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Schweiz vs. Costa Rica 2:2 – Die Schweiz steht im Achtelfinal

Keine Gala, keine Blamage: Die Schweiz qualifiziert sich mit einem 2:2 gegen Costa Rica für das Achtelfinale. Dort trifft sie am Dienstag auf Schweden. Das Spiel zum Nachlesen im SENF-Ticker.
Von  SENF Kollektiv

Schweiz – Costa Rica 2:2

22.00 Uhr – Das 2:2 ist irgendwie unverdient. Eigenlich hätten wir Costa Rica den Sieg gegönnt. Die Schweizer waren am Anfang der Partie nicht wirklich parat. Da aber Brasilien Serbien geschlagen hat, hätte die Nati heute auch 0:5 verlieren können. Weiter gehts wie erwähnt am Dienstag nach dem Open Air in alter „Frische“. Hiermit verabschieden wir uns von unseren Lesern und geben zurück ins Studio. Danke fürs Dabeisein.

21.57 Uhr – Matchwinner heute übrigens Johann Djourou: Er dürfte aufgrund Schärs Gelbsperre gegen die Skandinavier von Anfang an spielen.

21.53 Uhr – Schlusspfiff in Russland. Die Schwez spielt gegen Costa Rica 2:2 und Spielt am Dienstag gegen Schweden. Revanche fürs Eishockey. Oder Schweden spielt gegen sich selbst, wie der Amerikaner jeweils zu sagen pflegt.

Minute 90+ – Sommer versenkt souverän mit einem No-Look-Kopfball. Ruefer erwähnt zum Glück kein Aluminium, meine Leber jubliert.

Minute 90+ – Nun kommt aber der Elfmeter. Wäre ja schade, wenn nicht. Wobei, das war ausserhalb des Strafraums. Video?

Minute 90+ – Make love, not VAR.

Minute 90 – VAR greift ein. Wir bevorzugen ja VAE. Geht länger, macht aber mehr Spass.

Minute 88 – Josip Dreamic trifft zum 2:1. Wir hoffen, Wasserstoffperoxid steht nicht auf der Doping Liste der FIFA.

Minute 87 – Sie merken: Auf dem Rasen passiert gar nichts mehr.

Minute 85 – R.S. hingegen findet ja, dass wir die Leser im Stich lassen, wenn wir keinen Shot zu uns nehmen. Wenn die Leser etwas von uns erwarten, dann den Alkoholkonsum.

Minute 83 – R.S. weigert sich, die Leser im Stich zu lassen, wegen eines Shots. Für ihn hat die Aufgabe hier etwas mit Pflichtbewusstsein zu tun. Beugt sich nun aber dem Druck, hat aber als Kompromiss die Bestellung outgesourct. Es folgen Kaffee und Grappa.

Minute 80 – Wegen dem „Aluminium“ von Sascha Ruefer fordern gerade Leser C.C. und Leserin M.S., dass wir Shots trinken. R.S. weigert sich.

Minute 79 – Service-Beitrag: Wenn die Schweiz als Gruppenzweiter weiterkommt, trifft sie am Dienstag auf Schweden.

Minute 78 – Aluminiumtreffer Drmic! Vermutlich haben ihn diese silbrigen Streifen, die er beim Coiffeur im Haar hatte, aufs Aluminium fixiert.

Minute 77 – Offenbar gabs hier grad eine Chance für die Schweiz. Sascha Ruefer schreit auf. R.S. und R.S. waren gerade mit der erwähnten Fachliteratur beschäftigt.

Minute 75 – R.S. war es gestern, R.S. heute, Josip Drmic zwei Tage am Stück: Beim Coiffeur.

Minute 72 – Bernhard Russi ist übrigens Kleinaktionär des FCSG. Empfohlen wurde ihm die Aktie von den renommierten Lehman Brothers.

Minute 71 – „Dä Mischt isch garettlet“, heisst das! Bernhard Russi widerspricht man nicht.

Minute 70 – Brasilien führt nun 2:0 gegen Serbien. Der Mist ist geführt.

Minute 68 – Petkovic will Drmic bringen. Oder – ältere Leserinnen und Leser erinnern isch – Dreamic, wie ihn der beIN-Kommentator nennt. Träumen bleibt erlaubt.

Minute 67 – R.S. konsterniert: „schiss Match“. Die vorfreude auf die neue Saison mit dem FCSG ist ihm deutlich anzusehen.

Minute 66 – Jetzt oder nie!

Minute 65 – Blasphemie!

Minute 64 – Wobei Fussball allgemein überbewertet wird.

Minute 63 – R.S. und R.S. diskutieren jetzt mit Leserin E.H. über Parkplätze. Wie es sich in St.Gallen gehört. Fussball und Parkplätze, sonst interessiert hier nichts.

Minute 62 – Die Schweiz gewinnt nun wieder die zweiten Bälle.

Minute 60 – Apropos Sascha Ruefer: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Initialen von Sascha Ruefer S.R. sind? Also R.S., einfach umgedreht? Ist Sascha Ruefer am Ende gar nur ein Satireprojekt von SENF?

Minute 58 – Wer Sascha Ruefer zugehört hat, weiss: Die Schweiz ist immer noch weiter, weil Serbien gegen Brasilien im Rückstand ist. Wer den SENF-Ticker liest, weiss: Wenn die Schweiz unentschieden spielt, ist sie so oder so weiter.

Minute 57 – Costa Rica ist übrigens die letzte Mannschaft an dieser WM, die ein Tor schiesst. Alle anderen haben bereits getroffen. Sogar Deutschland.

Minute 56 – Costa Rica schiesst den Ausgleich. Die Schweiz starten auch in die zweite Hälfte schlecht und kassieren den Ausgleich.

Minute 54 – R.S. kommt grinsend vom Kühlschrank zurück. In seiner Hand zur Feier des Tages ein schwedisches IPA. In der anderen irgend ein Italiener.

Minute 51 – Sascha Rufer erwähnt Guzman. Wir verstehen Osman. Doch der ist Spanier.

Minute 49 – Rodriguez verzieht. Der würde aus 10 Meter Entfernung nicht mal ein Scheunentor treffen.

Minute 46 – Costa Rica probiert hier gleich das Zepter an sich zu reissen. Das gelingt bis jetzt nur bedingt. Wieder knapp am Tor vorbei.

21.01 Uhr – Die Mannschaften wieder auf dem Feld.
20.58 Uhr – Tscherdan wieder am Cola trinken bei Coop Grillfest. Wie schon gegen Brasilien. Xh-Xh…

20.51 Uhr – Von einer WM berichten kann auch bei der Polizei enden. 1990 berichteten die Toten Hosen für die „taz“ von der WM 1990 aus Italien. Vor einem Spiel wurden sie von der italienischen Polizei verhaftet, weil sie 200 Kassetten ihrer Coverversion von „Azzurro“ im Auto hatten. Wir gehen für unsere Leser also doch ein gewisses Risiko ein. Wir hoffen, Sie wissen das zu schätzen. Wir haben einfach Bier statt Kassetten. Mindestens 200.

20.48 Uhr – Während wir Werbung eines sogenannten Bierherstellers über uns ergehen lassen, sagt R.S. R.S., er solle aus einem Singular einen Plural machen. R.S. enerviert sich: „Da isch au sowas, wo mer i dä Schuel lernt und niä brucht. Plural, Futur I und II, Plusquamperfekt.“

20.46 Uhr – Während wir auf die Kiss-Cam warten erfahren wir, dass Lichtsteiner im nächsten Spiel gesperrt sein wird. Das haben sowohl R.S. als auch R.S. verpasst. Wir waren zu beschäftigt mit Tickern.

PAUSE

Minute 45 – Leserin M.S. schlägt derweil ein Trinkspiel vor: Pro Aluminiumtreffer ein Shot. Wir erhöhen: Jedes Mal, wenn Sascha Ruefer „Aluminiumtreffer“ sagt, einen Shot. Sonst rechnet sich das nicht.

Minute 44 – „Schö. Schöö. Schööö. Chum, ez wötti no zweimol ’schö‘ sägä. Schööö… Ah, nei.“ Es ist wie beim FCSG. Hoffnung machen und dann enttäuschen.

Minute 43 – Leserin M.S. meldet sich mit einer Elipse, einem sogenannten Stummelsatz: „Wo Luft raus?“ In Minute 41, werte Frau S.

Minute 42 – „Redet doch mitenand“, beschwert sich R.S., weil Lichtsteiner vor Sommer den Ball klärt. War aber eh Out.

Minute 41 – Die Luft ist bei Costa Rica ein bisschen raus, wie es scheint. Aber noch ist Vorsicht geboten, gewonnen hat die Schweiz hier noch lange nicht.

Minute 39 – Dzemaili tanzt hier seinen Gegenspieler aus. Und dann ein Ball ins Nichts.

Minute 37 – Wir schauen kurz Serbien – Brasilien. Neymar lag noch kein einziges Mal am Boden. Und das in zwei Minuten. Wir schalten verwundert zurück zu SRF 2.

Minute 36 – Wenn wir schon in Amerika sind: Brasilien führt.

Minute 35 – Können wir Oscar Ramirez, dem Coach Costa Ricas, ab sofort „Der Mann aus Dallas“ sagen? R.S.?

Minute 33 – Wieder kommt Dzemaili zum Abschluss, wieder mit Schmackes. Leider war da noch ein Bein dazwischen.

Minute 32 – Seferovic versteckt sich bisher erfolgreich die ganze WM. Macht er so weiter, wird er noch Torschützenkönig hier.

Minute 31 – Zum ersten Mal macht die Schweiz Druck, kombiniert schön und schiesst prompt das 1:0. Dzemaili trifft. Da versteckt er sich erfolgreich 30 Minuten, bis kein Costa Ricaner mehr glaubt, dass der überhaupt auf dem Platz steht.

Minute 30 – Yann Sommer hat seinen Strafraum bis jetzt mehr oder weniger im Griff. Ist aber auch einfach heute. Bis 1912 durften Torhüter den Ball in der gesamten eigenen Hälfte mit der Hand berühren. Oder mussten, so wie die Schweiz bisher spielt.

Minute 29 – 60 Prozent Ballbesitz für die Schweiz, sagt Sascha Ruefer. Aber Ballbesitz schiesst keine Tore und gewinnt schon gar keine Spiele.

Minute 28 – Die Einblendung des Coach von Costa Rica entzückt R.S.: „Dä gseht us wiä eine us Dallas.“

Minute 26 – Bei Serbien – Brasilien stehts übrigens auch noch 0:0. Die Schweiz wäre demnach Gruppenzweiter. Aber noch ist hier nicht aller Tage Abend. So ein Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten.

Minute 25 – Ein Costa Ricaner greift Lichtsteiner ins Haar, was dieser gar nicht gerne hat. Obs ihm die Frisur kaputt macht?

Minute 24 – Dem Spiel würde ein Tor der Schweiz gut tun.

Minute 22 – R.Z. meint: „Wenn i dä Ticker lies, erfahri nüt über s’Spil, chum aber Bock uf Trinke über.“ Wir verstehen das Problem nicht.

Minute 20 – Vom Einsatz her können wir der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Liegt eher am Können. Und an Lichtsteiner, der auf der rechten Seite immer fehlt. Wo ist der überhaupt?

Minute 18 – Erfahrene Leserinnen und Leser werden mittlerweile festgestellt haben: Für Sie am Ticker, R.S. und R.S. Balkanexperte R.Z. muss heute arbeiten. Er hat uns per Kurznachricht um Mitleid gebeten. Wir wollten ja erst welches zeigen. Nun aber fragt er uns per Kurznachricht, ob das Spiel ansehnlich sei. Anstatt, dass er den Ticker liest.

Minute 16 – Schon wieder Fehlpass der Schweizer. Beunruhigt uns jedoch gar nicht. Denn wir St.Galler wissen ja, dass schön spielen keine Punkte gewinnt. Sieht also gut aus für die Schweiz.

Minute 15 – Die Schweiz muss hier über den Kampf ins Spiel finden.

Minute 12 – Die Schweiz nun wieder im Ballbesitz. Doch Vorsicht, die Schweizer Abwehr ist bisher offen wie ein Scheunentor. 5 Torschüsse hat Costa Rica bisher abgegeben. Die Schweiz -2. Höchstens.
Minute 11 – Embolo fliegt durch die Luft, wird umgesäbelt. Das gibt gelb.

Minute 11 – R.S. klaut R.S. die Floskel. Sie sehen, ein Herz und eine Seele, diese Tickergemeinschaft.

Minute 10 – Costa Rica muss hier aufpassen. Nun treffen Sie die Latte. Klasse Distanzschuss. Doch: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten!

Minute 7 – Costa Rica startet bedeutend besser als die Schweiz. Derweil macht sich R.S. auf dem Weg zum Kühlschrank. „Ä Fläschli? Ä Spezialität?“ SENF – Din Bierexperte.

Minute 6 – „Aufwachen! Klingeling“, sagt Ruefer. Wir öffnen dem Eiermann die Tür.

Minute 6 – Pfosten! Löchrig wie ein Emmentaler-Käse, die Schweizer Abwehr. Der Mann aus Sursee fehlt an allen Ecken und Enden.

Minute 3 – „Dä Mann aus Sursee spilt würkli nöd, oder?“ – „Nei, oder mir händ än eifach no nöd entdeckt.“ – „Hämmer di letschte zwei Spil au nöd.“

Minute 2 – Sascha Ruefer bezeichnet die Mannschaft Costa Ricas als „alt“. Mit einem Schnitt von um die 30 Jahre. Wir fühlen uns etwas beleidigt.

Minute 2 – Die Ausgangslage: Brasilien führt die Gruppe mit vier Punkten und einem Torverhältnis von 3:1 an. Die Schweiz liegt nur knapp dahinter (4 Punkte, Torverhältnis 3:2). Serbien steht auf Platz 3 (2:2), Costa Rica ist mit 0 Punkten (0:3) bereits ausgeschieden. Sollte es zu einer Punktgleichheit kommen, entscheidet zuerst das Torverhältnis, dann die Anzahl erzielter Tore, dann die Direktbegegnung, dann die Fairplay-Wertung und zum Schluss das Los.

Minute 1 – Das Spiel läuft.

19.59 Uhr – Die Schweiz ist auf dem Papier Favorit. Aber die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz.

19.58 Uhr – Natürlich konsultiert SENF auch immer Fachliteratur. Eben haben wir gelesen: Wer in der Elfenbeinküste ein Drogba Beer bestellt, erhält eine Einliterflasche mit 5.5-Volumenprozentigem-Bier.

19.56 Uhr – Wir hören soeben den Ticos beim Singen ihrer Hymmne zu. Schräg.

19.52 Uhr – Auch Lara Gut ist wieder im Stadion. Ob Sascha Ruefer auf Valara ist? Oder obsiegt Vaschsalon sowieso?

19.50 Uhr – R.S. und R.S. haben die Plätze eingenommen und sind bereit. Schafft die Schweiz den Achtelfinaleinzug? Das Spiel ist rund und der Ball dauert 90 Minuten. Oder so. In diesem Sinne: Hallo und herzlich willkommen zum Floskel-Tag bei SENF.

19.49 Uhr – Damit Sie wissen, welche Auswirkungen welche Resultate haben werden, hier unsere Übersicht.






SENF begleitet die WM 2018 mit Artikeln, Bildern und Live-Tickern aus der Region und aus Russland. Die Übersicht gibts immer hier.

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