Kategorie
Autor:innen
Jahr

Familiäre Ästhetiken in der Kunsthalle St.Gallen

In den ersten beiden Ausstellungen dieses Jahres zeigt die Kunsthalle St.Gallen Werke von Marta Margnetti sowie der «New HEADS» JPP und Alexandra Sheherazade Salem. Sie stellen Fragen zu Entfremdung, Zugehörigkeit und Heimkehr. Dabei legen sie neben einer Vielfalt an Materialien, Lichtakzenten, Textkunst und olfaktorischen Erlebnissen einen Fokus auf den Klang von Erinnerungen.

Von  Lilli Kim Schreiber
Marta Margnetti, «Serenata», Ausstellungsansicht. (Bilder: Kunsthalle St.Gallen/E. Sommer)

Introspektion ist gegenwärtig wieder sehr aktuell. Auto-analytisch und oft gespickt mit sehr persönlichen Bezügen, geben Autor:innen, Regisseur:innen und Künstler:innen den Blick frei auf das, was sich dem Publikum häufig entzieht, aber so ausschlaggebend für den Werdegang vieler Kulturschaffender ist: das familiäre Umfeld.

Was man bisher vor allem aus der französischen Literatur und Autor:innen wie der Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux, Didier Eribon oder dessen literarischem Zögling Eduard Louis kennt, zeigt sich vermehrt auch in der bildenden Kunst. In zwei separaten, aber inhaltlich miteinander verbundenen Ausstellungen zeigen die drei in der Schweiz lebenden und arbeitenden Künstlerinnen Marta Margnetti, JPP und Alexandra Sheherazade Salem in der Kunsthalle St.Gallen ihre Arbeiten, die alle ebenfalls auf das familiäre Umfeld Bezug nehmen, was in der gegenwärtigen Kunst geradezu erfrischend wirkt.

Die Ausstellung «Serenata» der Tessiner Multimediakünstlerin Marta Margnetti markiert ihre bisher grösste institutionelle Werksschau in der Deutschschweiz. Die gemeinsame Ausstellung der Künstlerinnen JPP und Alexandra Sheherazade Salem ist zugleich eine Ehrung für deren Auszeichnung mit dem Nachwuchsförderpreis «New HEADS» des Masterstudiengangs Bildende Kunst an der HEAD (Haute école d’art et de design) in Genf.

Generationslinien in Tonpaneelen

Der erste Ausstellungsraum von Marta Margnetti wirkt auf den ersten Blick überraschend steril. Eine Mischung aus Baumaterialien, Fundobjekten aus Wohnungen und abstrahierten, teilweise geometrischen und teilweise natürlich gewachsenen Figurationen in warmen Erdtönen fällt ins Auge. Bei genauerem Hinsehen findet man sich jedoch in einem häuslichen Kontext wieder, der durch terracottafarbene Reliefs geprägt ist.

Marta Margnetti, <em>Wisteria Drops</em>, 2024 (links); <em>Homeplace placeholder</em>, 2023 (rechts).

Marta Margnetti, Wisteria Drops, 2024 (links); Homeplace placeholder, 2023 (rechts).

In diesen erforscht Margnetti «Generationslinien», indem sie verschiedene Materialien in die Tonpaneele integriert oder diesen als zweite Schicht aufpfropft. In den Materialien findet die Künstlerin eine Analogie zur menschlichen Haut, die die Spuren des Sozialisationsprozesses widerspiegelt, wobei die familiäre Erfahrung wohl die prägendste bleibt. Ein gemeinsames Element, das die Ausstellung von Margnetti mit jener von JPP und Alexandra Sheherazade Salem thematisch verknüpft.

Klänge aus dem Küchenschrank

Im Zentrum von Margnettis Ausstellung findet sich die audiovisuelle Arbeit credenza (deutscher Titel: Selbstporträt mit Mama), die in einem reduzierten Küchenschrank aus den 60er-Jahren platziert ist. Hieraus ist eine Klangarbeit zu hören, die nur auf unbewussten Lauten eines Gesprächs zwischen der Künstlerin und ihrer Mutter reduziert ist. Übrig bleiben lediglich klickende Sprechgeräusche.

Marta Margnetti, <em>Autoritratto con mamma (credenza)</em>, 2024.

Marta Margnetti, Autoritratto con mamma (credenza), 2024.

Zuhören, Nachdenken und Erinnern sind wiederkehrende Elemente in Margnettis multimedialer Formsprache. Aber es sind auch vor allem die alltäglichen Gerüche, die bei Margnetti das Erinnern konstituieren. Ergänzt wird die Ausstellung durch die olfaktorische Komponente des omnipräsenten Tongeruchs, der an warme Abende im Tessin erinnert.

Je länger man sich in der Ausstellung aufhält, desto mehr ändert sich die Wahrnehmung Die Ausstellung wird zu einem heimischen Kosmos, der von Margnettis eigener familiärer Prägung durchwebt ist und in vielerlei Hinsicht eine Hommage an die weiblichen Familienmitglieder darstellt.

Dies zeigt sich auch im hinteren Teil der Ausstellung, wo eine Videoarbeit auf einem Röhrenfernseher in Dauerschleife läuft. Das Rauschen des Geräts und das körnige, pixelige Bild, das sich in seinem Zusammenspiel von Farben den Tonpaneelen anpasst, verleiht der Videoarbeit eine intime Gestik zwischen Margnetti und ihrer Mutter.

Marta Margnetti, <em>Autoritratto con mamma (pizzicotti)</em>,2024.

Marta Margnetti, Autoritratto con mamma (pizzicotti), 2024.

In der Arbeit Auditratto con mamma (deutsch: Kneifen) wird eine Szene nachgespielt, die das ritualisierte Kneifen in die Wange von Margnettis Grossmutter in Nahaufnahme zeigt. Die Künstlerin ist dabei kaum zu erkennen, was die Erinnerung an individuelle familiäre Rituale in ihrer kollektiven Strahlkraft unterstreicht.

Entwurzelung und Wiederkehr

Ein in kurzen Intervallen rot blinkendes Neonschildes mit der Aufschrift «OASI», das Margnetti 2024 an einer Autobahnraststätte gefunden hat, leitet in die zweite Ausstellung über, die gemeinsame Ausstellung der «New HEADS» JPP und Alexandra Sheherazade Salem. Hier findet man sich in einem multimedialen kollektiven Gedächtnis wieder und aufgrund der an ein Archiv erinnernden Ordnungsästhetik mühelos zurecht. Besucher:innen werden hier eingeladen, sich auf Spurensuche nach postkolonialer Erinnerungskultur, Hybridität und Fragen nach den vielfältigen Identitätskonstrukten zu begeben, mit denen sich viele Menschen mit Migrationshintergrund täglich konfrontiert sehen.

Marta Margnetti, <em>Oasi (batticuore)</em>, 2024.

Marta Margnetti, Oasi (batticuore), 2024.

Auch die Künstlerin Alexandra Sheherazade Salem, deren Weltbild durch die Migrationserfahrung ihrer Eltern geprägt ist, stellt Fragen. Ihr Werk jāt khāli (deutsch: „du fehlst“) zeigt in einem provisorisch anmutenden Wohnzimmer eine Videoarbeit, die die Geschichte der oft schmerzhaften Heimkehr erzählt. Auch hier wird die Rolle der Mutter als zentrale Figur der Familie hervorgehoben. In einem Gespräch mit dem Sohn, der in den Iran zurückgekehrt ist, werden Migrationserfahrungen in einem alltäglichen Dialog beim Teetrinken und einer Partie Backgammon innerhalb eines von Sheherazade Salem rekonstruierten Gesprächs mit ihrem Vater untersucht. Dabei geht es um die kollektive Lebensgeschichte vieler Migrant:innen. Die mit Bildern von einem Iran-Besuch von 2018 collagierte Videoarbeit thematisiert Schuldgefühle gegenüber den Daheimgebliebenen, Scham wegen der eigenen Privilegien und Lebenschancen sowie das Gefühl der Entwurzelung. Ob sich jedoch etwas zum Besseren gewandt hat, lässt Sheherazade Salem bewusst offen.

New HEADS: JPP & Alexandra Sheherazade Salem, Ausstellungsansicht.

New HEADS: JPP & Alexandra Sheherazade Salem, Ausstellungsansicht.

Die Sprache als zentrales Element der familiären Zugehörigkeit eines So-und-nicht-anders-geworden-Seins nutzt auch die Künstlerin JPP, deren Name ein Akronym für «J’en peux plus» («ich kann nicht mehr») ist. Dieser Name ist bereits ein konzeptioneller Hinweis auf ein dominierendes Gefühl einer ganzen Generation, das aus der kollektiven Erfahrung sozialer Differenzierung und Unterdrückung gewachsen ist.

Die tief dunkelblaue Textkunst der typografischen Arbeit Ilaçi i zemrës (oder The hearts remedy II), welche die erste Sure des Korans wiedergibt, dominiert den zweiten Teil der Ausstellung visuell. JPP bedient sich hier der Erinnerung an die kindliche Handschrift ihrer Mutter und zeigt dabei, wie verwoben und determinierend familiäre Prägung und Religion für Zugehörigkeit und Ausgrenzung in sozialen Gefügen sein können. Die intertextuelle künstlerische Produktions- und Ausdrucksweise sowie das Thema der kollektiven Entwurzelung und des Erinnerns vereinen beide Künstlerinnen. Ihre Arbeiten wecken Neugierde, in Zukunft mehr von ihnen zu sehen.

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 4

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 4: Cy­prien Gail­lard – «When you ex­pect flu­tes, it whist­les», «Komm Glüückck» und Je­re­my Reeds Buch Du stirbst nur zwei­mal – Ein Syl­via Plath-/Vic­to­ria Lu­cas-Ro­man.

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Emma Kunzs grotte copy

Kolumne: Heppelers Bestiarium

Flip­per im Mi­li­tär­dienst

Von  Jeremias Heppeler

Bad­hüt­te Ror­schach: Re­kon­struk­ti­on bis zum Tür­schar­nier

Die Bau­plä­ne sind ge­zeich­net, das Bau­ge­such liegt zur Vor­prü­fung bei der Stadt – doch noch ist ei­ni­ges rund um den Wie­der­auf­bau der Ror­scha­cher Bad­hüt­te zu klä­ren. Was pas­siert zum Bei­spiel mit all den an­ge­ros­te­ten und teils ver­bo­ge­nen Schar­nie­ren, Schlös­sern und an­de­ren Ei­sen­tei­len, die die Tau­cher aus dem See her­auf­ge­bracht ha­ben?

Von  René Hornung
Badhuette rorschach

«Sie wis­sen, dass ih­nen Ge­fäng­nis oder der Tod droht, wenn sie an Pro­tes­ten teil­neh­men. Und sie tun es trotz­dem.»

Moh­sen Ma­sou­di ist 2022 aus dem Iran in die Schweiz ge­flo­hen. Heu­te lebt er in Stein AR und ist Teil der Exil-Op­po­si­ti­on. Er er­zählt, war­um es die Schlies­sung der ira­ni­schen Bot­schaft braucht und was sich mit den Pro­tes­ten An­fang Jahr ver­än­dert hat.

Von  Matthias Fässler , Bilder:  Sara Spirig
260708 Redeplatz Mohsen Masoudi

Ein Pi­ra­ten­schiff am Bo­den­see­ufer

Das See-Burg­thea­ter macht aus sei­ner Pi­ra­tin­nen­ge­schich­te Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny ein akro­ba­ti­sches Spek­ta­kel vom Feins­ten. Bei al­ler Som­mer­thea­ter-Leich­tig­keit hät­te man aber doch ein biss­chen mehr Eman­zi­pa­ti­ons­ge­schich­te er­war­tet.  

Von  Maria Schorpp
Piratencrew Bildnachweis Ilja Mess

Ei­ne ein­ma­li­ge Ge­burts­tags­par­ty

Zu sei­nem 20. Ge­burts­tag hat das Kul­tur­fes­ti­val am Wo­chen­en­de Bands aus St.Gal­len und der Re­gi­on zu ei­nem zwei­tä­gi­gen Kon­zert­fest ein­ge­la­den. Die­ses war so viel­fäl­tig wie ge­lun­gen – auch we­gen der Idee, Co­vers aus der Grün­dungs­zeit des Fes­ti­vals in die Sets ein­zu­bau­en. 

Von  David Gadze
Kulturfestival 20 Jahre Jubilaeum 2026 Kasimir Hoehener

Bregenzer Festspiele

Mehr als die See­büh­ne: Ent­de­ckun­gen an den Bre­gen­zer Fest­spie­len

Von  Nathalie Grand
Pressetag broucek anjakoehler 260236

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 3

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 3: «Was der Kai­ser noch sah», Olaf Breu­ning – «Hu­mans» und Oria­na Bruseghi­ni  – Das ver­las­se­ne Ret­tungs­boot. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Colazione Sull Erba Pfister Noemi copy

Von Mo­de und Kör­pern

Wie setzt Fo­to­gra­fie Mo­de in Sze­ne? Und wer fo­to­gra­fiert da­bei ei­gent­lich wen? Das Tex­til­mu­se­um St.Gal­len gibt mit «Mi­se en Scè­ne» Ein­bli­cke in 120 Jah­re Mo­de­ge­schich­te. Es ist die letz­te Schau vor dem Mu­se­umsum­bau. 

Von  Vera Zatti
TMF 22 4 1 V

«Ich ma­che das für al­le, die auf ei­nen Ent­scheid war­ten.»

Seit elf Ta­gen be­fin­det sich Ve­lat Ay­din vor dem Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in St.Gal­len im Hun­ger­streik. Im Ge­spräch mit Sai­ten er­zählt der Kur­de, wo­her er kommt und wes­halb po­li­ti­scher Ak­ti­vis­mus so wich­tig ist.

Von  Daria Frick
DSC 6579

Lus­ti­ges Mas­sen­ar­ten­ster­ben

Die St.Gal­ler Fest­spie­le sind vor­bei. Oper war in­door, draus­sen im Stadt­park spiel­te die End­zeit­ko­mö­die Pla­net B. Näh­me man die Bot­schaft des Stücks ernst, müss­te die Fest­spiel-Oper auch künf­tig res­sour­cen­scho­nend drin­nen blei­ben.

Von  Peter Surber
Festspiele planet b tanja dorendorf 1095

Zwi­schen Pon­gal und Turn­ver­ein

Sin­du­jan* lebt schon sein gan­zes Le­ben in der Schweiz. Die Ein­bür­ge­rung ist fast ab­ge­schlos­sen, war aber mit ho­hen Kos­ten und ei­nem un­an­ge­neh­men Ge­spräch ver­bun­den.

Von  Andi Giger
260707 Saiten 0807 08

Ei­ne kur­ze In­dus­trie­ge­schichg­te des Sit­ter­tals

Be­vor die Kunst Ein­zug hielt, war das Sit­ter­tal in­dus­tria­li­siert. Hier wur­de ge­stickt, ge­wirkt, ge­färbt, mer­ceri­siert – aber auch ge­streikt und ge­liebt.

Von  István Scheibler
260708 Sitterwerk Industriegeschichte Das Sittertal zu Zeiten der Motorenstickerei Rittmeyer Staatsarchiv W 054 51 D 8

Kolumne: Stimmrecht

Wer ist die ukrai­ni­sche Dia­spo­ra?

Von  Liliia Matviiv

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 2

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 2: Ki­nok-Open-Air, So­lar­ki­no, Chris­ta Nä­her – «Ex­cess», Li­ving Mu­se­um, Pool­bar Fes­ti­val, Die Le­gen­de von An­ne Bon­ny und SP-Spa­zier­gän­ge. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps 7 The Long Seat

Wie ein Fisch im Was­ser

In der Kunst­ka­bi­ne bei der St.Le­on­hard-Brü­cke in St.Gal­len stel­len bis Sep­tem­ber vier Per­so­nen mit Be­ein­träch­ti­gung ih­re Kunst aus. Den An­fang macht Son­ja Lip­pu­ner mit ih­rer «Roll­stuhl­kunst».

Von  Roman Hertler
Whats App Image 2026 07 01 at 22 09 10

«Kul­tur ist nicht de­mo­kra­tisch, aber zen­tra­le Grund­la­ge der De­mo­kra­tie»

Die Kunst­gies­se­rei St.Gal­len und die Stif­tung Sit­ter­werk strah­len weit über die Re­gi­on hin­aus. Fe­lix Leh­ner, Grün­der und Lei­ter der Kunst­gies­se­rei, Ge­schäfts­lei­tungs­mit­glied Till Jäck­li so­wie Pa­tri­cia Hart­mann, Co-Lei­te­rin der Stif­tung Sit­ter­werk, spre­chen im In­ter­view über die letz­ten 40 Jah­re, ak­tu­el­le Her­aus­for­de­run­gen und Zu­kunfts­plä­ne.

Von  Daria Frick  und  David Gadze
260708 Sitterwerk Andri Voehringer 01

«Schwei­gen gibt der Ge­walt Raum»

Ge­schlech­ter­spe­zi­fi­sche Ge­walt ist auch in Ap­pen­zell Rea­li­tät, und doch wird zu we­nig dar­über ge­re­det. Mit der Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung «we­r­om – schwät­ze statt schwi­ige» lu­den drei jun­ge Ap­pen­zel­le­rin­nen zum of­fe­nen Aus­tausch über Ge­walt, Prä­ven­ti­on und Zi­vil­cou­ra­ge.

Von  Marion Loher
Werom 4

Wenn Hei­mat flim­mert

Hei­mat – ein viel­schich­ti­ger Be­griff. Das Kunst­mu­se­um St.Gal­len spürt ihm ge­mein­sam mit der Werk­samm­lung der Schwei­ze­ri­schen Post nach. Zu se­hen ist die ent­stan­de­ne Schau «Hei­mat­flim­mern» bis En­de Ok­to­ber in St.Gal­len.

Von  Lisa Steurer
Ausstellungsansicht stian Stadler 1

Jung­brun­nen für den Dom

Die St.Gal­ler Fest­spie­le la­den, nach der letzt­jäh­ri­gen Pau­se, wie­der zum Tanz in die Ka­the­dra­le. Cho­reo­graf An­to­nio Ruz und die Tanz­kom­pa­nie neh­men den Raum mit Re­spekt in Be­schlag – samt dem Klos­ter­platz.

Von  Peter Surber
Bildschirmfoto 2026 06 29 um 11 44 42