, 23. April 2017
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FCSG – Thun 1:2 – Ein Spiel zum Vergessen

Der FC St.Gallen verliert nach einer desolaten Leistung mit 1:2 gegen den FC Thun. Die letzte Chance auf eine Qualifikation für die Europa League dürfte damit zunichte sein. Das Spiel zum Nachlesen gibts im SENF-Ticker.

FCSG – FC Thun 1:2

15:40 Uhr – Wir verabschieden uns bei unseren Lesern und bedanken uns herzlich für eure Treue. Wir können ja schliesslich nichts dafür! Der Überbringer schlechter Nachrichten ist eigentlich am meisten zu bemitleiden. Wir tun uns leid… Sind aber beim nächten Heimspiel wieder für euch da. #masochismus

15:36 Uhr – Der Schiedsrichter pfeift das Spiel ab. St.Gallen verliert mit 1:2. „Zinnbauer raus!“ Rufe sind deutlich zu hören im Stadion. Der erwähnte Herr verschwindet gut gekleidet in den Katakomben. Da „wir“ aber nur mit einem Tor Unterschied verloren haben, wird die Niederlage bestimmt wieder schöngeredet. Trainiert wurde schliesslich gut. Wir verzweifeln.

Minute 90+ – Beinahe noch das 1:3…

Minute 90 – Warum sind wir eigentlich noch nicht nach Hause gegangen? Jetzt müssen wir noch vier Minuten Nachspielzeit ertragen. Ob dabei noch was zählbares rausspringt? Wir zweifeln.

Minute 86 – Positiv zu erwähnen ist jedoch Salihovic. Dieser scheint sich in St.Gallen innert kürzester Zeit eingelebt zu haben. Sein Eckball geht an Freund und Feind vorbei ins Aus.

Minute 85 – Das ist hier einfach nur schlecht, man muss es in dieser Deutlichkeit sagen. Keiner der St.Galler scheint irgendein Rezept zu haben, wie man hier das Spiel bestreiten will. Die Bälle werden planlos nach vorne geschlagen, in der Hoffnung, dass da vorne da schon irgendwie was dabei raus kommt. Kommt es aber nicht. Nie.

Minute 82 – Im Moment sind wir hier wirklich nicht zu beneiden. Saiten verlangt von uns eine gewisse Anzahl Einträge, sonst gibts kein Geld. Aber der FCSG macht es uns sehr schwierig dieses Ziel zu erreichen. Sie haben und geben sich Mühe trifft wohl am besten zu. Ob der abwesende R.S. wenigstens seinen Liebesurlaub mit Ramona geniesst? Oder kämpft er auch eher mit sich selber und kommt nicht zum Abschluss?

Minute 80 – R.S. hat das Spiel soeben in einem Satz treffend zusammengefasst: „I weiss nöd wa schribä…“

Minute 74 – Roman Buess weicht Boris Babic. Hier zweifeln wir ausnahmsweise nicht, wir sind uns ganz sicher, dass Babic reingekommen ist. Und es freut uns, dass ein eigener Junior eine Chance erhält.

Minute 72 – Ein Thuner muss gepflegt werden, der Schiedsrichter unterbricht das Spiel. Ob der ernsthaft was hat? Wir zweifeln.

Minute 67 – Lugano führt derweil mit 2:0 in Bern. Ob das so noch was wir mit Europa? Wir zweifeln.

Minute 63 – 11’109 optimistisch gezählte Zuschauer erleben hier den Anschlusstreffer durch Tafer. Wir haben wohl zu unrecht gezweifelt. Wird nun alles besser? Wir zweifeln.

Minute 60 – Doppelwechsel bei St.Gallen. Tafer und Salihovic kommen rein. Gelmi und Barnetta müssen raus. Obs was bringt? Wir zweifeln.

Minute 58 – Tatsächlich erleben wir hier eine Torchance für St.Gallen. Das waren dann wohl die von Leser A.S. aus K. erwähnten drei Pässe. #followerpower

Minute 57 – Ein kleiner Junge auf der Haupttribüne schreit unermüdlich „hopp Sangallä inä mitem Ballä“. Seine Eltern scheinen auch ein Vermögen in Dr. O.W. investiert zu haben. Aber Kinder sind halt auch empfänglicher gegenüber Therapien als vom Leben gebeutelte Tickerer.

Minute 54 – Leser A.S. aus K. fragt: „Chamer do irgendwo s’Geld zruggverlange?“

Minute 53 – Während hier im Stadion gepfiffen wird, lacht mach sich in Vaduz ins Fäustchen. Die drei Punkte gegen St.Gallen sind schon budgetiert. Das könnte nochmals spannend werden da unten.

Minute 52 – Die Sommerferien der Spieler scheinen gesichert. Thun trifft schon wieder. 0:2.

Minute 49 – Penalty für Thun. Papagei Bürgy trifft. 0:1.

Minute 47 – Leser Seppatoni schreibt auf Twitter (@senfsg): „Spricht das für euch oder gegen , dass man im Stadion während dem Spiel euren Liveticker zu lesen beginnt?“ Wir finden: Es spricht vor allem für uns. So eingebildet sind wir.

Minute 46 – Die Hörer von Adrenalin auf Toxic.fm haben es schon in Halbzeit 1 gehört: Dr. O.W. wurde von uns notfallmässig aufgeboten. Die schlechte Leistung in den ersten 45 Minuten belastet uns zu sehr. Er ist nun eingetroffen und begleitet uns durch Halbzeit 2.

Minute 46 – Die zweite Halbzeit läuft.

14.40 Uhr – Leser A.S. aus K. schreibt uns (#followerpower): „Wenn Sangallä mol drü Päss hinderenand anebringt, mönd ihr da im Ticker vermerke.“ Ob sich die Gelegenheit heute noch ergibt?

14.38 Uhr – Die penetrante Pfeiferei während der kyBoot-Werbung erzeugt in uns übrigens eine noch nie dagewesene Abneigung gegenüber Gesundheitsschuhen.

14.36 Uhr – Die erste Halbzeit ist vorbei. Zum Glück. Das einzige positive auf Seiten des FCSG war Daniel Lopar . Kommentar zum Rest? Sparen wir uns Verschwendete Lebenszeit der SENF-Tickerer.

PAUSE

Minute 45+ – Irgendein Thuner kann alleine auf Daniel Lopar losziehen. Dieser rettet in extremis und lenkt den Abschluss an den Pfosten. Das war knapp.

Minute 41 – Die Sinnkrise ist übrigens abgewendet. Nicht etwa des FCSG wegen, sondern weil R.S. die Medientribüne mit Bier versorgt hat. Der Sinn des Lebens? Das heimische Brauereiwesen unterstützen – in guten wie in schlechten Zeiten.

Minute 39 – Freistoss für den FC Thun aus sehr gefährlicher Distanz etwa 17 Meter vor dem Tor. Der Ball kommt aufs Tor, Lopar fliegt und klärt zur Ecke. Die bringt dann keine Gefahr.

Minute 38 – Unser Sitznachbar meinte gerade „Guet Nacht am Sechsi!“. Dachten wir auch. Vor rund acht Stunden.

Minute 36 – Die aufmerksamen Leser werden gemerkt haben, dass R.S. abwesend ist. Er macht – und wir zitieren aus seiner eingereichten Absenz – Liebesferien mit Ramona. Wir gratulieren.

Minute 33 – Glarner Stefan will Ajeti Albian zu Boden werfen. Da hat sich der Thuner kurz mit seinem Bruder verwechselt. SENF – Din Schwingsport-Liveticker

Minute 31 – Nach 30 Minuten macht sich bei uns bereits eine Sinnkrise breit. Das Spiel gibt nichts her und wir fragen uns ernsthaft, was wir hier überhaupt machen. Warum tun wir das hier eigentlich?

Minute 28 – Ja, das Spiel ist so schlecht, dass wir uns ernsthaft über die Ähnlichkeit von Thunern und Papageien Gedanken machen.

Minute 28 – Nicolas Bürgy erinnert uns mit seinem blauen Nasenpflaster irgendwie an einen exotischen Papagei. Rotes Federkleid, blauer Schnabel. Ein Hauch von Südamerika zieht durchs Stadion. Wie zu Zeiten Zamoranos.

Minute 23 – St.Gallen scheint die Führung von Lugano jedoch nicht aus dem Konzept zu bringen. Gemütlich wird hier die Null gehalten. Aus Angst die bereits gebuchten Sommerferien wegen der Europa League Qualifikation zu verpassen. So wichtig ist Fussball halt doch nicht…

Minute 20 – Schlechte Nachrichten aus Bern. Lugano führt dort mit 1:0. Damit wird das Spiel hier noch wichtiger, will man sich die letzte, kleine Chance auf Europa wahren.

Minute 18 – Bürgy ist übrigens zurück im Spiel. Mit Nasenpflaster. In Blau.

Minute 18 – Lopar tritt als Kritiker der Kommerzialisierung auf und zielt mit seinem Befreiungsschlag auf die Logengäste. Knapp verfehlt.

Minute 16 – St.Gallen übrigens sehr fair heute. Sie nutzen die Überzahlsituation bewusst nicht aus. Sie warten, bis Bürgy wieder ins Spiel kommt.

Minute 13 – Nicolas Bürgy wird schon einige Minuten am Spielfeldrand gepflegt. Er ist am Blut spenden, wie es aussieht. Aus seiner Nase fliessts in Strömen. Farblich passend zu seinem Trikot.

Minute 10 – St.Gallen scheint ins Spiel zu kommen. Erste zaghafte Bemühungen in der Offensive sind aber noch nicht von Erfolg gekrönt.

Minute 8 – Lopar – da sind wir uns ganz sicher – musste hier schon einige gefährliche Situationen entschärfen. Er scheint aber als einziger St.Galler hellwach zu sein. Seinen Kollegen scheint es wohl noch etwas flau im Magen zu sein von der OFFA. Von den wilden Fahrgeschäften um genau zu sein.

Minute 5 – Ein Journalist neben uns fragt: „Hät dä Peyretti gschossä?“ Kollege R.S. ganz empört: „Frog üs nöd so Sache!“

Minute 4 – Nun denn, wir können auch seriös: Die ersten Minuten gehören ganz dem FC Thun. In der Hintermannschaft des FC St.Gallen stimmt wenig bis gar nichts.

Minute 3 – Wir wurden von Saiten darauf aufmerksam gemacht, dass wir nicht von der OFFA tickern heute, das täten andere. Unsere Aufgabe sei der Fussball…

Minute 1 – Der Schiedsrichter hat das Spektakel angepfifen. Vreni aus Roggwil stürmt bereits mit viel Selbstvertrauen ins Getümmel. Die Gastgeber haben Mühe, die leeren Flaschen vom Strafraum fernzuhalten.

13.38 Uhr – Wir haben uns bereits auf unseren Plätzen am Weinstand eingefunden. Heute tickern R.S. und R.S. live von der OFFA. Unsere Leser erfahren hier die neusten Neuigkeiten von der St.Galler Fachmesse für übermässigen Alkohlkonsum. Wer mit wem, wo, wieviel und warum. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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