, 14. März 2021
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FCSG vs. YB 2:2 – Es hätten auch drei Punkte sein können

St.Gallen und YB teilen sich in einem intensiven Spiel die Punkte. Die Punkteteilung ist sicherlich gerecht, trotzdem hätte man auch gewinnen können. Zwei Mal gingen die Espen in Führung, zwei Mal konnte der Leader ausgleichen.

Bild: SENF

FCSG – YB 2:2

17.53 Uhr – Wir hadern trotz des einen Punktes. Mit dem Schiri, mit dem VAR. Zufrieden scheint hier niemand so wirklich zu sein nach diesem Spiel. „Au mol gwünne wär schön“ denken sich wohl beide Mannschaften. „Au mol en VAR-Entscheid für üs“ denken vor allem wir. Wir wollen aber auch anmerken, dass St.Gallen eine gute Reaktion auf das krasse Nachlassen in Luzern zeigte und dieser Punkt mehr als verdient ist. Ab in die warme Stube geht es jetzt. Euch allen einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal.

Minute 90+ – Schluss, aus, vorbei.

Minute 90+ – Schon wieder Zigi. Gleich doppelt. Wie eine Kracke.

Minute 90+ – Fünf Minuten gibts obendrauf. Fünf Minuten um dieses Spiel siegreich zu gestalten, oder um hinten nichts anbrennen zu lassen.

Minuten 89 – Nerven wie Drahtseile sind gefordert. Zigi mit einer Rettungstat kurz vor der Linie, nachdem er einen Ball durchflutschen liess.

Minute 85 – Stillhart lässt derweil die YB-Bank verzweifeln. Oder deren Unkenntnis der hiesigen Spielregeln. Das Jammern im Kollektiv scheint aber System zu haben.

Minute 83 – Derweil unsere Nummer 50 mit dem Comeback. Lüchi kommt erstmals nach seiner langen Verletzungspause zu einem Einsatz.

Minute 82 – Und prompt fällt der Ausgleich. Das Spiel ist wieder unentschieden. Zwei Einwechselspieler sind dafür verantwortlich.

Minute 81 – Das werden lange 10 Minuten. YB erhöht den Druck, Petrus verstärkt den Wind.

Minute 79 – Wunderstürmer Cabral spielt beim FCB, der andere Cabral bei uns. Wir backen halt kleinere Brötchen als die Konkurenz.

Minute 77 – Für R.S. wirds noch besser. Aus dem Nichts packt er einen Wärmebeutel aus. Mein Pech, habe ich keinen dabei. Die Handschuhe kann ich auch nicht anziehen, solange ich hier auf die Tastatur hauen muss.

Minute 75 – Danke des Tores ist Minute 62 entschärft worden. Und übrigens, die Fasnacht ist vorbei und findet nun auf der YB Bank statt. Ihr Pech.

Minute 74 – Ruiz läuft an und schiesst die Espen erneut in Führung. Souverän lässt er Giomm ins Leere springe.

Minute 73 – Penalty nun für SG. Kommt der VAR nun?

Minute 71 – YB wird nun bedeutend stärker. Coach Zeidler versucht korrigierend einzugreifen und lanciert das Duell Giomm gegen Gimmöno.

Minute 69 – Die Nerven haben sich wieder beruhigt, die Berner Ersatzspieler haben Ihre Provokationen gänzlich eingestellt und frieren wieder in Ruhe vor sich hin.

Minute 67 – Wir haben uns noch nicht beruhigt. Der Eintrag aus Minute 62 hat noch Bestand. Ach wie schön wärs jetzt in einem vollen Stadion, all die fliegenden Bierbecher.

Minute 64 – Zum Kotzen! Rudelbildung gibts auch noch. Görtler mäht einen Gegner um. Ein St.Galler Funktionär auf der Tribüne kriegt sich gar nicht mehr ein.

Minute 62 – Nun trifft der Berner. Alles Arschlöcher scheisse hier.

Minute 60 – Nun gibts tatsächlich Penalty, Zigi hält, Wiederholung. Wir haben ein Deschawü.

Minute 57 – Und schon gibts Elfmeter. Wo ist der VAR? Es gibt anscheinend Diskussionsbedarf. Der Elfer ist noch nicht ausgeführt. Alle Espen reklamieren vehement.

Minute 56 – Genau, 5:0. Vorher traue ich der Sache hier nicht, zu viel habe ich schon erlebt auf dieser Medientribüne.

Minute 55 – YB wird nun gefährlicher, da hätte man auch ein Tor machen können. Nun ist es umso wichtiger, möglichst schnell das 5:0 zu machen.

Minute 54 – Dass Flanken und Eckbälle bei den Hausherren ein Problem sind, ist bekannt. Das müssen wir nicht extra berichten.

Minute 52 – Beides macht er. Noch nicht ganz rund läuft er, aber das kommt schon.

Minute 51 – „Chli drufstoh“ würde es auf dem Bolzplatz heissen. Leo meint „komm, Lukas, komm!“

Minute 50 – Nun liegt Görtler schreiend am Boden, sein Knöchel scheint das Problem zu sein. Er schreit aber auch gerne laut. Wir hoffen, es ist nichts Ernstes.

Minute 47 – Ein weiteres Mal hallt ein Schmerzschrei von Quintilla durch das weite leere Rund. Alle, die in der Pause ein Nickerchen gemacht haben, sind jetzt auch wieder wach.

Minute 46 – Er hat es sich unter der Decke bequem gemacht. Uns geben will er sie nicht. Die zweite Halbzeit läuft, nach wie vor stellt sich die Frage, weshalb mit einem orangenen Ball.

15.58 Uhr – Ein anderer Schuh sitzt beim Gegner auf der Ersatzbank. Das gemächliche Einlaufen in der Pause lässt aber auf keinen Einsatz in den nächsten Minuten von Air Jordan Siebatschö schliessen.

15.55 Uhr – Ein Roger Federer macht im Stadion Werbung für Kunst. Es dürfte sich nicht um den allseits bekannten „Rotscher“ Federer handeln, eher um einen „Rosche“. Wäre der Tennisspieler „Rotscher“ ein Welscher, wäre er übrigens „Rosché“, wäre er Deutscher einfach nur der „Roooger“. Ob sein neuer Turnschuh als „der Rooger“ eine Chance auf dem Markt hätte?

16.49 Uhr – Ob es in den zweiten 45 Minuten für Seoane weiter geht ist aber nicht ganz klar. Ohne Sieg heute wäre es bereits das fünfte sieglose Spiel in Serie, was den Ansprüchen des Ligakrösus keinesfalls gerecht werden dürfte. Ein gefühlt 10 Mal höheres Budget als der heutige Gegner müsste in der Tabelle auch mit 10 Mal mehr Punkten ersichtlich sein.

16.47 Uhr – Es scheint auch nicht Juniors Tag zu sein. Beim gefühlt zehnten Mal im Abseits holt er sich noch eine blutige Nase als Zugabe. Die Blutung scheint nun aber mit reichlich Zewa im Nasenloch gestoppt worden zu sein. Für ihn dürfte es weiter gehen in Halbzeit zwei.

16.46 Uhr – PAUSE

Minute 45+ – Heft versuchts nochmals – erneut erfolglos. Es ist bisher nicht sein Tag.

Minute 44 – Sein Bewerbungsschreiben an den Espenblock verschickt er in der Pause.

Minute 43 – Kaum geschrieben gehts weiter. „Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle! Hopp Sangalle!“

Minute 42 – Einer hat da einen Kratzer in der Platte, sein „Hopp Sanggalle“ kommt laut, monoton und in regelmässigen Abständen daher. Solche Emotionen fehlen zur Zeit leider viel zu oft, wir hätten gerne mehr davon.

Minute 39 – Ein Blick auf das Matchblatt sagt uns, dass das hier doch noch knapp werden könnte. YB hat da noch einiges an Offensivpower zu bieten.

Minute 37 – Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Wir können aber schon feststellen, dass die St.Galler bisher einen guten Job machen und YB kaum zu gefährlichen Aktionen kommen lässt.

Minute 35 – Die gelbe Karte hat es dem Herrn Schnyder angetan. Die gefühlt zehnte verteilt er bereits. Diese war besonders unnötig. Ball wegschlagen. Zeidler ist in Rage, Ruiz kriegt sein Fett ab.

Minute 34 – Junior steht nicht nur im Abseits, sondern auch in der Schussbahn. Eigenhändig blockt er einen Schuss von Ruiz. Abseits gibts oben drauf.

Minute 32 – Den Zettel gibts, der Freistoss lässt auf sich warten. Der Schiri muss zuerst einen Ball suchen. Dieser müsste anschliessend ins Tor, wird aber von mehreren Grün-Weissen verpasst.

Minute 31 – „Chaschem au en Zättel geh!“

Minute 29 – Junior Adamu lebt heute im Abseits.

Minute 28 – „Do gits dä Zättel, hä?“ – Zesiger holt ihn.

Minute 24 – Unser (Noch-)Capitano ist der Chef auf dem Platz, fällt als Wortführer auf und motiviert seine Mitspieler. An der Nichtverlängerung ändert dies aber nichts.

Minute 23 – Das Heft wird noch nässer. Youan macht ihn nass.

Minute 22 – Ein Berner knallt den Ball auf die Ersatzbank. Auf das Logo unseres geliebten Bieres. Gerne hätte ich eins. Im Angebot ist aber nur Wasser und Kaffee. Ich begnüge mich mit einem Wasser mit Kohlensäure.

Minute 20 – Seoane heute schlicht unterwegs, nicht mit strahlend weissen Sneakern. Er hat wohl Angst vor Flecken.

Minute 17 – „De stoht, de stoht, de stoht!“ „Wa stoht?“ Nsame. Und zwar im Abseits. Tor zählt nicht.

Minute 16 – Duah liegt am Boden, scheint sich am Kopf weh getan zu haben. Ich an seiner Stelle würde schnell wieder aufstehen statt auf dem kalten Boden liegend auf die Physios zu warten.

Minute 13 – Gegen Luzern und Zürich hat den Espen jeweils ein 2:0 nach 10 Minuten nicht gereicht, heute steht nur 1:0. Ein gutes Zeichen, so fühlen sie sich nicht allzu sicher und geben weiter alles.

Minute 11 – Eben mussten wir das Resultat im Ticker noch vom 0:1 zum 1:0 ändern. Macht der Gewohnheit…

Minute 10 – Ein Heft hat es halt schwer auf dem Fussballplatz, vor allem bei solch nassen Bedingungen.

Minute 9 – Eben dieser Youan zieht von aussen in den Strafraum und erzielt den Führungstreffer.

Minute 8 – Heft fühlt sich sichtlich unwohl heute. Nach dem Spiel gegen Ajax werden ihm heute von Youan erneut die Grenzen seines Könnens aufgezeigt.

Minute 6 – Quintillà will allenfalls noch Gegner statt Ball treten, was schön zum Zuschauen ist, scheint dem Berner weh zu tun.

Minute 3 – Oder vielleicht hilft es den jungen Buben, den Ball von den hauptsächlich in Weiss gekleideten Espen unterscheiden zu können. Ball statt Gegner treten.

Minute 2 – Warum der Ball orange sein muss ist und noch nicht ganz klar. Es schneit zurzeit nicht und der Rasen erstrahlt in sattem Grün. Eventuell besteht er ja aus recycelten Winterpneus.

Minute 1 – Der orange Ball rollt, Spiel ist angepfiffen.

15.57 Uhr – Unser Nachbar prüft, ob sein kleiner Heizkörper funktioniert und er nicht frieren muss. Wir müssen uns mit unseren Kappen zufrieden geben. Das Spiel geht gleich los, wir hoffen auf ein erwärmendes (und nicht erfrischendes) Spiel der Männer in Grünweiss.

15.50 Uhr – Die Anspannung vor dem Spiel ist kaum zu vergleichen als noch vor einem Jahr und paar Tagen. Jetzt sitzen wir da und warten ohne grosse Nervosität auf das Spiel. Im Februar 2020 waren die Fingernägel bereits in Mitleidenschaft gezogen, das Zigarettenpäckli leer und die Füsse vor lauter hin und her hampeln wund getreten, ohne dass das Spiel bereits begonnen hatte.

15.47 Uhr – D.R. und ich diskutieren gerade, wie denn unsere Chancen heute sind. Der Blick auf das Matchblatt zeigt Guillaume Faivre im Berner Tor, das als guten Zeichen gedeutet werden könnte, ein Blick auf die YB Bank lässt aber darauf schliessen, dass heute ein 2:0 nach 10 Minuten erneut nicht reichen würde.

15.43 Uhr – Wir begrüssen Sie aus dem Winter. Die Spieler sind bereits auf dem Feld und wärmen sich ein, wir auf der Tribüne am frieren. Wie es sich gehört, kommen auf dem Feld orange Bälle zum Einsatz.
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