, 14. Juni 2016
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Alice vom Wunderland tanzt mit dem Zauberer von Oz

Diesen Donnerstag heisst es in St.Gallen B-Sides meets Grabenhalle: Das Spezialisten-Openair vom Luzerner Sonnenberg schickt zwei seiner zauberhaften Acts in die Ostschweiz.

Ginger & the Ghost: am Donnerstag in St.Gallen (Bild: pd)

B-Sides steht für liebevolle künstlerische Gestaltung, wahnsinnig ausgefallene Küche und Musik, die zwar abseits des Mainstreams steht, dort aber doch eine breite Anhängerschaft zu begeistern vermag. Und das alles auf dem Sonnenberg, der neben Luzern steht, um seinen Bezwingern atemberaubende Blicke auf Berg und Tal zu ermöglichen.

Kein Wunder deshalb, dass das B-Sides in den vergangenen zehn Jahren vom Winzling zum stattlichen Liebhaberfestival gewachsen ist. Als solches hat es auch Sophie à Wengen von der Grabenhalle-Programmgruppe Bruchteil kennengelernt, die den Anlass veranstaltet. «Ich kenne und liebe das B-Sides seit Jahren für seine Individualität und den Charme», sagt sie.

Weil das Festival von seinem Wesen her so sympathisch ist, weil es nebst lokalen Künstlern eben auf solche setzt, die zwar über einen wohlklingenden Namen verfügen, aber auch über mehr Authentizität als es bei vielen grossen Namen üblich ist, und weil das Line-Up schliesslich ebensogut von ihrem eigenen Geschmack zusammengestellt sein könnte, holt Bruchteil jetzt eine Scheibe Sonnenberg in die Grabenhalle.

Die australischen Ginger and the Ghost hatte Sophie à Wengen schon länger im Visier. Das Duo entführt in musikalische und visuelle Sphären, in denen Björk und Coco Rosie auf Alice im Wunderland und den Zauberer von Oz treffen und es auch niemanden verwundert, wenn Deichkind mal um die Ecke hopst.

 

Auch die zweite Band entführt in wundersame Klangwelten, in denen von Buschtrommeln, Saxophon und akustischen Gitarren über elektronische Klänge aus Synthesizern und sphärischen Chorgesang alles zu einem wilden, überraschenden Musikabenteuer verwoben wird. Und dann ist das Endprodukt auch noch eingängig und bestens tanzbar. Kein Wunder, dass das Debut-Album Colors des französischen Musikers Samba de la Muerte und seiner Band für Furore sorgt.

 

Für beide Bands ist die Gelegenheit super, auch in der Grabenhalle auftreten zu können, da sie von weit her anreisen. Und für alle, die das B-Sides gern einmal besuchen wollen, denen dieser Hinweis aber zu kurzfristig ist: Am Donnerstag gibt es Tickets für die Ausgabe 2017 zu gewinnen!

B-Sides meets Grabenhalle: 16. Juni, 20.30 Uhr, Grabenhalle St.Gallen

Zum Schluss noch ein Warnhinweis: Im Jahr 1997 hat eine Folge der japanischen Zeichentrickserie Pokémon mit flackerndem Blitzlichtgewitter bei hunderten japanischen Kindern Krämpfe, Sehstörungen und epileptische Anfälle ausgelöst. Der Besuch der diesjährigen B-Sides-Website erfolgt auf eigene Gefahr.

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