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Orgie
Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:00 Uhr
Theater Chur, Chur
Stück von Pier Paolo Pasolini in einer Inszenierung von Wolfram Frank. Das Werk Pier Paolo Pasolinis ist von einer unübersehbaren Geste, Bewegung geprägt - die von den glückhaften Anfängen im bäuerlichen Friaul, dem die Familie seiner Mutter seit Generationen entstammte, über die Hoffnungen auf das proletarische Rom, langsam, aber unaufhaltsam in eine tödliche Verzweiflung führte (die der Mord an Pasolini 1975 in Ostia schliesslich besiegelte). Pasolini, der als friaulinischer, als rätoromanischer Lyriker begann, wurde erst durch seine Filme weltberühmt; seine sechs Theaterstücke, die alle 1966 entstanden, blieben bis heute weitgehend unbekannt. ORGIE ist die Retrospektive auf eine letzte Nacht und einen letzten Tag, die alle Verhaltensnormen umwerfen und ins Gegenteil umkehren. Ein Mann und eine Frau quälen sich zu Tode, um in einer dem Nihilismus verfallenen Welt doch noch den Kern ihrer Existenz zu berühren. Obwohl Pasolini die einzige Persönlichkeit der rätoromanischen Sprachfamilie ist, dessen Werk Weltgeltung und geschichtliche Bedeutung erreicht hat, ist er in Graubünden gleichsam nie ?angekommen?. Es ist das dritte Mal, nach ?Calderon? (1995) und ?Soweit mich meine Füsse tragen? (2001), dass IN SITU ein Pasolini-Projekt erarbeitet.


Infos:

Beginn: 20:00 Uhr

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Art / Stil:

Theater
    - Schauspiel



Veranstaltungsort:

Theater Chur
Zeughausstrasse 6
7000 Chur

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Tel: +41 81 252 66 44
Web: http://www.theaterchur.ch

Bitte Öffnungszeiten beachten!
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