Gewalt an Frauen: perpetuelles Patriarchat
In den ersten Wochen dieses Jahres wurden in der Schweiz 14 Frauen von Männern getötet. Und im letzten Jahr ist in St.Gallen sowie in Appenzell Ausserrhoden die Anzahl Vergewaltigungen gestiegen. Warum? Und was tut die Ostschweiz dagegen?
Um den Schwerpunkt im Juniheft künstlerisch umzusetzen, hat Zoé Aubry zwei ihrer Projekte neu aufgearbeitet. Noms Inconnus und Reproduction. Suture. sind Multimedia-Arbeiten der Schweizer Künstlerin, die sich mit strukturellem Femizid auseinandersetzen.
Dass Appenzell Innerrhoden der letzte Schweizer Kanton war, der 1991 das Frauenstimmrecht auf Druck des Bundesgerichts hin eingeführt hat, ist nur eines der zahlreichen Beispiele für die Renitenz der Schweiz in Sachen Gleichstellung. Im beachtlichen «gender pay gap», der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Tatsache, dass Vergewaltigung in der Ehe erst seit 2006 ein Offizialdelikt ist oder in der Benachteiligung in der Gesundheitsversorgung finden sich weitere. Die Schweiz hat aber auch – und vor allem – ein Problem mit der von Männern ausgeübten Gewalt an Frauen.
Gemäss der kürzlich erschienenen polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundes kam es in der Schweiz 2024 zu 1028 angezeigten Vergewaltigungen, das sind 257 Fälle mehr als im Vorjahr. Im Kanton St.Gallen stieg die Zahl der Fälle sogar von 25 auf 45 und in Appenzell Ausserrhoden von 3 auf 9. Dieser Anstieg könne sich mit der Revision des Sexualstrafrechts erklären lassen, sagt Nora Markwalder. Die Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der Universität St.Gallen untersucht seit mehreren Jahren Tötungsdelikte und damit auch häusliche Gewalt in der Schweiz, auch im Auftrag des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung (EBG).
Vergewaltigung lag früher nur vor, wenn sie mit einer Drohung oder Gewalt und zwingend einer vaginalen Penetration einherging. Heute ist sie durch die «Nein heisst Nein plus»-Regelung etwas weiter gefasst. Opfer können auch männlich sein und müssen nicht mehr zwingend nachweisen, dass sie sich mit körperlicher Gewalt gewehrt haben. Mittlerweile ist erwiesen, dass viele Opfer von Übergriffen als erste Reaktion in einen Schockzustand («Freezing») verfallen, also erstarren, und sich daher gar nicht immer wehren können. Weil die Zahlen in der PKS für eingegangene Anzeigen stehen, vermutet Markwalder daher eine mögliche Korrelation.
Auch der gesellschaftliche Diskurs könnte dazu geführt haben, dass sich mehr Betroffene trauen, eine Anzeige zu erstatten. Ausserdem verzeichnet die bundesweite Statistik insgesamt eine Zunahme bei allen Gewaltdelikten. Im Thurgau und in Innerrhoden sind die Zahlen tendenziell gesunken. Also Entwarnung? Im Gegenteil. Die Dunkelziffer häuslicher Gewalt sei nach wie vor sehr hoch, fügt Markwalder an. Das bestätigt auch Silvia Vetsch vom Frauenhaus St.Gallen: «Obwohl wir vor kurzem ausgebaut haben, sind wir seit zwei, drei Jahren immer ausgelastet.»
Deutlich wird die Problematik insbesondere beim Betrachten der Zahlen zu Tötungen von Frauen. In der PKS wird nicht genau aufgeschlüsselt, wer wen warum getötet hat. Es gibt eine Anzahl männlicher und eine Anzahl weiblicher Täter:innen sowie männliche und weibliche Opfer. Femizide, Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts, werden aber nicht als solche ausgewiesen (zum Unterschied zwischen Femizid und Feminizid siehe Infobox am Ende). Genau das ist das Problem, da sind sich Politiker:innen wie Sibel Arslan (Grüne/BS), die mit ihrem Postulat 2024 die Untersuchung von Femiziden in der Schweiz bewirkt hat, und Expert:innen wie Nora Markwalder einig.
«Das ist alarmierend»
Um Femizide zu stoppen, müssen sie benannt werden – und dazu braucht es Zahlen, Belege und Analysen. So wie sie Markwalder und ihre -Kolleg:innen durchführen. Gemäss ihren Studien – die letzte erschien im Februar – zeigt sich, dass die Zahl der Tötungen von Männern durch Männer seit 1990 zwar kontinuierlich abgenommen hat, jene der von Männern getöteten Frauen aber ungefähr gleich hoch geblieben ist. Das heisst, dass seit über 30 Jahren gleich viele Frauen getötet werden. «Das ist alarmierend», sagt Markwalder.
Bei Tötungsdelikten in der Schweiz sind demnach 54 Prozent der Opfer weiblich. Die meisten dieser Frauen (84 Prozent) werden im familiären Umfeld, hauptsächlich durch den (Ex-)Partner getötet. «Damit fällt die Schweiz im europäischen Vergleich auf: Bei uns haben wir mehr weibliche als männliche Opfer.» So sind (gemäss einer europäischen Studie) die Opfer in Schweden, Schottland, den Niederlanden, Finnland und Estland zwischen 19 und 33 Prozent weiblich, Dänemark verzeichnet mit rund 39 Prozent einen etwas höheren Anteil. In keinem der Länder ist die Quote so hoch wie in der Schweiz. Für ihre Analysen haben Markwalder und ihre Kolleg:innen nicht nur die Zahlen der PKS verwendet, sondern auch diejenigen des Swiss Homicide Monitors, der Informationen von sämtlichen abgeschlossenen Verfahren beinhaltet.
Wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, spricht man von Femiziden. Allerdings fehlt bei dieser Definition ein Aspekt: Die Frauen werden von Männern ermordet, denen das Verhalten der Frauen missfällt. In den meisten Fällen sind die Täter Männer, die sich gekränkt fühlen, weil sich ihre Partnerin trennen möchte. Einige der Täter sind Männer, die nicht gelernt haben zu kommunizieren, sich hilflos fühlen, kontrollieren möchten oder eifersüchtig sind. Männer, die Frauen als Objekt (der Begierde) in ihrem Besitz sehen. Und manchmal sind es Männer mit narzisstischen Zügen. Das berichtet der forensische Psychiater Mark Graf in einem Interview vom 24. April mit der «Zeit». Nicht zuletzt sind es aber auch Männer, die durch ihre Erziehung überzeugt sind, ein Recht auf weibliche Fürsorge zu haben und darauf, dass die Frau ihre Bedürfnisse erfüllt und sich unterordnet.
14 Frauen sind laut dem unabhängigen Rechercheprojekt «stopfemizid» in den ersten fünf Monaten dieses Jahres in der Schweiz getötet worden. 14-mal haben Männer Frauenleben beendet. Das letzte in Münchwilen im Kanton Thurgau. Am 3. April wurde dort eine Frau getötet. Bereits festgenommen: ihr Partner. Ein weiterer Mann wird noch gesucht.
Täter von Femiziden lassen sich nicht einer spezifischen Gruppe zuordnen. Doch gibt es verschiedene Risikofaktoren, die gemäss bisherigen Erhebungen eine Rolle spielen, allen voran: Trennungen. Das bestätigt auch Silvia Vetsch vom Frauenhaus. Auch eine allfällige Arbeitslosigkeit des Täters – und der damit einhergehende Bruch im Männlichkeitsbild – oder die Tatsache, dass solche Täter häufig im Vorfeld schon Gewalt gegenüber ihren (Ex-)Partnerinnen ausgeübt haben. Laut Markwalder ist letzteres in 40 Prozent der Taten der Fall.
Schlussendlich aber treffen diese Männer individuell die Entscheidung, eine Frau zu töten – im Kontext patriarchaler Strukturen. So ordnen Natalia Widla und Miriam Suter in ihrem kürzlich erschienenen Buch Niemals aus Liebe die Taten ein. Die beiden Journalistinnen untersuchen darin Femizide in der Schweiz, deren Ursachen und Massnahmen zur Prävention. Sie kommen auch zum Schluss, dass die Herkunft der Täter die Taten nicht erklärt, weil es eben diverse Faktoren gibt, die zu einer Tat führen und diese nicht nur abhängig von einer Kultur sind – es wäre folglich schlicht zu einfach, die Taten mit der Herkunft eines Täters zu begründen.
Vielmehr ist es die Gesellschaft, die Männer zu den Mächtigen macht: das Patriarchat. Eine Welt, die von Männern für Männer geschaffen ist. Feministischer Kackscheiss? Leider nein. Ein paar Beispiele: In der Medizin sind die meisten Wirkstoffe auf standardisierte Männerkörper ausgerichtet (diejenigen der Frauen sind kompliziert, heisst es oft), Klimaanlagen, Bürotische, Stühle und Autos – auf Männerkörper ausgelegt. Männer haben höhere Löhne, bezahlen oft weniger für die Krankenkassen. Männer haben nach wie vor das Sagen in Unternehmen und der Politik.
Auch im Film kommen Männer öfter zu Wort. So zeigen Studien, dass in über der Hälfte der Disneyfilme die männlichen Rollen öfter und länger sprechen und wenn weibliche Figuren mal zu Wort kommen, sprechen sie über die männlichen . Der «male gaze», also der männliche Blick, der durch meist männliche Filmschaffende entsteht, führt im Kino oft zur Objektifizierung oder zumindest der Marginalisierung von Frauen und ihren Perspektiven und bestimmt damit, was die Gesellschaft auf den Leinwänden sieht – durch die Augen eines Mannes.
Und wer in den letzten Jahren nicht unter einem Stein gehaust hat, war auch das eine oder andere Mal im Internet – dem Hotspot für Frauenhass. Männer kommentieren, objektifizieren, beleidigen, bewerten und bedrohen Frauen, sobald diese Raum einnehmen. Und werden dafür gefeiert – siehe Andrew Tate. Ohne Hemmungen, oft ohne Zensur, meist ohne Konsequenzen. Überhaupt scheint kein Mediziner, kaum ein Filmproduzent oder Produktedesigner und ein Grossteil der Gesellschaft absolut keine Hemmungen zu haben, Frauen in irgendeiner Form als minderwertig anzusehen. Es ist halt normal – eine allgemeine Akzeptanz des Status quo. Nicht böse gemeint, nur en Witz.
Dabei ist dieses von der Gesellschaft reproduzierte Männerbild des Ernährers, des potenten Kämpfers und Versorgers nicht nur gefährlich für Frauen, sondern auch für die Männer selbst. Wer da nicht reinpasst, kämpft nicht für seine Ehre, sondern mit seiner Identität.
Wie also lässt sich ein Problem lösen, das im kollektiven Gedankengut eingeflochten ist? Patriarchale Strukturen durchziehen wie Hyphen, die fadenförmigen Zellen von Pilzen, alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft. In einigen Bereichen sind sie nicht lebensbedrohlich, in anderen bilden sie ein Perpetuum mobile der Gewalt.
Bereits 2018 hatte sogar die Schweiz, welche gemeinhin ungerne internationale Übereinkommen unterschreibt, die Istanbul Konvention ratifiziert. Das Übereinkommen des Europarats soll Mädchen und Frauen vor Gewalt schützen. Vor drei Jahren wurde die Schweiz vom internationalen Expert:innen Gremium «Grevio», gerügt, weil sie in der Umsetzung der Konvention hinterherhinkt und massive Defizite in der Prävention aufweist. Nächstes Jahr gebe es wieder einen solchen Untersuchungsbericht, sagt Silvia Vetsch. «Es kann sein, dass die Schweiz erneut gerügt wird.» Nach dem ersten Bericht entstand unter der Leitung von Bundesrätin Karin Keller-Sutter, damals noch Innenministerin, zwar ein Massnahmenplan gegen häusliche Gewalt, allerdings hinkt die Schweiz nun selbst diesem hinterher.
«Es kann sein, dass die Schweiz erneut gerügt wird.»
Gemäss der sogenannten Roadmap sollte im November 2025 eine nationale Helpline für betroffene Frauen eingerichtet werden. Weil diese sich aufgrund technischer Probleme verzögert, springen die Kantone in die Bresche – St.Gallen stehe dabei recht gut da, sagt Vetsch. «Der Kanton St.Gallen hat sich für eine Ostschweizer Lösung eingesetzt, bei der das Frauenhaus als Drittanbieterin die Umleitung von der Helpline der Opferhilfe übernimmt.» Teil der Ostschweizer Lösung sind neben dem Kanton St.Gallen auch beide Appenzell, der Kanton Glarus sowie nördliche Gemeinden des Kanton Graubündens.
Die Roadmap beinhaltet weitere Punkte wie Aufklärungsarbeit, eine engere Zusammenarbeit der Institutionen, elektronische Überwachungsmassnahmen oder den Ausbau des Schutzes betroffener Frauen und der Arbeit mit gewaltausübenden Männern.
Angebote für gewaltbereite Männer existieren in den Ostschweizer Kantonen über die Bewährungshilfe sowie einzelne Organisationen. Die Kantone verfügen auch über Fachstellen für Personen, die von Gewalt betroffen sind. Ausserdem gibt es vereinzelte Angebote und Beratungsstellen von Organisationen oder Vereinen, wie die Opferhilfe SG-AI-AR. Frauenhäuser sind allerdings rar. Ein schweizweites Problem, das Widla und Suter kritisieren. In der Ostschweiz können sich betroffene Frauen nur in St.Galler an ein Frauenhaus wenden. Darauf hat der Kanton Thurgau bereits reagiert: 2007 ging das Departement für Justiz und Sicherheit zumindest eine Leistungsvereinbarung mit dem Verein der Beratungsstelle für Gewaltbetroffene Frauen ein. Zudem existiert eine eigene Opferhilfe, gegründet vom Frauenverein Thurgau, die ebenfalls Beratungsangebote bereitstellt.
In St.Gallen betreibt das Frauenhaus aktive Prävention. «Wir führen viel Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit durch an Fachhochschulen und bei anderen Organisationen», so Vetsch. Auch die Kantonspolizeien schreiten bei häuslicher Gewalt ein, sprechen Wegweisungen, Kontakt- oder Rayonverbote aus, welche die Frauen schützen sollen.
Trotzdem bleibe die Gefahr für die Frauen meist sehr hoch, berichtet Vetsch. Evelyne Angehrn, St.Galler SP-Kantonsrätin und Anwältin, sagt, solche Massnahmen könne man zwar verlängern, trotzdem seien diese nicht nachhaltig wirksam. Die Anwältin sieht Handlungsbedarf vor allem bei den Verfahren: «Diese dauern meist sehr lange, das braucht enorm viel Kraft, die viele der betroffenen Frauen nicht mehr aufbringen können. Und ein solcher Prozess steht und fällt mit den Aussagen der Frauen. Oft erstellen sie nach einem ersten Beratungsgespräch gar keine Anzeige.» Gerade deshalb ist auch sie überzeugt: «Wichtig ist es, die Prävention zu verbessern.» Doch national wirksame und nachhaltige Massnahmen zur Prävention fehlen und der Kantönligeist scheint mitverantwortlich.
Was den Femizid, die Kumulation der Gewalt an Frauen, angeht, fordern Politikerinnen immer wieder erfolglos den Begriff Femizid ins Strafgesetz aufzunehmen, um wirksam dagegen vorgehen zu können. Dies sei jedoch schwierig umzusetzen, weil das Strafgesetz im Grundsatz keine Geschlechter kenne, sagt Evelyne Angehrn und folgt dabei dem Tenor des Parlaments.
Neben der eingangs erwähnten unabdingbaren Datenerhebung und der Finanzierung zusätzlicher Frauenhäuser fordern die Buchautorinnen Natalia Widla und Miriam Suter beispielsweise auch «Kompetenzzentren im Umgang mit digitaler Überwachung, Deepfake-Pornografie und Stalkerware» zur Prävention von häuslicher Gewalt und Femiziden. Ausserdem müsste sich auch der Umgang der Medien mit häuslicher Gewalt ändern.
Hierzu ein aktuelles Beispiel: Am 14. Mai 2025 titelt das «St.Galler Tagblatt»: «Depardieu wegen doppelter Sexattacke verurteilt – und das ist vielleicht erst der Anfang». Sexattacken? Gérard Depardieu wurde wegen «sexueller Übergriffe» an zwei Frauen verurteilt. Zudem liegt eine Anklage wegen Vergewaltigung vor. Mit «Sex» haben solche Übergriffe selten etwas zu tun. Das Wort «Sexattacke» verharmlost, weil es nicht benennt, sondern umschreibt. Genauso wie wenn bei Femiziden von einem «Familiendrama» oder einem «Mord aus Leidenschaft» die Rede ist.
Nora Markwalder hat in einer ihrer Studien auch festgestellt, dass die meisten Femizide mit einer Schusswaffe begangen werden. Widla und Suter sprechen sich für ein Verbot von Armeewaffen in Privathaushalten aus. Nicht zuletzt fordern die Journalistinnen aber auch – und vor allem – ein Umdenken in der Gesellschaft. Es müsse mit Jugendlichen und Männern gesprochen werden, und weil die patriarchalen Strukturen in unserer Gesellschaft eben auch den Männern schadeten, sei deren emanzipatorische Bewegung nötig.
Perpetuelle Strukturen lassen sich also nur gemeinsam stoppen. Das beginnt damit, dass wir benennen und hinschauen, gemeinsam darüber reden und schreiben. Die bittere Frage bleibt allerdings, wie viele Frauen noch umgebracht werden, bis das Umdenken fruchtet und der Pilz aufgegeben hat.
Zoé Aubry, 1993, lebt und arbeitet in Genf. In ihrem Schaffen verbindet sie künstlerische Forschung mit feministischer Theorie und konzentriert sich auf strukturelle Gewalt, Erinnerung und Sichtbarkeit.
Neben dem Begriff Femizid, der die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts beschreibt, existiert auch der Begriff Feminizid. Dieser wurde geprägt von der mexikanischen Anthropologin Marcela Lagarde und soll durch die Silbe «ni» spezifisch lateinamerikanische Erscheinungsformen von Gewalt an Frauen darstellen, wo es sich um keine Einzelfälle handle, sondern um strukturelle Gewalt. Man findet ihn auch im deutschen Sprachraum, wo er den Fokus auf die Systematik hinter Femiziden legen soll.
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