, 20. September 2020
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FCSG vs. Sion 1:0 – Erstes Spiel, erster Sieg

Das eine Tor kurz vor der Pause reicht dem FC St.Gallen, um im ersten Saisonspiel den ersten Sieg einzufahren. Ungefährdet war dieser allerdings nicht. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.

FCSG – Sion 1:0

17.59 Uhr – Der FC St.Gallen kann im ersten Spiel gleich drei Punkte einfahren. Ungefährdet war der Sieg aber nicht. St.Gallen profitierte von einem schwachen Gegner, der nur selten und dann oft zufällig gefährlich wurde. Die Leistung der St.Galler erinnerte indes nur phasenweise an die letzte Saison. Im nächsten Spiel wartet Angstgegner Vaduz. Bis dann: Danke fürs Mitlesen!

17.57 Uhr – Der Sieg ist Tatsache!

Minute 90+ – Sion kommt tatsächlich noch zu einer Chance. Ein scharfer Schuss, aber der genau auf Zigi. Und kurz danach gleich nochmal eine gute Chance, dieses Mal geht der Schuss drüber. Das war knapp.

Minute 90+ – Drei Minuten Nachspielzeit.

Minute 89 – Görtler tanzt einen Walliser Verteidiger aus, verzieht dann aber und schiesst am Tor vorbei.

Minute 88 – Ein Kabinettstücken von Ruiz, der den Ball per Hacke zu Kamberi weiterleiten will. Letzterer kommt aber nicht an den Ball. Schade.

Minute 87 – Die Walliser Kollegen haben die Hoffnung bereits aufgegeben und titeln „Sion verliert zum Saisonauftakt“. So wird das nichts mit dem Wettgewinn.

Minute 86 – Sion gibt sich noch nicht ganz auf und kommt beinahe zu einer Chance. War aber Abseits.

Minute 85 – C.C. überlegt derweil, ob er mittels einiger Fluchtiraden Hüppi an den Platz bestellen kann. Vielleicht bringt er ja gleich ein Siegesbier mit.

Minute 83 – Kamberi immer noch unsicher. Da hätte er wohl alleine auf das Sion-Tor ziehen können, hätte er den Ball nicht vertändelt.

Minute 81 – Fehlpassorgie beider Mannschaften im Mittelfeld.

Minute 81 – Doppelchance für St.Gallen. Erst getraut sich Staubli nicht, direkt abzuziehen. Danach kommt Görtler an den Ball und verzieht.

Minute 79 – R.S.: „Schüss!“ … „Schüss besser!“. Sion wechselt währenddessen auch nochmals.

Minute 77 – Stillhart darf raus. Solider Einstand.

Minute 76 –  BWL mit SENF – Lektion1: Keine Wettscheinbeteiligung, keine Gewinnbeteiligung.

Minute 75 – R.S. möchte betonen, dass er sich an diesem finanziellen Unterfangen nicht beteiligt.

Minute 73 – Wir kratzen mangels Walliser Beteiligung unser letztes Geld zusammen. Die 50ger-Quote für den Sieg von Sion ist zu verlockend.

Minute 72 – Sion kommt jetzt gar zu einer Chance, die manch anderes Team verwertet hätte. Die Walliser Journalisten trauen ihrem Team aber etwa so viel zu wir dem FCSG bis vor der letzten Saison. Man müsse bei jenem Spieler keine Angst haben, dass er das Tor treffe.

Minute 71 – Sion ist hier in den letzten Minuten besser, obwohl sie nur noch zu zehnt spielen. Bedenklich.

Minute 69 – Guillemenot darf raus. C.C. will derweil mit dem Geld von Nouvelliste-Journalisten auf Sion wetten. Die Quote sei gut.

Minute 66 – Die Sporttip-Werbung verspricht indes den „ultimativen Nervenkitzel“. Wir öffnen sofort die Sporttip Website und hoffen es nützt.

Minute 64 – Neuverpflichtung Kamberi noch etwas unsicher, kommt aber dennoch zu einer Chance mit dem Kopf. Erfolglos.

Minute 61 – Die Spieler des FCSG lassen derweils mittels einigen schönen Kombinationen ihr Potential aufblitzen. Folgt bald das 2:0?

Minute 60 – Sion wechselt zum ersten Mal heute Nachmittag. Und das gleich doppelt.

Minute 59 – Ruiz schiesst den Ball an den Pfosten.

Minute 58 – Rot für Sion. Nach einem Lapsus in der Walliser Defensive fällt ein Walliser Quintilla als hinterster Mann. Für einen Penalty reichts aber wohl knapp nicht. Nur Freistoss.

Minute 57 – Dass der FCSG den Führungstreffer kurz vor der Pause erzielt hat, ist indes kein Zufall. Schon in der letzten Saison war das die beste Viertelstunde der St.Galler. Zur entsprechenden Statistik: Hier klicken.

Minute 56 – Ruiz mit einem sehenswerten Seitenwechsel zu Kräuchi, dessen Flanke landet aber in zwei Walliser Beinen. Immerhin Eckball.

Minute 55 – Der FCSG kommt derweil auch zu Chancen. Das Spiel nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Auch die knapp 1’000 Fans im Stadion machen sich nun ein wenig bemerkbar.

Minute 52 – „Schüsse loh“, finden R.S. und C.C. zur Sion-Offensive.

Minute 51 – Und gleich nochmals.

Minute 49 – Guillemenot wird erneut hart angegangen. Er dürfte morgen mit ein paar blauen Flecken aufwachen.

Minute 48 – Die Gangart auf dem Feld ist nach wie vor sehr ruppig. St.Gallen legt trotzdem munter den Vorwärtsgang ein.

Minute 46 – Nun auch erstmals für den FCSG auf dem Feld: Kamberi. Mit ihm kommt auch Ruiz. Wer raus ging, müssen Sie leider selber eruieren.

17.08 Uhr – R.S. hat derweil Probleme das Wortspiel von C.C. zu verstehen. Erstaunt stellt er fest: „Vilicht sötti mini eigene Biträg amel au lese“. So geht Journalismus im Jahr 2020.

17.05 Uhr – R.S., C.C. und R.S. diskutieren über die Wichtigkeit verschiedener Getränkesorten. R.S. findet, er könnte eher auf Bier als auf Kaffee verzichten. Korrigiert sich gleich und entschuldigt sich „Aber Bier am Morge isch sozial eifach gächtet.“

17.01 Uhr – Achtung (schlechtes) Wortspiel: Muheim und Stillhart haben wohl den Anschluss(-zug) noch nich gefunden.

16.57 Uhr – Wir stimmen da überein. Die rechte Seite ist nun mit Kräuchi-Görtler noch nicht gleich tonangebend wie es die Kombi Heft-Görtler war. Kräuchi sieht man aber an, dass er ähnlich auftreten möchte, wie es Hefti tat. Trotzdem könnte in dieser Saison die linke Seite eher in den Fokus rücken. Muheim und Stillhart scheinen bisher noch eher autonom unterwegs, aber beide mit viel Zug. Wenn die sich besser abstimmen, wird das was.

16.54 Uhr – Der ebenfalls anwesende R.S. sagt im ausführlichen Pausen-Experteninterview: „Nöd würkli überzügend.“

Pause – St.Gallen kann die 1:0-Führung in die Halbzeit mitnehmen.

Minute 45+ – Sion schiesst in der Nachspielzeit beinahe noch einen Treffer.

Minute 45+ – Ich wollte soeben einen Pausenbeitrag schreiben. R.S. weist mich jedoch darauf hin, dass es noch 7 Minuten gehe. Nachspielzeit <3

Minute 45 – Schiri Jaccottet gefällts. Er lässt sieben Minuten nachspielen.

Minute 44 – Eine Grosschance für Görtler. Ein langer Ball in die Spitze, Görtler kann den Ball nicht wirklich kontrollieren und stolpert zum Schluss drüber. Schade, er wäre alleine vor dem Sion-Goalie gestanden.

Minute 41 –  Sion kommt im Anschluss darauf zu mehreren Chancen innert kürzester Zeit. Langsam macht das Spiel Spass.

Minute 39 – Der VAR gibt den Treffer. Was wird das nur für eine Saison, wenn der VAR etwas für St.Gallen entscheidet.

Minute 38 – St.Gallen trifft, doch es zählt nicht. Ein Freistoss von Quintilla kann von Fickentscher nur an die Latte gelenkt werden, den Abpraller verwertet ein St.Galler, doch der stand Offside, meint Schiri Jaccottet auf Anweisung seines Linienrichts. Nun ist der VAR an der Reihe.

Minute 36 – Hüppi ist übrigens vorerst wieder in seinen Adlerhorst zurückgekehrt.

Minute 35 – Das ist aber bislang auch der einzige Grund um hier zu lachen. Die Gangart auf dem Feld ist ziemlich gehässig.

Minute 33 – Auftraggeberin CR7 weist uns auf die Besonderheit der beiden Goalie-Namen hin. Fickentscher und Zigi danach. Unsere pubertären Ichs kichern.

Minute 31 – Wirklich zwingend ist St.Gallen nicht. Gute Ansätze, die dann doch irgendwo versanden. Oft wegen eines ungenügenden letzten Zuspiels.

Minute 27 – Zigi sieht gelb, weil er einem Sittener den Ball weggenommen hat. Supernanny Jaccottet schickt den Goalie gewissermassen auf die stille Treppe und mahnt, in Zukunft netter zu sein.

Minute 25 – Handkehrum: Wir können uns auch an kaum keine Halbzeit erinnern, wo wir nicht getrunken haben.

Minute 24 – Es gibt eine Trinkpause. Als ob hier 30 Grad herrschen würden. Seit wann können Fussballer eigentlich nicht mehr eine Halbzeit durchspielen?

Minute 22 – Apropos Visier: Auf der Medientribüne wird die Maskenpflicht von einigen Berufskollegen relativ locker gehandhabt. Willkommen im Wuhanpark St.Gallen.

Minute 20 – Fünf Franken ins Phrasenschwein. Äxgüsi.

Minute 19 – Fast. Quintillas Visier ist noch nicht ganz eingestellt.

Minute 19 – St.Gallen holt einen Freistoss raus: zentral und etwa 22 Meter vom Tor entfernt. „Mache mer ä Goal?“, fragt C.C.

Minute 14 – Während die Walliser Berufskollegen die Aufstellung diskutieren, spielen wir „Such den Hüppi“. Zugegebenermassen ist das Spiel ist trotz der allgemeinen Vermummungspflicht im Stadion nicht allzu schwierig…

Minute 12 – Präsident Hüppi sitzt mittlerweile auf der Gegentribüne. Das „Heilandzack“ des erbosten Fans aus Minute 5 war ihm offenbar zu viel. Nun sitzt er wie ein Lehrer in der Nähe des Fans. Muss man nicht verstehen.

Minute 10 – Den Sion-Spieler hat es unglücklich am Knie erwischt. Wir wissen dies Dank dem parallel dazu laufenden Spiel auf SRF.

Minute 8 – Eine ruppig geführte Partie bisher. Ein Sion-Spieler schreit vor Schmerzen auf, nachdem er mit Guillemenot zusammengeprallt ist. Das scheint für einmal kein Theater.

Minute 7 – Vermutung: Bei der Konkurrenz steht sicher schon irgendwo „eine ruppig geführte Partie“ im Ticker.

Minute 6 – Wir distanzieren uns hiermit von der Aussage in Minute 5 #mehhass

Minute 5 – Erste Aufreger, zuerst bleibt ein Sion-Spieler liegen, kurze Zeit später wird Guillemenot von Sion-Goalie Fickentscher beinahe K.O. geschlagen. Penaltyverdächtig, aber der VAR schaltet sich nicht ein. Auf der Gegentribüne kriegt sich ein Fan gar nicht mehr ein. „Heilandzack!“

Minute 5 – Das Publikum startet bisher definitiv verhaltener in die neue Saison als die Mannschaft.

Minute 1 – St.Gallen will offenbar dort weitermachen, wo man aufgehört. Bereits eineinhalb schöne Offensiv-Aktionen.

Minute 1 – Da haben wir den Start etwas zu früh vermeldet. Aber, wie C.C. richtig vermerkt: „Dä Ziit vorus!“ Jetzt läuft das Spiel wirklich.

Minute 1 – Die neue Saison des FCSG läuft.

15.55 Uhr – Mit dem Abgang von Itten und Demirovic verlor der FC St.Gallen 33 Tore. Kamberi, der das vergessen machen soll, sitzt aber erst mal auf der Bank.

15.50 Uhr – Die neue Saison startet in wenigen Minuten. Das heutige Ticker-Team nimmt dies mit stoischer Gelassenheit zur Kenntnis. Wie lange dies wohl anhält?

15.45 Uhr – Wir versuchen der Sonne mit einigen elektronischen Nebelschwaden entgegenzuwirken, denn so sehen wir zumindest schon mal den Bildschirm vor uns nicht mehr – beste Voraussetzungen für die kommenden 90 Minuten also.

15.35 Uhr – R.S. und C.C. haben die Plätze bereits bezogen, um die letzten Sonnenstrahlen mitzunehmen. Okay, das ist nicht ganz richtig. Wir hättens lieber etwas schattig, der Kopf ist noch etwas schwer von gestern und die Sonne macht das Bildschirmbild auch nicht besser.
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