| | Dreck |  |
| | Dienstag, 14. Februar 2012, 10:00 Uhr | | Werkstatt, Konstanz | | | Jahrelang hat der Araber Sad von Deutschland geträumt: von der deutschen Sprache, der Literatur und der Philosophie. Jetzt ist er da. Und der Traum zerplatzt. Gegen die Anfeindungen, rassistischen Bemerkungen und Vorurteile, die ihm täglich entgegengeschleudert werden, kann sich Sad irgendwann nicht mehr zur Wehr setzen. Schritt für Schritt legt er die eigene Persönlichkeit ab und fügt sich dem AusländerKlischee vom faulen, verlogenen und asozialen Fremdling, das man von ihm erwartet. Die Er füllung aller Ressentiments wird zur Überlebensstrategie. Er jobbt als Rosenverkäufer, lächelt aufmunternd, wenn man ihn beschimpft und warnt vor sich selbst: »Es stimmt, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig. Das stimmt.« Die aufkeimende Sehnsucht nach der alten Heimat, nach Back Gammon und Tee, der Familie und dem Gefühl als freier Mensch respektvoll behandelt zu werden, unterdrückt er ehrgeizig. Ganz langsam geht Sad an sich selbst und der Gesellschaft zu Grunde. Robert Schneiders bewegender Monolog über einen Fremden, der sich und sein Leben rechtfertigt, ist der verletzende und aufwühlende Hilfeschrei eines Mannes, der eigentlich nur in dieser Gesellschaft ankommen wollte, aber immer wieder an den Rand der Gesellschaft zurückgedrängt wird.
Infos:
| Türöffnung: | 10:00 Uhr | | Beginn: | 10:00 Uhr |
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Art / Stil:
Theater
- Schauspiel
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Veranstaltungsort:
Werkstatt Inselgasse 78462 Konstanz
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Tel: (+49 753 19 00 150) Web: http://www.theaterkonstanz.de
Bitte Öffnungszeiten beachten!
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| Weitere Anlässe am selben Veranstaltungsort: | | zur Zeit keine... |
| | | Weitere Anlässe der selben Rubrik: | Dienstag, 22. Mai 2012, 19:30 Uhr Kino Theater Madlen, Heerbrugg | Dienstag, 22. Mai 2012, 20:00 Uhr Casinotheater, Winterthur | Dienstag, 22. Mai 2012, 20:00 Uhr Werdenberger Kleintheater fabriggli, Buchs SG | Dienstag, 22. Mai 2012, 20:00 Uhr Stadttheater Konstanz, Konstanz | Dienstag, 22. Mai 2012, 21:00 Uhr Kommunales Kunst- und Kulturzentrum K9, Konstanz |
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 | Super Publikum heute Zur Lage der St. Galler Kulturpolitik - Mai 2012
Editorial
Wer einen Film machen möchte, der über zwei Millionen Franken kostet, der müsse die Schweiz verlassen, sagte kürzlich der Regisseur Peter Liechti. So viel Geld bekomme hier niemand für einen Film. Um überhaupt an Gelder zu kommen, habe man früher Pressekritiken vorweisen müssen, heute werde nach Besucherzahlen gefragt. Hört sich nach... mehr |
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