, 22. Mai 2016
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FCSG – FC Luzern 1:4 – Der Ticker zum Nachlesen

St. Gallen unterliegt zu Hause Luzern mit 1:4. Leider konnte der FCSG nicht den Europacup-Spielverderber spielen. Den Ticker gibts hier zum Nachlesen.

FCSG – FC Luzern 1:4

Spielende – Wir verabschieden uns und lesen bis zum ersten Heimspiel der neuen Saison die Biografie von Ky-Bun Park.

Spielende – Die Mannschaft des FCSG versammelt sich rund um den Anspielkreis. Captain Angha bedankt sich bei den Fans und sagt: „Wir wissen, dass das keine einfache Saison war.“

Spielende – Das war gar nichts heute. Das einzig Positive an diesem Tag: Das letzte Spiel in Lugano wird zur Win-Win-Situation. Wir gewinnen, was sowieso schön ist, oder wir verlieren, was zum Abstieg des FCZ führt. Da kann man doch mal beruhigt an ein Auswärtsspiel reisen.

 

Minute 90 – Die Niederlage ist nicht mehr zu verhindern. Aus psychohygienischen Gründen schauen wir uns auf Youtube die Highlights vom gestrigen Cupfinal in Schottland an. Die Hibs aus Edinburgh mussten 114 Jahre auf diesen Titel warten. Und haben entsprechend gefeiert. Grün-weiss und rare Erfolge. So schön könnte es sein: https://www.youtube.com/watch?v=INW-cZSg5xs

Minute 88 – Die Fans lassen derweil das Espenmoos aufleben. Das wird Kybun nicht erfreuen. Der Täter der Tafer-Verletzung verlässt noch den Platz. Da wir noch ein Platz frey.

Minute 86 – Irgendwie ist hier die Luft raus. Wie bei zwei Ballons die durch die Wüste fliegen: „Achtung ein Kaktusssssssssss…“

Minute 79 – Wieder Konter Luzern. Gelmi säbelt den enteilten Gegenspieler um. Das gibt Gelb – egal. Derweil gingen 1’000 Zuschauer irgendwo vergessen. Neue Zuschauerzahl rund 15’149. Die am Bierstand wurden wohl nicht mitgezählt.

Minute 76 – Auf der Haupttribüne hinter uns echauffiert sich soeben einer über den Schiri: „Heb dä Latz do unä!“ Bei Facebook gäbs von uns dafür ein „Like“.

Minute 73 – Leitgeb kommt für Hefti. Zeuge von diesem Wechsel werden rund 14’000 Zuschauer.

Minute 73 – Sion hat wieder ausgeglichen. Wir schauen auch über den Tellerrand und erfreuen uns an der Vorstellung Canepas, wie er auf der Bank seiner Backpfeife und dem Meistertitel 2006 nachtrauert.

Minute 70 – Jantscher mit einem Tor, welches nicht hätte zählen dürfen. Gelmi wird da umgesäbelt, der Schiri lässt aber weiterlaufen. Die asiatischen Wettbüros erfreuen sich derweil an hohen Gewinnsummen.

Minute 68 – Aratore muss Lang Platz machen. Der Stadionspeaker hat derweil den Off-Schalter seines Mikrofons nicht gefunden und lässt die Zuschauer wissen: „Da hani jo gseit.“

Minute 65 – Anschlusstreffer für St. Gallen. Karadeniz mit dem weiten Ball aus der Abwehr (!) auf Salli, welcher allen Luzernern enteilt und an Zibung vorbei schiebt. Das war wie Oma zu Fuss gegen Oma mit E-Bike.

Minute 62 – Materialschaden beim Linienrichter. Da hat einer offenbar zu stark gewedelt. Der vierte Offizielle bringt Ersatz.

Minute 58 – In Sion ist mittlerweile der FCZ wieder in Führung gegangen. Jetzt schwinden auch noch unsere Hoffnungen auf weniger Letzi-Besuche. Zinnbauer muss am Mittwoch wohl die U14 nach Lugano schicken.

Minute 57 – Fast das 0:4. Irgendwie erinnert das alles an das Spiel gegen Basel… Auch Zinnbauer reagiert und bringt Karadeniz für Bunjaku.

Minute 56 – 0:3 für Luzern. Schneuwlys Marco trifft nach einem Konter. Herzog beim ersten Versuch wieder dran, beim zweiten wieder machtlos. Da war wohl Baldrian im Pausentee.

Minute 54 – Und schon wieder Luzern. Wieder Latte.

Minute 52 – Gelb für Wiss und Frey. Frey diskutiert weiter mit dem Schiri. Er sei doch so ein sympathischer junger Mann, wie könne ihm der Schiri da nur Gelb zeigen?

Minute 51 – Aleksic will offenbar unbedingt an diese Kunstturm-EM. Schon wieder ein akrobatischer Abschlussversuch. Aber auch dieses Mal trifft er nicht.

Minute 49 – Der FC Luzern erhöht auf 0:2. Der erste Versuch von Frey wird von Herzog noch glänzend abgewehrt. Beim Nachschuss ist aber auch er machtlos. Schon wieder kein Start nach Mass. Einmal mehr verschläft der FCSG die Startminuten. Dabei hatten wir die Verantwortlichen doch drauf aufmerksam gemacht.

Minute 47 – In der Pause wurde auf den Rängen weiter über den neuen Stadionnamen diskutiert. Es bleiben Fragen. Wird die Shopping Arena jetzt zum Shopping Park? Die Arena Card zur Parkkarte? Sitzplätze zu Parkplätzen? Gibts statt Stadionverboten jetzt Parkverbote? Bei all diesen offenen Fragen wird die Sommerpause intensiv.

Minute 46 – Nachdem Gallus das Feld auch noch verlassen hat, rollt hier der Ball wieder.

 

Pause – Der Baustellenbesichtigungsspasstag im Säntispark wurde auch noch verlost. Wir haben ihn schon wieder nicht gewonnen.

Pause – Gleichzeitig mit dem Pausenpfiff fliegt ein Rega-Helikopter übers Spielfeld. War wohl 45 Minuten zu früh. Auf den anderen Plätzen ist derweil auch Pause. Sion-Zürich 1:1, Vaduz-Lugano 0:0. Das wird heiss.

 

Minute 45+ – Chance zum Ausgleich für St.Gallen, Salli enteilt dem alternden Puljic. Sein Ball in die Mitte wird aber von Kybun abgefangen.

Minute 45+ – Während wir auf die Ausführung eines Freistosses warten, erfreuen wir uns an Schneuwlys verschiendenfarbenen Schuhen. Er übernimmt hier die Rolle des gesperrten Hanin vorbildlich.

Minute 44 – Eine Reihe unter uns filmen unterdessen zwei Herren mit Knopf im Ohr die Luzerner Kurve. Wird wohl einer der Streifen, welche man sich besser erspart.

Minute 41 – Mutsch wechselt zu Hefti, der schlägt den Ball direkt in die Mitte. Aleksic versucht akrobatisch aufs Tor zu schiessen, wird so aber vermutlich kein Aufgebot für die Kunstturn-EM erhalten. Bunjaku versucht auszumerzen, auch erfolglos.

Minute 39 – Salli fällt hier leichter als ein Sack Reis in China. Das war ziemlich offensichtlich. Mit solchen schauspielerischen Leistungen muss er länger auf einen Oskar warten als Leonardo Di Caprio.

Minute 35 – Prädikat Gurkenmatch bis jetzt. Wir mögen Gurken eigentlich lieber im Pimms. Jänu, da müssen wir durch.

Minute 32 – Herzog darf auch mal einen Ball halten. Derweil hat Sion gegen Zürich ausgeglichen. Wir hoffen auf eine Halbierung der Letzi-Besuche im nächsten Jahr.

Minute 31 – Pfift ain schlächt am Vieri, haisst dä Schiri vermuetli Bieri. #fanpoesie – jetzt auch spontan

Minute 29 – Das war jetzt fast schon erstaunlich flüssig. Gaudino lässt in der eigenen Hälfte einen Luzerner stehen, wechselt die Saiten auf Salli, der passt zu Aratore. Eckball. Aus diesem wird aber – erstaunlicherweise – nichts.

Minute 29 – Die Luzerner Aufstellung ersparen wir euch. Interessiert eh niemanden.

Minute 26 – Der FCSG will hier nicht einfach ein bisschen Statist spielen. Aleksic tankt sich auf der linken Seite durch, passt in die Mitte. Salli wird von einem Luzerner eher unsanft gelegt und muss sich pflegen lassen.

Minute 25 – Schlechte Nachrichten aus Winkeln: Die Hündeler wollen das Fussballspielen im Park verbieten lassen, die Fans machen die Hunde nervös, die Spieler stören beim Frisbee spielen.

Minute 21 – Luzern mit einer weiteren Chance. Wegen der Diskussionen um den Stadionnamen haben wir verpasst, wer geschossen hat. War aber knapp.

Minute 20 – Ein Blick auf die anderen Plätze: Der FCZ führt auswärts in Sion mit 1:0. Bei Vaduz-Lugano stehts noch 0:0. Damit wäre der FCZ vom letzten Tabellenplatz weg. Nächstes Jahr wieder viermal Letzi, wir freuen uns ungemein!

Minute 19 – Auf der Tribüne sorgt der neue Stadionname für Diskussionen. Die grösste Frage: Warum wird aus der Arena ein Park? Und vor allem: Darf ich dann einen Grill und ein Badetuch mitnehmen, wenn ich in den Park gehe? Und was macht der FCSG, wenn wir gegen eine deutsche Mannschaft spielen sollten und deren Fans morgens um 8 Uhr schon alle Plätze mit einem Badetuch belegen?

Minute 17 – Die Luzerner Fans im Hoch. Sie können es nicht erwarten, sich wieder in Europa gegen einen Aussenseiter zu blamieren.

Minute 15 – Journalistische Pflicht, ein paar Worte zur Aufstellung: Beim FCSG steht für einmal Herzog im Tor. Ansonsten keine grossen Experimente.

Minute 13 – Nochmals ein Nachtrag zum Lattentreffer von Luzern: Dieser wurde wegen dem Rauch im Stadion verzögert. Der Stadionspeaker verzweifelte fast: „Im Namä vom Schiedsrichter, bitte höräd uf zündä. Ihr gsehnd selber, me gseht nüt!“

Minute 10 – Ein Nachtrag: Zu Spielbeginn feierte der Espenblock die mittlerweile zehnjährige Freundschaft zum SSV Reutlingen. Das Oberliga-Team ist gestern knapp dem Abstieg entkommen. Wir gratulieren.

Choreo FCSG-LuzernMinute 9 – Doppelchance für St.Gallen. Salli und Bunjaku vergeben. Wir kämpfen derweil mal wieder mit technischen Problemen. Die Senf-Techniker suchen das WLAN-Kabel, um die Situation zu verbessern.

Minute 6 – Luzern legt los wie die Feuerwehr. Nach einem Eckball trifft Pulijc per Kopf zum 0:1. Da darf Herzog mal ins Tor und kassiert gleich einen Treffer…

Minute 4 – Freistoss Luzern, Jantscher trifft nur die Latte.

Minute 1 – Los gehts. Die grün-weissen Götter gegen irgendwelche blau-weisse. Die grosse Ottos Werbung auf der Brust zeugt von billiger Qualität. Das müsste einen Sieg geben.

15:57 Uhr – Das SENF-Amt für Statistik meldet soeben noch Interessantes: Ky-Bun Park war der erste und letzte Spieler, dem es gelang, in einem Spiel 3 Rote Karten abzuholen. Danach wurden die Regeln geändert.

15:53 Uhr – Nächste Saison empfängt der FC St.Gallen die Gegner im Kybun Park. Die Namensgebung erfolgt zu Ehren des Captains der südkoreanischen WM-Mannschaft von 1954. Wenig bekannt in der Ostschweiz, aber Ky-Bun Park trainierte damals mit seiner Mannschaft in St.Gallen für die WM in der Schweiz.

15:49 Uhr – Marco Mathys und Geoffrey Tréand werden hier verabschiedet. Sie kriegen keinen neuen Vertrag mehr. Bei Mathys wegen der Leistung, bei Tréand wegen dem Tor in der Abstiegssaison gegen St. Gallen.

15:47 Uhr – Wir haben unsere Plätze in der AFG Arena eingenommen und sind bereit. Es wird der letzte Ticker aus der AFG Arena sein. Nicht, dass Saiten uns entlassen hätte, St. Gallen kriegt ja bekanntlich ein neues Stadion.

Der Klassenerhalt ist gesichert, der FCSG müsste also befreit aufspielen können gegen den FC Luzern. Zumal die Innerschweizer in dieser Saison ein regelrechter Lieblingsgegner der Espen sind. Aus den bisherigen drei Spielen holte der FCSG das Punktemaximum. Das Spiel gibt es wie gewohnt im etwas anderen Live-Ticker des Senf-Kollektivs. Ab 16.00 Uhr.
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