Es gibt sehr viele Schweizerinnen und Schweizer, die keine Ahnung von Eritrea haben. Um etwas gegen diese Unwissenheit zu tun, veranstalten wir vom Eritreischen Medienbund Schweiz zusammen mit anderen am 15. und 16. Oktober einen Event in der Roten Fabrik in Zürich. Dabei sind einige Überraschungen zu erwarten.
Das Wochenende soll Antworten liefern. Am Samstag treffen sich verschiedene Fachpersonen aus Eritrea und der Schweiz zum Podiumsgespräch. Der Sonntag wird vielfältig und persönlich, getreu unserem Motto «Open the Blackbox – meet the experts.» Dazu gibt es eritreisches Essen, Musik, Theater und verschiedene Filme.
Blackbox Eritrea: 15. und 16: Oktober, Rote Fabrik Zürich
Auf dem Podium wird der katholische Priester Mussie Zerai sein, der mit seiner Notfallnummer für Mittelmeerflüchtlinge bekannt geworden ist und 2015 für den Friedensnobelpreis nominiert war. Ausserdem konnten wir den eritreischen Menschenrechtsanwalt Dr. Daniel R. Mekonnen, die Menschenrechtsaktivistin Veronica Almedom und einen ehemaligen Richter aus Eritrea für das Gespräch gewinnen.
«Open the Blackbox – meet the Experts» soll dem Publikum einen möglichst vielfältigen Einblick gewähren. Rund 30 Expert/innen aus den Bereichen Bildung, Kultur, Medien, Industrie, Landwirtschaft, Recht, Polizei, Gefängnis, Psychologie, Gesundheit, Religion, Diaspora und Opposition werden Red und Antwort stehen, darunter auch Schweizer Unterstützerinnen und Unterstützer des eritreisches Befreiungskampfes.
Wenn Sie also mehr über Eritrea erfahren wollen, kommen Sie an diesem Wochenende vorbei – Wir freuen uns!
Yonas Gebrehiwet, 1996, ist vor fünf Jahren aus Eritrea in die Schweiz gekommen. Er wohnt in Rorschach und ist Textiltechnologe.
Musiktheater
Zum 36-jährigen Bestehen seiner Galerie Macelleria d'arte transformiert Francesco Bonanno ein leerstehendes Gebäude am Roten Platz in St.Gallen in ein buntes Haus voller Kunst. Was als kleines Projekt begann, wuchs zu einem Gemeinschaftswerk von fast 100 Kunstschaffenden.
St.Gallen und Luzern haben mehr gemeinsam, als man zunächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Saiten-Redaktion in St.Gallen unterwegs.
Von St.Gallen bis nach Südafrika. Ein Ostschweizer Ehepaar reist im Landrover Defender um die Welt. Ihre Erlebnisse halten die Baumelers mit einer Kamera fest. Nun erscheint ihr Film Immer weiter in Ostschweizer Kinos – eine ehrliche Dokumentation, der eine Einordnung gut getan hätte.
«Open House St.Gallen»
Museum Herisau
Das Küefer-Martis-Huus in Ruggell widmet sich in einer Retrospektive der Wiederentdeckung einer völlig übersehenen Künstlerin: Maggy Mauritz war eine Pionierin der Graffitikunst und des Lettrismus.
Jakob Lütschg kehrte nie nach Balgach zurück. 82 Jahre nach seinem Tod im Konzentrationslager Buchenwald kehrt wenigstens sein Name heim. Der erste Stolperstein im St. Galler Rheintal erinnert an ein Leben, das beinahe vergessen ging.
Musik am See
Torreich, spannend und doch enttäuschend - nur eine Viertelstunde guter Fussball reicht halt nicht zum Punkt gegen Thun.
Nach Jahrzehnten treffen sich Eva und Franz wieder. Beide im fortgeschrittenen Alter. Viel ist passiert und doch ist da noch Zuneigung. Schwindlig heisst der neue Roman der Ostschweizer Autorin Christine Fischer, in dem vielschichtige Charaktere auf feines Sprachgefühl treffen.
Dieses Wochenende eröffnet die offene Werkstatt Meter den neuen Standort an der Burgstrasse. Und im November zügelt Offcut nach St.Fiden. Das ist der Anfang vom Ende der Gemeinschaft «Ulmen5» – zumindest in ihrer bisherigen Form. Denn 2027 könnte es zur teilweisen Wiedervereinigung kommen.
Eine neue SRF-Serie porträtiert eine elfköpfige WG aus St.Gallen. Endlich wieder mal eine sehenswerte SRF-Produktion, findet Saiten-Autor Andi Giger.
St. Gallen schlägt sich am Ende auch selbst und muss den Traum von Europa begraben. Entscheidend war er Platzverweise gegen Mihailo Stevanovic vor der Pause.
Drei Kulturmagazine tun sich zusammen, vergleichen ihre Städte und die Herausforderungen, denen die Kultur gegenübersteht. Saiten hat die Kolleg:innen vom «Coucou» in Winterthur besucht und das «Null41» war in St.Gallen zu Besuch. Ausserdem im Septemberheft: lauter Jubiläen – von Anita Zimmermann über das Figurentheater bis zur Museumsnacht –, ein Pfarrer auf braunen Abwegen, eine Flaschenpost aus Afghanistan und ein Interview zum Hitzesommer und dem Klimawandel.
An seiner ersten Pressekonferenz als Leiter der St.Galler Kellerbühne schildert Hüseyin Cirpici seine Eindrücke der Stadt und verrät, was das Publikum unter seiner Regie erwartet.
Der St.Galler Komponist Charles Uzor hat eine Art politisches Oratorium geschrieben. Am Sonntag wurde es in der Kirche Trogen aufgeführt: The Great Wall. A Labyrinth mit dem grandiosen New Yorker Vokalensemble Ekmeles.
An den Appenzeller Bachtagen erklärte die Medienwissenschaftlerin Mercedes Bunz, weshalb die künstliche Intelligenz kreativ sein kann – und warum sie dennoch grundlegend anders arbeitet als der Mensch.
Kunstausstellung
Gesellschaftskritik, Wirbelsäulen und Gelenke, die keine sind. Im Rahmen einer Zwischennutzung zeigen vier Kunstschaffende noch bis zum 29. August ihre Arbeiten im Kubik-Areal in St. Gallen.