, 6. August 2017
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FCSG vs. FC Sion 2:0 – Erstes Heimspiel, erster Sieg!

Lange hats gedauert, bis der FC St.Gallen seine Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. Zum Schluss resultiert ein 2:0-Sieg, völlig verdient. Den Sieg zum Nachlesen gibts im SENF-Ticker.

FCSG – FC Sion 2:0

17 Uhr 54 – Während sich die Spieler vom Anhang feiern lassen, packen wir unsere Aurüstung zusammen und bedanken uns fürs Mitlesen.

17 Uhr 53 – Schlus, aus, fertig. St.Gallen gewinnt hier verdient mit 2:0. Im Gegensatz zum heutigen Gast spürte man beim FCSG während des ganzen Spiels, dass sie hier gewinnen wollen. Manchmal brauchte es ein bisschen Glück, welches aber erzwungen wurde. So macht der FCSG viel Spass und wir freuen uns schon auf Mittwoch. Das Bier war übrigens wie immer teuer aber exquisit.

 

Minute 90+ – Constantin macht hier böse Miene zum guten Spiel. Wie lange kann sich Tramezzani als Trainer halten?

Minute 90 – Wir träumen von Europa. Liverpool, Amsterdam, irgend was Spanisches oder doch wieder Russland? Uns zur Zeit egal. Wir nehmen alles und verlängern schon mal vorsorglich unser Reisepässe.

Minute 89 – Tafer ersetzt Aleksic.

Minute 86 – Was für ein schönes Tor! Barnetta lanciert Aratore mit einem Steilpass, der zieht los, passt in die Mitte, Ajeti steht goldrichtig und schiebt zum 2:0 ein. Das dürfte die Entscheidung sein!

Minute 83 – Für den Ex-St.Galler Lenjani wird Acquafresca eingewechselt. Ob nun jemand Lust auf frisches Wasser verspührt ist zu bezweifeln.

Minute 83 – Trotz der drohenden Niederlage: Das grösste Problem von Sion-Coach Tramezzani scheint weiterhin zu sein, ob sein Anzug sitzt.

Minute 82 – Taipi ersetzt Tschernegg.

Minute 80 – Sorry, da haben wir geschlafen. Das Tor war geplant. Wittwer mit der Flanke, Aratore per Kopf ins Netz. Da haben wir wohl Fake-News verbreitet.

Minute 79 – Derweil gleich Dänemark wieder aus. 2:2 stehts im Final der Frauen-EM.

Minute 76 – Tooooor für den FCSG. Aratore mit der Flanke in den Strafraum. Freund und Feind verpassen, der Ball geht direkt rein. Das war wohl nicht so geplant.

Minute 74 – Bei der Frauen-EM gehen die Niederlande mit 2:1 in Führung.

Minute 73 – Ajeti mit dem ersten Abschluss. Der geht aber rechts am Tor vorbei. Das wäre Material für eine Hollywoodproduktion gewesen, wenn er hier bereits getroffen hätte. Der Regisseur kann sein Klappstuhl aber wieder zusammenpacken. Wäre hätte…

Minute 71 – Wer sie vorne nicht macht… Fast hätte sich das Sprichwort bewahrheitet. Sion kontert, doch Schneuwly scheitert an Lopar. Glück gehabt. Haggui war da um einiges langsamer als sein Gegenspieler.

Minute 69 – Grosschance für den FC St.Gallen. Aber wieder nichts. Contini will das auch ändern und bringt Ajeti für Ben Khalifa. Letzterer war zwar heute etwas glücklos, aber sein Auftritt war dennoch überzeugend.

Minute 67 – Der heutige Gegner aus dem Wallis hat nach den ersten zwei Saisonspielen bereits sechs Punkte auf dem Konto. Das täuscht aber darüber hinweg, dass die Sittener eigentlich desolat in die Saison gestartet sind. Die Siege in der Liga waren äusserst glücklich und im Europapokal sind sie bereits nach dem ersten Auftritt wieder Geschichte. Aber zugegeben, da ging es auch gegen den Spitzenverein Suduva Marijampole aus Litauen. Wer kennt sie nicht!

Minute 65 – Schiri Klossner steht hier mittlerweile öfters im Mittelpunkt. Sehr zum Unbill  der hiesigen Fans. Ob er Aufmerksamkeit sucht? So ein Leben als Schiedsrichter scheint ja doch nicht jedermanns Traum zu sein. Meistens ist man der Buhmann, man kann es nie allen Recht machen und Schwarz steht auch nicht jedem. Die Modepolizei meint hier ganz klar, dass Schwarz bei einem zu weissen Hautton eine gewisse Bleichheit zu Tage bringt. Da sehen wir in unseren massgeschneiderten Anzügen bedeutend besser aus.

Minute 64 – Das wäre ein Tor gewesen. Aleksic behauptet sich auf rechts, flankt, Aratore setzt zum Fallrückzieher an… und verfehlt den Ball. Gesehen haben das übrigens 11’765 Zuschauer.

Minute 61 – Nachdem wir die toxic.fm-Aushilfe mit den hiesigen Gepflogenheiten bekannt gemacht haben, hat er uns doch noch Bier geholt. Danke!

Minute 60 – Ein St.Galler („kei Ahnig wer, mir sind zwiit weg!) fällt im Strafraum. Kaum ein Elfmeter, aber das Publikum verlangt dennoch einen.

Minute 57 – So schnell gehts im Fussball. Aus einem Schiri, der angenehm viel durchgehen lässt, wird ein „Schiri, du Arschloch“. Diese hektische Welt…

Minute 56 – Erneut Klossner mit zwei – aus grün-weisser Sicht – fragwürdigen Entscheidungen. Zuerst wird das Spiel unterbrochen, weil der Ball bei Barnettas schnell ausgeführtem Freistoss anscheinend nicht geruht hat, dann unterschlägt er dem FCSG einen Eckball. Von der Tribüne hallen nicht nette Sprechchöre…

Minute 54 – Was hier schwerfällt, passiert im Final der Frauen-EM gleich doppelt. 1:1 stehts dort schon in der Startviertelstunde zwischen den Niederlanden und Dänemark.

Minute 52 – Leben in der Bude, ohrenbetäubendes Pfeifen. Ben Khalifa will sich über links durchsetzen, wird aber zurückgehalten. Schiri Klossner sah das nicht so.

Minute 52 – Der FC St.Gallen startet in Halbzeit Zwei unverändert. Das heisst: Lopar – Koch, Haggui, Wiss, Wittwer – Kukuruzovic, Barnetta, Aratore, Aleksic, Tschernegg – Ben Khalifa

Minute 50 – Nachtrag zur 47. Minute: Gemäss SENF-Geheimdienstquellen hat Barnetta geschossen.

Minute 47 – Erst Chance für St.Gallen. Mitryushkin entschärft das Geschoss von „wär isches gsi?“ „i ha überhaupt nüt gseh!“

Minute 46 – Die zweite Halbzeit läuft.

 

17 Uhr 00 – Keine Kiss-Cam, enttäuschend und erleichternd zugleich.

16 Uhr 49 – Nach der Hälfte der Spielzeit steht es hier noch immer 0:0. Was in der ersten Halbzeit gezeigt wurde macht jedoch Lust auf mehr. Das war zum Teil schon ganz ansprechend. Zu einem Tor hat es bis jetzt noch nicht gereicht, was noch nicht ist, kann aber noch werden. Wir warten gespannt. Auch gespannt sind wir, ob in der neuen Saison die Kiss-Cam wieder kommt. Und ob diese Saison auch die Medienschaffenden die Möglichkeit erhalten einen Gutschein zu gewinnen – und sich zu küssen. Da ich aber mit R.S. tickere, verzichte ich hingegen auf einen möglichen Gutschein und verstecke mich hinter meinem Bildschirm.

 

PAUSE

 

Minute 42 – Bei allem Positiven, dass wir hier über die St.Galler heute schon gesagt haben: Wenns zu einer Balleroberung in der Platzhälfte Sions kommt, haben die restlichen Spieler viel zu lange, bis sie aufgeschlossen haben. Auch jetzt wieder. Ben Khalifa holt sich den Ball, kann aber niemanden in aussichtsreicher Position anspielen. Es bleibt nur der Rückpass.

Minute 39 – Auf dem Feld liegt etwas Abfall. Der 4. Offizielle räumt auf. Das war super(czynski). Füsse hoch, der kommt flach!

Minute 39 – Bereits nach dem ersten Schluck des erwähnten Biers, kommt St.Gallen in der 37. Minute zu einer guten Möglichkeit. Aratore kommt jedoch nicht am Torwart vorbei. Toller Ball in die Spitze von einem anderen St.Galler. Welcher ging an uns vorbei. Es scheint aber, als häte der FCSG nur auf unser Bier gewartet. Nun soeben nochmals Aratore mit einem Schuss von ausserhalb des Strafraums. Gefällt wieder. Prost!

Minute 36 – Das Spiel ist mittlerweile ein bisschen eingeschlafen und plätschert nur noch ein bisschen vor sich hin. Ein idealer Zeitpunkt um Bier zu holen. Auch für Sie liebe Leser

Minute 33 – Der Sittener Adão ist auch nur so semi-zufrieden. „Allez, allez, allez“ schreit er seine Teamkollegen an. Ein gutes Zeichen für St.Gallen.

Minute 30 – In der 24. Minute hatte der Sittener Konaté die bisher beste Chance der Partie. Das ist irgendwie an uns vorbeigegangen. Nicht aber an Lopar!

Minute 28 – Gefühl steht Sion hier kaum auf dem Platz. Trotzdem schafft es der FCSG nicht, wirklich zwingend zu werden.

Minute 22 – So wie wir mit unserem bescheidenen Fussballwissen das hier verstanden haben, spielt der FCSG ganz gut. Gefällt uns. Geduldig auf die Balleroberung warten und dann ruck-zuck nach vorne. Oder Sion mit Ball-hin-und-her-Geschiebe einlullen und dann eiskalt zuschlagen. Bis jetzt leider noch zu wenig eiskalt, es steht immer noch 0:0.

Minute 19 – Schneuwly beschwert sich beim Schiri, der gegen ihn pfeift. Vielleicht aber auch nur Symptomschmerzen, weil sein Bruder in Luzern gegen das bisher desolate GC hinten liegt.

Minute 18 – Beinahe das 1:0 für St.Gallen. Mitryushkin kratzt den Schuss von Ben Khalifa aber sensationell aus der Ecke. Tolle Vorarbeit übrigens von Aratore, der den Ball von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr gespielt hat.

Minute 16 – Ein toller Konter der St.Galler. Leider der letzte Pass etwas ungenau – Chance vergeben. Da ging es aber beeindruckend schnell nach vorne!

Minute 14 – St.Gallen kommt erneut zu einem Eckball. Koch verfehlt gleich zweimal, einmal per Kopf, einmal per Fuss. Immer noch 0:0.

Minute 14 – Was Sion bis jetzt hier zeigt verdient das Prädikat „ungenügend“. Ob da schon wieder ein Trainerstuhl wackelt?

Minute 12 – Schöner Angriff der Espen über rechts. Gekonntes Passspiel,  zügig nach vorne, Flanke von Koch, Aratore versuchts per Kopf, ist aber etwas zu klein, um Druck hinter den Ball zu bringen. „Mit Stelzä hetts klappet“, meint R.S. neben mir.

Minute 10 – Gefälliger Start der St.Galler. Zwar noch keine zwingenden Torchancen, aber ein druckvolles Spiel nach vorne.

Minute 8 – Aratore mit Stürmerfoul im gegnerischen Strafraum – kein Penalty…

Minute 5 – St.Gallen macht hier bereits Dampf nach vorne. Klare Torchancen jedoch noch Mangelware.

Minute 4 – Ältere Leser erinnern sich: Im letzten Heimspiel der vergangenen Saison war hier ebenfalls Sion zu Gast. Am Ticker damals unter anderem N.E. Sie ist heute auslandsabwesend. In einer Zeitzone, die ihr ein Verfolgen des Spiels beinahe unmöglich macht. Angsterfüllt fragt sie Dr. O.W.: „Was, wenn ich morgen aufstehe, und St.Gallen verloren hat?“ Dr. O.W. lapidar: „Es ist noch ganz zu Beginn der Saison, da kann noch nicht alles funktionieren.“

Minute 1 – Das Spiel ist gestartet, St.Gallen spielt in grün-weiss. Wer genau wissen wir noch nicht. Das ist noch Gegenstand von weiteren Ermittlungen. Aber die Aufstellung folgt noch, versprochen. Was wir aber bereits schon wissen: Der 4. Offizielle heisst Tomasz Superczynski – wir finden das super(czynski).

15 Uhr 55 – Um Missverständnisse vor Beginn schon auszuräumen: R.S. ist heute abwesend. Liebesurlaub, liess er ausrichten. Nicht mit Ramona allerdings. Wir wissen auch nicht mehr, aber unser People-Journalist sucht gerade den geeigneten Paparazzo um kompromittierende Bilder zu knipsen. Wir vermuten aber eh, dass er Steuerflucht begangen hat. Als Tickerer verdient man so viel, da muss man sich Gedanken zur Steueroptimierung machen… Item, R.S. und R.S. übernehmen.

15 Uhr 51 – Zur Zeit läuft hier das Manifest. Wir sind Angstgegener, wir sind manchmal fast pleite, wir sind der beste Live-Ticker der Welt…

15 Uhr 43 – Wir haben unsere Plätze bereits schon eingenommen. Wir haben das hier irgendwie vermisst. Und diese Saison haben wir noch nie verloren. Wir können noch aus eigener Kraft Meister werden! „Das wird unser Jahr“, schreit der Optimist in uns. Der Realist liegt geknebelt und gefesselt unter dem Sitz.

 
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