Kategorie
Autor:innen
Jahr

Eine Stadt ist auch eine Firma

Winterthur verkauft sich seit dem Niedergang der Industrie in den 90er-Jahren als Kulturstadt. Doch nicht jede Kultur wird begrüsst, wogegen am 21. September 2013 tanzend demonstriert wurde. Ein Gespräch mit Aktivisten und Aktivistinnen von «StandortFUCKtor», die anonym bleiben wollen.
Von  Katharina Flieger , 

In Bern fanden Tanzdemonstrationen gegen Stadtaufwertung unter dem Motto «Tanz Dich frei» statt. Winterthur nannte den Anlass vom 21. September 2013 «Standortfucktor». Warum?

Es ist ein Wortspiel, das etwas ausdrückt, was wir kritisieren. Die sogenannten Standortfaktoren werden vom Stadtmarketing immer wieder aufgegriffen – auf einige dieser Faktoren nehmen wir Bezug. Uns ging es auch darum, unsere Kapitalismuskritik anhand gewisser Entwicklungen im öffentlichen Raum aufzuzeigen.

Anhand welcher Entwicklungen?

Heute funktioniert jede grössere Stadt wie eine Firma, die ins Wirtschaftssystem eingebunden ist. Es herrscht ein Konkurrenzkampf unter den Städten, in dessen Rahmen sich eine Stadt wie Winterthur auf dem Markt behaupten und Profit erwirtschaften muss. Die Aspekte Sicherheit und Ordnung, Wohnraum und Kultur werden unter anderem von der Stadt Winterthur als Standortfaktoren beworben. In diesen drei Bereichen manifestieren sich deutlich Entwicklungen, die wir ablehnen.

Wodurch zeichnen sich diese Entwicklungen aus? Jede Stadt möchte gut betuchte Steuerzahlende haben.

Der ehemalige Stadtpräsident Ernst Wohlwend (SP) hat die Stadtentwicklung und Standortförderung aufgegleist mit dem Ziel, die Industriebrachen wiederzubeleben und neues Geld in die Stadt zu bringen. Eine Konsequenz davon: Die dadurch angezogenen, guten Steuerzahlenden erwarten eine sichere, ruhige und saubere Stadt. Im öffentlichen Raum sind deutliche Veränderungen erkennbar: Reglementierungswut und Polizeikontrollen haben stark zugenommen, überall werden Kameras installiert. Wer das Postkartenidyll stört, hat im öffentlichen Raum nichts verloren: Dealer im Stadtpark, Asylbewerber am Bahnhof oder herumhängende Jugendliche. Neben dem zunehmenden Sicherheits- und Ordnungswahn zeigen sich die negativen Auswirkungen der Stadtentwicklung auch bei Restriktionen im Kulturbereich und der Verknappung des Wohnraums.

Hat diese Entwicklung konkreten Einfluss auf euren Alltag, euer Leben?

Ja, etwa beim Thema Wohnraum. Immer mehr Häuser werden saniert und teurer weitervermietet. Das umschreibt das, was man gemeinhin unter Gentrifizierung versteht. Viele Bekannte sind davon betroffen und mussten in den letzten Jahren aus ihren Altstadtwohnungen ausziehen. Es wird schwierig, überhaupt eine Wohnung zu finden. Das kommt nicht von ungefähr: Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Immobilienmarkt momentan die verlässlichste Variante, um Kapital zu verwerten und das Vermögen zu sichern. Das führt zu einer Vertreibung von nicht zahlungskräftigen Menschen aus dem Stadtzentrum, speziell von Armen, Migranten, Arbeitslosen, etc. Die Aufwertung kommt also nur wenigen zugute. Die Stadtentwicklung orientiert sich am Profit für wenige anstelle der Bedürfnisse einer Mehrheit.

Die Stadt Winterthur wirbt unter anderem mit ihrem vielfältigen Kulturangebot, Ihr kritisiert den Standortfaktor Kultur. Woran stört Ihr Euch?

Die Archhöfe haben mit der Alternativkultur, die es gleich um die Ecke zu konsumieren gibt, geworben. Die alternativen Kulturbetriebe gelten als Gewinn für die Winterthurer Kultur. Was den Betrieben an Geld fehlt, wird häufig mit Kreativität wettgemacht, was zu einem spannenden und frischen Angebot führt. Seit einiger Zeit allerdings häufen sich Restriktionen im Kultur- und Gastrobereich: Polizeibesuche, absurde Regelungen und Auflagen. In der Altstadt etwa muss man seit letztem Sommer einen Mindestabstand von einigen Metern halten, wenn man vor dem Getränkeladen «Hako» in einer gemütlichen Runde ein Getränk konsumieren will. Nach Mitternacht dürfen in der ganzen Stadt in keinem Betrieb mehr Getränke draussen konsumiert werden. Das Kraftfeld, welches nach fünfzehn Jahren plötzlich keine Gartenbeiz nach Mitternacht betreiben darf, gehört ebenso zu dieser Aufzählung. Die Gesetze aus dem Gastrobereich, aufgrund derer die Behörden handeln, gab es schon früher, doch wurden sie nicht in dem Masse durchgesetzt. Es zeigt sich, dass die alternativen Kulturbetriebe als Werbung für das Standortmarketing gerne gesehen werden, allerdings nur solange sie dem beworbenen Idyll einer ruhigen, sicheren und sauberen Stadt entsprechen. Auch die Kultur unterliegt der kapitalistischen Verwertungslogik: Gefördert wird, was Profit abwirft.

Seht Ihr einen Zusammenhang zwischen der angesprochen Entwicklung und dem Wechsel des Stadtpräsidiums von Ernst Wohlwend (SP) zu Mike Künzle (CVP)?

Die Gesetze werden restriktiver durchgesetzt, seit der ehemalige Sicherheitsvorsteher Michael Künzle Stadtpräsident ist. Zeitlich sehen wir eine gewisse Übereinstimmung, wir denken aber nicht, dass sich die kritisierten Entwicklungen durch personelle Wechsel grossartig ändern würden. Auch eine eher linksorientierte Person der AL (Alternative Liste) müsste sich dem Zwang der Profitorientierung beugen, welche der weltweiten kapitalistischen Dynamik entspringt und eben nicht auf Einzelpersonen zurückzuführen ist. Für uns ist deshalb klar, dass wir für unsere Anliegen eine Form wählen, welche ausserhalb der Spielregeln von Marktlogik und Verwertung stattfindet und somit das System als Ganzes in Frage stellt. Für kurze Zeit sollte das vorgegebene Spielfeld selbstbestimmt verlassen werden.

«Das System als Ganzes» – Ihr bezieht Euch also nicht nur auf Winterthur?

Nein, diese Entwicklung ist in allen grösseren Städten der Welt in unterschiedlicher Ausprägung zu beobachten. Dadurch, dass die negativen Auswirkungen der kapitalistischen Krise für immer mehr Menschen erlebbar werden, wächst auch der Widerstand dagegen. Dieser flammt immer und überall wieder auf; in Italien, Spanien, Griechenland, um aktuelle Beispiele aus Europa zu nennen. Anhand konkreter Beispiele der Stadtentwicklung versuchten wir, die Auswirkungen des kapitalistischen Systems auf unseren Alltag hier in Winterthur aufzuzeigen. Wir wollten Zusammenhänge aufzeigen und erfahrbar machen. Es lag uns daran, uns in dem Raum auszudrücken, der im Zuge der Stadtaufwertung immer stärker kontrolliert wird. Mit der Tanzdemo wollten wir zeigen, dass kollektiver Widerstand möglich ist. Die Lethargie gegenüber den herrschenden Verhältnissen sollte durchbrochen werden. Die repressive Antwort auf unsere Tanzdemo hat gezeigt, dass wir einen wunden Punkt getroffen haben.

War Euer Vorgehen naiv?

Nein, unser Vorgehen war nicht naiv, eher konsequent. Wir kritisieren das herrschende System und seine Auswirkungen. Es wäre ein Hohn, die Strukturen, welche zur Aufrechterhaltung genau dieses Systems verantwortlich sind, um Erlaubnis zu fragen, ob wir wohl dagegen protestieren dürften. Genau deshalb haben wir keine Bewilligung eingeholt, was als politischer Ausdruck verstanden werden soll und nicht in erster Linie, um anonym zu bleiben. Im Nachhinein wurde von verschiedenen Seiten kritisiert, dass die Veranstaltung im Stadtzentrum hätte stattfinden sollen, was gleichzeitig die gewalttätige Auflösung durch die Polizei legitimieren sollte. Erlaubt ist, was nicht stört! Wir wollten wahrgenommen werden und nicht still und leise am Stadtrand ein bisschen Musik hören.

In vielen Medienberichten wurdet Ihr im Zusammenhang mit der Tanzdemonstration als «Jugendliche im Kampf um Freiräume» bezeichnet. Trifft das zu?

Nein. Wir sind keine Jugendlichen, die «nur» für mehr Freiräume kämpfen. Klar werden Jugendliche und ihre Rückzugsorte von der kritisierten Stadtentwicklung auch tangiert. Wir lassen unsere Inhalte jedoch nicht darauf reduzieren – auch im Wissen darum, dass damit versucht wird, unseren Protest harmlos erscheinen zu lassen. Wir sind viele, wir sind älter und wir sind Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund. Unser Anliegen ist ein anderes: Wir wollen in einer Stadt leben, die frei von Konsumzwang und Kommerz ist, wo es anstelle immer neuer Luxustempel bezahlbaren Wohnraum gibt, wo man sich selbstbestimmt und kollektiv ausdrücken kann und wo nach den Bedürfnissen der Menschen und nicht für den Profit einer Minderheit produziert wird.

 

FC St. Gal­len vs. Lau­sanne-Sport – Die Es­pen er­kämp­fen sich die 3 Punk­te

Nach ei­ner ganz pas­sa­blen ers­ten Halb­zeit der Es­pen so­wie Füh­rung durch ei­nen Elf­me­ter von Gört­ler vor der Pau­se, spie­len die St. Gal­ler die­ses Re­sul­tat an­schlies­send her­un­ter und ho­len sich die 3 Punk­te.

Von SENF Kollektiv,
Senf

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
DSC02202 Kopie

Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
3 F1 A4812 web

Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
2610 RIO Saalbild

Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
2610 Erntehelferei 260044 us 0218 max

Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
IMG 5751

Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
Volksbad rene hornung 1

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
2609 Staetevergleich DSC 6589

Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
7228 dsc00923

Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
1000229093

Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
3 gewerbemuseum winterthur next relations leon ehrmann matthis plaga 300dpi a5 1

Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
IMG 0333
Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover