wir uns mit dem Thema "Der Mensch - die Krone der Schöpfung?" Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen sich nach einem einleitenden Vortrag darüber auszutauschen. Die Philosophin Susann Brauer führt in das Thema ein und moderiert die anschliessende Diskussion. Dr. Susanne Brauer ist promovierte Philosophin und Mitbegründerin von Brauer & Strub | Medizin Ethik und Politik. An der Paulus Akademie in Zürich leitet sie den Fachbereich «Bioethik, Medizin und Life Science» und ist am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte an der Universität Zürich als wissenschaftliche Mitarbeiterin affiliiert. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vortrag, 18.06.2017, 11 Uhr, Kult-Bau, St. Gallen
"Yes, don't panic!" im Lattich zum Ersten
Marc Jenny präsentiert eine weitere Serie von «Yes, don’t panic!» im Lattich. Sein «conducting concept for improvising ensembles» bringt unterschiedliche MusikerInnen zusammen, welche sich via Tablets gegenseitig Spielanweisungen senden. So entsteht eine Improvisationsgrundlage – angelegt als abenteuerliche Klangreise jenseits von Hörgewohnheiten und Erwartbarkeiten. Und dank dem hochkarätigen Ensemble gilt: Keine Panik! Mit Paul Giger, Michael Neff, Roman Rutishauser, Linda Vogel und Lika Nüssli (Installation).
Konzert, 22.06.2017, 20:30 Uhr, HALLE, St. Gallen
"Yes, don't panic!" im Lattich zum Zweiten
Am zweiten Abend von «Yes, don’t panic!» im Lattich präsentiert Marc Jenny spannende Persönlichkeiten aus der Schweizer Improvisationsszene. Die Musiker, allesamt faszinierende Meister in der metaphysischen Klangerweiterung, sind via Ipads vernetzt. So leiten und gestalten sie gemeinsam eine Improvisation irgendwo an den Rändern von akustischer Sounderzeugung und elektronischer Klangverfremdung. Mit Peter Conradin Zumthor, Flo Stoffner, Stefan Baumann, Raphael Loher, Marc Jenny und Lika Nüssli (Installation).
Konzert, 23.06.2017, 20:30 Uhr, HALLE, St. Gallen
Diesseits und Jenseits
Der Konzertchor Ostschweiz singt die Lenz- und Liebeslieder op. 72 von Hans Huber (1852 -1921). Er ist ein unbekannter Komponist, der für die Musikwelt der Schweiz von grosser Bedeutung war. Er gründete zB das Konservatoriums Basel (1905). Die klavierbegleiteten Kammermusikwerke haben einen hohen musikalischen Stellenwert. Sie zeigen eine ganz persönliche Ausdrucksweise, welche von Robert Schumann und Johannes Brahms beeinflusst ist. Zudem werden Lieder von Aaron Copland, Duke Ellington und Micheal Tippett aufgeführt.
Konzert, 25. 6., 19 Uhr, Evang. Kirche Oberuzwi - 2. 7., 19 Uhr, Kath. Kirche Rotmonten St. Gallen
Nicolas Bischof - Short stories
Nicolas Bischofs Ölbilder erzählen Geschichten; Geschichten die sich aus den Erinnerungen der Betrachter formieren. Nicht Promis setzt der Zürcher Maler (und Karikaturist) in Szene, sondern Personen aus dem Alltag. Ob es gar Menschen sind, die am Rande der Gesellschaft leben? Dies zu interpretieren überlässt Nicolas Bischof den Betrachern.
Ausstellung vom 10.06. bis 01.07.2017, Macelleria d'Arte, St. Gallen
Turnen für Seniorinnen
Anmeldung nicht notwendig. Kosten chf. 5.- pro Stunde, Betrag wird bar eingezogen. Ausschliesslich für Frauen.
Diverses, Vorstellungen von 26.04. bis 05.07.2017, Turnhalle Rosenacker, Goldach
Tanz mit Bruce #8
Vier Künstlerinnen, Modedesignerinnen, Innenarchitektinnen und Zeichnerinnen aus Basel, Berlin, St. Gallen und Zürich werden sich dem Thema Kleid – in seiner physischen als auch immateriellen Form – in den verschiedenen Metiers Installation, Zeichnung, Mode, Fotografie, Musik und Szenographie nähern. Was ist ein Kleid? Eine Grenze, die sich mit uns bewegt und verändert? Für den einen ist es Zwang, für den anderen ein ästhetisches Statement und für einen Dritten ist es Schutz – das Kleid ist in seiner Metaphorik unbegrenzt. Es ist die persönlichste Architektur, die man auf sich trägt. Es ist eine optische Täuschung oder auch eine inszenierte Erscheinung. Es ist eine bewusste oder unbewusste Illusion, die man von sich selbst erschafft. Es ist die Grenze, die das Innen verdeckt und das Aussen sichtbar macht. Der versteckte, intime Raum zwischen dem Menschen und dem Kleid, der Haut und dem Mantel, wird öffentlich zugänglich. Die Innenwelt spiegelt das persönliche Verhältnis von der Trägerin und dem Kleid dar. Im Inneren wird ein Abdruck geschaffen, Emotionen bewahrt, eine Hülle geformt, die teilweise von aussen sichtbar wird. Das Kleid, der Mantel, versucht dabei skulptural einen Schutz für das Innere zu gewähren. Der Aussenraum sucht dabei zugleich die Nähe zum Innenraum. Innen- und Aussenraum setzen das Kleid in Bewegung. Durch eine Komposition von überdimensionalen Mänteln im Raum, werden Gesten und Posen kreiert, die die Grenze von Aussen und Innen hinterfragen und passierbar machen lassen. Kuratiert von Katja Baumhoff und Jan Sebesta
Ausstellung, Vorstellungen von 09.06. bis 07.07.2017, Eisenwerk, Frauenfeld
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