Jetzt sind die ersten Bäume für die Neugestaltung des Areals Bach da. In insgesamt drei Anhängerzügen kommen Alleebäume und einheimische Wildgehölze aus der Baumschule Roth aus Kesswil auf das ehemalige Güterbahnhofareal St.Fiden. Grosse Birken, Eichen, Erlen, Pappeln aber auch viele Sträucher, darunter Berberitzen, Wildrosen, Kornelkirschen, Vogelbeeren oder Weissdorn werden in die vorbereiteten Baumgruben gesetzt. Sogar ein Quartierchristbaum wird in den nächsten Jahren hier weiterwachsen.
Mit diesen als «Baumschule» bewilligten Neupflanzungen nimmt die Zwischennutzung des Areals Bach immer konkretere Formen an.
Eine Baumschule mitten in der Stadt ist übrigens ein Schritt, der künftige Entwicklungen ermöglicht. Würden die Bäume sonst während Jahren weiterwachsen, würde das Gebiet bald einmal als Wald gelten, dann wäre eine Überbauung mit der Auflage verknüpft, Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Für Baumschulen gibt es dagegen keinen Schutz nach Waldgesetz.
Im Zwischennutzungskonzept fürs Areal Bach ist auch noch ein Pumptrack vorgesehen – eine Anlage, wie sie heute in vielen Gemeinden existiert und die bei Umfragen auf sehr hohe Zustimmung stiess. Doch weil die städtische Schuldirektion vorerst keine zusätzlichen Gelder mehr freigebe, ist diese Anlage noch nicht finanziert, wie seitens des Vereins zu erfahren ist, der die Zwischennutzung angestossen hat.
Über Nacht entsteht ein Park.
Nach den Baumpflanzungen bekommt das Areal unterschiedliche Arten von Naturböden. Dabei wird es spannend sein zu beobachten, welche Vegetation sich hier spontan entwickeln.
Der heutige Parkplatz der Migros, wird im Frühling weiter von der Bachstrasse weg ins Areal hinein verlegt und auf der jetzigen Parkplatzfläche wird dann ein Schaugarten entstehen – ein Projektteil des Areals Bach das die Migros finanziert.
Und wieder steht einer von 150 Bäumen und Sträuchern:
Debatten um Machismus, Deepfake-Pornos, häusliche Gewalt und Femizide sind beinahe alltäglich. Was können Männer gerade tun, wenn sie unter Generalverdacht geraten? Frauenhausleiterin Katja Hämmerli Keller, Florance Hildebrand vom feministischen Streikkollektiv Thurgau und Manuel Benjamin Lehmann vom Forum Mann diskutieren Lösungsansätze.
Kommentar zur SVP-Chaosinitiative
Das AFO, das Architektur Forum Ostschweiz, diskutiert und vermittelt seit 30 Jahren Baukultur. Am kommenden Freitag wird das Jubiläum gefeiert und die neuste Artikelserie der guten Bauten als Buch präsentiert.
Minasa bekommt also doch Geld aus dem Lotteriefonds: Der Kantonsrat hat dem von Saiten und Thurgaukultur.ch aufgebauten Projekt, das den grössten Veranstaltungskalender der Ostschweiz ermöglicht, die Finanzierung für drei weitere Jahre gesichert.
Inna Shevchenko fragt im Dokumentarfilm Girls and Gods, ob die monotheistischen Weltreligionen mit Feminismus vereinbar sind. Auf der Suche nach Antworten begegnet sie widersprüchlichen Theorien und mutigen Frauen. Und bleibt nicht nur stille Beobachterin.
In eigener Sache
Abstimmungskommentar zur SVP-Chaosinitiative
Theateraufführung
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Ein paar Federn, ein angeknabberter Tannenzapfen, ein Stück Plastik: Tiere und Menschen hinterlassen Spuren. Diesen widmet das Naturmuseum St.Gallen seine aktuelle Sonderausstellung «Spuren – Fährten, Frass und Federn».
In einer neuen Ausstellung wagt sich das Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen an eine Neuvermessung des Verhältnisses von Kunst und Religion.
Hinter dem St.Galler Hauptbahnhof soll ein Konsumraum für Menschen mit schweren Suchterkrankungen entstehen. Diese Woche haben die Stadt und die Stiftung Suchthilfe Anwohner:innen eingeladen, um einen ersten Dialog zu starten.
Es ist seine letzte Session nach zehn Jahren im St.Galler Kantonsrat. SP-Kulturpolitiker Martin Sailer setzt künftig ganz auf den Zeltainer. Das Geld für den Neubau in Wildhaus ist fast zusammen, 2027 soll es losgehen.
Die Ansiedlung des Internet Archive Switzerland in St.Gallen ist Piero Stinelli zu verdanken. Er kontaktierte vor zehn Jahren die Verantwortlichen von archive.org aus eigenem Antrieb. In den 90er-Jahren war der Mitgründer von Vadian.net und Klang und Kleid ein Internetpionier.
Ohm41 stellen wieder aus
Das Thurgauer Pop-Phänomen Noemi Beza veröffentlicht Anfang Juni ihre neue EP. You’ll Find Me There vereint Country-Vibes mit astreinem Pop – was man ein wenig vermisst, sind Ecken und Kanten.
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Nach 22 Jahren gibt Matthias Peter die Leitung der St.Galler Kellerbühne ab. Vom Raum ist er nach wie vor begeistert. Aber dem Kabarett ging es auch schon besser, erzählt er im Gespräch.
Die Thurgauer Künstlerin Micha Stuhlmann befasst sich in ihrem neuen Projekt mit dem Dasein im Moment. Am 7. Juni findet dazu ein Workshop in St.Gallen statt und am 26. Juni zeigt sie mit ihrem Ensemble die finale Performance in Kreuzlingen.