Kategorie
Autor:innen
Jahr

«Das Publikum will sich ins Spiel bringen»

Barbara-David Brüesch, die neue Hausregisseurin am Theater St.Gallen, über «Hamlet» und ihre Haltung zum Publikum - und den Theater-Container, der im Oktober am Marktplatz bespielt wird.
Von  Peter Surber , 

In Shakespeares Hamlet, der am 23. September Premiere hatte, geht es ständig um den Tod. Ich nehme an, Sie sind ein dem Leben zugewandter Mensch – was macht man mit einem solchen Stück, was macht ein solches Stück mit einem?

Es zwingt auf jeden Fall dazu, sich den «letzten Fragen» zu stellen. Der Tod und unser Umgang damit, das ist ein Thema, das stark an die Ränder gedrängt ist in unserer Gesellschaft. Hamlet hingegen stellt sich selber diese Fragen permanent. Das hat schon etwas Aufreibendes, auch für die Schauspielerinnen und Schauspieler. Ein solcher Text frisst sich über die Wochen in einen rein. Man gibt seinem Körper und seinem Hirn täglich dieses «Futter». Klar, es bleibt ein Spiel, als Schauspieler verliert man sich nicht in der Rolle. Aber man muss eine gewisse Durchlässigkeit zulassen, um eine Figur auf der Bühne zeigen zu können. Zum Glück hat es dann auch wieder komische Partien im Stück. Es ist nicht nur eine Tragödie.

Und Ihre politische Deutung des Hamlet?

Das Politische legen wir wie eine Grossmetapher über das ganze Stück. Mich interessieren die Gegenpole: auf der einen Seite Hamlet als differenziert denkender Mensch – auf der anderen Seite Fortinbras, der dreinschlägt, der Mann der Tat. Hamlet wird durch seine Reflexionen immer stärker ins Nichthandeln hineingedrängt. Und richtet gerade dadurch ein furchtbares Massaker an. Darin sehe ich Bezüge zu heute, die mich interessieren. Unser demokratisches System verpflichtet uns dazu, alle möglichen Fragen auszudiskutieren und aus dieser Auseinandersetzung heraus ins Handeln zu kommen – oder eben auch nicht.

Handeln oder Nicht-Handeln – das also ist die Frage?

Genauer noch: Wie sollen wir handeln? Und wie differenziert schauen wir als Gesellschaft die drängenden Themen an? Was muss man verteidigen? Zu welchem Preis werden Werte verteidigt? Und wo werden Werte beschnitten? Wir haben diese Fragen weitergesponnen in die Kulturpolitik hinein und auch bezogen auf die Region, weil wir sagen: Wenn wir hier in St.Gallen als Neuankömmlinge Theater machen, dann soll diese Arbeit mit dem Ort zu tun haben. Natürlich kann man Hamlet immer auf die ganze Weltsituation beziehen. Aber das Stück interessiert mich auch im Blick auf die Realität hier und heute. (Premierenbesprechung: hier)

 Wird Hamlet nicht platt, wenn man ihn tagespolitisch liest?

Eine bloss tagespolitische Deutung macht keinen Sinn. Es braucht den grossen Bogen. Das Politische verbindet sich denn auch mit dem anderen grossen Thema, dem Tod. Wir legen diese zwei Spuren übereinander. Platt soll das gerade nicht sein. Das ist die Kultur, die ich verteidigenswert finde: differenziert zu bleiben, auch wo es kompliziert wird. Hamlet scheitert natürlich an dieser Anforderung. Er treibt in die Handlungslosigkeit hinein aus Überforderung. Das ist nach meiner Überzeugung eine Situation, mit der sich angesicht der komplexen Grossfragen viele Menschen heute identifizieren können. Hamlet ist eine sehr suchende Figur, die mit den Fragen kämpft. Theater kann ja eher Fragen stellen als konkrete Antworten liefern.

Ist dies das Theater, das man von Ihnen erwarten kann?

Wenn es auch floskelhaft tönt: Theater ist immer politisch, weil es um das Menschsein geht. Ich bin aber gerne fragend unterwegs und weniger agitatorisch. Ich mag es, zusammen mit dem Ensemble Stoffe nochmal und nochmal zu drehen. Kraftvolle Antworten können manchmal gut sein, aber ich habe es gern, auch als Zuschauerin, wenn ich mitdenkend gefordert bin. Theater ist für mich eine Reise. Ich habe einen Ansatz, aber dann gehe ich los mit den Leuten, mit denen ich zusammenarbeite. Entsprechend verändert sich die Inszenierung auf dem gemeinsamen Weg. Den Prozess offen zu belassen und trotzdem den Fokus zu behalten, das ist die Herausforderung. In St.Gallen ist das Ensemble zudem neu, wir kennen uns noch nicht so gut. Ich versuche immer, das Ensemble stark einzubeziehen. Ich bin nicht diejenige, die alles schon weiss und vorgibt.

Der Hamlet von Jonas Knecht, Teil eins der Eröffnungstrilogie Hotspot Hamlet, hat in der Lokremise den Stoff dekonstruiert, wie dies vielerorts gemacht wird mit gestandenen Theatertexten. Wie stehen sie zu solchen Trends?

Wir versuchen gerade mit dem dreifachen Hamlet-Auftakt zu zeigen, mit vielfältig man Stoffe anpacken kann. Es ist ein Kaleidoskop. Wir stehen nicht für einen bestimmten Zugriff, uns interessieren unterschiedliche Spielweisen. Meine Spielweise verändert sich selbst innerhalb des Hamlet-Abends allmählich – von einer eher naturalistischen zu einer abstrakteren Art. Das hat mit dem inhaltlichen Bogen des Stücks zu tun, das mehr und mehr ins Nichts führt. Die eigene Handschrift setze ich gern immer wieder neuen Stücken aus, nächsten Frühling etwa in St.Gallen mit Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz. Da ist schon im Stück die Frage angelegt, wie Themen heute auf dem Theater verhandelt werden können.

Hamlet_Gross: nächste Vorstellung Freitag, 7. Oktober, 19.30 Uhr, Theater St.Gallen

Hamlet_Lok: letzte Vorstellung Sonntag, 2. Oktober, 20 Uhr, Lokremise St.Gallen

Container-Taufe: Donnerstag, 6. Oktober, 18.30 Uhr, Marktplatz St.Gallen

Ihr Spielplan ist sehr zeitgenössisch.

Aber ich denke, dass auch Zuschauer, die sich konventionellere Spielarten gewöhnt sind, gut andocken können. Wir machen Theater nicht für uns selber. Wir stellen uns natürlich den Stoffen, aber wir wollen das Publikum erreichen, ohne uns bei ihm anzubiedern. Das ist entscheidend gerade in einer Stadt wie St.Gallen, die ja keine sieben Theater hat. Es ist ein Austausch. Man kann viel erreichen, wie man zum Beispiel am Theater Chur sieht, das mit einem progressiven Programm sein Publikum findet. Eine solche Entwicklung hat ja auch schon unter Tim Kramer stattgefunden.

In Deutschland ist eine Debatte um die Überbelastung und die schlechten Löhne der Schauspielerinnen und Schauspieler im Gang. Es hat sich ein Ensemble-Netzwerk gegründet. Wie ist die Situation in St.Gallen?

Die Diskussion findet auch hier statt. Ich bin erst am Start, ich kann die Bedingungen noch nicht richtig beurteilen, aber die Diskussion ist unbedingt nötig. Es gibt viele ausbeuterische Strukturen. Als Schauspieler muss man zum Beispiel immer verfügbar sein, man darf sich nicht mehr als eine gewisse Kilometerzahl entfernen, ohne sich abzumelden. Die Löhne sind tief, die Anfängergagen zum Teil katastrophal – St.Gallen scheint allerdings nicht schlecht dazustehen, auch in Relation zu den Lebenskosten in der Stadt, wie eine Erhebung  des Bühnenkünstlerverbands im Sommer ergeben hat.

 Und der Spardruck?

Der Spardruck wird vielerorts eins zu eins nach unten weitergegeben, an die eigenen Leute. Darum ist die Netzwerk-Arbeit auch so wichtig. Tatsache ist: Es wird in immer kürzeren Probezeiten, mit immer weniger Leuten und weniger Geld immer mehr produziert. Der Premierendruck ist hoch. Das hat sich extrem verändert, seit ich Theater mache.

Es wird mit zu wenig Geld zu viel gemacht?

Ja, das ist so.

Das St.Galler Schauspiel macht auch viel – es bespielt ab 6. Oktober zusätzlich einen Container in der Stadt.

Der Container eröffnet die Möglichkeit, direkteren Kontakt zwischen Theater und Zuschauern zu finden. Es gibt viele Ideen für das Format, und es ermöglicht es dem Publikum, mehr Einfluss zu nehmen. Dieses Bedürfnis spüre ich stark: Das Publikum will sich ins Spiel bringen. Die Grenze zwischen Bühne und Publikum soll durchlässiger werden.

Barbara-David Brüesch, 1975, ist seit dieser Spielzeit Hausregisseurin am Theater St.Gallen. Am 23. September hatte ihre «Hamlet»-Inszenierung auf der grossen Bühne Premiere. Das Gespräch wurde kurz vor der Premiere geführt. Es erschien im Oktoberheft von Saiten.

Bild: Tine Edel

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
DSC02202 Kopie

Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
3 F1 A4812 web

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
2610 RIO Saalbild

Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0218 max

Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
IMG 5751

Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
Volksbad rene hornung 1

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
2609 Staetevergleich DSC 6589

Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
7228 dsc00923

Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
1000229093

Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
3 gewerbemuseum winterthur next relations leon ehrmann matthis plaga 300dpi a5 1

Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
IMG 0333
Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover