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FC St.Gallen vs. FC Sion – St. Gallen unterliegt Sion mit 0:3

Senf

St. Gallen startete gut in die Partie, agierte aber oftmals zu umständlich gegen tief verteidigende Sittener und blieb letztlich glücklos. 

FC St.Gallen
0 : 3
FC Sion
93
ENDE

St. Gallen taucht gegen Sion 0:3. Das war heute definitiv nix. Mund abwischen, weiter machen.

90+

Wir bekommen noch drei Minuten dazu.

87

"Du bisch s Grösste uf dä Welt!""

83

"Dä stoht!" - 0:4 wäre jetzt schon ein bisschen zu krass gewesen. Der Quoten-VAR-Kontrollblick wird benötigt. 

79

"Alli Schäl ufe". Die Antwort zu Minute 75. ESPEMOOS geht immer. 

78

Abschluss Owusu. Zitat aus Minute 51. Sorry, aber es läuft sonst einfach nichts. 

75

Jo, was soll man hier noch schreiben. Dass wir gespannt sind, ob in Minute 79 das Espenmoos gefeiert wird? 

71

Zigi kann sich mal auszeichnen, fischt einen Ball aus dem Bügel. Das sagt auch viel aus.

67

Knapp 18'000 Fans wurden gezählt. Ob wirklich noch alle hier sind? 

61

0:3 und dabei kein Tor von Botelli. Chasch dir hald au nix chaufe dävo. 

59

Doch bevor St. Gallen dreifach wechseln kann, erhöht Sion auf 0:3. Hoch gewinnt St. Gallen wohl nicht mehr. Es stehen sogar gleich 4 Wechsel an. Es kann nur noch besser werden.

55

St. Gallen ist bemüht, definitiv. Aber immer noch zu kompliziert und in der Tendenz zu ungefährlich. Das wird sehr schwierig heute. Drei neue Spieler stehen aber parat.

51

Wenn nach einem Abschluss nicht mal ein NEII durchs Stadion hallt, weisst du, wie gut der Schuss war.

46

Ein neuer Spieler bei St. Gallen. Ansonsten hat nur die Spielrichtung gewechselt. Weiter geht's.

18.52 Uhr - R.S. reagiert prompt mit einem: "Gwünnemo locko". 

18.47 Uhr - Dann ist gleich Pause. St. Gallen zwar optisch überlegen, aber viel zu umständlich vor dem Goal. Frage an R.S.: Wie sieht ein 0:2-Rückstand aus, wenn ein 2:0 jeweils gefährlich ist?

45+1

Sion kontert St. Gallen nach einem Corner eiskalt aus. Ich verzichte nun darauf, P.K. erneut zu zitieren. 

40

St. Gallen spielt einen Corner kurz, der oh Wunder, nichts einbringt. Ich höre gerade Geburtstagskind R.Z., wie er sagt, dass diese Cornervariante doch nie Erfolg bringt.

37

Sion geht in Führung. Oder um nochmals P.F. zu zitieren: "Da isch ez zum Bispiel nöd guet gsi."

32

"Da isch ez zum Bispiel nöd guet gsi", meint P.F. zu mir nach einem Freistoss von Stanic zum Abstoss. Ich bin aber der Meinung, hoch und weit bringt Sicherheit. 

30

Meine beiden Sitznachbarn P.F. und N.K. analysieren das Geschehen etwas professioneller. Aber das ist ja nicht unser SENF-Anspruch.

26

Ein Blick in dieses Archiv lässt erahnen, wie wenig gerade los ist. Aber immerhin steht in Aussicht, dass ich bald wieder ein Bier holen kann. Isch all da.

22

Meine Groundhopper-App sagt mir, dass ich heute vor 17 Jahren hier ein 1:1 gesehen habe zwischen diesen beiden Teams. 

18

"S ganze Stadion!" Ihr wisst was jetzt in dieser Spielminute kommt. 

16

Sorry, das muss jetzt sein. Wie Baldé gerade seinen Gegner vernascht hat, war schon grosse Klasse. Sein Abschluss geht leider nur ins Aussennetz.

12

"Nimm du den Ball, ich hab ihn sicher". Eine alte Fussballerweisheit führt fast zu einem Slapstick-Eigengoal von Sion. 

9

Da klatscht auch gleich schon die Haupttribüne mit, obwohl sie nicht offiziell aufgefordert wird.  Danach wird wieder geklatscht, da ein Schuss von Boukhalfa nur knapp daneben zischt. 

5

Der Sion-Block, etwa zu einem Drittel gefüllt, macht gut Lärm. 

3

Beide Trainer heute in langer schwarzer Hose, beide mit weissen Schuhen, oben kurzärmlig. Maassen ebenfalls in schwarz, Tholot in weiss. Vermutlich modisch, keine Ahnung.

1

Sion hat Anspiel, der FCSG wird vom Espenblock nach vorne gepeitscht. Es geht also los. Hopp Sangalle!

17.58 Uhr - Der Schiedsrichter heisst Fähndrich. Hat dem eigentlich schon mal jemand gesagt, dass es gereicht hätte, wenn er mit seinem Namen "nur" Linienrichter geworden wäre?

17.53 Uhr - Schön, der Gästesektor füllt sich doch noch. Die Sittu-Fans werden freundlich mit Pfiffen aus dem Espenblock begrüsst.

17.50 Uhr - "Sparmassnahmen bei SENF?" fragt Hörnli-N.K., da ich heute alleine tickere. Ja, ich habe bei den 15min Nachspielzeit gegen Nordsjælland, als ich das letzte Mal alleine getickert habe, zu viel Spesen getrun... äh gekostet. 

17.44 Uhr - Samstagabend, beste Anspielzeit, FCSG-Sion, aber ein (noch?) leerer Gästesektor. Wir wissen alle, wie es umgekehrt jeweils aussieht. 

17.37 Uhr - Wir machen mal wieder Werbung, für... dieses Mal uns selber. In Zusammenarbeit mit dem Ostschweizer Fussballverband wurde der "Ostschweizer Tschuttplatzführer" lanciert. Der erscheint am kommenden Samstag, 19.9. Unter dem folgenden Link kann er bereits vorbestellt werden: Alle Ostschweizer Fussballplätze in einem Buch — SENF — Das St.Galler Fussballkollektiv

17.14 Uhr - Jetzt also das hoi zämä aus dem Sitterstadion. Espenblock gut gefüllt, der Rest des Stadion noch nicht. Aber es dauert ja noch eine ganze Halbzeit, bis es losgeht. 

14.34 Uhr - Frühzeitiges check-in ist in der Regel verpönt. Heute aber richtet sich die erste Nachricht an einen Ticker-Kollegen, der Geburtstag hat. An dieser Stelle alleSGute, R.Z. 

Das Spiel beginnt um 18 Uhr.

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

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Leopoldstadt R anjakoehler 260217 1

Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

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Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

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Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
Volksbad rene hornung 1

Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
Kanton sparmassnahme

Filminstallation über Vergänglichkeit

Nur Vor­wärts

Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
Humanhuman 2026 calexandrakochdevos lowres 2