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Zuflucht auf Raten
Donnerstag, 13. Mai 2010, - Uhr / (bis Sonntag, 6. Februar 2011)
Küefer-Martis-Huus, Ruggell

Liechtenstein und die Juden.

Dass in der Liechtensteinischen Landesgeschichte auch einige, meist kurze Kapitel mit jüdischer Geschichte eine Rolle spielen, ist nur wenigen bekannt. Schon im 17. Jahrhundert fanden Juden in einzelnen Orten des Landes Zuflucht. Damals konnte sich am Eschnerberg sogar für kurze Zeit eine Jüdische Gemeinde etablieren. Hundert Jahre später wurden zahlreiche jüdische Familien in verschiedenen Gemeinden aufgenommen, nachdem sie aus Sulz vertrieben worden waren. Vor allem jedoch in den 1930er Jahren entwickelte sich Liechtenstein zu einem fast magischen Ort. Hier, im kleinen Fürstentum hofften zahlreiche Juden Zuflucht und Schutz vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten finden zu können. Leider war dies nur wenigen und nur gegen hohe finanzielle Auflagen vorbehalten. Trotzdem war das Land - gemessen an seiner Einwohnerzahl - Rettung für viele. Die Ausstellung im Küefer-Martis-Huus versucht anhand von Bildern und Dokumenten und anhand von Einzelschicksalen einen Einblick in diese höchst unterschiedlichen Kapitel der Liechtensteinischen Landesgeschichte zu geben. Der inhaltliche Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem 20. Jahrhundert und auf Geschichten von Diskriminierung, Verfolgung, Flucht und Vertreibung. Videointerviews stellen zudem in Liechtenstein lebende Menschen mit ganz unterschiedlichen Familiengeschichten, Lebensentwürfen und Einstellungen zu ihrer jüdischen Herkunft vor.




Infos:

Beginn: - Uhr

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Art / Stil:

Kunst / ausstellungen
    - Kulturgeschichte


Link:

- http://www.kmh.li


Veranstaltungsort:

Küefer-Martis-Huus
Giessenstrasse 53
9491 Ruggell

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Tel: +41 423 371 12 66
Web: http://www.kmh.li

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