Wer weiß, was "österreichische Notwehr" ist?
06.08.2009, 17:20 Uhr

Jener 14-jährige, der beim einem Einbruch in eine Kremser Merkurfiliale, von Beamten erschossen wurde, ist, so ergab nun die Obduktion, durch die sogenannte “Niederösterreichische Notwehr”, zu Tode gekommen. Schuss in den Rücken.
Wie auch kürzlich jener Motorradfahrer, der einem Haltebefehl eines niederösterreichischen Polizisten nicht sofort nachgekommen ist. Schuss in den Rücken. Exitus. 6 Monate bedingt für den Schützen. Kleine Geldstrafe.

Warum schiessen Beamte einem Motorradfahrer hinterher, warum knallen sie einen flüchtenden Einbrecher ab? Der Gebrauch der Dienstwaffe ist streng reglementiert, und ihr Einsatz nur für den äußersten Notfall vorgesehen.
Der Beamte schiesst, weil er in einem Land lebt, dessen Landeshauptmann zum Tode von zwei Rumänen vermeldet: “Wer in Niederösterreich etwas anstellt, der muss eben auch mit dem Schlimmsten rechnen.”
Der Beamte schiesst, weil er glauben könnte, dass sein größenwahnsinniger Landeshauptmann es als jedes Polizisten Pflicht ansieht, jede und jeden, die sich beim Anblick einer Uniform nicht gleich devot und ergeben zeigen - wenn nicht gleich zu erschiessen - so wenigstens mit Schüssen so einzudecken, dass die Delinquenten für sein Lebtag sicher sind, wer der Kaiser im Lande ist.

Nun gibts Empörung. Nona. Vor allem von den Grünen und der SPÖ. Die ÖVP, und ganz klar die FPÖ, sagen nichts dazu. Warum sagen sie nichts? Weil sie wissen, dass der Großteil der österreichischen Bevölkerung dieses Vorgehen der Polizei gutheißt. Wer etwas verbricht, hat sein Recht auf Leben verwirkt.

Wenn einen die Hardliner und Todesstrafeakklamierer in Texas nicht das Fürchten lehren, dem jagen die Spiesser aus Österreich die Gänsehaut über den Rücken.
Nur ein paar demokratische Spinner, vermutlich auch “amtsbekannt” finden das nicht in Ordnung.

Für mich ist es so, dass die Kugel, die den 14-jährigen in den Rücken traf, zuerst aus dem Mund von Erwin Pröll abgefeuert, und mit der Autoritätshörigkeit seiner Spiesser zum Dumdum geschlitzt wurde.

Es ist anzunehmen, dass sich niemand bei der Familie des Toten entschuldigt. Und es ist ebenso anzunehmen, dass die durchaus auch bedauernswerten Beamten, zu Hause sitzen, plärren und im Selbstmitleid baden.
Das kann man gut, in Pröllenland.

Wenn ihr das nächste Mal nach Österreich kommt, denkt daran, wie schnell man hier sterben kann.
It’s a dangerous country. Schiessen und dann Plärren.

  Querfeldein      Man of constant sorrow
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01 petze, Montag, 31. August 2009, 17:12

Einfach ein bisschen dummmmmmmmmmmmmmm und heeeeeeeeeeeeeetzerisch dieser Kommentar, gelle. Passiert in der schwiez natürlich nit. und ganz zu schweigen von anderen EU Staaten. Da geschehen ganz andere ungeheuerliche Dinge bzgl. Missbrauch der Exekutive. Aber da wird das als normal angesehen. Toll, dass das bei uns was Besonderes ist.
02 man of constanr sorrow, Montag, 31. August 2009, 21:49

Wo sind die Fakten, Petze? In welchen EU-Staaten passiert was? Was, und wo in Schweiz? Oder einfach einmal ein bisschen proleten und behaupten? Wird schon was hängenbleiben? So auf die Pröllene?


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