, 22. Juli 2020
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FCSG vs. FC Basel 0:5 – Schlappe für den FCSG

Der FCSG unterliegt dem FC Basel mit 0:5. Die Meisterträume hängen damit an einem seidenen Faden – St.Gallen ist auf Schützenhilfe angewiesen.

FCSG – FC Basel 0:5

22:19 Uhr – Eine schwache Leistung gegen Basel führt zu einer 0:5-Niederlage. Der Applaus, den die Mannschaft sich gerade abholt, ist zwar schön und zeigt, wie treu das Publikum ist, bringen tut er aber auch nichts. Ob es das wohl war mit den Meisterträumen? Das zeigt sich vielleicht morgen Abend, wenn YB in Neuchâtel antritt. Hoffen wir mal auf Punkte für unsere Freunde aus der Romandie, sie brauchen sie ja wirklich auch. Danke für eure Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.

Minute 90+3 – Schlusspfiff.

Minute 90 – Nei ehrlich, Guillemenots Fallsucht nervt langsam nur noch.

Minute 89 – R.S. sprüht vor Aufforderungen. „Schrib mol was luschtigs!“ – Ja mei, was soll ich denn jetzt schreiben? Da vergeht sogar mir als objektiver Fussballfan das Lachen.

Minute 87 – 0:5. Van Wolfswinkel trifft auch noch. „Du, wa isch do los?“, meint R.S. – Schulterzucken meinerseits.

Minute 86 – „Hüt hesch irgendwie s Gfühl, da Spiel goht ewig“, meint R.S. – da hat er recht. Aber trotz Schirientscheidungen und Pech: Das war hier einfach viel zu wenig, um einen solchen Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Minute 84 – Valentin Stocker holt noch einige „Sympathiepunkte“ ab hier und macht das 0:4. er jubelt als wäre er Weltmeister. Der Typ scheint ein Problem zu haben und verdient trotzdem mehr als unsere gesamte Mannschaft zusammen.

Minute 79 – Es ist laut hier im Espenmoos, aber eigentlich weiss niemand wieso. Das Spiel ist doch längst gelaufen, auch wenn das ehrlich gesagt zum „rückwärts essen“ ist.

Minute 76 – In Sachen Bier steht’s zwischen R.S und R.Z. jetzt 4:4.

Minute 74 – Noch kleverer, er geht sogar raus. 20cm vor der Outlinie lässt er sich aber nochmals Zeit und dehnt sich ausgiebig.

Minute 73 – Omlin mit einer Doppelparade. Das war ihm zu viel. Er bleibt liegen um sich zu erholen. So holt er sich wenigstens keine Gelbe wegen Spielverzögerung. Klever.

Minute 71 – Omlin stoppt Demirovic. Und den Ball. Beide gehen zu Boden, die Pfeife bleibt stumm. Richtige Entscheidung.

Minute 70 – Eckball für SG, wir schauen erst gar nicht hin. Wird eh erst nächste Saison wieder gefährlich.

Minute 68 – Itten schiesst knapp daneben. Trotz, oder gerade wegen seines pinken Schuhwerks. R.Z. gefällt dieses zwar, er ist aber keine Referenz.

Minute 66 – Meister werden wird nun doch ein bisschen schwierig…

Minute 64 – Auch ein Freistoss von Quintillà bringt nichts. Derweil zählt die Gegengerade die Sekunden, die Omlin nun für einen Abstoss braucht. 17 waren es, den Schiedsrichter beeindruckt’s nicht.

Minute 62 – Es isch zum Hooröl saicha!

Minute 60 – Es braucht jetzt sehr viel Glaube, um noch auf eine Aufholjagd zu hoffen. Das schönste ist wohl, dass es noch 30 Minuten geht. Aber das könnte auch mehrere weitere Gegentore bedeuten. SENF – back in 2018.

Minute 56 – Es schifft in Strömen, Basel trifft zum 0:3 und die Medientribüne ist leer. Der Sarganserländer, Toxic und wir sind noch hier, der Rest ist geflohen. Da sieht man mal, wer sich wirklich für Fussball interessiert. Der Rest? Sehen und gesehen werden? (Ob das Tagblatt noch da ist wissen wir nicht, die sind eine Reihe ob uns, evtl. im Trocknen.)

Minute 55 – Es schifft in unser Bier…

Minute 52 – Nun schiffts in Strömen. Ein Bild davon gibts in unserer Instagram-Story(senf.sg)

Minute 51 – Ein kühler Wind zieht auf, es riecht nach Gewitter. Auf der Medientribüne tröpfelts. Hier naht ein Gewitter.

Minute 50 – Stocker beginnt vor dem Zweikampf niederzugehen, erntet für seinen Protest nach einem korrekt geführten Zweikampf aber nur Lacher. Nein echt, das ist doch langsam lächerlich.

Minute 49 – „Log mol, so kompliziert immer!“ R.Z würd nicht so spielen wie der FCSG.

Minute 46 – Weiter gehts. St.Gallen versucht es wieder mit einem Anstoss durch die Mitte. Man scheint in Lugano nichts gelernt zu haben.

21:30 Uhr – Die Teams sind zurück auf dem Feld. Der VAR fehlt noch. Er habe Durchfall hiess es. Er sei beim nächsten Spiel wieder parat.

21:29 Uhr – Man kann es auch einfach zusammenfassen: St.Gallen fehlt ein Penalty, Basel eine sehr deutliche rote Karte gegen Cömert.

21:27 Uhr – Auf der Medientribüne sitzt heute Inkompetenz. R.Z. nervt sich wieder, ich mich auch.

21:21 Uhr – R.Z. ist zurzeit Hasserfüllt. Sein Sitznachbar nervt ihn, der Himmel sei hässlich, im Büro läuft nichts, fremde Foren geben auch nicht mehr den gleichen Kick wie früher, alles nervt.

21:20 Uhr – Kisscam unmöglich, Social Distancing muss eingehalten werden. Tja. Nichts ist mehr, wie es mal war.

Minute 45+ – PAUSE

Minute 45 – St.Gallen bemüht, noch immer reiht sich aber Fehlpass an Fehlpass. Und Xhaka hat Schaum vor dem Mund. Das so etwa die aktuelle Situation vor Ort. Alles ziemlich unübersichtlich hier.

Minute 41 – Dass der Videoassistent nach Interventionen an Gimöno eingriff, VAR einmal. Es VAR aber auch nichts. Vielleicht.

Minute 40 – Ein Klirren hallt durchs Stadion. In einer Loge scheint ein Weinglas in die Brüche gegangen zu sein. „Dä ghört nöd zu üs!“

Minute 38 – „Schriib öppis!“, sagt R.S. Dies, weil Hefti die Frechheit hatte, unser Gespräch über zeitverzögernde bzw. spielbeschleunigende Ballbuben zu unterbrechen. Warum soll ich schreiben? Es gab ja doch kein Tor. Nur ein weiterer ertragloser Eckball.

Minute 35 – „SG isch kli wia ii bim schaffa… Viel ufwand, wenig Ertrag“, meint Leser und Rasenmäherfreund T.A. aus Oberriet bzw. Sennwald.

Minute 34 – „Joooo, ungnau sinds!“ hadert R.S. zum zweiten Mal. Der Himmel gefällt ihm deutlich besser.

Minute 30 – Der Herr rechts von mir, Journalist von Beruf, leidet richtig mit dem FC Basel mit. Dabei müssen Journalisten doch unparteiisch sein. Wie wir. Werten dürfen nur die Zuschauer. „Dä Schiri isch e Pumpi, gell?“, ruft ein nach Bestätigung lechzender Herr hinter uns.

Minute 29 – Auf ein stümperhaftes Foulspiel an einem Grün-Weissen folgt ein stümperhafter Freistoss der Grün-Weissen. So wird das nichts, meine Herren.

Minute 27 – Omlin und Xhaka geraten aneinander. Dass Xhaka unsympathisch ist, scheint Omlin mittlerweile auch festgestgestellt zu haben. Wurde auch langsam Zeit.

Minute 26 – St.Gallen erzielt ein Tor, der Linienrichter zeigt Abseits an. Das war klar. Doch es nervt, dass er sich eine gefühlte Minute Zeit lässt, um es anzuzeigen.

Minute 22 – Itten verpasst eine Hereingabe knapp. „Es goht i di richtig Richtig“, stellt R.Z. fest.

Minute 21 – Mittlerweile hat sich der FCSG gefangen, die Abspiele sind aber noch immer zu ungenau. Auch wenn der FCB hinter uns liegt, noch sind sie die Millionäre und deshalb nicht zu unterschätzen. Die Espen tun gut daran, genauer zu werden.

Minute 19 – Es ist ziemlich hitzig hier. Das gefällt eigentlich, wenn es nicht gerade 0:2 stehen würde. Beim Bier steht es 2:2.

Minute 17 – Wussten Sie, dass Valentin Stocker bei jedem verlorenen Zweikampf zu Boden geht und dabei wie am Spiess schreit? Seine Schreie gehen jeweils durch Mark und Bein. Der Schiri fällt aber nie darauf rein. Gut.

Minute 16 – Beinahe der Anschlusstreffer. Ittens Schlenzer geht knapp übers Tor.

Minute 13 – Heute tickert übrigens R.Z. für Sie. Während R.S. im Tessin weilt, haben wir Sottoceneriexperte R.Z. an Bord geholt. Wir dachten Basel und das Tessin, beides an der Autobahn A2, das passt zusammen.

Minute 11 – R.S. holt Bier. Das sinnvollste, was bisher in diesem Stadion geschah heute.

Minute 10 – Läck, man hört sogar die Leute auf der Tribüne gegenüber reden. Sind diese Geisterspiele absurd.

Minute 7 – Görtler lässt sich von Xhaka provozieren und holt sich eine gelbe Karte ab. Das sollte er unterlassen und stattdessen Xhaka provozieren.

Minute 6 – 0:2.

Minute 5 – „Guete Ball aber!“ meint R.S. danach ernsthaft – er hatte Recht, der Ball landet im Netz, der Gegner führt. „Fehler von Ruiz“, meint der Herr im karmesinroten Hemd neben uns, mit einem Pulli über die Schultern gebunden als wäre er in Sylt. 0:1.

Minute 4 – „Guete Paaall!“ ruft R.S. jetzt schon. Das hat er gelernt, als Nushi noch beim FCSG spielte. (*es versuchte)

Minute 3 – Die Hausherren das erste Mal im Angriff. Noch fehlt die Präzision im Abschluss.

Minute 1 – Anpfiff, Angriff. Hoffen wir.

20:29 Uhr – Widmer gumpet noch zweimal zum fiktiven Kopfball hoch. Ich frage mich wirklich, ob das irgend einen Nutzen hat. Ist er danach in Kopfballduellen besser? Steigert er damit sein persönliches Wohlbefinden? Hat er nun das Bewusstsein erlangt, seine Stollen auch wirklich aus dem Rasen zu bringen?

20:27 Uhr – Die Basler rennen aufs Feld. Zurückhaltende Buh-Rufe, einer hinter uns ruft „Hopp Sanggale!“. Es ist richtig idyllisch hier.

20:25 Uhr – Jemand hinter uns hört sich ein Interview mit Marcel Koller an, in voller Lautstärke. Seine Zürischnurre ist auch 20 Jahre nach dem Meistertitel mit dem FCSG noch immer zürischnurrig.

20:23 Uhr – Keine Überraschungen heute in der Aufstellung des FCSG. Details somit nicht nötig an dieser Stelle.

20:21 Uhr – Rasensprenger, was für ein toller Beruf! „Fire in the hole!“ Boom!!!

20:19 Uhr – Es regnet in Strömen, kreuz und quer. Ah, das war nur der Rasensprenger. Durchatmen.

20:16 Uhr – Ach wie haben wir es genossen, NICHT gegen den FCB zu spielen. Es war immer schön ruhig auf der Medientribüne, jeder hatte zwei Plätze für sich. Und heute? Alles was sich Journalist schimpft ist heute vor Ort, im schönsten Zwirn, mit der hübschesten Uhr und dem penetrantesten Aftershave. Gefällt uns gar nicht.

20:11 Uhr – Tor durch Valentin Stocker. Ah, das war nur das Einschiessen. Durchatmen.

20:06 Uhr – Wir sind schon parat. Mit Sicherheitsabstand zu den FCB-Spielern. Wie Sie wissen, wurde da einer positiv auf COVID-19 getestet. Die Liga siehts aber auch positiv, der FCB spielt heute mit der ersten Mannschaft.
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