Auch das gehört zu den Aufgaben der Feuerwehrleute: Bienenschwärme auf Abwegen einfangen. Am Dienstag gab’s Alarm an der Teufenerstrasse. Dort hatte sich ein Schwarm unter dem Dachgiebel eines Geschäftsgebäudes festgesetzt.
In solchen Fällen zwängen sich die Feuerwehrleute in die weisse Imkerkluft und lassen sich mit der Drehleiter in luftige Höhen hieven. Es geht dann jeweils darum, die Königin in eine Holzkiste zu locken. Dann folgt ihr im Idealfall das Bienenvolk.
So geschehen auch am Tatort Teufenerstrasse. Allerdings brauchten die beiden Feuerwehrleute Geduld. Denn so einfach ist das Ganze nicht. Meist muss ein Profi-Imker beigezogen werden. Dem wird der Schwarm am Schluss übergeben.
Das aber ging diesmal nicht. Die Feurwehrleute kamen nicht an die Königin heran. Sie hielt sich zu weit hinten im Giebel versteckt. Der Einsatz musste abgebrochen werden. Wenn’s niemand stört, bleiben die Bienen nun, wo sie sind. Erst im Notfall dürfen sie getötet werden.
Im vergangenen Jahr musste die Feurwehr rund 90 Mal wegen verirrten Bienenschwärmen ausrücken. Im Frühling kommt es häufig vor, dass Bienenvölker ausschwärmen. Und sich dann an wenig tauglichen Orten niederlassen.
Wie Mitte Mai: Damals wählte ein Schwarm ausgerechnet eine Vespa beim Neumarkt als Landeplatz aus. Auch da rückte die Feuerwehr aus. Und machte der Invasion ein Ende. Damals mit Erfolg. Nach Auskunft der Feuerwehr sind die Insekten dieses Jahr sehr aktiv. Es habe bereits geschätzte 30 bis 50 Einsätze gegeben, allein in den letzten Tagen mehrere, so die Auskunft – «good news» im Kontrast zu den Nachrichten über das Bienensterben, die in den letzten Jahren dramatisch zugenommen haben.
Wenn es so weitergeht, kann die Feuerwehr bald eine Stadtimkerei eröffnen. Nur brennen darf’s dann nirgends.
Die Tonhalle Wil wurde 1876 eröf fnet. Seither bereichert sie praktisch ununterbrochen das kulturelle Leben der Äbtestadt. An den kommenden zwei Wochenenden wird gefeiert.
Jonas Ulrich taucht mit seinem ersten Spielfilm in die Black-Metal-Welt ab. Wolves ist eine bildstarke Geschichte über Einsamkeit und das Dazugehören, voller Gegensätze und mit etwas holprigen Dialogen.
St.Gallen bewahrt nicht mehr nur 1000-jährige Handschriften. Mit dem Internet Archive Switzerland entsteht hier ein Archiv für Webseiten, künstliche Intelligenz und das digitale Gedächtnis der Zukunft.
Mit Internet Archive Switzerland entsteht in St.Gallen ein Ableger des grössten Archivs für Websiten und Künstliche Intelligenz weltweit. Ausserdem im Juniheft: Männer unter Generalverdacht, das grosse St.Galler 80er-Buch, das Abschiedsinterview mit dem langjährigen Kellerbühnenchef und die Flaschenpost aus Venedig.
Der WWF St.Gallen wird 50 Jahre alt. Sein Geschäftsleiter Lukas Indermaur zieht bei der Beurteilung der aktuellen Situation von Natur und Umwelt eine durchzogene Bilanz.
«Urs Frei. A – Z» im Kunstmuseum St. Gallen ist die erste Retrospektive zum ausserordentlichen Schaffen von Urs Frei (1958 – 2023). Rund 140 Arbeiten geben Einblick in ein Werk, das kaum zu fassen ist. Das gehört zu seiner Qualität.
Wie wollen wir künftig leben und unsere Nahrungsmittel produzieren? Die Ausstellung «How goes Tomorrow» der Ostschweizer Künstlerin Claude Bühler in der Shedhalle in Frauenfeld sensibilisiert für nachhaltige Handlungsstrategien.
«Das Kind zurücklassen? Wie kann man so dumm und herzlos sein», schreibt der Schweizer Autor Lukas Bärfuss über seine Mutter, die keine Mutter für ihn sein konnte. In seinem neuen Buch schaut er in die Vergangenheit und hat Verständnis, nicht für die Mutter, aber doch für diese Frau, die nie Glück und immer zu wenig Geld hatte.
Gaal, Görtler und Witzig schiessen St. Gallen zum langersehnten Cupsieg!
Die Medikamentenversuche von Münsterlingen als Teil eines Vampir-Musicals? Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Die Bühne Mammern wagt den Versuch. Ab 29. Mai im Zirkuszelt.
Die diesjährige Kulturlandsgemeinde findet entlang der Bahnlinie zwischen Gossau und Wasserauen statt. Es ist ein interdisziplinäres Experimentzwischen Kunst, Gesellschaft und Aktivismus. Ausserdem stellt die Kulturlandsgemeinde künstlerisch und organisatorisch die Weichen für die Zukunft.
Am Samstag findet in St.Gallen erstmals das Punkfestival El Cartel statt. Es soll dazu beitragen, die Szene zu stärken. Dabei fehlt es gerade in St.Gallen an Nachwuchs.
Seit 40 Jahren macht die Bibliothek Wyborada in St.Gallen sichtbar, was lange fehlte: Literatur von und über Frauen. Heute sind Autorinnen und feministische Themen zwar stärker präsent in der Öffentlichkeit, doch die Relevanz der Bibliothek ist nach wie vor gross.
Mit einer Interpellation greifen SVP und EDU im St.Galler Kantonsrat den ausserschulischen Aufklärungsunterricht an. Und mit Unterstützung des «Lehrernetzwerks Schweiz» wollen Eltern aus Bütschwil eine Mitarbeiterin der Fachstelle für Aids- und Sexualfragen vor Gericht bringen. Dahinter steckt eine orchestrierte Aktion.
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Das St.Galler Theater Trouvaille entdeckt den Musiker und Juristen Mani Matter neu. «’S isch einisch eine gsy»– 90 Jahre Mani Matter verbindet zahlreiche Lieder und literarische Texte des Berners zu einem abendfüllenden Programm. Saiten hat mit dem Theaterleiter Matthias Flückiger gesprochen.
Vier Jahre nach ihrem Debüt kehren Lev Tigrovich mit einer neuen EP zurück. Diese handelt von Kontrollverlust, Illusionen und grossen Gefühlen – und enthält erstmals einen Song, der nicht auf Russisch gesungen ist.
Im letzten Spiel der Saison trifft der FC St.Gallen auf den neuen Schweizer Meister aus Thun - einen Sieger gibt es nicht.
Caline Aoun interessieren die Momente der Veränderung, die Übergänge und Zustände. Ihre Ausstellung in Kunstmuseum und Kunsthalle Appenzell wird zum Ende der sechsmonatigen Laufzeit eine andere sein als zu Beginn.