FC St.Gallen vs. Benfica 2:1 – St.Gallen schafft die Sensation!
Der FC St.Gallen gewinnt gegen den haushohen Favoriten aus Lissabon mit 2:1. Die grösste Sensation, die dieses Stadion je gesehen hat. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
21.55 Uhr – Damit verabschieden wir uns. Wir lesen uns am Sonntag zum Ligastart und nächsten Donnerstag dann live aus Lissabon.
21.53 Uhr – War es ein gutes Spiel? Naja, nicht wirklich. Aber St.Gallen war unbequem, aufsässig, hat sich nicht ein Spiel aufzwingen lassen, das sie nicht spielen wollten. Eine Willensleistung. Mit dem nötigen Glück im Abschluss. Zum Schluss klatschen auf der Haupttribüne sogar die Gästefans für den FC St.Gallen (und der Gästesektor tobt gegen die eigene Mannschaft).
21.51 Uhr – Hätte damit jemand gerechnet? St.Gallen gewinnt gegen Lisssabon und verschafft sich eine kaum für möglich gehaltene Ausgangslage für das Rückspiel in einer Woche.
21.50 Uhr - Die Sensation ist perfekt!
In die Mauer und geklärt.
Die 90 Minuten sind um. Es kommen vier Minuten obendrauf. Und Benfica kommt zu einem Freistoss an der Strafraumgrenze.
Ich verstehe zwar kein Portugiesisch, aber die mitgereisten Journis neben mir scheinen nicht unbedingt erfreut über das Gesehene.
Sogar Simon Storm muss beim Schiri intervenieren, weil der zwei Spieler des FCSG vom Feld weisen will, weil sie gepflegt wurden. Hilft alles nichts, St.Gallen muss kurzzeitig zu neunt verteidigen.
Das Sitterstadion ist schon ziemlich in Feierlaune. Ich bin vor allem nervös. Noch sind das hier wohl so um die zehn Minuten inklusive Nachspielzeit.
Gaal trifft nach einem Freistoss per Kopf!
Nächste Woche muss der FCSG in Lissabon im Estadio da Luz antreten. Ein Sponsor Benficas ist offenbar ein Hospital da Luz oder ähnlich. Mich erinnert das immer ein wenig an Luzern. Das hilft natürlich nicht dabei, dass mir der Verein sympathisch wäre.
Zur Ehrenrettung des Schiris: Er hat mittlerweile eine ganz passable Linie gefunden. Ich würd sogar so weit gehen, dass er deutlich mehr laufen lässt als ein typischer Super League-Schiri.
Der FC St.Gallen wechselt dreifach. Unter anderem kommt Andrin Hunziker zu seinem Debüt. Der kann sich hier gleich ein Denkmal setzen!
Die 14 von Lissabon sieht gelb für ein taktisches Foul. Und wirft dann den Ball weg. Ich würde ja den Schiri feiern, der bei sowas einfach gleich die zweite gelbe Karte rausholt.
Stanic sieht gelb, weil er dem Goalie, der es sonst nie eilig hat, die Aussicht nimmt. Muss man nicht unbedingt verstehen.
Irgendwie ist das hier alles viel zu sportlich. Entschuldigen Sie bitte. Aber alleine tickern führt zu sowas.
17'179 Zuschauer:innen sind da. Ausverkauft. Ich kann bald nicht mehr zählen, bei wievielen unterschiedlichen Anzahlen (gibt's den Plural?) hier schon ausverkauft gemeldet wurde. Item. Das Sitterstadion war bisher immer ausverkauft!
Schüüsse loh!
Trotzdem bin ich etwas unruhig. Es ist ein bisschen wie in den USA grade. Ein falscher Pass und schon hast du Probleme.
Auch in Halbzeit Zwei treten die Gäste aus Portugal nicht so bestimmend auf, wie man das vielleicht hätte erwarten können.
Ich glaube, die Journalistin neben mir hat noch keine Sekunde des Spiels nicht durch ihren Handybildschirm gesehen.
Randerscheinung: Es gibt keine Ballbuben mehr. Nur noch diese Töggel, auf denen ein Ball liegt. Wie zum Beispiel in der Premier League schon länger. Uefa-Vorgabe? Ist allerdings schon gegen Norwich aufgefallen.
Das Spiel läuft wieder. Überzeugt St.Gallen auch in Halbzeit Zwei?
20.57 Uhr – Ich sag mal so: Gegen Spartak waren wir damals zur Pause 0:1 hinten...
20.55 Uhr – Tel Aviv hat das Hinspiel übrigens 5:0 gewonnen. Der Verlierer dieser Paarung dürfte also Sheriff Tiraspol sein. Damit Benfica auch weiss, wo sie denn in der nächsten Runde hinreisen müssen.
20.46 Uhr – Halbzeit.
Der Ausgleich hat sogar die Gästefans zu etwas Lärm verleitet. Ansonsten kommt da weiterhin nichts.
Und dann geht es halt schnell. Statt 2:0 steht es 1:1.
St.Gallen kontert. Und Baldé macht beinahe das 2:0, scheitert aber am Goalie.
Baldé zu behalten hat sich schon zum ersten Mal gelohnt.
Kein Konjunktiv mehr! Baldé trifft herrlich zum 1:0.
Da hätte der FCSG jetzt durch Witzig in Führung gehen können. Wie ich den Konjunktiv hasse.
Die Benfica-Spieler (Benficaer? Benficaner? Benficaesen?) werden zunehmend hässiger. Das läuft wohl nicht so ganz nach ihrem Gusto.
Im EB hat man sich auch auf die pingelige Linie geeinigt. Und pfeift den Schiri aus. Folgerichtig.
Der Schiri hat sich jetzt auf die pingelige Linie geeinigt. Görtler sieht gelb. Sein Ruf eilt ihm vielleicht einfach voraus.
Okoroji fehlt die Pause auch. Er legt sich solidarisch nieder, damit alle anderen zur Flasche greifen können. Dauert aber keine drei Minuten. So kriegt doch niemand eine vernünftige Werbepause unter.
Ob es heute Event-Fans im Stadion hat? Und wenn ja, sind die jetzt verwirrt, weil nach 25 Minuten immer noch niemand zur gemütlichen Trinkpause aufgerufen hat?
Lissabons Figueiredo ist vermutlich Argentinier. Seine Spielweise gerade eben würde auf jeden Fall gut dort in die Nati passen.
Zigi versucht sich im Zielscheibenschiessen. Reihe 12, Sitz 23. Oder so.
Wenn Benfica dann aber mal einen Angriff auslöst, kann man erahnen, wie schnell es kippen kann. Dieses Mal gibt's nur einen Eckball, der noch dazu kläglich getreten wird.
St.Gallen geht 2:0 in Führung. Nach Eckbällen. Isch all da.
Der Schiri hat grad innerhalb von gefühlt 30 Sekunden seine Linie von "pingelig" zu "ich lasse alles laufen" geändert. Am Ende der leicht hektischen Phase steht eine "Chance" für Baldé.
Bei Benfica will man sich den Rasen hier in St.Gallen offenbar ganz genau anschauen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sich der eine Verteidiger da so schnell hingelegt hat.
Benfica hat relativ wenig Lust, das Spiel zu machen. St.Gallen nimmt das dankend an und powert, wie man es nicht anders kennt.
Auf dem Rasen wirds vermutlich weniger klar. Benfica kommt dank eines unglücklichen Pingpongs im Mittelfeld zu einer guten Chance. St.Gallen verteidigt das kollektiv weg. Dem SENF-Kollektiv gefällt das.
Auf den Rängen ist das Spiel eh schon entschieden. Zwar sind viele Portugiesen da, aber laut werden sie kaum.
Erster Corner, erste Halbchance. Baldé braucht noch etwas Zielwasser.
Benfica kommt nicht aus der eigenen Hälfte, der Torhüter spielt schon auf Zeit. Diä sind nervös!
Auf der Haupttribüne hat jemand eine Tröte dabei. Also kein Mensch, so ein Lärm machendes Ding. Jetzt schon unerträglich.
Die Mannschaften sind da, der Schiri pfeift an. Eindrücke aus dem Stadion wie immer auf unserem Insta-Account.
19.50 Uhr – Über die Screens wird auf den Sonntag und den Marsch von der Sitter zum Stadion hingewiesen. Finden wir natürlich gut. Hier gibt's mehr Infos.
19.45 Uhr – Eine Viertelstunde noch. Dann gibt's endlich wieder vernünftigen Fussball. Ohne Hydration Breaks und Telefonjoker.
19.42 Uhr – Erwarten Sie auch keine korrekten Satzzeichen. Das Häuschen über Buchstaben im Französisch-Unterricht hat mir den Spass an jeglichen Sonderzeichen schon früh verdorben. Wellen über Vokalen führe ich nicht.
19.42 Uhr – Erwarten Sie jetzt aber bitte keine regelmässigen Updates. Ich versuch hier nur die Zeit (und die Nervosität) totzuschlagen.
19.40 – Apropos andere Spiele: Der FC Sion liegt kurz vor der Pause bei BATE Borisov 0:1 zurück, Vaduz nach 10 Minuten gegen Escaldes schon 1:0 in Front. Lugano tschuttet erst um 20.30.
19.36 Uhr – Ganze 25 Spieler wärmen sich bei Benfica auf. Warum? Die Anreise und Abreise halten die Portugiesen so knapp, wie möglich, aber mitnehmen tun sie dann noch den Neffen des linken Flügels? Soll einer verstehen.
19.30 Uhr – Bei europäischen Spielen schauen wir ja immer auch mit einem Auge drauf, was denn in der nächsten Runde warten könnte. Weil wir gegen Benfica ja locker weiter kommen, wartet danach der Verlierer des CL-Quali-Spiels zwischen Graz und den Hearts. Das werden vermutlich die Hearts sein, die das Hinspiel 0:4 verloren haben. Sollten wir wider Erwarten gegen Benfica den Kürzeren ziehen, wartet der Verlierer der Partie zwischen Sheriff Tiraspol und Maccabi Tel Aviv. Da liegt Maccabi im Hinspiel nach etwa einer halben Stunde 2:0 in Front.
19.23 Uhr – Die beiden Mannschaften sind auf dem Feld und wärmen sich ein. Das Pfeifduell zum jeweiligen Einlaufen des Gegners gewinnt der EB.
19.14 Uhr – Auf den Rängen schon sehr viel rot. Wenn man den Zaunfahnen Glauben schenkt, sind sie aus so schönen portugiesischen Städten wie Lenzburg, Zürich oder Romont angereist. Wer kennt sie nicht, die Strandpromenaden von Lenzburg, wo Sagres gereicht wird und Pastéis de Nata genascht werden.
19.12 Uhr – Es dauert noch über 45 Minuten bis zum Anpfiff. Trotzdem ist hier schon einiges los. Der Espenblock ist gut gefüllt und gibt schon mal durch, wer hier Herr im Haus ist.
SP-Mann Peter Jans tritt Ende Juni 2027 aus der St.Galler Stadtregierung zurück. In seiner Partei startet die Suche nach einer Nachfolge mit einem klaren Favoriten. Bei den Bürgerlichen sind Schmiede für eine grosse Allianz gefragt.
Im Botanischen Garten St.Gallen geht es ab nächsten Samstag wundersam zu und her: Künstler:innen aus verschiedenen Sparten laden zum szenischen Rundgang unter dem Titel In der Dämmerung wächst ein Flüstern. Ein Probenbesuch.
Der Dramatiker Andreas Sauter liest am 27. August im Literaturhaus Thurgau aus seinem unfertigen Manuskript Einbruch der Wildnis. Im Zentrum des Werks steht die Frage, was es für einen gesellschaftlichen Wandel braucht.
Die deutsche Filmemacherin Regina Schilling bringt zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Jemand, der einmal ich war ins Kino. Der Dokumentarfilm verknüpft grossartige Archivaufnahmen mit fiktionalen Szenen aus dem letzten Lebensjahr der Dichterin zu einem zugänglichen Plot.
Die SVP macht seit Wochen Stimmung gegen die geplante neue Moschee der albanisch-islamischen Gemeinschaft El-Hidaje in St.Gallen. Anlässlich eines öffentlichen Rundgangs der SP stellten die Verantwortlichen das Projekt vor – und räumten mit vielen Vorurteilen auf.
Jim Dine gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler:innen. Seit ein paar Jahren erschafft er seine Skulpturen vornehmlich im Sittertal. In die Kunstgiesserei verliebte sich der Pop-Art-Pionier bei seinem ersten Besuch vor fast 20 Jahren.
Alles deutet drauf hin, dass die Uni St.Gallen demnächst in den bisherigen Hauptsitz der Helvetia-Versicherung, geplant vom Basler Architekturbüro Herzog und de Meuron, als zweiten grossen Standort auf dem Rosenberg einziehen kann. Zusätzlich ist ein Holzbau mit Seminarräumen in Planung.
Der FC St.Gallen zeigt sich gegen Sheriff Tiraspol von seiner besten Seite und gewinnt das Spiel nicht nur souverän, sondern auch hoch mit 5:1. Weiter geht's im Playoff gegen den FC Nordsjælland aus Dænemark.
Jubiläum
Durch bunte Galaxien bis in ein Meer aus Katzenstreu. Die Ausstellung «Hinter’m Mond» vom Künstler:innenkollektiv U5 und Monika Stalder im Stellwerk in Heerbrugg lädt zu einer intergalaktischen Reise ein.
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Bis zum Ende der Sommerferien präsentiert Saiten wöchentlich Kulturtipps aus der Region. Teil 7: Rathausoper Konstanz, Charles Uzors The Great Wall. A Labyrinth, Clanx-Festival und Rundgänge zu Wiboradas Schwestern.
Gegen dieses Luzern müsste der FC St.Gallen eigentlich drei Punkte einfahren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es immerhin einer wird. Der Ausgleich gelingt erst weit in der Nachspielzeit per Penalty. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Herbert Rauch (1929–2012) war Briefträger und Künstler. In den Schwarz-Weiss-Fotografien des Rankweilers erscheinen Objekte wie Steine und Federn als abstrakte, grafische Gebilde. Nun ist ein Fotoband zu seinem Spätwerk erschienen, und im Schauraum René Dalpra in Altach sind seine Arbeiten ausgestellt.
Eine Bundesrätin, mehrere Nationalrät:innen und die Politrapper der Stunde: Alle kommen sie aus der Kleinstadt Wil. Eine Erkundung vor den Lokalwahlen.
Eines der vielen Gebäude des Sitterwerks, die vor genau 100 Jahren erbaute Schwarzfärberei, beherbergt heute die Kunstbibliothek und die Materialmusterschränke. Eine Aufstockung soll künftig mehr Platz schaffen.
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Der Streit ums St.Galler Verbot von Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen geht in die nächste Runde: Das Referendumskomitee hat die notwendigen Unterschriften gegen eine Änderung des kantonalen Strassenverkehrsgesetzes eingereicht. Damit wird das Stimmvolk über die Frage entscheiden.
Kolumne: 24/7 Traumacore
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