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Die unverzichtbaren Sommertipps – Teil 6

Ragazzi di vita, 2024. Öl auf Leinwand, 63 × 97 cm. Noemi Pfister, 1991, aus Locarno, lebt und arbeitet in Basel. Sie hat Fine Arts in Basel und Genf studiert. In ihrer Malerei verbindet Pfister kunsthistorische Motive mit Popkultur und dem kollektiven Bildgedächtnis. Traumartige Landschaften werden von rätselhaften Figuren bevölkert, deren Körper zwischen Spiel, Erschöpfung und Kontemplation oszillieren. Durch die Verbindung des Vertrauten mit dem Unheimlichen erkundet ihre Arbeit mögliche Formen von Gemeinschaft und Koexistenz.

Ragazzi di vita, 2024. Öl auf Leinwand, 63 × 97 cm.

 

Noemi Pfister, 1991, aus Locarno, lebt und arbeitet in Basel. Sie hat Fine Arts in Basel und Genf studiert. In ihrer Malerei verbindet Pfister kunsthistorische Motive mit Popkultur und dem kollektiven Bildgedächtnis. Traumartige Landschaften werden von rätselhaften Figuren bevölkert, deren Körper zwischen Spiel, Erschöpfung und Kontemplation oszillieren. Durch die Verbindung des Vertrauten mit dem Unheimlichen erkundet ihre Arbeit mögliche Formen von Gemeinschaft und Koexistenz.

Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 6: «Wegwarte 002», Sur le Lac, Winterthurer Musikfestwochen und Schlossfestspiele Werdenberg. 

Kunst 

Blau hin­auf bis ins All

Die Weg­war­te be­sie­delt Gren­zen. Sie wächst an Stras­sen­rän­dern und Bö­schun­gen, an Wald­saum und Feld­rain. In Heer­brugg spriesst sie nun schon zum zwei­ten Mal. Im ehe­ma­li­gen SBB-Stell­werk steht der Na­me der hüb­schen, blau­blü­hen­den Pflan­ze für künst­le­ri­sche und mu­si­ka­li­sche Som­mer­ex­pe­ri­men­te. In die­sem Jahr hat der Ver­ein Weg­war­te das Kol­lek­tiv U5 und die Künst­le­rin Mo­ni­ka Stal­der ein­ge­la­den. Zu dritt wer­den sie an der Auf­lö­sung der Gren­zen ar­bei­ten. Mit ih­rer mul­ti­me­dia­len In­stal­la­ti­on er­wei­tern sie den Raum bis ins Welt­all hin­ein. Sie ver­wir­beln As­tro­no­mie, As­tro­lo­gie, Tex­ti­les und In­tui­ti­ves. Wer die bis­he­ri­gen Ar­bei­ten der Künst­le­rin­nen kennt, weiss: Es wird wun­der­bar schräg und schön. Und wer sie noch nicht kennt, darf sich auf ei­ne wich­ti­ge Neu­ent­de­ckung freu­en. Die Kunst wird von ei­nem dich­ten Mu­sik­pro­gramm aus der Re­gi­on be­glei­tet. «Weg­war­te 002» nimmt da­mit An­lauf, sich zu ei­ner fes­ten Grös­se in der Kul­tur­land­schaft des Rhein­tals zu eta­blie­ren. (Kris­tin Schmidt)

«Weg­war­te 002» – U5 × Mo­ni­ka Stal­der: Don­ners­tag, 6. Au­gust, bis Sams­tag, 22. Au­gust, Stell­werk, Heer­brugg. 
weg­war­te.space 

 

Mu­sik

Per­len über dem Bo­den­see

Wenns dar­um geht, das schöns­te Open­air-Am­bi­en­te in der Re­gi­on St.Gal­len zu kü­ren, zählt das Sur le Lac im­mer zu den Fa­vo­ri­ten. Das zwei­tä­gi­ge Fes­ti­val auf der Eg­gers­rie­ter Hö­he ist ein Bi­jou, das nicht nur mit der atem­be­rau­ben­den Aus­sicht auf den Bo­den­see punk­tet, son­dern auch mit ei­ner lie­be­vol­len Aus­ge­stal­tung des Ge­län­des – und ei­nem Pro­gramm, das zwar ge­spickt ist mit Na­men, die selbst Mu­sik­nerds oft gar nichts sa­gen, aber of­fe­ne Oh­ren (und Geis­ter) be­loh­nen. Hin­ge­hen und sich auf das Aben­teu­er ein­las­sen, lau­tet die De­vi­se. Ge­ra­de bei Acts wie Moon­child Sa­nel­ly, Re­al Lies oder The Klit­tens kann man we­nig falsch ma­chen. Im dies­jäh­ri­gen Li­ne-up fin­den sich auch ei­ni­ge (mehr oder we­ni­ger) be­kann­te Na­men aus der Re­gi­on: Vel­vet Two Stripes, Fe­mi Lu­na, Lev Ti­gro­vich, Choo­se The Juice, Love­boy And His Ima­gi­na­ry Fri­ends (Gra­tis­tipp: al­le Na­men auf sai­ten.ch im Such­feld ein­ge­ben), DJ Nil­da oder Bb­bü­he­li666, das neue Pro­jekt von Bill Büh­ler, der ei­nen Hälf­te von Misch­ge­we­be. (Da­vid Gad­ze)

Sur le Lac: Frei­tag, 7. Au­gust, und Sams­tag, 8. Au­gust, Hö­he, Eg­gers­riet. 
sur­lel­ac­fest.ch

 

Mu­sik mit­ten in der Alt­stadt

Auch in die­sem Jahr lo­cken die Mu­sik­fest­wo­chen mit in­ter­na­tio­na­len Acts so­wie lo­ka­len New­co­mer:in­nen Mu­sik­in­ter­es­sier­te in die Win­ter­thu­rer Alt­stadt. Dar­un­ter sind bei­spiels­wei­se die Ap­pen­zel­ler Mu­si­ke­rin Ria­na, die He­ri­sau­er Sin­ger-Song­wri­te­rin Fe­mi Lu­na oder die Rhein­ta­ler Grup­pe Bahn­hof­buf­fet Chan­cen­tal. Gleich­zei­tig – und das ent­spricht ganz dem Spi­rit der Mu­sik­fest­wo­chen – fin­den sich im Li­ne-up Na­men wie Wolf Ali­ce, die bri­ti­sche In­die-Band, die erst kürz­lich zwei­mal die Lon­do­ner O2 Are­na ge­füllt hat, oder die Drop­kick Mur­phys, be­kannt für ih­ren mit­reis­sen­den Folk-Punk. Im­mer wie­der fin­den sich auch Bands im Pro­gramm, de­ren Kar­rie­re auf der Start­ram­pe an den Mu­sik­fest­wo­chen be­gann und die ei­ni­ge Jah­re spä­ter auf der Stei­bi­büh­ne ste­hen. In die­sem Jahr gilt das bei­spiels­wei­se für die Her­ma­nos Gut­iérrez oder die Win­ter­thu­rer Band An­ger Mgmt., die kürz­lich ihr neu­es Al­bum An­ger Is Eter­nal ver­öf­fent­licht hat. Bis auf das zwei­te Fes­ti­val­wo­chen­en­de sind al­le Kon­zer­te kos­ten­los. (Daria Frick)

Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen: Mitt­woch, 5. Au­gust, bis Sonn­tag, 16. Au­gust, Win­ter­thur (Alt­stadt). 
mu­sik­fest­wo­chen.ch

 

Büh­ne

Oper mit gros­ser Kel­le an­ge­rich­tet

Mann liebt Frau, aber heim­lich. Ehe­mann sieht sich be­tro­gen. Freund er­mor­det Freund. Eh­re ge­ret­tet. Ma­tro­se wird reich. Wahr­sa­ge­rin hat im­mer recht. Giu­sep­pe Ver­dis Un bal­lo in ma­sche­ra (deutsch: «Ein Mas­ken­ball») bie­tet al­les, was zu ei­ner Oper ge­hört: Lie­be, In­tri­gen und Ver­rat, Dra­ma und gros­se Mu­sik. Da­mit kann das Stück ein­ge­fleisch­te Opern­fans ge­nau­so be­geis­tern, wie es taug­li­chen Stoff für Opern­neu­lin­ge bie­tet. Aber die Wer­den­ber­ger Schloss­fest­spie­le set­zen nicht ein­fach aufs Be­währ­te, son­dern wa­gen sich an ei­ne Neu­in­ter­pre­ta­ti­on des Klas­si­kers. Die vier­zigs­te Pro­duk­ti­on in der Fest­spiel­ge­schich­te setzt sich mit Iden­ti­tät, ge­sell­schaft­li­chen Rol­len und Mas­ke­ra­den aus­ein­an­der und trans­fe­riert die Oper schwung­voll ins Rhein­tal. So wird bei­spiels­wei­se der Gou­ver­neur von Bos­ton zum Gra­fen von Wer­den­berg. Mehr als 200 Mit­wir­ken­de von bei­den Sei­ten des Rheins sor­gen für gros­se mu­si­ka­li­sche und sze­ni­sche Mo­men­te vor der ein­zig­ar­ti­gen Ku­lis­se von Schloss und Städt­chen. (Kris­tin Schmidt)

Un bal­lo in ma­sche­ra: Frei­tag, 7. Au­gust, bis Sams­tag, 22. Au­gust, je­weils 20 Uhr, See un­ter­halb von Schloss Wer­den­berg. 
schloss­fest­spie­le.ch

Ein ziem­lich ab­ge­fah­re­nes Ding

Seit zehn Jah­ren gibt es die Re­si­den­cy in der Bi­blio­thek An­dre­as Züst im Al­pen­hof, die­sem so schwer zu fas­sen­den Ort in In­ner­rho­den. Der run­de Ge­burts­tag wird nun mit ei­nem viel­fäl­ti­gen Fes­ti­val ge­fei­ert.

Von Hanspeter Spörri,
Alpenhof bibliothek andreas zuest residency

Ein künst­le­ri­sches Ge­ne­ra­tio­nen­tref­fen

Be­vor die Kunst­hal­le St.Gal­len im De­zem­ber we­gen Um­bau­ar­bei­ten vor­aus­sicht­lich bis April 2027 schliesst, dreht sie noch­mals voll auf. In der Aus­stel­lung «House of Ch­an­ge: Pre-Con­s­truc­tion-Warm-Up-Ga­lo­re» prä­sen­tiert sie im lau­fen­den Mo­nat ein dich­tes, bun­tes Pro­gramm an Kunst und Kul­tur.

Von Larisa Baumann,
House of change larisa baumann 1

Zwi­schen Kunst und Kör­per 

In der Aus­stel­lung «Smi­le ma­nia­cal­ly we’re ali­ve» ver­bin­det Ja­la Wa­hid schein­bar ge­trenn­te Wel­ten. Sie schlägt dar­in ei­ne Brü­cke zwi­schen Er­in­ne­rung, Emo­ti­on, Wis­sen­schaft und Po­li­tik. 

Von Sieglinde Wöhrer,
Jala Wahid Smile maniacally were alive Sieglinde Woehrer

Ver­ei­nig­te Kul­tur­sze­ne pro­tes­tiert ge­gen den Spar­ham­mer

Die er­neu­ten Spar­vor­schlä­ge der St.Gal­ler Re­gie­rung stos­sen auf brei­te Ab­leh­nung. Die Kul­tur­sze­ne so­li­da­ri­siert sich ge­gen die Ab­bau­plä­ne. Die Kul­tur­lob­by hat sich in Stel­lung ge­bracht. Obs hilft?

Von Roman Hertler,
2611 Kulturgelder gaffa rappenspalter 2 farbe

Kunstausstellung

Mut­ter­schaft in Öl ge­fasst

Von Vera Zatti,
Cecileund Pina300dpi

Die Meis­te­rin der Bei­läu­fig­keit

Ei­gent­lich woll­te Zsuz­san­na Gah­se kei­ne Bü­cher mehr schrei­ben. Nun hat sie mit An­ge­rich­tet ihr Werk doch noch ein­mal er­wei­tert. Ih­re Spra­che dar­in bleibt neu­gie­rig, hu­mor­voll und spie­le­risch. Und wirkt fast wie ein Kom­men­tar zum ei­ge­nen li­te­ra­ri­schen Schaf­fen.

Von Michael Lünstroth,
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Bücherherbst: Ausser mir von Micha Friemel

Ana­ly­se des müt­ter­li­chen Wahn­sinns

Von Veronika Fischer,

Zwi­schen Ruhm und Knast

Ja­kob Stutz, Volks­schrift­stel­ler und Re­form­päd­ago­ge mit «zwie­späl­ti­gem» Cha­rak­ter: Ihn lässt Ex-Kel­ler­büh­nen­lei­ter Mat­thi­as Pe­ter 150 Jah­re nach sei­nem Tod noch ein­mal auf­le­ben – un­ter an­de­rem in Tro­gen, wo Stutz im Ge­fäng­nis sass.

Von Peter Surber,
01 Jakob Stutz 11 cut

Das Mit­tel­mass fei­ern

Auf sei­nem neu­en Al­bum Th­ree Chords and a Shaking Hand be­singt der Rhein­ta­ler Sin­ger-Song­wri­ter Mo Klé die ge­gen­wär­ti­ge De­bat­ten­kul­tur, Re­gen­stür­me und Selbst­ak­zep­tanz. Die Al­bum­tau­fe fin­det am 7. No­vem­ber im st.gal­li­schen Bahn­hof Brug­gen statt.

Von Vera Zatti,
Artist Picture Mo Kle 2 Credits Johannes Gruber

FC St.Gal­len vs. Ser­vet­te 2:1 - Nicht bril­liert, aber ge­won­nen

Bouk­hal­fa und Gört­ler brin­gen die Es­pen in Füh­rung, wel­che das Team dann über die Zeit bringt.

Von SENF Kollektiv,
Senf

«Wir le­ben in ei­ner ver­blö­de­ten Mei­nungs­welt!»

Alex­an­der Vel­ja­nov ist die un­ver­wech­sel­ba­re Stim­me der Dark-Wa­ve-Band Dei­ne La­kai­en. Mit sei­nem neu­en So­lo­al­bum gas­tiert er am 9. No­vem­ber in Frau­en­feld. Ein Ge­spräch über Schub­la­den, Lü­ge, Wahr­heit und die Fra­ge, was Mu­sik mit un­se­rem Mensch­sein zu tun hat. 

Von Michael Lünstroth,
VELJANOV 2018 03

Zumthor plant in Wildhaus

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur fürs Tog­gen­burg

Von René Hornung,
Steinmodell 2

Die SP setzt auf Pe­ter Oli­bet

Ein Wahl­gang ge­nüg­te: Die SP der Stadt St.Gal­len schickt Pe­ter Oli­bet ins Ren­nen um die Nach­fol­ge von Stadt­rat Pe­ter Jans. Er er­hielt 109 von 182 Stim­men. In der Fra­ge­run­de ging es um Spar­po­li­tik, be­zahl­ba­re Woh­nun­gen und die Fra­ge, wie viel Op­po­si­ti­on ein künf­ti­ges Re­gie­rungs­mit­glied noch ma­chen kann.

Von Philipp Bürkler,
Nomination Peter Olibet 10
Heftvorschau 11/26
Postkolonial, Kulturgelder, Universum

Wäh­rend Zü­rich und Genf ge­raub­te Ben­in-Bron­zen zu­rück­ge­ben, la­viert das Kul­tur­mu­se­um St.Gal­len. Der­weil un­ter­sucht der Thur­gau sei­ne eth­no­gra­fi­sche Samm­lung und schliess Re­sti­tu­tio­nen nicht aus. Aus­ser­dem im No­vem­ber­heft: Der so­li­da­ri­sche Pro­test der St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne ge­gen die Spar­plä­ne des Kan­tons, die neue Aus­stel­lung zum Zehn­jäh­ri­gen im Na­tur­mu­se­um St.Gal­len, das ers­te elek­tro­ni­sche So­lo­al­bum von Ka­fi-D und vie­les mehr.

Saiten 2611 01 Cover

Zü­rich und Genf ma­chen vor­wärts, St.Gal­len bremst

Seit ei­ni­gen Jah­ren sind Ben­in-Bron­zen in Schwei­zer Mu­se­en ein heis­ses Ei­sen. Im St.Gal­ler Kul­tur­mu­se­um la­viert man bei der Fra­ge ei­ner mög­li­chen Rück­ga­be zwi­schen Dia­log­be­reit­schaft und Ver­wei­ge­rungs­hal­tung.

Von Richard Butz und Hans Fässler,
Benin bronze kulturmuseum 2026

Bücherherbst: Nie ist alles gut von Raffael Rihs

Mo­ment­auf­nah­men

Von Veronika Fischer,

Ma­gen­brot bis zu­letzt

Ein Fes­ti­val über den Tod – darf das auch lus­tig sein? «Last Call» lädt am 31. Ok­to­ber in St.Gal­len da­zu ein, über das Ster­ben zu spre­chen. In­ter­view mit Mi­chel­le Mauch­le von der Ge­schäfts­stel­le Pal­lia­ti­ve Ca­re Stadt St.Gal­len.

Von Philipp Bürkler,
Festival zum tod michelle mauchle

Kampf­sport als Safe Space

In St.Gal­len hat am Sams­tag zum ers­ten Mal ein eman­zi­pa­to­risch-an­ti­fa­schis­tisch-que­er­fe­mi­nis­ti­sches Kampf­sport­tur­nier statt­ge­fun­den. Wie das aus­sieht? Schon ziem­lich bru­tal, aber dann auch wie­der herz­lich.

Von Malena Widmer,
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Bücherherbst: Unwucht von Sarah Elena Müller

Zwi­schen Lie­be und Lei­den

Von David Gadze,

Be­stän­dig­keit, die ero­diert 

Seit 35 Jah­ren un­ter­sucht Pa­trick Roh­ner Na­tur­pro­zes­se, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Geo­lo­gie, zeich­ne­risch, ma­le­risch und bild­haue­risch. Die Aus­stel­lung «Fal­tun­gen» im Mu­se­um Bickel zeigt noch bis zum 22. No­vem­ber ei­nen Quer­schnitt die­ser kon­ti­nu­ier­li­chen Be­schäf­ti­gung. 

Von Angela Kuratli,
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