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Emil Grubenmann
Sonntag, 1. August 2010, 0:00 Uhr / (bis Sonntag, 15. August 2010)
Station (Agathe Nisple), Appenzell
Emil Grubenmann junior war in den 1970er-Jahren ein bekannter Fotograf, einer, der den Beruf à fond gelernt hatte, das Handwerk beherrschte, zudem einen besonderen Blick für Menschen hatte, den richtigen Moment abwarten konnte. Er war, das wusste man schon damals, mit seiner Leidenschaft und Kompromisslosigkeit, seiner Intuition ein Künstler. Dann kehrte Emil Grubenmann dem Appenzellerland den Rücken. Er übte andere Berufe aus, bildete sich in vielen Gebieten weiter, hängte die Kamera an den Nagel. Heute lebt er in Deutschland. Die bis zu seinem Wegzug im Appenzellerland entstandenen Aufnahmen, Papierabzüge und Negative, lagerten in Ordnern und Schachteln, gerieten in Vergessenheit. Aber sie überdauerten die Zeit. Die Fotografien, die jetzt erstmals öffentlich gezeigt werden, sind einerseits Zeitdokumente. Sie führen einem eine noch nahe, aber versunkene Zeit vor Augen. Sie zeigen Menschen in alltäglichen Situationen, im Gespräch, konzentriert, in sich gekehrt, stolz, nachdenklich, fröhlich, skeptisch, herausfordernd. Ältere werden sich an viele Gesichter erinnern, an Namen, an Geschichten und Zusammenhänge. Einige werden sich selber erkennen, sich daran erinnern, wie sie damals waren. Anderseits aber ist in den Aufnahmen etwas Überzeitliches zu spüren. Die vergehende Zeit hat ihnen ihren unmittelbaren Bezug genommen. Sommerpause: 18. Juli bis 1. August Ausstellungsdauer bis 15. August


Infos:


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Art / Stil:

Kunst / ausstellungen
    - Galerie



Veranstaltungsort:

Station (Agathe Nisple)
Jakob Signerstrasse 5
9050 Appenzell

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Tel: +41 71 787 33 30
Web: http://www.nisple.com

Bitte Öffnungszeiten beachten!
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