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Die Polizei wollte nichts sehen und nichts hören

Vor rund zehn Jahren besuchten 5000 Neonazis im Toggenburg einen Konzertabend. (Bild: pd)

Vor rund zehn Jahren besuchten 5000 Neonazis im Toggenburg einen Konzertabend. (Bild: pd)

In einer Tennishalle im toggenburgischen Unterwasser trafen sich vor zehn Jahren 5000 Neonazis zum grössten Rechtsrock-Konzert, das je im deutschsprachigen Raum stattgefunden hat. Linke Politiker:innen reagierten schnell, doch das Ergebnis ist ernüchternd.

Mit­te Ok­to­ber 2016, zehn Jah­re ist es her. Es ist ein Sams­tag, an­ge­kün­digt sind sechs Bands, al­le be­kannt in der Na­ziskin­head-Sze­ne. Un­ter ih­nen die Schwei­zer Grup­pe Amok aus dem Um­feld von Blood and Ho­nour, ne­ben drei deut­schen Neo­na­zi-Bands und ei­nem rechts­extre­men Rap­per. In­ter­es­sier­te hat­ten on­line und auf Flug­blät­tern Ta­ge vor­her die An­lei­tung er­hal­ten, «zwi­schen 16 Uhr und 16.30 Uhr im Raum Ulm» zu sein. Doch die laut­star­ke Post geht dann an­ders­wo ab. Über 200 Ki­lo­me­ter ent­fernt in Un­ter­was­ser im Tog­gen­burg, wo am Abend die rechts­extre­men Mu­si­ker in ei­ner Ten­nis­hal­le auf­spie­len. An­we­send sind rund 5000 Leu­te, vor­wie­gend Män­ner.

We­gen der ver­deck­ten Or­ga­ni­sa­ti­on er­fährt die St.Gal­ler Kan­tons­po­li­zei vom Kon­zert erst, als be­reits Hun­der­te von Be­su­chern vor dem Kon­zert­lo­kal ste­hen. Es war, so be­rich­tet drei Ta­ge spä­ter das Nach­rich­ten­ma­ga­zin «10 vor 10», «ein Neo­na­zi-Tref­fen, wie es die Schweiz nicht ge­se­hen» ha­be. Doch Po­li­zei­spre­cher Gi­an An­drea Rez­zo­li be­ru­higt: Al­les sei «fried­lich» und «ge­sit­tet und ge­ord­net» ab­ge­lau­fen. Er be­stärkt da­mit den Ruf der Schweiz in der Neo­na­zi-Sze­ne als «Kon­zert­pa­ra­dies». In ei­ner schrift­li­chen Stel­lung­nah­me ge­gen­über der «10 vor 10»-Re­dak­ti­on er­klä­ren die Or­ga­ni­sa­to­ren denn auch: In der Schweiz ge­be es «die Mei­nungs­frei­heit» und das sei «lei­der nicht in ganz Eu­ro­pa so». In Deutsch­land wä­re die­ses Kon­zert «nicht mög­lich» ge­we­sen. 

«500 Po­li­zis­ten hät­ten nicht ge­reicht»

Sie sei­en «aus­ge­trickst» wor­den, er­klärt Rolf Zül­lig, Ge­mein­de­prä­si­dent von Wild­haus-Alt St.Jo­hann, dem Por­tal «Spie­gel On­line». Die An­fra­ger hät­ten ge­sagt, «es ge­he dar­um, un­be­kann­ten Schwei­zer Bands ei­ne Platt­form zu ge­ben». Und sie hät­ten den An­lass «Rock­tober­fest» ge­nannt. Und so hät­ten die Be­hör­den – «da­mit Al­ko­hol aus­ge­schenkt wer­den kann» – ein Gast­wirt­schafts­pa­tent aus­ge­stellt. 

«Spie­gel On­line»: «War­um wur­de die Ver­an­stal­tung nicht ab­ge­sagt?»

Zül­lig: «Wie denn? Was wol­len Sie mit zehn bis zwölf Po­li­zis­ten? Wenn ich mir die Hor­de so an­ge­schaut ha­be, den­ke ich, dass 500 Po­li­zis­ten nicht ge­reicht hät­ten.»

Über das Ge­sche­hen in der Hal­le be­rich­tet zwei Wo­chen spä­ter der «Sonn­tags­blick»: Ein Kurz­vi­deo be­le­ge, dass ei­ne Band – mut­mass­lich die Sze­ne-be­kann­te Band Fron­tal­kraft – den Zu­hö­rern in die Oh­ren gröl­te: «Kei­ne Angst ihr Volks­ver­rä­ter, kei­nen wer­den wir ver­scho­nen. (…) Weiss die Män­ner, die für Deutsch­land sie­gen. Rot ist das Blut auf dem Asphalt.» Auch zeig­ten Leu­te im Pu­bli­kum den Hit­ler­gruss.  

2610 RIO Einladung

Die St.Gal­ler Staats­an­walt­schaft er­hält meh­re­re Straf­an­zei­gen we­gen Wi­der­hand­lung ge­gen die Ras­sis­mus-Straf­norm. Doch die zu­stän­di­ge Staats­an­walt­schaft Uz­nach ver­zich­tet auf ei­ne Un­ter­su­chung ge­gen «ein Kon­zert für rechts­ge­rich­te­te Sym­pa­thi­san­ten». Und sie be­haup­tet, sie ha­be kei­ne An­halts­punk­te für ein straf­ba­res Ver­hal­ten der un­be­kann­ten Tä­ter­schaft ge­fun­den. 

Po­li­ti­sche Re­ak­tio­nen hü­ben und drü­ben

Pro­blem­be­wuss­ter agie­ren Par­la­men­ta­ri­er:in­nen, so­wohl im thü­rin­gi­schen Land­rat, im Schwei­zer Na­tio­nal­rat, im Deut­schen Bun­des­tag so­wie im Kan­ton St.Gal­len. Vie­le der Kon­zert­be­su­chen­den wa­ren aus den neu­en Bun­des­län­dern an­ge­reist, ins­be­son­de­re aus Thü­rin­gen. In der Ant­wort auf ei­ne par­la­men­ta­ri­sche An­fra­ge von Ka­tha­ri­na Kö­nig-Preuss (Die Lin­ke), auch en­ga­gier­te Kämp­fe­rin ge­gen rechts­extre­me Struk­tu­ren, schreibt Thü­rin­gens Mi­nis­te­ri­um für In­ne­res und Kom­mu­na­les: Die «rechts­extre­mis­ti­sche Mu­sik­ver­an­stal­tung» ra­ge «als län­der­über­grei­fen­de Ak­ti­vi­tät bei den in der Ver­gan­gen­heit wahr­ge­nom­me­nen ge­mein­sa­men Ak­ti­vi­tä­ten deut­scher und Schwei­zer Rechts­extre­mis­ten deut­lich her­aus».

Die St.Gal­ler Na­tio­nal­rä­tin Bar­ba­ra Gy­si (SP) ver­langt die Ein­füh­rung ei­nes In­dex mit zu ver­bie­ten­den Na­zi- und Ras­sis­mus­sym­bo­len, eben­so ei­ne Ver­schär­fung der Ras­sis­mus-Straf­norm. Der Vor­stoss wird im Par­la­ment nie dis­ku­tiert und rund zwei Jah­re spä­ter ab­ge­schrie­ben.

Schnel­ler geht es im St.Gal­ler Kan­tons­rat, wenn auch das Schluss­ergeb­nis nicht über­zeugt. We­ni­ge Wo­chen nach dem Kon­zert be­schliesst das Par­la­ment – mit zwei Ge­gen­stim­men – ein ge­setz­li­ches Ver­bot ex­tre­mis­ti­scher An­läs­se. Doch ein prä­ven­ti­ves Ver­bot von Ver­an­stal­tun­gen ist ei­ne schwer­wie­gen­de Grund­rechts­be­schrän­kung und folg­lich ist die Um­set­zung schwer. Erst im zwei­ten An­lauf fin­det die zu­stän­di­ge Kan­tons­rats­kom­mis­si­on ei­ne Lö­sung. In der Kom­mis­si­ons­sit­zung be­kun­den SVP-Ver­tre­ter ih­ren Miss­mut über die Ge­set­zes­vor­la­ge. So kri­ti­sier­te Chris­ti­an Spoer­lé, da­mals auch Ge­mein­de­prä­si­dent von Eb­nat-Kap­pel, dass die Kom­mis­si­on «nur vom Rechts­extre­mis­mus» spre­chen wür­de.

Be­reits kurz nach dem Kon­zert hat­te der so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Re­gie­rungs­rat Fre­dy Fäss­ler auf den en­gen recht­li­chen Rah­men hin­ge­wie­sen (und da­für lin­ke Kri­tik ge­ern­tet): Wer­de der Hit­ler­gruss als Pro­pa­gan­da ver­wen­det, sei dies straf­bar, als Aus­druck ei­ner per­sön­li­chen Hal­tung je­doch nicht. Das sei ei­ne «et­was dis­ku­ta­ble Ent­schei­dung», aber die Rechts­grund­la­ge. Rund zwei Jah­re vor­her hat­te das Bun­des­ge­richt ei­nen Hit­ler­g­rüss­ler des rechts­extre­men Rüt­li­auf­mar­sches 2010 frei­ge­spro­chen. Die Bun­des­rich­ter be­fan­den: Vor­aus­set­zung für die Er­fül­lung des straf­ba­ren «Ver­brei­tens» ras­sis­ti­scher Wor­te oder Ges­ten sei «das Er­for­der­nis der wer­ben­den Be­ein­flus­sung». Die Ver­wen­dung «in der Öf­fent­lich­keit un­ter Ge­sin­nungs­ge­nos­sen» fal­le nicht un­ter die Straf­norm, «da das Er­for­der­nis der wer­ben­den Be­ein­flus­sung und da­mit das Merk­mal des ‹Ver­brei­tens› nicht ge­ge­ben ist».

Hans Stutz, 1952, ist Pu­bli­zist in Lu­zern und schweiz­weit ge­frag­ter Ex­per­te für Rechts­extre­mis­mus, Ras­sis­mus und de­mo­kra­tie­feind­li­che Struk­tu­ren. Die­ses Jahr wur­de ihm in St.Gal­len der Pro-Lit­teris-Preis für sein Le­bens­werk ver­lie­hen.

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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Kommentar zur Beratung der Inklusionsinitiative im Nationalrat

Men­schen­wür­de, nicht Bud­get­pos­ten

Von Christoph Keller,

Der Neo­na­zipfar­rer

1976 lässt sich Gerd Zi­keli in der evan­ge­li­schen Kirch­ge­mein­de St.Gal­len-Strau­ben­zell zum Pfar­rer wäh­len. Drei Jah­re spä­ter wird er als gut ver­netz­ter Ho­lo­caust-Leug­ner und Vor­stands­mit­glie­der der ers­ten Neo­na­zi­grup­pe der Schweiz ent­tarnt. Heu­te be­ob­ach­tet er Lauf­enten.

Von Roman Hertler,
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