, 20. April 2016
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FCSG vs. FC Sion im Senf-Ticker – 2:1 – Amen Aus Schluss Fertig – GEIL!!!

St.Gallen zeigt eine starke Reaktion und gewinnt dank zwei Salli-Treffern mit 2:1 gegen Sion.

FCSG – FC Sion 2:1 Endresultat

Wären die Sitze im Stadion nicht grün und Bier und Wurst geniessbar, könnte man übrigens meinen, wir wären hier beim Züri Derby. Halbleer wär untertrieben.   Adrenalin (LIVE auf toxic.fm!) musste soeben ihr erstes Autogramm geben. Eine göttliche Fügung oder doch ein ernstzunehmendes Zeichen, dass in St.Gallen nicht mehr die Männer auf dem Feld die Stars sind? Wir werden sehen. In ungefähr 10 Minuten geht es hier los.   Wir haben bereits unsere Plätze eingenommen. Nach dem Debakel gegen Basel wollten wir ja auch zu Hause bleiben, wir haben uns aber bei Saiten bis zur Sommerpause verpflichtet. Die SENF-Rechtsabteilung hat den Vertrag nochmals geprüft, die Winkeladvokaten von Saiten haben hier aber ausgezeichnete Arbeit abgeliefert. Hätten wir das Kleingedruckte doch nur auch gelesen…
Minute 1 – Eckball FCSG. Die besten 14 Sekunden seit der 67. Spielminute vom Sonntag gegen Basel. Die älteren Leser unter Ihnen erinnern sich.
Minute 2 – Zweiter Eckball für Grün-Weiss. Ob ich mein Meister-T-Shirt noch irgendwo habe?
Minute 11 – St.Gallen macht hier mächtig Dampf. Salli trifft zuerst fast das Tor, dann aber nur Vanins, welcher seinen Schuss festhalten kann. Das gibt Gelb für Salli. Von unserer IT-Infrastruktur kann man das nicht behaupten, wir kommen uns vor wie zu Windows 95 Zeiten. Sorry an dieser Stelle.
Minute 12 – Der letzte St.Galler Sieg datiert übrigens vom 3. Mai 1976. Mario Mutsch hatte damals schon graue Haare.
Minute 14 – Etwas verspätet die St.Galler Mannschaft (Stau an der Biertheke): Der FCSG startet mit folgender Startelf: Lopar – Hanin, Angha, Wiss, Hefti – Tréand, Mutsch, Aleksic, Aratore – Salli, Cavusevic.
Minute 16 – Salli bleibt kurz liegen. Mangels Sicht dachten wir zuerst an einen Blitz, es war aber nur ein Sittener.
Minute 20 – Fun Fact am Rande: Didier Tholot gehört mittlerweile zu den dienstältesten Trainern in der Super League. Hätte Christian Constantin nach dem YB-Spiel nicht den Schiedsrichter anzeigen wollen, hätten wir Erich von Dänikens Theorie unterstützt, CC sei durch einen Alien ausgetauscht worden, der die Walliser Bräuche nicht kennt. Ein Trainer, der so lange im Amt ist, kennen wir gar nicht aus Sitten.
Minute 22 – Cavusevic grätsch hier den Walliser Befreiungsschlag ins Aus. Einsatz hoch 10. Gefällt uns!
Minute 27 – Dem Schiri flog soeben eine Hummel ins Auge. Vor Schreck pfeift er kräftig – Foul war das aber nicht.
Minute 28 – Wiss saitenwechselt auf Aratore. Sie merken , derzeit läuft nicht allzu viel.
Minute 28 – Aratore liest also mit, trockener Abschluss aus 18 Metern. Vanins mit Oliver-Kahn-Gedächtnis-Parade.
Minute 33 – Das Spiel plätschert nun vor sich hin. Dieses elende Plätschern löst in uns einen noch nie dagewesenen Urindrang aus.
Minute 34 – Heilandzack! Vanczak! Hüere Fuck!   -Rainer M. Salzgeber   Der Sittener schädelt das Leder über das Tor.
Minute 35 – Tréand, die fleischgewordene Pferdelunge setzt den Ball freistehend über den Kasten von Vanins. Weil er zielt, weil schiesst, du verfehlst.
Minute 41 – Dzengis ackert hier ganz tüchtig. Morgen gratis abzugeben ab 10 Uhr vor dem Stadion: Frisch angepflanzte Kartoffeln.
Minute  42 – Cavusevic beim Dribbling. Wie ich beim ersten Mal. Ungestüm, viel zu ambitioniert, schnell fertig. Jetzt deprimiert und hungrig (Mhm, lecker, Kartoffeln): der Senf-Liveticker.
PAUSE – Immer noch 0:0. Wären wir uns nicht 102%ig sicher, dass wir von unserem Platz aus den Espenblock hören, wir könnten meinen wir seien beim falschen Spiel. Das sieht eher nach Spielvereinigung Grätschundkämpf als nach den Gurken vom Basel-Spiel aus.
20 Uhr 35 – Nun Kiss-Cam. Wer noch weiblich, ungebunden und auf der Haupttribüne ist, soll sich doch bitte melden. Gerne 90-60-90, Abweichungen sind geringfügig akzeptabel (sechsstelliger Kontostand).
20 Uhr 45 – Wir geniessen die Show der Cheerleaders.  
20 Uhr 47 Uhr – Haben eben Vaduz-Coach Contini erblickt. Verfolger und potenzieller Nachfolger zugleich. Querdenker: der Liveticker.
46. Minute – Spiel läuft wieder. #läuftbeiuns
Minute 49 – Vermeintlicher Führungstreffer der Sittener, jedoch entscheidet das Schiedsrichter-Trio auf Abseits. Zuvor entschärfte Lopar einen Kopfball der Sittener derart mirakulös, dass Lopar laut transfermarkt.de kurz vor einem Wechsel nach Hogwarts steht. Hufflepuff soll interessiert sein. Wir bleiben dran.
Minute 52 – TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR SALLI!!! Nach einem Eckball. Wir trauen unseren Augen kaum!
Minute 53 – Eben haben wir nochmals hastig die St.Galler Mannschaft studiert und sie nach Amoah, Müller, Stiel und Co. abgesucht. Aber da stehen tatsächlich Salli, Aleksic und Lopar auf dem Spielfeld.
Minute 56 – Was für ein Comeback von Charles Amoah! Doppelpack. 2:0 für den FCSG!
Minute 60 – Mittwochabend, Flutlicht, zwei Mannschaften aus verschiedenen Sprachgebieten. Salli summt die Champions-League-Hymne und donnert derweil zwei Buden (Bravo Sport? Ja? Ich wär noch zu haben.) in den St.Galler Nachthimmel.
Minute 63 – Anschlusstreffer für den FC Sion. Konaté bezwingt Harry Lopar. Expelliarmus!
Minute 65 – Wir mussten das Pausenvideo leider entfernen. Die Grafik brachte dne Saiten Homepage an den Rande eines Zusammenbruchs.
Minute 67 – 10’176 wohnen diesem munteren Fussballspiel heute bei. #lampefüllen
Minute 70 – Der Schiri zieht die Linien heute übrigens mit Haarspray. Seine Frau wird wohl vor dem Ausgang die Haare nochmals waschen müssen, wenn sie den Irrtum bemerkt. Haha!
Minute 72 – St.Gallen schwimmt hier ein bisschen. Ist der Säntispark nicht ein bisschen weiter weg?
Minute 75 – Cueto für Cavusevic.
Minute 79 –  Fast das 3:1. Salli ist aber doch ein bisschen zu Nervös. Drei Tore in einem Spiel wären für einen St.Galler aber auch ein bisschen zu viel verlangt.
Minute 81 – Ergüsse unserer Art gibs übrigens auch zum mithören. Adrenalin auf toxic.fm 107.1! Prädikat weltklasse. (Wir sind gegen Schleichwerbung – aber Danke fürs Bier)
Minute 83 – Usain Bolt auf Kölsch. Cueto mit/auf Speed. Chance vertan. Leider.
Minute 90 – Der Typ mit dem Laptop neben uns – einer vom FC Sion – ist übrigens sehr nervös. Er zieht schon an der zweiten Schachtel Marlboro Rot. Dabei bittet die Lungenliga doch auf 90 Minuten rauchen zu verzichten. Evtl. müsste man diese Durchsage das nächste Mal auf französisch bringen. Übrigens, hätmer ein ä Zigi?
Minute 91 – Wer hat noch Fingernägel?
Minute 92 – Nachspielzeit übrigens 4 Minuten. Ohne Schiri, der hat soeben von CC neue Autoschlüssen in die Hand gedrück bekommen. Ein Schelm wer Böses denkt.
AUS AUS AUS, das Spiel ist AUS! SIIIIIIIEG
Der FCSG gewinnt ein spannendes Spiel schlussendlich hochverdient mit 2:1 gegen den FC Sion. Sion war zwar nach dem Anschlusstreffer mehrheitlich am Drücker, danach hatten Salli und Cueto aber mindestens 987345 Chancen das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden. Zum Glück hat sich aber die Floskel „wer die Tore nicht macht kriegt sie“ nicht bewahrheitet und St.Gallen brachte den Vorsprung über die Zeit.
Wir verabschieden uns für heute und bedanken uns bei: Der Mannschaft für den Kampfgeist – Edgar Salli für zwei Tore – Daniel Lopar für seine Paraden – die Sektion „meh Bier als Gool“ für die Stimmung auf den Rängen (heute musstet ihr ja nicht so viel saufen – zum Glück) – die Verletzungshexe (zwar assi aber trotzdem wahr – Doppelsturm allez) – Adrenalin auf toxic.fm 107.1 für die Werbung und das Bier – allen Lesern, bis zum nächsten Mal. DANKE!
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