| | Martinka Kremeckova |  |
| | Mittwoch, 26. Mai 2010, 0:00 Uhr / (bis Sonntag, 22. August 2010) | | Schaukasten Herisau, Herisau | | | "Ich liebe Welterklärungsmodelle", sagt Martinka Kremeckova. So erstaunt es nicht, dass ihre Arbeit immer wieder um das Entstehen und Vergehen von Welt, von Materie, von Leben, von Dingen kreist. Aus ihren Beobachtungen und Überlegungen entwickelt sie verführerisch irreführende Objekte, Auslageordnungen, Zeichnungen und Rauminstallationen. Ihre Werke sehen oft auf den ersten Blick medizinhistorischem Ausstellungsgut oder Physiklaboreinrichtungen zum Verwechseln ähnlich. Oder sie sind kaum wahrnehmbar, weil sie als Trompe l?oeuil den materiellen Verfall in Form von Schimmelpilzen vorwegnehmen. Auch im Malen von Dreck und Schmutz ist Martinka Kremeckova eine Meisterin. Auf den zweiten Blick öffnen sich Abgründe der Ironie und Wunder des Absurden. Ihre Reliefs sind Querschnitte, die Einblick geben in die knochenähnliche organische Innenstruktur von gebautem Mauerwerk; die Zeichnung ?Flügel? untersucht die Befestigung von Flügeln am Rücken eines Engels, als handle es sich um Rekonstruktionen aus der Dinosaurierforschung. Behauptungen im Triangel von Sehen, Wissen und Glauben überzeugen durch die handwerkliche Präzision.
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Art / Stil:
Kunst / ausstellungen
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Veranstaltungsort:
Schaukasten Herisau Poststrasse 10 9100 Herisau
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Tel: +41 79 648 32 24 Web: http://www.schaukastenherisau.ch
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| Weitere Anlässe am selben Veranstaltungsort: | Mittwoch, 30. Mai 2012, - Uhr Schaukasten Herisau, Herisau |
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| | | Weitere Anlässe der selben Rubrik: | Donnerstag, 24. Mai 2012, - Uhr Nextex, St. Gallen | Freitag, 25. Mai 2012, - Uhr Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz | Samstag, 26. Mai 2012, - Uhr Kunstraum, Kreuzlingen | Sonntag, 27. Mai 2012, 15:30 Uhr Napoleonmuseum Schloss, Salenstein | Mittwoch, 30. Mai 2012, - Uhr Palais Liechtenstein, Feldkirch |
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 | Super Publikum heute Zur Lage der St. Galler Kulturpolitik - Mai 2012
Editorial
Wer einen Film machen möchte, der über zwei Millionen Franken kostet, der müsse die Schweiz verlassen, sagte kürzlich der Regisseur Peter Liechti. So viel Geld bekomme hier niemand für einen Film. Um überhaupt an Gelder zu kommen, habe man früher Pressekritiken vorweisen müssen, heute werde nach Besucherzahlen gefragt. Hört sich nach... mehr |
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