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Ignaz Heinrich von Wessenberg - Kirchenfürst und Kunstfreund
Samstag, 19. Juni 2010, 0:00 Uhr / (bis Sonntag, 12. September 2010)
Städtische Wessenberg-Galerie, Konstanz
Die Geschichte seiner Sammlung und seiner Galerie. Sechzig Jahre seines langen Lebens hat Ignaz Heinrich von Wessenberg in Konstanz gelebt und ist durch seine Tätigkeit als reformorientierter Generalvikar und letzter Bistumsverweser bis heute unvergessen. Weitaus weniger bekannt ist Wessenbergs ausgeprägtes Interesse an der bildenden Kunst. Er hinterliess eine ansehnliche Kupferstich- und Gemäldesammlung und setzte sich nachhaltig für die Konstanzer Malerin Marie Ellenrieder ein. Wessenbergs Sammlung ist eine typische Privatkollektion, die den Geschmack und die Neigungen desjenigen spiegelt, der sie zusammentrug. Als Kirchenmann bevorzugte er Bilder religiösen Inhalts, schätzte jedoch auch niederländische und deutsche Landschaftsdarstellungen. Die meisten Werke erwarb er auf seinen zahlreichen Reisen, darunter auffallend viele in Italien. Anlässlich Wessenbergs 150. Todestag wird seine bemerkenswerte Sammlung, die in den letzten Jahren systematisch restauriert und erforscht wurde, nun erstmals nach 1945 in einer grossen Ausstellung gezeigt. So erschliesst sich nicht nur ein wichtiges Stück Konstanzer, sondern auch deutscher Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts.


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Art / Stil:

Kunst / ausstellungen
    - Galerie



Veranstaltungsort:

Städtische Wessenberg-Galerie
Wessenbergstrasse 43
78462 Konstanz

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Tel: +49 7531 900 37 6
Web: http://www.konstanz.de

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