, 16. Februar 2019
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FCSG vs. FC Thun 1:3 – Keine Fortsetzung des guten Starts

Nach einer uninspirierten Vorstellung gegen zugegeben effiziente Thuner muss der FC St.Gallen ohne Punkte vom Platz. Das 1:3 gegen Thun gibts im SENF-Ticker zum Nachlesen.

FCSG – FC Thun 1:3

20.54 Uhr – Adie mitenand. Es kann nur besser werden. Sagt der Pessimist in mir. Das war wirklich gar nichts. Bis zum nächsten Mal.

20.52 Uhr – Schluss, aus, vorbei. St.Gallen verliert mit minimalem Aufwand mit 1:3.

Minute 90+ – Tadaa, 1:3, Bakayoko mit seinem zweiten Treffer in zwei Spielen. Aber halt leider 80 Minuten zu spät…

Minute 90+ – Schiri Fähndrich hat noch einen Spieler der beiden Teams ausgemacht, dem er bisher keine Karte gezeigt hat. Quintilla sieht für ein harmloses Foul an der Mittelllinie Gelb. Ernsthaft: Wieso lässt man Fähndrich irgendwo über der 5. Liga pfeifen?

Minute 90+ – Aktuell noch ca. 6’156 Zuschauer vor Ort.

Minute 90+ – Vier Minuten Nachspielzeit gibts für die ersten 100 Voter gratis obendrauf.

Minute 89 – Sie erhalten übrigens den Klingelton „Crazy Frog“ gratis dazu.

Minute 88 – Schafft es St.Gallen doch noch in die Barrage? Stimmen Sie jetzt ab mit LOGISCH oder FIXNÖD an die Nummer 1879. (CHF 0.20/SMS)

Minute 86 – Ein Zeitungsjournalist auf der Medientribüne hat das Telegramm schon geschrieben. St.Gallen verliert 0:3…

Minute 83 – Abnutzungserscheinungen bei Schiri Fähndrich. Seine Pfeife pfeift nicht mehr so offensiv wie in der ersten Halbzeit. Hat er sich übernommen und seine ganzen Pfiffe schon vor der Pause verbraucht?

Minute 81 – R.S. hat auf der Toilette gerade erfahren, dass wahlweise der Schiri schuld war oder die Thuner einfach völlig unverdient weil glücklich gewinnen. Können wir leider beides nicht bezeugen. Der Schiri ist zwar eine Katastrophe, aber nicht spielentscheidend. Und Thun mag effizient sein, aber warum St.Gallen nach den zwei guten Partien zum Rückrundenstart so uninspiriert auftritt, bleibt ein Geheimnis.

Minute 79 – „Gimöno, Gimöno“, Tafer und „nomol ein“ haben hier noch spürbar keinen Schwung ins Spiel gebracht.

Minute 77 – Langsam wirds knapp hier. Um das Ding noch zu drehen, müsste St.Gallen Gas geben. Da ist ein Kopfball weit übers Tor – wenn man als Rapp alleine vor dem Tor zum Abschluss kommt – doch ein wenig kontraproduktiv.

Minute 72 – Weiter gehts. Kein Penalty. Irgend ein St.Galler liegt im Strafraum, irgend ein Senior neben uns, hat noch Adleraugen und regt sich auf, der ganze Espenblock macht wieder Andeutungen über die Art und Weise, wie Frau F. ihr Geld verdient. Ein ganz normaler Samstagabend im Osten der Schweiz.

Minute 70 – Tja, was soll man sagen. 0:3, jetzt pfeifen sie wieder wegen den unseren. Ein Konter wie er im Bilderbuch steht.

Minute 68 – Die drei Wechsel haben sich schon bezahlt gemacht. R.S. regt sich nicht mehr über die eigene Mannschaft auf. Sein neuer bester Freund heisst Lukas und ist Schiedsrichter. „Wa pfiifsch dänn du jedä huere Blödsinn? Ehrewort!“ Ca. 10’970 andere Zuschauer sind seiner Meinung.

Minute 67 – Derweil fragt Leserin S.H., warum das Spiel denn nicht im TV übertragen wird, die Gesänge zur Profession der Mutter des Schiris hätte sie gerne gehört.

Minute 66 – Ja, R.S., Gimöno. Er war übrigens der vierte Mitreisende von François, René und Simone. Weiss nur kaum jemand.

Minute 64 – Thorsten Fink wundert sich soeben, dass 11’016 Zuschauer möglich sind in weniger als vier Heimspielen. Wir finden hingegen, dass das nur schon für ein Heimspiel ein bisschen dürftig ist.

Minute 63 – Peter Zeidler ist nicht zufrieden. „Drü inä, drü usä“. Wechselkontigent aufgebraucht. Derweil R.S. so: „ou dä Gimöno, dä Gimöno!!!“

Minute 61 – R.S. schreibt das Eigentor zurecht nicht Stojanovic zu. Aber Lüche ist für einmal auch unschuldig. Das ist wirklich einfach blöd gelaufen. „Blöd gelaufen“ wäre eigentlich auch ein guter Titel für eine Jubiläumsschrift.

Minute 59 – 0:2. Lüchinger will auf der Line retten. Statt den Ball zu stoppen, schiesst er Stojanovic an. Von dessen Kopf kullert der Ball ins Tor.

Minute 57 – Als FCZ-Fans hätten wir mittlerweile aktue Abstiegsängste. Gegen dieses St.Gallen 3:1 zu verlieren kann eigentlich nur bedeuten, dass dein Team doch einigermassen scheisse ist…

Minute 53 – Ruiz versucht einen schnellen Gegenangriff über Lüche zu initiieren. Er spielt halt noch nicht so lange hier.

Minute 50 – Das Glücks-Bisi hat sich beinahe als Eigentor heraustestellt. Kaum zurück fast ein Eigentor der Hausherren.

Minute 49 – R.S. ist übrigens grade beim „I versuechs mol mit em ene Glücks-Bisi“. Bisher semi-erfolgreich. Eckball Nummer 3.

Minute 48 – Thun kontert, Wittwer hält die Berner auf. Immer noch unverständlich, warum man ihn abgeben will.

Minute 47 – St.Gallen drückt. Schon zwei Eckbälle.

Minute 46 – Die zweite Halbzeit läuft.

19.58 Uhr – Zweieinhalb Minuten vor Wiederanpfiff kommt St.Gallen wieder aufs Feld. Offenbar wars zu warm in der Kabine.

19.57 Uhr – Zack, än Amsle.

19.57 Uhr – Schnappsdrossel R.S. meldet sich freiwillig, um das Trio-Infernale zu komplettieren.

19.57 Uhr – Auf der Haupttribüne heute zugegen ist auch der – Stand: 19.57 Uhr, Samstagabend – Noch-GC-Trainer Fink. Er sucht vielleicht einen Star, zwecks Komplettierung eines bekannten Lieds.

19.56 Uhr – „TikTok, auch bekannt als Douyin in China, ist ein chinesisches Videoportal für die Lippensynchronisation für Musikvideos und andere kurze Videoclips mit Funktionen eines sozialen Netzwerks. Sie ist als mobile App für Android und iOS verfügbar. Seit dem 2. August 2018 wurde sie zum Nachfolger von Musical.ly.“ R.S. wundert sich synchron mit seinen Lippen. Sachen gibts.

19.50 Uhr – Viel wichtiger: Immer noch keine Kisscam weit und breit. Die Romantiker R.S., R.S. und R.S. sind enttäuscht.

19.48 Uhr – In der Pause bleibt Zeit, die unzähligen Nachrichten zu ordnen, die R.S. und R.S. während einer Halbzeit erreichen. Leserin T.S., tschuldigung E.S., will wissen, wer das mit dem Doppelpack war. Und Sottoceneri-Experte (Sopraceneri?) R.Z. fragt: „mue me sich denn um stgalle sorgic? gwinned da spielmann! dein täglich miesester schenkelklopfer – jetzt noch liver“. Immerhin denkt er schon an die Post-Spiel-Therapie: „wenn er e bad nehmed, sinder denn liverpool?“

19.47 Uhr – „Was bitteschön ist Tik-Tok?“ Zitat R.S., dessen Zug der Jugend bereits abgefahren ist. (Pause ist übrigens auch…)

Minute 45 – Gerade eben im Bauch der Haupttribüne (ja, R.S. hat Bier geholt) meinte eine junge Besucherin „Dä Fernseh hät jo di schlechter Qualität als min“. Tipp am Rande: Ein paar Meter weiter gibts das Spiel in HD, ohne Bildschirm. Kann man sogar für Insta fotografieren. Oder meinetwegen bei Tik-Tok die Fangesänge mitsingen. Was man halt heute so macht. #generationselfie

Minute 43 – Von Rapp ist bisher nicht viel zu sehen. Der Fluch des „Doppelpacks-beim-Debut“? So einen hatten wir schon mal. Erinnern Sie sich?

Minute 39 – Sierro versucht im eigenen Strafraum das Dribbling. Es beleibt beim Versuch. Den Lattenkopfball beim anschliessenden Eckball erwähnen wir an dieser Stelle bewusst nicht. Was erlauben Sierro?

Minute 38 – Wir diskutieren derweil über Englischen Fussball. Ihr so?

Minute 36 – Der FCSG hat sich im Duell durchgesetzt und darf sich bis zur Pause beides nennen. Danach wird neu ausgejasst.

Minute 35 – Die beiden Mannschaften duellieren sich derweil vor allem darin, wer hier Not und wer Elend spielen darf.

Minute 33 – Fähndrich nennt sich neu Pfiffrich. Oder wars Kleinlich? Passt beides.

Minute 31 – Gelb für Thuns Spielmann. Der scheint sich darüber zu freuen. Vielleicht wegen der „Cool down“-Frisco-Werbung, die nach gelben Karten auf den Screens erscheint? Fühlt er sich wie im Kino?

Minute 29 – Schiri Fähndrich zieht den Unmut des Stadions auf sich. Der Espenblock spekuliert über die Beschäftigung seiner Mutter, die offenbar vornehmlich im Horizontalen ausgeführt wird.

Minute 27 – Der Fähndrich hisst die Flagge. #mittelalterfussball

Minute 25 – Apropos Fasnacht in Altstätten: Dort das ganze Wochenende anzutreffen ist Sottoceneri-Experte R.Z. Oder wars Sopraceneri? Ich werde mir das nie merken können. Derweil tut sich auch Schiri Fähndrich schwer im Unterscheiden. War das Foul oder nicht? Er entscheidet sich wiederholt falsch. Aber, eigentlich wäre er mit dem Namen auch an der Seitenlinie besser aufgehoben. Schiri-Assi Fähndrich hebt die Fahne. Der Traum aller Kommentatoren.

Minute 23 – Nuhu vergibt aus 50cm. Fast Einwurf.

Minute 21 – Abwesend sind heute hingegen Barnetta und der erst 16jährige Stergiou. Opa-Enkel Ausflug zum Arzt. Beide sind als verletzt gemeldet. Wir wünschen gute Besserung.

Minute 20 – „Schad, isch dä Lüche nöd z’Altstätte a dä Fasnacht“, sagt R.S.

Minute 19 – Sie sehen, der Zeitungsjournalist (siehe Minute 12) hatte keine zutreffende Prognose. Deshalb lassen wir Sie gerne an der Prognose von R.S. teilhaben. Er ist sich sicher, dass St.Gallen gewinnt. Denn: Brighton hat im FA Cup gewonnen, weshalb er nachher im Billard gegen F.R. verlor, damit St.Gallen jetzt gewinnen kann. Logisch, oder?

Minute 16 – Ist doch Tor, aber auf der anderen Seite. Dejan schlägt Dejan. 0:1.

Minute 16 – Muss Tor sein! „Nein“, sagt Sierro und vergibt alleine vor Faivre. (R.S. haut mit der Faust auf den Tisch und ist empört)

Minute 14 – Neuverpflichtung Ruiz kommt zu einer Flankenmöglichkeit. „Cha dä da?“, fragt R.S. – Kann er nicht, antwortet Ruiz. „Passt er wenigstens is Konzept“, meint R.S. lapidar.

Minute 12 – Ein Zeitungsjournalist auf der Medientribüne hat das Telegramm schon geschrieben. St.Gallen gewinnt 3:0, zur Pause stehts 2:0, Thun verschiesst einen Penalty.

Minute 11 – „Jetzt nochmals alles raushauen!“ denkt sich R.S. und holt Bier. Das ist Einsatz.

Minute 9 – Thun muss heute ohne Hediger auskommen. Er hat sich das Kreuzband gerissen und fällt monatelang aus. Schwierig vor allem, weil er jetzt nur seinen Oberkörper trainieren kann. Wir vermuten, sobald er wieder aufrecht gehen kann, fällt er vornüber, weil der Schwerpunkt noch deutlicher Richtung Bizeps gewandert ist.

Minute 7 – Thun ist die aktivere Mannschaft, kombiniert sich stilsicher duchs Mittelfeld, spielt den Ball klug quer und scheitert hauptsächlich mit einer schlechten Flanke an Stojanovic. St.Gallen hingegen konzentriert sich bisher aufs umspielt werden.

Minute 5 – Der erste Thuner Abschluss, bezeichnenderweise von einem Ex-St.Galler, Roy Gelmi. Er ist glücklicherweise der einzige Ex-St.Galler auf dem Feld. Costanzo fehlt verletzt. Siegfried auch.

Minute 4 – Quintilla übrigens in der Innenverteidigung. Und St.Gallen schon mit dem ersten Eckball. Verrückt.

Minute 3 – Das kommt uns Spanisch vor. Quintilla und Ruiz auf dem Feld. Olé!

Minute 1 – Heute übrigens für Sie am Ticker: R.S. und R.S., R.S. hat noch frei, er kam erst gestern aus dem Liebesurlaub mit Ramona zurück.

Minute 1 – Und los gehts.

18.55 Uhr – Eine Armada von Cheerleadern, Journalisten, Fahnenträgern und Greenkeeper hat das Feld gestürmt. Gemäss Reglement muss das Spiel somit nochmals neu begonnen werden. Somit gehts in fünf Minuten nochmals los – beim Stand von 0:0. Schade.

18.51 Uhr – Gnihihihi

18.49 Uhr – Tooooooor! 1:0 für den FCSG!

18.46 Uhr – Während der Winterpause hat der FCSG anscheinend kräftig in die Netzwerktechnik investiert. Unser Internet rennt wie noch nie in diesem Betonklotz. Was bedeutet das für Sie liebe Leserinnen und Leser? Wir sind nun noch liver als zuvor. Hier erfahren Sie neu noch vor den Zuschauern im Stadion, dass der FCSG ein Tor geschossen hat.

18.42 Uhr – Um die Frage aber doch noch zu beantworten. Hier gibts Bier, wir können sitzen, wo sollen wir sonst hin?

18.40 Uhr – Immer wieder wird uns ja vorgeworfen, wir versteckten uns hinter den Kürzeln. Leserin S.H. hat jedoch gerade bewiesen, dass es völlig klar ist, wer R.S. und R.S. sind. Insbesondere, weil R.S. heute ja eh nicht da ist. Sie liess nämlich fragen – über ihre Nachrichtenläuferin N.E. – wie übermotiviert wir seien, weil wir schon am Platz sässen.
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