Chrigel Neff, 16. April 2021 um 07:55 Uhr d'Maria macht das super. Aus der Distanz zu träumen, rosa anzumalen und schönzuschreiben/-reden ist immer einfach. Eine gewählte Exektutivpolitikerin darf nicht mehr blind Parteifarbe malen, sondern muss für möglichst alle das sein. Weiter so.
Peter Olibet, 10. April 2021 um 09:26 Uhr Die SP war zwischen 2013 und 2015 nicht im Stadtrat vertreten. In dieser Zeit hat die SP (zusammen mit anderen) zwei Initiativen eingereicht (2013: Reithalle für die Kultur / 2014: Kein Autobahnanschluss im Güterbahnhof), beide wurden später von den Stimmberechtigten abgelehnt. Im November 2013 wurde der Gegenvorschlag zur Initiative "Zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus" angenommen. Die SP-Juso-PFG-Fraktion bestand damals (wie auch heute) aus 19 Mitgliedern. Das ist nicht ganz 1/3 des Parlaments.
Medienspiegel 9. April 2021, 10. April 2021 um 02:00 Uhr … sagen die Stadtpräsidentin und Parteipräsident Peter Olibet, «alles eine Frage der Rollen.»https://www.saiten.ch/es-ist-wichtig-dass-die-partei-auch-kritik-an-meiner-arbeit-aeussert/—derbund.ch 09.04.2021Rekonstruktion der Krawalle: Die Jungen liessen sich von einem …
Dragana, 10. April 2021 um 00:01 Uhr Von 2008-2012 war die SP als wählerstärkste Partei ohne Stadtrat also in der Opposition. Gab es da mehr Referenden und Intiativen, worüber die Stadtbevölkerung abstimmen konnte? Nein, im Gegenteil die SP hat im Parlament die meisten bürgerlich dominierten Vorlagen mitgetragen. Verlorene Jahre aus Parteikalkül.
Ursula, 9. April 2021 um 23:49 Uhr Die Stadtpolizei ist und war schon immer jugendfeindlich. Jetzt das auf Corona zu schieben zeigt wie überfordert Behörden in dieser Situation sind. Massive Polizeirepression gegen Jugendliche in der Stadt St.Gallen hat hier Tradition. Dass Pappa am äussersten rechten Rand in der SP politisiert, ist spätestens seit dem Stadtratsbeschluss zu Autobahnausbau und Teilspange klar und ihrem Nichtzurückkommen auf den Beschluss trotz Jugendlichenvorstoss. Klima ist für sie kein Thema? Eigentlich wäre CVP/CSP ihre erst Wahl gewesen. Aber da wäre sie höchstens ins Stadtparlament gewählt worden. Stadträtin/-präsidentin wurde sie nur, weil sie im richtigen Zeitpunkt in der richtigen Partei war. Trotzdem gehört sie wohl zu den besseren Exekutivmitgliedern, die wir in den letzten Jahrzehnten erdulden mussten. Nur schon verglichen mit Beery, die den Niedergang des Fuss- und Veloverkehrs und die Integration von Ausländerkindern in Wohnquartieren aktiv verhindert hat. 16 Jahre Bauamt in Frauenhand. Kein Mann könnte es schlechter machen. Die SP ist offensichtlich nicht in der Lage, Leute für Exekutivämter zu portieren, die die Partei auch einigermassen repräsentiert.
Peter Olibet, 9. April 2021 um 23:20 Uhr Vielen Dank für diese wichtige und richtige Präzisierung. Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Wegweisungen (sicher zu einem sehr grossen Teil) nicht rechtmässig waren.
Jonas Streule, 9. April 2021 um 20:51 Uhr Ich finde sie hat's gut gemacht. Auch im Wissen nicht nur Freunde in der eigenen Partei zu finden. Das zeichnet eine gute Exekutivpolitikerin doch aus :) Denke das darf man auch mal sagen als SVP'ler, der ich meines Zeichens bin.
P. Feuerbach, 9. April 2021 um 16:52 Uhr Liebes Saiten, liebe SP, bespielt doch jetzt nicht auch noch dieses unsägliche Narrativ der "unverhältnismässigen" Wegweisungen. Wenn eine Wegweisung nicht genügend begründet werden kann, mit anderen Worten anlasslos geschieht, ist sie rechtswidrig und nicht "unverhältismässig". Man unterstellt mit der Verhältnismässigkeitsdiskussion der Polizei (und auch dem Stadtrat), rechtmässig gehandelt zu haben, was aber mit gutem Grund bei einer grossen Anzahl Wegweisungen bezweifelt werden darf. Dass die Wegweisungen mit der Dauer von 30 Tagen zusätzlich noch unverhältnismässig sind, mag ja sein, die Krux ist aber anderswo: Der Stadtrat (und die Stapo sowieso) hält offensichtlich das Legalitätsprinzip in "Ausnahmesituationen" (bestand denn eine solche wirklich am Sonntag?) für vernachlässigbar.