Wochenblatt, 22. August 2020 um 03:41 Uhr «Obwohl an der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit dieser Anstalt berechtigte Zweifel bestehen, wächst deren Infrastruktur kontinuierlich», war in einer Analyse zur OLMA-Erweiterung bereits am 28.August 2019 im Wochenblatt N° 1122 zu lesen. Weitere kritische Stimmen werden dank Corona nun hörbar und von den üblichen «lokalpatriotischen Identitätschauvinismen» (ib.) nicht länger zu übertönen sein.
Matthias, 21. August 2020 um 14:40 Uhr So ein Antrag müsste unbedingt gestellt werden. Noch wichtiger fände ich aber, dass endlich langfristig und nachhaltig gedacht und gehandelt wird. Als relativ kleine Stadt, hätten wir die Chancen wirklich etwas zu verändern und mit mutigen Projekten voranzugehen. Aus der Fläche des Olmaareals könnte bspw. ein zukunfttaugliches Muster-Projekt wie ein urbaner Agroforst entstehen. Da könnten Schulungen und Seminare stattfinden (Kongresse wie pioneers of future, Stichwort Kongressstandort), Kantinen und Restaurants ihr Gemüse per Lastenvelo abholen (Stichwort Wertschöpfung im Gastrobereich), Co2 würde entzogen und Wasser gespeichert, die Lebensqualität gesteigert (im Gegensatz zur Olma, welche für die tatsächlichen Stadtbewohner*innen eher ein lästiges Übel darstellt), interessierte Stadtmenschenschen könnten mitarbeiten und es entstünde eine ganzjährige Begegnungsoase in der Stadt. Das wäre echte Wertschöpfung und langfristiges Investieren. Ich hoffe unsere Regierungen werden endlich entschieden mutiger, ansonsten besteht die Gefahr, dass der Systemchange, der eh auf die eine oder andere Art auf uns zu kommt, chaotische Ausmasse annehmen wird. „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.'' Weisheit der Cree-Indianer Beginnen wir endlich das Zeitalter der Weisheit, des Mit- und Füreinanders, denn, alles könnte anders sein (Harald Welzers Buch, lohnt sich). Danke Saiten, für eure kritische Stimme für unsere Stadt.