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FCSG vs. Lausanne 4:0 – Ungefährdeter Sieg gegen den Absteiger

Ein deutlicher Sieg zum Abschluss. Unbedeutend, wie es schon ab der Saison 2023/24 32 Runden sein werden. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv , 
Bild: SENF

FCSG – Lausanne 4:0

18.25 Uhr – Nebenbei: Luzern muss in die Barrage. Viel Spass.

18.22 Uhr – Ok, wir haben gewonnen. Läss. Wichtige drei Punkte und so. Aber Danke fürs Mitlesen, wirklich. Dank euch gehts für uns im jedem Spiel um etwas. Auch wenn es nur die Wurst ist. Wir verabschieden uns in die Sommerpause und melden uns nächste Saison. Die letzte normale. Wir freuen uns.

Schlusspfiff

Minute 88 – R.S. hat Bier gebracht, mehr gibts eigentlich auch nicht zu berichten.

Minute 83 – Siebenmal nicht nur ins gleiche Stadion (siehe Minute 73), sondern sechsmal gegen den genau gleichen Gegner könnte es für zwei Teams aus dem Europaplayoff gehen. Unwahrscheinlich, sagen Sie? Bei Weitem nicht. #Modusänderungfromhell

Minute 80 – Kempter darf ran. Schön ihn mal wieder hier zu sehen nach seiner Verletzung. Für so was sind unbedeutende Spiele top. Spielpraxis sammeln.

Minute 78 – Ok, das hat Patrick Sutter clever gemacht.

Minute 76 – Lausanne gratuliert Winterthur zum Aufstieg, R.S. und ich Lausanne zum Abstieg.

Minute 73 – Um die Absurdität des neuen Modus noch deutlicher zu machen: Unter Umständen stehen wir in einer Saison sechsmal im Letzi. Mit Cup wären sogar neun Spiele im Letzi möglich. Niemand will das. Nicht mal die Teams, die dort ihre Heimspiele austragen. #Modusänderungfromhell

Minute 70 – Ein Lausanner bleibt liegen. Scheint auf Nati B „kei Lust“ zu haben.

Minute 68 – An der Linie stehen Jankewitz und Schubi bereit. Aus Duahs Hattrick wird nichts. Peter Zeidler knallhart.

Minute 65 – Nun trifft sogar noch Lukas Görtler. Nachdem Duah den Hattrick verpasst hat. Dem Kwadwo hätte ich ebendiesen gegönnt. Aber was noch nicht ist…

Minute 65 – Der Schottenmodus ist unfair, wegen der Anzahl Heimspiele? Nun ja, es gab im letzten Jahr grade mal vier Begegnungen, die nicht ausgeglichen waren. Im neuen Modus in der Schweiz gibts diese Unausgeglichenheit übrigens auch, aber nur bei sowas Unbedeutendem wie z.B. dem Meisterplayoff. #Modusänderungfromhell

Minute 64 – Besser Playoffs als nach 32 Runden aufzuhören, sagen Sie? Es gäbe auch den Schottenmodus. Da haben die Teams sogar 19 Heimspiele, das würde sich sogar wirtschaftlich lohnen. #Modusänderungfromhell

Minute 62 – Bin mir nicht sicher was mich nun mehr freut. R.S. mit zwei Bier in der Hand oder Kwadwo Duah mit dem Doppelpack. Da eines der zwei Bieri für mich ist, entscheide ich mich für R.S. Im Gegensatz zu Duah geht es auf der Medientribüne noch um etwas.

Minute 59 – Auch wenn sportlich nicht mehr relevant, auch übernächste Saison wird es wohl Bier geben. Immerhin.

Minute 57 – R.S. geht Erfrischungsgetränke holen. Echt aufmerksam lieber R.S. und sehr wichtig bei dieser schwülwarmen Hitze.

Minute 55 – Irgend ein Lausanner kassiert Gelb auf der Bank. Was auch immer da los war, mit dem Abstieg scheint er sich noch immer nicht abgefunden zu haben.

Minute 52 – Apropos unbedeutend: Wer es ab der Saison 2023/24 mit Ach und Krach nach 22 Runden in die obere Hälfte schafft, kann die folgenden 10 Spiele ignorieren. Als 6. noch auf Platz 2 vorzustossen, ist fast ausgeschlossen. In dieser Saison hatte der FC St.Gallen nach der 22. Runde beispielsweise 14 Punkte Rückstand auf Platz 2. #Modusänderungfromhell

Minute 51 – Tatsächlich kein Tor. Unbändige Freude auf der Medientribüne. Im Espenblock liegen sich alle in den Armen. Eine Führung gegen Lausanne im letzten, unbedeutenden Spiel der Saison. Diese Emotionen…

Minute 51 – Vielleicht auch nicht. Der Schiri läuft zum Bildschirm.

Minute 50 – „Ez chunnt denn sicher s’1:1“, sagt R.S. Keine 10 Sekunden später fällt das 1:1.

Minute 46 – Auf einer flachen Erde haben auch flache „Witze“ wie der in Minute 46 Platz.

Minute 46 – Die Halbzweit läuft.

17.28 Uhr – Sollen wir uns als super-hype-würfelige Beratungsagentur ausgeben und der Liga vorschlagen, dass man doch die Barrage per Bongo-Cam austragen soll? Die glauben ja eh alles, wenn man sich als Agentur tarnt.

17.25 Uhr – Soeben lief die Bongo-Cam. Kann man dabei etwas gewinnen wenn man mitmacht? Säntispark-Eintritte evtl.? Falls ja, mehr als in den ersten 32 Spielen ab der übernächsten Saison.

17.22 Uhr – Nein, liebe Leser:innen, ich weiss auch nicht, warum R.S. da gerade „Crowd“ gesagt hat. Er ist unlängst Vater geworden, vielleicht schlägt die Jugendsprache schon durch, wer weiss.

PAUSE

Minute 45+ – Geschichten aus dem Paulaner Biergarten vom Getränkestand: Vor allen 5 Kassen lange Warteschlangen. Ich – schlau wie ich bin – versuche mein Glück 20 Meter weiter vorne beim anderen Stand. 5 Kassen, niemand am Anstehen. Zwei Bier in einer Minute (mussten noch frisch gezapft werden). Nett wie ich bin, mache ich auf dem Rückweg die Crowd in der Warteschlange auf die Tatsache aufmerksam, dass weiter vorne niemand ansteht. Ich hätte ein „geil, merci vielmol“ erwartet, nicht aber ein „i weiss, döt gits aber kei Pommes!“. Freut euch, wenn eure Kinder Bier trinken dürfen, dann sind die Pommes egal!

Minute 45 – Bin zurück mit Bier. Besser macht der FCSG nur fast ein Tor, als wenn ich nur fast Bier geholt hätte. Immerhin geht es in R.S. Leber noch um etwas.

Minute 43 – R.S. holt gerade Bier und St.Gallen macht fast ein Tor. Zum Glück nur fast. Ich hatte schon Angst, etwas Sportliches schreiben zu müssen.

Minute 40 – Im Gästesektor hängt, sofern uns unsere Augen auf die Distanz keinen Streich spielen, eine Dijon-Fahne. Wir verstehen das als heimliche Lobpreisung von uns. Dijon – SENF, noch Fragen?

Minute 39 – Wir werden mit Abfall beschossen. Vermutlich eine Racheaktion der SFL. Ob CEO Schäfer im Stadion ist?

Minute 38 – Zäune rund um die Stadien hats ja vielerorts auch schon.

Minute 37 – UFC-Style. Werden die Plätze bald achteckig? Zuzutrauen wäre es der SFL.

Minute 37 – Die Menge verlangt nach einem weiteren absurden Modus-Fakt: Wer absteigt hat nur 16 Heimspiele. Als ob man einem am Boden Liegenden noch in den Kopf treten würde. #Modusänderungfromhell

Minute 33 – Plural mit -ata ist eh sympa. Um beim Fussball zu bleiben: Der Schal, Mehrzahl? Schalen? Schals? Schäler? Schalata! Oder in Italien: Salami – Salamata. Ok, Bier – Bieri ist die Ausnahme. Oder Playoffs – Playöffer.

Minute 32 – Ich finde es übrigens Schade, hat sich das Griechische hier nicht durchgesetzt – Ananasata tönt halt schon sympathischer.

Minute 31 – Die Ananasse, schreibt A.S. Also, liebe Hersteller Goldener Ananasse: Produktion hochfahren!

Minute 30 – Danke an Leser A.S. – beim 1:0 war er beim Glücksbisi.

Minute 28 – Im Barragerennen hat derzeit Sion die Nase vorne gegen Luzern. Auch das eine Entwicklung, die es ab der Saison 2023/2024 nicht mehr geben wird. Selbst mit der Barrage kommt der an der Barrage beteiligte Super-Ligist nicht mehr auf 36 Spiele. #Modusänderungfromhell

Minute 26 – Wer produziert eigentlich diese Goldenen Ananasse/Ananässer/Ananassi? (Was ist der Plural? A.S., eilen Sie zu Hilfe!) Ab 2023/24 wird der Bedarf steigen. #Modusänderungfromhell

Minute 25 – Duah trifft zum 1:0. Wäre ab übernächster Saison von Juli bis April egal. #Modusänderungfromhell

Minute 22 – Das Stadion pfeift. Also nicht das Stadion, die Zuschauer in ebendiesem. Irgendwas mit Strafraum und Foul.

Minute 19 – Apropos schlecht: Schlecht verteidigt von Lausanne, Ruiz kann alleine auf den Torwart ziehen, schlecht abgeschlossen von Ruiz, der Torwart gewinnt das Duell. Ginge es noch um etwas, wär das ganz schlecht. Aber so gewinnen ja alle.

Minute 17 – Gimmöno mit der Hacke. Erfolglos. Wie ein schlechter Gärtner. Aber Tiere nisten auch in schlechten Gärten, sie sind anpassungsfähig. Schwalben zum Beispiel.

Minute 15 – Apropos Heimspiele: Zwei Drittel der Liga werden nach der Modusänderung noch 17 davon haben. Statt wie heute 18. Minus eine halbe Million für den FC St.Gallen. #Modusänderungfromhell

Minute 13 – Der neue Modus wird bestimmt so eine Erfolgsgeschichte wie der VAR. Haha. #Modusänderungfromhell

Minute 10 – Wussten Sie schon, dass der Cupsieger ab der Saison 2023/24 von der Saison ausgeschlossen wird? Glauben Sie nicht? Ist aber so. Der Final wird im April stattfinden, wenn der Cupsieger nach 32 Runden auf Rang 3 bis 10 liegt, nimmt er am folgenden Europapokal-Playoff nicht teil. Das heisst auch: 2 Heimspiele weniger. Oder im Falle des FC St.Gallen: Annährend eine Million weniger Einnahmen. #Modusänderungfromhell

Minute 8 – Zigi hält grossartig.

Minute 6 – Ich habe soeben den neuen Modus durchschaut. Alle können gewinnen. Geil.

Minute 6 – Und trotzdem hofft man irgendwie, dass die eigenen gewinnen. Testspiele sind halt auch irgendwie lässig. Und wenn nicht ist es irgendwie egal. Win-win.

Minute 5 – In diesem Spiel heute geht es um gar nichts mehr. Das wird ab der Saison 2023/24 in den ersten 32 Runden auch so sein, wenn danach in den Playoffs eh nochmal fast alles durcheinander gewürfelt wird. #Modusänderungfromhell

Minute 2 – Es sind sogar sehr sicher 22 Spieler. Zwei davon haben bereits deutlich übers Tor geschossen. Sie tragen – wie könnte es auch anders sein – grün-weiss.

Minute 1 – Offenbar wird hier heute auch getschuttet. Zumindest hat ein Schiri hier grade gepfiffen und daraufhin haben sich rund 22 Spieler in Bewegung gesetzt.

16.22 Uhr – Vor dem Spiel werden insgesamt sieben Spieler verabschiedet. Sie alle wollen das Risiko nicht auf sich nehmen, Ende nächster Saison nicht mehr wegzukommen und danach ab der Saison 2023/24 in einem Playoff-Modus spielen zu müssen. Wir haben Verständnis. #Modusänderungfromhell

16.05 Uhr – Was diese Reduktion für den Umsatz der lokalen Brauerei bedeutet ist noch nicht klar. Wir rufen aber bereits heute alle dazu auf, künftig proaktiv ein Bier mehr pro Spiel zu trinken.

16.05 Uhr – Herzlich Willkommen zum 36. Spiel und damit zum 18. Heimspiel der Saison. Geniessen Sie es, solange es dieses Spiel noch gibt. Nach der Modusänderung wird der FC St.Gallen in den allermeisten Saisons nur noch 34 Spiele und damit 17 Heimspiele haben. #Modusänderungfromhell

Die Ge­walt hat ei­nen Schlüs­sel

Mehr als vier­ein­halb Stun­den dau­er­te Der Pro­zess Pe­li­cot im Thea­ter St.Gal­len. Mi­lo Rau und Ser­va­ne Dè­cle in­sze­nier­ten ei­nen Abend über se­xua­li­sier­te Ge­walt und che­mi­sche Un­ter­wer­fung – und über ei­ne Ge­sell­schaft, die von Män­nern mehr Ver­ant­wor­tung ver­langt.

Von Philipp Bürkler,
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Men­schen­rech­te sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit

Die Men­schen­rech­te ste­hen welt­weit un­ter Druck. Doch wie kon­se­quent setzt sich die Schweiz für sie ein? Ein neu­es Buch nimmt die Schwei­zer Men­schen­rechts­po­li­tik kri­tisch un­ter die Lu­pe. An der Buch­vor­stel­lung im Squa­re wur­de über Wi­der­sprü­che, Ver­säum­nis­se und mög­li­che Lö­sun­gen dis­ku­tiert.

Von Marion Loher,
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Die Po­li­zei woll­te nichts se­hen und nichts hö­ren

In ei­ner Ten­nis­hal­le im tog­gen­bur­gi­schen Un­ter­was­ser tra­fen sich vor zehn Jah­ren 5000 Neo­na­zis zum gröss­ten Rechts­rock-Kon­zert, das je im deutsch­spra­chi­gen Raum statt­ge­fun­den hat. Lin­ke Po­li­ti­ker:in­nen re­agier­ten schnell, doch das Er­geb­nis ist er­nüch­ternd.

Von Hans Stutz,
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Leopoldstadt am Vorarlberger Landestheater

Ver­schwun­de­ne Na­men im Fa­mi­li­en­stamm­baum

Von Sieglinde Wöhrer,
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Stimmrecht

Im Re­gen tan­zen

Von Liliia Matviiv,

Ern­ten in der Grau­zo­ne

Ern­te­hel­fer:in­nen sind in der Schweiz schlecht ge­schützt. Ih­re Ar­beits­be­din­gun­gen lie­gen oft in Grau­be­rei­chen, Kon­trol­len sind schwie­rig. Ei­ne Ver­än­de­rung wür­de je­doch be­deu­ten, ein gan­zes Sys­tem auf den Kopf zu stel­len.

Von Daria Frick, Bilder: Ueli Steingruber,
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Bücherherbst: Die Geschichte der Schweizer Uhrmacherkunst von Gion Mathias Cavelty

Gran­dio­se Gro­tes­ke

Von Florian Vetsch,

Ein En­de mit Aus­ru­fe­zei­chen

Die St.Gal­ler Re­stau­rants Tos­ca­na und The Pinch mach­ten ver­gan­ge­ne Wo­che über Nacht dicht. 15 Per­so­nen stan­den un­vor­be­rei­tet auf der Stras­se. Das ver­ant­wort­li­che In­ves­to­ren-Duo schliesst nicht zum ers­ten Mal ein Re­stau­rant in der Stadt. Das ab­rup­te En­de wirft Fra­gen auf.

Von Andi Giger,
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Volks­bad­sa­nie­rung: Trau­er­spiel seit über 40 Jah­ren

Die Stadt St.Gal­len muss spa­ren und will das his­to­ri­sche Volks­bad nach der Wie­der­eröff­nung des Hal­len­bads Blu­men­wies schlies­sen. Da­bei ver­spricht die Stadt seit über 40 Jah­ren die Sa­nie­rung.

Von René Hornung,
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Der St.Gal­ler Kul­tur gehts an den Kra­gen

Die St.Gal­ler Re­gie­rung spart ge­gen ih­ren Wil­len wei­te­re 60 Mil­lio­nen Fran­ken ein und rech­net für 2027 mit ei­nem Plus von 55 Mil­lio­nen Fran­ken. Kul­tu­rel­le Ar­beit wird da­bei wei­ter pre­ka­ri­siert – mit ei­ner gros­sen Aus­nah­me.

Von Roman Hertler,
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Filminstallation über Vergänglichkeit

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Von Daria Frick,
Emilija Skarnulyte Time of Arrow 2026 Kunstmuseum St Gallen Lokremise Foto Stefan Altenburger

Win­tis Glücks­fall

Die al­ten Fa­brik­hal­len sind aus Win­ter­thurs Kul­tur­le­ben nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie wä­ren aber nichts oh­ne en­ga­gier­te und gut ver­netz­te Men­schen. Sai­ten konn­te auf Ein­la­dung des Kul­tur­ma­ga­zins «Coucou» ei­ni­ge von ih­nen tref­fen. Ein klei­ner Stadt­rund­gang

Von Roman Hertler, Bilder: Daria Frick,
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Sai­son­start mit pu­rem Wahn­sinn

Das Kon­zert und Thea­ter St.Gal­len zeigt ein­dring­lich auf: Fe­mi­zi­de exis­tie­ren in der Schweiz noch im­mer im un­ge­heu­ren Aus­mass. Die In­sze­nie­rung von Co­rin­na von Rad setzt auf das Gro­tes­ke in Ge­org Büch­ners Woy­zeck und fei­er­te am Sams­tag Pre­mie­re im Gros­sen Haus. Ei­ne Pro­duk­ti­on für «je­der-Mann»!

Von Viviane Sonderegger,
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Es kratzt, knallt und schep­pert

Viel En­er­gie und noch viel mehr Punk gibts auf dem neu­en Al­bum Now To Ru­in der Thur­gau­er Band S.G.A.T.V.. Ge­tauft wird am 1. Ok­to­ber im Win­ter­thu­rer Kraft­feld. Sai­ten hat vor­ab rein­ge­hört.

Von Jeremias Heppeler,
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Bak­te­ri­en und ein Fun­ke Hoff­nung 

Wie kön­nen wir un­se­ren Kon­sum nach­hal­ti­ger ge­stal­ten? In «Next Re­la­ti­ons – Zu­kunft ge­stal­ten» zeigt das Ge­wer­be­mu­se­um Win­ter­thur an­hand von Ar­bei­ten von Stu­die­ren­den mög­li­che An­sät­ze. Ei­ne an­spruchs­vol­le Schau, die Hoff­nung macht.

Von Vera Zatti,
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Mas­ku­li­ni­tät als Spek­trum

Die Aus­stel­lung «Bey­ond the Ma­nos­phe­re. Mas­cu­li­n­i­ties to­day» im Kunst­mu­se­um St.Gal­len un­ter­sucht, wie Männ­lich­keit dar­ge­stellt, ge­prägt und ge­lebt wird. Und zeigt da­bei auch ih­re Wi­der­sprüch­lich­keit.

Von Lilli Kim Schreiber,
Ausstellungsansicht en Foto Sebasti

Tra­gi­ko­mö­die über das Le­ben

Ein Schre­ber­gar­ten wird im neu­en Ro­man Ver­tei­di­gung ei­nes Gar­tens von Chris­ti­na Wal­ker zum Zu­fluchts­ort. Dar­in lässt die Vor­arl­ber­ger Au­torin viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re eben­so auf­blü­hen wie Ap­fel­baum und Jo­han­nis­strauch. 

Von Annette Raschner,
Christina walker foto petra rainer 2026 farbe

Mit­spie­len dür­fen. Aber auch die Spiel­re­geln mit­be­stim­men?

Der Kan­ton St.Gal­len hat Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de zur jähr­li­chen Kul­tur­kon­fe­renz nach Wil ein­ge­la­den. Spie­le­risch wur­de ver­sucht, die Aus­rich­tung der Kul­tur­för­de­rung zu klä­ren und Mög­lich­kei­ten der neu­en Kul­tur­stra­te­gie zu dis­ku­tie­ren. Doch die zen­tra­le Fra­ge blieb of­fen: Wie stark kann die Kul­tur­sze­ne den In­halt der Stra­te­gie tat­säch­lich mit­be­stim­men?

Von Philipp Bürkler,
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Heftvorschau 10/26
Erntehilfe, Unterwasser, Bücherherbst

Wer als Ern­te­hel­fer:in in der Schweiz ar­bei­tet, tut dies in ei­ner recht­li­chen Grau­zo­ne. Das nützt vor al­lem ei­nem Sys­tem, das we­der die Land­wirt:in­nen noch die Kon­su­ment:in­nen im Al­lein­gang än­dern kön­nen. Aus­ser­dem im Ok­to­ber­heft: zehn Jah­re Un­ter­was­ser, ei­ne Fla­schen­post aus Hal­le (Saa­le), Kunst zum The­ma Männ­lich­keit, Mu­sik von The Black Salt und na­tür­lich der Bü­cher­herbst – mit neu­er Li­te­ra­tur von Ost­schwei­zer Au­tor:in­nen.

Saiten 2610 Cover

Sound­track für den Herbst

Hu­man Hu­man spie­len me­lan­cho­li­schen und fra­gi­len In­die-Pop, der trotz­dem warm und licht­durch­flu­tet ist. Das St.Gal­ler Duo hat jetzt sei­ne ers­te EP ver­öf­fent­licht und tritt am Wo­chen­en­de gleich zwei­mal im Bahn­hof Brug­gen auf – erst­mals mit ei­ner Band.

Von David Gadze,
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