I
Sich in den Vordergrund zu stellen Kam ihm nicht in den Sinn Doch war er stets in allen Fällen Ziemlich mittendrin.
Tönt wie eine Abdankung! Dabei ist es ja nur eine reguläre Pensionierung!
II
Uns bleibt, was gut war und klar war Und dass man bei ihm immer durch sah Und Liebe, Hass, niemals Furcht sah…
Zu pathetisch und falsche Tonlage!
III
«Mini Nochfolgeri a de Kanti Trogä chauft ehri Englischbüecher au i de Comedia!»
«Mis Mami chauft alles i de EPA!» war der bessere Werbespruch!
IV
Basel, Berlin, Brigels, Deutschland, Erlangen, Frankreich, Ghana, Italien, Jamaica, Jura, Katharinengasse, Kingston, Kreuzberg, Leipzig, Long Bay, Luzern, Marseille, Parlatges, Pontarlier, Port Antonio, Preggio, Puschlav, Ringelberg, St. Fiden, St.Gallen, Seealpsee, Sierre, Unterer Graben.
Müssen wir jetzt alle Google Earth oder Street View aufstarten?
An der Gedenkfeier für den haitianischen Revolutionär, Sklavenbefreier, General und Staatsmann Toussaint Louverture (1743-1803) auf dem Fort de Joux bei Pontarlier im Département Doubs (7. April 2017). Pius Frey: der erste von links.
V
Oft wenn uns Die Antwort auf eine Frage gefunden schien Fragte einer von uns den Pius Und sichtbar wurde der lesende Arbeiter Der arbeitende Leser, der Sich nicht scheute.
Ich, sagte er uns Zweifle, ob die Arbeit gelungen ist Die eure Tage verschlungen hat Ob sie den armen Leuten nützt Denen im grossen Süden Und denen in den kleinen Betrieben.
Habt Ihr nicht den Widerspruch Aus den Dingen entfernt? Ist es zu eindeutig Oder einfach linke Mode? Seid Ihr wirklich im Fluss des Geschehens?
Zu brechtisch!
VI
Until the philosophy Which hold one race superior and another Inferior Is finally And permanently Discredited And abandoned Everywhere is Charlie.
Das verstehen doch die Jungen nicht mehr!
VII
Dank Pius (Charlie) haben alle In Güllen eine Grabenhalle.
Da waren ja auch noch andere dabei, oder?
VIII
«In Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis beginnt der Prozess in der Regel mit einem Schlichtungsversuch bei der Schlichtungsstelle für Arbeitsverhältnisse. Bei einem Streitwert von mindestens CHF 100’000.– können die Parteien gemeinsam auf das Schlichtungsverfahren verzichten. Die Schlichtungsstelle ist im Rahmen ihres Aufgabenbereichs auch Rechtsberatungsstelle.»
Nicht gerade sehr poetisch, sein Teilzeit-Job!
IX
Ja, grad die Armen der Erde Die brauchen mehr als zu fressen Und das hat er nie vergessen Dass aus den Lesern Menschen werden…
Gendermässig unbrauchbar! Leserinnen! Und die letzte Zeile vielleicht umgekehrt?
X
Der Pius wird nun pensioniert Das Know-how – es wird transferiert Das Buch lebt weiter samt der Kasse An der Katharinengasse Die Kundschaft setzt jetzt ihr Vertrauen Auf die vier Comedia-Frauen.
Etwas kitschig und globibuchmässig!
XI
Wenn man ihn brauchte, war er da (Man brauchte ihn sehr häufig) Er war sehr nützlich, immer nah Der Kampf war ihm geläufig.
Er hat sich einfach hingestellt Und tut es noch, noch immer Die grosse und die kleine Welt Der Saal, das Sitzungszimmer
Die Comics, Krimis, all die Bücher Die im globalen Süden Die Weltmusik – er hat den Riecher Ist selten ganz zufrieden.
Es gibt bei ihm nicht Kür, nicht Pflicht Drum gilt aus vielen Gründen: Gäb es den Pius (Charlie) nicht – Man müsste ihn erfinden.
Passt einigermassen.
Zusammen mit Dulcie September (1935-1988), der südafrikanischen ANC-Vertreterin für Frankreich und die Schweiz, bei der Umbenennung der Krügerstrasse in Mandelastrasse (19. November 1986)
Die Tonhalle Wil wurde 1876 eröf fnet. Seither bereichert sie praktisch ununterbrochen das kulturelle Leben der Äbtestadt. An den kommenden zwei Wochenenden wird gefeiert.
Jonas Ulrich taucht mit seinem ersten Spielfilm in die Black-Metal-Welt ab. Wolves ist eine bildstarke Geschichte über Einsamkeit und das Dazugehören, voller Gegensätze und mit etwas holprigen Dialogen.
St.Gallen bewahrt nicht mehr nur 1000-jährige Handschriften. Mit dem Internet Archive Switzerland entsteht hier ein Archiv für Webseiten, künstliche Intelligenz und das digitale Gedächtnis der Zukunft.
Mit Internet Archive Switzerland entsteht in St.Gallen ein Ableger des grössten Archivs für Websiten und Künstliche Intelligenz weltweit. Ausserdem im Juniheft: Männer unter Generalverdacht, das grosse St.Galler 80er-Buch, das Abschiedsinterview mit dem langjährigen Kellerbühnenchef und die Flaschenpost aus Venedig.
Der WWF St.Gallen wird 50 Jahre alt. Sein Geschäftsleiter Lukas Indermaur zieht bei der Beurteilung der aktuellen Situation von Natur und Umwelt eine durchzogene Bilanz.
«Urs Frei. A – Z» im Kunstmuseum St. Gallen ist die erste Retrospektive zum ausserordentlichen Schaffen von Urs Frei (1958 – 2023). Rund 140 Arbeiten geben Einblick in ein Werk, das kaum zu fassen ist. Das gehört zu seiner Qualität.
Wie wollen wir künftig leben und unsere Nahrungsmittel produzieren? Die Ausstellung «How goes Tomorrow» der Ostschweizer Künstlerin Claude Bühler in der Shedhalle in Frauenfeld sensibilisiert für nachhaltige Handlungsstrategien.
«Das Kind zurücklassen? Wie kann man so dumm und herzlos sein», schreibt der Schweizer Autor Lukas Bärfuss über seine Mutter, die keine Mutter für ihn sein konnte. In seinem neuen Buch schaut er in die Vergangenheit und hat Verständnis, nicht für die Mutter, aber doch für diese Frau, die nie Glück und immer zu wenig Geld hatte.
Gaal, Görtler und Witzig schiessen St. Gallen zum langersehnten Cupsieg!
Die Medikamentenversuche von Münsterlingen als Teil eines Vampir-Musicals? Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Die Bühne Mammern wagt den Versuch. Ab 29. Mai im Zirkuszelt.
Die diesjährige Kulturlandsgemeinde findet entlang der Bahnlinie zwischen Gossau und Wasserauen statt. Es ist ein interdisziplinäres Experimentzwischen Kunst, Gesellschaft und Aktivismus. Ausserdem stellt die Kulturlandsgemeinde künstlerisch und organisatorisch die Weichen für die Zukunft.
Am Samstag findet in St.Gallen erstmals das Punkfestival El Cartel statt. Es soll dazu beitragen, die Szene zu stärken. Dabei fehlt es gerade in St.Gallen an Nachwuchs.
Seit 40 Jahren macht die Bibliothek Wyborada in St.Gallen sichtbar, was lange fehlte: Literatur von und über Frauen. Heute sind Autorinnen und feministische Themen zwar stärker präsent in der Öffentlichkeit, doch die Relevanz der Bibliothek ist nach wie vor gross.
Mit einer Interpellation greifen SVP und EDU im St.Galler Kantonsrat den ausserschulischen Aufklärungsunterricht an. Und mit Unterstützung des «Lehrernetzwerks Schweiz» wollen Eltern aus Bütschwil eine Mitarbeiterin der Fachstelle für Aids- und Sexualfragen vor Gericht bringen. Dahinter steckt eine orchestrierte Aktion.
«Dieci», die italienische Zahl für zehn, ist das Motto des diesjährigen Heiden-Festivals. Es verweist dabei nicht nur auf das Jubiläum, sondern auch auf eine kulturpolitische Haltung.
Naturmuseum Thurgau
Das St.Galler Theater Trouvaille entdeckt den Musiker und Juristen Mani Matter neu. «’S isch einisch eine gsy»– 90 Jahre Mani Matter verbindet zahlreiche Lieder und literarische Texte des Berners zu einem abendfüllenden Programm. Saiten hat mit dem Theaterleiter Matthias Flückiger gesprochen.
Vier Jahre nach ihrem Debüt kehren Lev Tigrovich mit einer neuen EP zurück. Diese handelt von Kontrollverlust, Illusionen und grossen Gefühlen – und enthält erstmals einen Song, der nicht auf Russisch gesungen ist.
Im letzten Spiel der Saison trifft der FC St.Gallen auf den neuen Schweizer Meister aus Thun - einen Sieger gibt es nicht.
Caline Aoun interessieren die Momente der Veränderung, die Übergänge und Zustände. Ihre Ausstellung in Kunstmuseum und Kunsthalle Appenzell wird zum Ende der sechsmonatigen Laufzeit eine andere sein als zu Beginn.