, 12. April 2021
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Gegen Schnee im April hilft Soulfood aus dem Ofen

Im April versorgt uns Vegankoch René Schori mit Wissen über Kalzium und zwei Rezepten gegen das garstige Wetter: Ofengeröstete Balsamico-Randen und Schokoladen-Zucchini-Kuchen.

Viel Spass beim Nachkochen!

Den Mineralstoff Kalzium finden wir zu 99 Prozent in Verbindung mit Phosphat in unseren harten Gewebesubstanzen, also in Knochen und Zähnen, wobei das Kalzium für Festigkeit und Stabilität sorgt. Ausserdem ist der Mineralstoff an unserer Blutgerinnung, der Kontraktion der Muskulatur und am Prozess der Nervenreizweiterleitung beteiligt.

Quelle: Ecodemy

Gute Kalziumquellen sind etwa getrocknete Feigen, Rucola, Mohn, Mandeln oder Haselnüsse.

Und nun zu meinen Rezepten:

Randen oder Rote Beete stecken voller Vitamine, Mineralien und Nährstoffe und gehören damit zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Sie sind mit der Zuckerrübe verwandt und gehören zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Man vermutet, dass Randen von den Römern nach Mitteleuropa gebracht wurden.

Randen kann man roh verzerren und auch die Blätter sind auch geniessbar. Ich reibe sie gerne roh in den Salat oder in den Smoothie. Am liebsten landen sie bei mir im Ofen. Dafür habe ich ein wunderbares Rezept:

Ofengeröstete Balsamico Randen

250 g Rote Beete / Randen, kleine
250 g Süsskartoffel
125 g Schalotten
½ Zitrone
2 EL Olivenöl

2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico dunkel
2 TL Ahornsirup
Salz & Pfeffer

Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen

Schritt 1: Randen waschen und halbieren, grössere vierteln. Süsskartoffel waschen und in Spalten schneiden. Schalotten schälen und ev. halbieren. Zitrone längs halbieren und in Spalten schneiden.

Schritt 2: Alles in eine Auflaufform geben, mit 2 EL Olivenöl beträufeln und leicht einreiben. Gut salzen und pfeffern.

Schritt 3: Im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten backen, bis das Gemüse gar ist.

Schritt 4: Olivenöl, Balsamico und Ahornsirup verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 5: Das Gemüse aus dem Ofen nehmen. Mit der Balsamico-Mischung beträufeln und vermengen, dann einige Minuten durchziehen lassen.

Tipp: Auf Erbsen-Hummus servieren

Schoko-Zucchini-Kuchen

Zubehör: Backform 27 x 16 cm
Backofen auf 180 Grad Umluft einstellen

125 g Schokolade dunkel
30 g Vegane Butter/Margarine

Schritt 1: Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen lassen.

150 g Dinkelweissmehl
½ TL Backpulver
½ TL Kardamonpulver (5-6 Kardamonkapseln, Samen gemörsert)
1 Prise Salz

Schritt 2: Mehl, Backpulver, Kardamon und Salz mit einem Schwingbesen vermischen.

200 g Zucchini, geraffelt
50 g Pflanzenmilch

Schritt 3: Schokolade, Mehlmischung, Zucchini und Pflanzenmilch in einer grossen Schüssel gut verrühren.

Schritt 4: Backform mit Backpapier auslegen und Kuchenteig einfüllen.

Schritt 5: Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Dann herausnehmen, leicht abkühlen lassen.

Für den Guss:

120 g Schokolade dunkel
50 g Vegane Butter/Margarine

Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen lassen, dann über den Kuchen giessen und schön verteilen.

Kuchen auskühlen lassen im Kühlschrank (ca. 1 Stunde) und am Schluss in Stücke oder Ecken schneiden.

René Schori führt seit 2012 vegane Kochkurse, Teamevents und Coachings durch. Der Ausdruck «vegan» geht auf Donald Watson (1910-2005) zurück. Er setzt sich aus «vegetarian» und «vegetable» zusammen. Diese Rubrik ist keine Aufforderung, vegan zu leben, sie will dabei helfen, etwas veganer zu leben.

vegan-kochen.ch

1 Kommentar zu Gegen Schnee im April hilft Soulfood aus dem Ofen

  • Danke für deine schönen und leckeren Rezepte.
    Aber: Bitte kaufe keine Zucchini im April. Die Zucchinipfänzchen kommen erst jetzt in den Boden.
    Im Moment gibt der Acker und das ungeheizte Tunnel im Appenzellerland folgendes her: Spinat, Krautstiel, Pack Choi, Mizuna, Schnittsalat, Radieschen, junge Rüebli, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi.
    Die Lagergemüse (Randen, Kürbis, Schwarzwurzeln, Pastinaken und co) sind unterdessen aufgegessen und wenn nicht sehr schrumplig.
    Unserm Körper tut aber das frische Frühlinggrün gut, um in Schwung zu kommen. Und weil es im Winter für Regionalesser:innen nicht so viel grünen Salat gibt, essen wir uns nun gerne voll damit.
    Liebe Grüsse Chrigi
    http://www.seebeli.ch

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