Kategorie
Autor:innen
Jahr

«Auf der Haut» geht unter die Haut

Zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum hat die Singschule St.Gallen ein eigenes Werk komponieren lassen. Drei junge Musiker:innen schrieben die Musik, Autorin Laura Vogt lieferte den Text. Das Stück Auf der Haut handelt von Textilien – und erzählt Geschichten, die berühren.
Von  David Gadze
Portraits, aufgenommen bei einer Probe von Konzertchor und den Frauenstimmen der St.Galler Singschule. (Bild: Louis Vaucher)

«Singen geht nicht ohne Emotion», sagt Bernhard Bichler. Der musikalische Leiter der Singschule St. Gallen steht am Klavier in der Aula Altbau der Kantonsschule am Burggraben und blickt in den Halbkreis, den der gemischte Chor vor ihm bildet. Dann beginnt die Probe. Und schon nach wenigen Takten zeigt sich: Singen ist nicht nur Emotion, es ist auch Präzisionsarbeit. Oder anders gesagt: Erst durch präzise Arbeit transportiert Singen Emotionen. Jeder Ton muss sitzen.

Es ist, als bildeten die rund 40 Sänger:innen zusammen ein Uhrwerk, in dem die Zahnräder perfekt ineinandergreifen müssen, damit es läuft. Manchmal fällt ein Sandkorn dazwischen, ein falscher Ton, dann stottert und klemmt es. Bichler unterbricht jeweils sofort, singt die entsprechende Stelle vor, intoniert die vier Stimmen und fährt fort. Diesen Reinigungsprozess wiederholt er so oft, bis das Sandkorn wieder draussen ist. Dabei geht es um mehr als nur um richtige Töne: Es geht auch um die richtige Betonung, um die richtige Aussprache, ja um den richtigen Gesichtsausdruck beim Singen einer Textstelle. Um Authentizität. Dann ist die Gesamtheit der Töne mehr als Musik, dann entsteht Emotion, dann entstehen Bilder.

Auf der Haut heisst das von einem Kollektiv komponierte Stück, das die Singschule zu ihrem 50-Jahr-Jubiläum ab Ende Oktober aufführen wird. Die Auftragskomposition ist quasi ein Geburtstagsgeschenk an sich selbst – und an die Gesellschaft.

Als Chor etwas hinterlassen

Für Bichler stand schon früh fest, dass die Singschule zu ihrem Jubiläum nicht einfach ein grosses historisches Werk aufführen sollte, wie das eben viele Chöre zu besonderen Anlässen tun. «Ich frage mich dann immer, wie nachhaltig das ist», sagt der Berufsmusiker. Gewiss, ein solches Werk sei ein Mehrwert für die Sänger:innen. «Aber was ist mit der Kulturszene? Was hat sie davon?» Chöre seien Teil des kulturellen Angebots und der freien Szene einer Stadt. Deshalb sei es ihm wichtig gewesen, dass sein Chor etwas hinterlassen könne, das den Anlass überdauere.

«Mein grosser Wunsch war, ein Stück aufzuführen, das noch niemand gehört und das einen Bezug zur Stadt und zur Region hat», sagt Bichler. Das Thema Textilien war naheliegend, zum einen wegen der St.Galler Textiltradition, zum anderen, weil Kleider alle täglich «auf der Haut» tragen und sie auch eine gesellschaftliche Funktion haben.

Vor knapp vier Jahren, als die Coronapandemie bereits die Welt in Atem hielt, präsentierte Bichler seine Idee dem Vorstand der Singschule. Dieser war sofort davon angetan – und beschloss das grösste Budget für eine Produktion in der Geschichte der Singschule, notabene zu einer Zeit, als völlig unklar war, wie es mit der Singschule weitergehen würde. Chorsingen geriet damals unter Generalverdacht, die Verbreitung des Virus voranzutreiben. Und das Ende der Massnahmen war nicht absehbar.

Ein interdisziplinäres Team

Auf der Haut: Jubiläumsstück der St.Galler Singschule

21. Oktober, 20 Uhr, Lokremise St. Gallen (Uraufführung, 19 Uhr Einführung ins Stück)

22. Oktober, 18 Uhr, Tonhalle Wil

27. Oktober, 20 Uhr, Kirche Linsebühl St. Gallen

28. Oktober, 20 Uhr, AG Cilander, Herisau

29. Oktober, 18 Uhr, Stadtufer Lichtensteig

singschule.ch

Zu jener Zeit traf Bichler Janos Mijnssen, der als Theater- und Filmkomponist arbeitet sowie als Bassist der Rorschacher Gruppe Panda Lux und als Bandmitglied von Faber bekannt ist. Mijnssen und sein Panda-Lux-Kollege Moritz Widrig hatten 2012 als Maturaarbeit im Schwerpunkt Musik bei Bernhard Bichler ein Chorstück geschrieben. Dieser fragte seinen ehemaligen Schüler, ob er Lust hätte, ein Stück zum 50-Jahr-Jubiläum der Singschule zu schreiben. Mijnssen schlug vor, das Werk im Kollektiv zu erarbeiten: mit Widrig, der unter anderem auch Theater- und Filmmusik komponiert, und der Basler Pianistin Xenia Wiener, die ebenfalls Theater- und Filmkomponistin ist und mit Mijnssen das Drama-Pop-Duo Lev Tigrovich bildet. Bichler sagte sofort zu, «obwohl ich bisher noch nie mit mehreren Komponist:innen an einem Werk gearbeitet habe».

Der künstlerische Projektleiter hatte klare Vorstellungen davon, was das Stück beinhalten sollte, beziehungsweise was nicht. Eine wichtige Prämisse war, es möglichst unkompliziert aufführen zu können. Mit anderen Worten: Es sollte «transportabel» sein. Das betraf zum einen die Instrumentierung. Das Stück musste ohne Klavier oder Orgel auskommen – nun sind es Flöte, Klarinette, Trompete, Posaune, Vibraphon, Snare Drum, Timpani und ein Streichquintett. Zum anderen sollte das Stück so komponiert sein, dass es als abendfüllendes Gesamtwerk genauso aufgeführt werden kann wie in einer kürzeren Version. Ausserdem sollte es sowohl für eine grössere Besetzung mit beiden Chören – dem gemischten Konzertchor mit rund 40 Personen und den Frauenstimmen mit rund 20 Sängerinnen – funktionieren als auch mehrstimmige Passagen enthalten.

Weniger klar waren Bichlers Vorstellungen vom Libretto, dem Text des Stücks. Einzig das Thema Textil war gesetzt. «Das Libretto sollte zeitgenössisch sein, also aktuelle Fragen zu Textilproduktion, Nachhaltigkeit und so weiter aufgreifen, aber nicht auf eine abgedroschene Weise», erzählt der Chorleiter. Thomas Staroszynski, dessen Frau im Frauenchor singt, schlug die St.Galler Autorin Laura Vogt für das Libretto vor. «Ich las ihr zweites Buch Was uns betrifft», sagt Bichler. «Ihre Sprache gefiel mir sehr.» So komplettierte Vogt das Kreativteam für das Jubiläumswerk.

Texte über Textilien

Staroszynski, der als Kunstassistent arbeitet, schlüpfte für Auf der Haut in die Rolle des Dramaturgen und «Textbegleiters». Seine Arbeit bildete gewissermassen den Boden, auf dem Laura Vogt ihre Texte schrieb. Er tauchte in die Welt der Textilien ein, suchte mögliche Kleidungsstücke, recherchierte dazu, immer in engem Austausch mit der Autorin. Die Kleidungsstücke sollten Geschichten erzählen, die Vogt im Libretto aufgreifen und weitererzählen konnte. Schon bald kristallisierten sich fünf Kleidungsstücke heraus – das Kreativteam arbeitete mit dem Bild der «Perlen», die sich wie an einer Schnur aneinanderreihen lassen und auch einzeln aufgeführt werden können. Staroszynskis Aufgabe war es auch, den Chören die Hintergründe dieser Geschichten zu erklären. «Wenn man weiss, worüber man singt, singt man anders», ist er überzeugt.

Das Stück Schwarzseiden greift den Text auf einem selbstgenähten Jäckchen von Agnes Richter (1844–1918) auf. Die deutsche Künstlerin bestickte während eines Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik ihre Kleidung mit autobiografischen Texten, das Jäckchen ist als einziges Exemplar erhalten geblieben und gilt heute als eine Ikone der Outsider Art. Glitter thematisiert die Jeans, die einstige Arbeitshose der Goldgräber in den USA, die heute weltweit in praktisch jedem Kleiderschrank zu finden ist. Anhand zweier Stoffstreifen aus dem 18. Jahrhundert, die heute im Château de Prangins, dem Westschweizer Sitz des Schweizerischen Nationalmuseums, ausgestellt sind, zeigt Weisser Kragen aus der Sicht eines Händlers und Financiers auf, wie Macht und Ausbeutung damals wie heute Teil des globalisierten Handels mit Textilien sind. Sztrikierynka handelt von einem Paar Strümpfe, das von Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück für deutsche Soldaten hergestellt wurde. Die Frauen strickten die Fersen so, dass die Soldaten im Kriegseinsatz Blasen an den Füssen bekamen. Elżbieta Popowska war eine dieser Gefangenen und schrieb Gedichte über ihre Erfahrungen. Und natürlich darf auch ein Stück St.Galler Stickerei nicht fehlen: Im Textilmuseum stiessen Staroszynski und Vogt auf ein Mädchenkleid aus dem späten 19. Jahrhundert. Es ist ein Symbol dafür, wie stark die Blüte der Textilproduktion Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts das Leben der Menschen in der ganzen Region geprägt hat. Davon handelt Zwanzig Stich, das auf Elisabeth Gerters sozialkritischem Roman Die Sticker basiert.

Hand in Hand

Für Laura Vogt, die Mitte September ihren dritten Roman Die liegende Frau veröffentlicht hat, war es eine neue Art des Schreibens. Sie hatte zwar 2018 den Text zu einem Musiktheater geschrieben, ein Libretto war aber Neuland für die 34-Jährige. «Ich empfand es als sehr bereichernd, mit Menschen aus unterschiedlichen Sparten zusammenzuarbeiten und meinen eigenen Zugang zum Schreiben zu überdenken», sagt Vogt. Sie liess sich für das Libretto aber nicht nur von den bereits vorhandenen Texten zu den jeweiligen Kleidungsstücken inspirieren – «das Jäckchen von Agnes Richter etwa ist für sich allein schon literarisch aufgeladen» –, sondern griff beispielsweise für den Text von Zwanzig Stich den Rhythmus einer Stickmaschine auf.

Ein Libretto entfaltet seine Wirkung erst im Zusammenspiel von Text und Musik. Laura Vogt tauschte sich deshalb regelmässig mit Janos Mijnssen, Xenia Wiener und Moritz Widrig aus. Für die Komponist:innen sei es sehr inspirierend gewesen, Vogts Texte zu vertonen, weil diese einen starken Rhythmus hatten, sagt Wiener. An den «Perlen», die reine A-cappella-Stücke sind und so die Chöre der Singschule ins Scheinwerferlicht stellen, arbeiteten sie grösstenteils individuell und noch ohne Gesamtbild vor Augen. Die Reihenfolge der «Perlen» legten Staroszynski und Vogt fest, die Komponist:innen erarbeiteten dann während einer Arbeitswoche in Klosters in der Gruppe die instrumental begleiteten Übergänge, zu denen Laura Vogt Texte zu verschiedenen Aspekten der Textilproduktion geschrieben hatte. «Es war eine sehr schöne Aufgabe, diese fünf Stücke zu verbinden», sagt Mijnssen.

Zurück in die Aula der Kanti am Burggraben: Je länger die Probe dauert, je mehr vom Stück man hört, desto mehr Bilder tauchen auf. Etwa im Stück Glitter: Man spürt den Rausch, in den sich die Goldgräber steigern, man sieht das Glitzern der Goldklumpen zwischen dem Dreck. Es ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was man Ende Oktober zu hören bekommen wird. Doch man merkt schon da: Auf der Haut geht unter die Haut.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
2 HR M Steine 2009 124x154 r duplex WG5 RGB

Stadt der Un­der­dogs

Ei­ne Bun­des­rä­tin, meh­re­re Na­tio­nal­rät:in­nen und die Po­li­trap­per der Stun­de: Al­le kom­men sie aus der Klein­stadt Wil. Ei­ne Er­kun­dung vor den Lo­kal­wah­len.

Von  Kaspar Surber
Lukas reimann mike sarbach ursula haene

Mehr Platz für Bü­cher und Ma­te­ri­al­mus­ter

Ei­nes der vie­len Ge­bäu­de des Sit­ter­werks, die vor ge­nau 100 Jah­ren er­bau­te Schwarz­fär­be­rei, be­her­bergt heu­te die Kunst­bi­blio­thek und die Ma­te­ri­al­mus­ter­schrän­ke. Ei­ne Auf­sto­ckung soll künf­tig mehr Platz schaf­fen.

Von  René Hornung
Sittwerwerk Aufstockung Bibliothek

Sze­na­ri­en für die Vo­lie­re im St.Gal­ler Stadt­park

Noch bis in den Herbst hin­ein und auch in den zwei fol­gen­den Som­mern bleibt die Vo­lie­re im Stadt­park ei­ne Bu­vet­te. Ab 2029 wird sie zur «Mai­son des œufs», zum di­dak­ti­schen Hüh­ner­hof. Die ein­ge­reich­ten Ideen sa­hen noch ganz an­de­re Nut­zun­gen vor.

Von  René Hornung
Maison des oeufs 1

Stimm­bür­ger:in­nen ent­schei­den über Tem­po 30 auf Haupt­stras­sen

Der Streit ums St.Gal­ler Ver­bot von Tem­po 30 auf Haupt­ver­kehrs­ach­sen geht in die nächs­te Run­de: Das Re­fe­ren­dums­ko­mi­tee hat die not­wen­di­gen Un­ter­schrif­ten ge­gen ei­ne Än­de­rung des kan­to­na­len Stras­sen­ver­kehrs­ge­set­zes ein­ge­reicht. Da­mit wird das Stimm­volk über die Fra­ge ent­schei­den. 

Von  Reto Voneschen
Tempo 30 1 reto voneschen

Kolumne: 24/7 Traumacore

He­al­ing Jour­ney von Wil nach Wie­ner Neu­stadt

Von  Mia Nägeli

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 6

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 6: «Weg­war­te 002», Sur le Lac, Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen und Schloss­fest­spie­le Wer­den­berg. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Ragazzi di vita 2024

Ben­fi­ca vs FC St.Gal­len 5:0 – Wei­ter geh­t's in der Con­fe­rence Le­ague

Der FCSG kriegt beim Aus­wärts­spiel in Lis­sa­bon die Gren­zen deut­lich auf­ge­zeigt. Sie ver­lie­ren das Spiel 0:5. Da­mit geh­t's für den FCSG jetzt ge­gen She­riff Ti­ras­pol in der Con­fe­rence Le­ague wei­ter. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bild­ge­wal­ti­ges Epos mit nach­hal­ti­gem Sei­ten­ef­fekt

No­ti­zen zu Chris­to­pher Nolans The Odys­sey

Von  Florian Vetsch
Odysseus und Athene

Vie­le For­mu­la­re, zwei Ge­sprä­che und ei­ne Power­point-Prä­sen­ta­ti­on

An­ja Braun leb­te be­reits 18 Jah­re in der Schweiz, als sie sich ge­mein­sam mit ih­rer Fa­mi­lie ent­schied, sich ein­zu­bür­gern. Es war ein lo­gi­scher Schritt. Das Ver­fah­ren war es nicht im­mer.

Von  Andi Giger
260722 illustration einbuergerung 2

Neues Buch

Zwi­schen Cha­os und Hoff­nung – La­ra Stolls Gun­ni

Von  Kathrin Reimann
215790

Ein aus­ser­ge­wöhn­li­ches Ge­spür für künst­le­ri­sche Qua­li­tät

Be­reits 1971 er­öff­ne­te Ur­su­la Krin­zin­ger ih­re ers­te Ga­le­rie in Bre­genz. Bis heu­te prägt sie die Kunst­sze­ne weit über die Bo­den­see­re­gi­on hin­aus. Nun be­fasst sich die Bre­gen­zer Som­mer­aus­stel­lung im Pa­lais Thurn und Ta­xis mit der Ga­le­ris­tin.

Von  Sieglinde Wöhrer
Ursula K dez2018 27 A9595

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 5

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 5: Emil Brun­ner – «Berg Kind Welt», Ra­pid Open­air und Kul­tur­ufer. 

Von  Redaktion Saiten
DSC05051 Kopie copy

FC St.Gal­len vs. FC Zü­rich 2:1 – Ers­te drei Punk­te im Tro­cke­nen

Der Spa­gat zwi­schen eu­ro­päi­schen Näch­ten und bie­de­rem Su­per­league All­tag ist oft schwer. So auch heu­te. Ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung und die rich­ti­gen Wech­sel in der zwei­ten Halb­zeit rei­chen aber für die ers­ten drei Punk­te der Sai­son. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bren­nen­de Wa­den und leuch­ten­de Kat­zen

In leich­ten Pas­tell­tö­nen und dunk­len Öl­far­ben setzt sich der deut­sche Künst­ler Mar­cel Hüpp­auff mit dem Pro­fi­rad­sport aus­ein­an­der. Da­bei tre­ten in sei­ner Schau im Chambre Di­rec­te-Schubi­ger in St.Gal­len nicht nur Men­schen, son­dern auch Kat­zen in die Pe­da­le.

Von  Vera Zatti
IMG 0330

Ein Wer­den­ber­ger Po­lit­star – lau­fend, stri­ckend, stets ge­er­det

Mit Hil­de­gard Fäss­ler (1951–2026) ver­starb kurz vor ih­rem 75. Ge­burts­tag ei­ne der pro­fi­lier­tes­ten Ost­schwei­zer Po­li­ti­ke­rin­nen an den Fol­gen ei­ner schwe­ren Er­kran­kung. Nach­ruf ei­ner lang­jäh­ri­gen Weg­ge­fähr­tin.

Von  Käthi Gut
P8262285

Wo Kunst ent­steht

Ver­steckt im Sit­ter­tal pro­du­ziert die Kunst­gies­se­rei Wer­ke re­nom­mier­ter Künst­ler:in­nen. Da­bei gilt es oft, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren und Lö­sun­gen zu fin­den – mit Zu­cker, Wachs und na­tür­lich Me­tall. Sai­ten er­hält ei­nen Ein­blick in das ver­rück­te Schaf­fen am Ran­de St.Gal­lens.

Von  Daria Frick , Bilder:  Andri Vöhringer
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 11

FC St.Gal­len vs. Ben­fi­ca 2:1 – St.Gal­len schafft die Sen­sa­ti­on!

Der FC St.Gal­len ge­winnt ge­gen den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten aus Lis­sa­bon mit 2:1. Die gröss­te Sen­sa­ti­on, die die­ses Sta­di­on je ge­se­hen hat. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy