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Gute Sätze 2022 – Best of Print

Das verflixte Jahr ist bald um und auch 2022 waren bei Saiten wieder denk- und diskussionswürdige Sätze zu lesen. Hier unsere subjektive Auswahl aus den elf Printausgaben.
Von  Redaktion Saiten
Der schickste Breifkasten der Alpennordseite, entdeckt von Larissa Kasper.

Wenn wir jede Angst mit einem materiellen Ding kompensieren, entstehen garantiert neue Ängste und wir brauchen noch mehr Dinge.

Veronika Fischer im Januarheft

 

Was der Stadt fehlt, und wofür Meienberg stand, ist die Lust am Gerangel, an offenen Konflikten, an der Zuspitzung, An einer Art der Politik, die sich selbst nicht für alternativlos hält, und einer Kultur, die sich nicht damit begnügt, was sie erreicht hat.

Matthias Fässler im Januarheft

 

Als wäre das nicht schon schlimm genug, tummeln sich auf dem Spielplatz seit einigen Jahren auch noch etliche Arschlochkinder, die alles wegmobben, was ihnen nicht in den Kram passt: Google, Instagram, Facebook & Co. Wie den Znüni früher in der Schule treten die ohnmächtigen Medienhäuser heute den Grossteil ihrer Werbeeinnahmen an sie ab.

Corinne Riedener im Januarheft

 

Von Grüninger und den anderen Fluchthelfern kann man lernen, dass jemand, auch wenn es aussichtslos erscheint, handeln kann. Und dass es darauf ankommt, etwas zu tun.

Stefan Keller im Februarheft

 

Was aus dem Ganzen zu lernen wäre? Zumindest dies: Geschichte kann nicht rückgängig gemacht werden. Aber sie kann und muss erforscht werden, tabulos und mit maximalem Respekt vor ihren Opfern.

Peter Surber im Februarheft

 

Aus der Zürcher Bührle-Affäre könnte man längst eine TV-Serie um Macht, Geschichte und Aufklärung drehen. Im Kern handelt sie davon, wie sich eine rot-grüne Stadtregierung im Kunsthaus mit dem Bürgertum und dem Finanzplatz arrangiert, und wie sich jene, die von den Geschäften mit den Nazis profitierten, noch immer aus der historischen Verantwortung stehlen wollen.

Kaspar Surber im Februarheft

 

Die kleinen Kulturbetriebe und freien Kulturschaffenden kamen aus meiner Sicht viel zu kurz. Die Politik hat die alternative Szene nicht mitgedacht bei ihren Entscheidungen. Das Miteinander in der Kulturszene ist mit Corona gewachsen und mittlerweile unglaublich stark – nur schlägt sich das leider nicht in der Politik nieder. Die Pandemie hat uns in der Kulturszene einander gewissermassen nähergebracht, aber sie hat auch die Schere weiter aufgehen lassen.

Fabian Mösch im Märzheft

 

«Toxic.fm», das einst vom Herzblut seiner Macher:innen gelebt hat, das manchmal auch verrückt bis infantil daherkam und diese gewisse amateurhafte Frischheit verströmt hat, ist nicht mehr. Es scheint, dass jetzt auch noch die letzten alten Hasen, die dem Toxic kulturelle Vielfalt einhauchten, abspringen oder geschickt werden.

Roman Hertler im Märzheft

 

Schawinski & Co. jammern genaugenommen nur gegen die neue Konkurrenz und schüren Verunsicherung. Wir sollten dem weniger Beachtung schenken. Schawinski ist heute ein Schlussliechtli.

Thomas Gilgen im Märzheft

 

Der 24. Februar 2022 stellt eine Zäsur dar, die das Leben vieler Menschen in «vorher» und «seither» zerschnitten hat. Vieles wird seither in unterschiedlicher Intensität und mit nicht vorhersagbaren Folgen erschüttert. In der Ukraine, hierzulande, jenseits des europäischen Subkontinents und natürlich auch in der Russländischen Föderation.

Maren Schreier im Aprilheft

 

Aufs Klima bezogen, heissen die «Oligarchen» Glencore oder Nestle. Da taugt die bürgerliche Antwort, jede und jeder müsse bei sich selber anfangen, aus meiner Sicht nichts. Eigenverantwortung zu fordern, damit die Wirtschaft in Ruhe gelassen werden kann, ist kein Weg.

Robin Eichmann im Aprilheft

 

Dass Körper nicht so zweigeschlechtlich sind, hat aber eigentlich gar nichts mit trans Identitäten zu tun: Gender liegt nicht zwischen den Beinen, sondern zwischen den Ohren.

Anna Rosenwasser im Maiheft

 

Man kann es nicht genug betonen: Kein Mensch ist illegal – Menschen werden illegalisiert. Dieser Zustand ist beschämend und unhaltbar in einer fortschrittlichen und solidarischen Gesellschaft.

Corinne Riedener im Maiheft

 

Warum dürfen wir nicht arbeiten, uns einbringen? Ich kenne Sans-Papiers, die seit Jahren hier leben, die Sprache bestens beherrschen und so viel zu unserer Gesellschaft beitragen könnten. Stattdessen verkriechen wir uns an den Rändern – aus Angst.»

Sangmo* im Maiheft

 

Während die Ukraine ums Überleben kämpft, nutzt die Türkei ihre Chance. Während die tapferen Ukrainer im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen, die sich gegen das übermächtige Russland wehren, startete Ankara eine Offensive gegen die verhassten Kurden im Nordirak. Mit den gleichen völkerrechtswidrigen und brutalen Mitteln wie das Putin-Regime in der Ukraine.

Alfred Hackensberger im Maiheft

 

Das WEF ist ja ein schon fast dürrenmatt’sches Beispiel von Exklusion, mit dem Stacheldraht um die Veranstaltung, mit der Armee, die die Wenigen drinnen vor dem Rest draussen schützt.

Christoph Keller im Juniheft

 

Für Vorarlberg gilt, dass man früher besonders römisch-katholisch war und sich zugleich für besonders politisch-freisinnig hielt, (was auch besonders deutschnational oder besonders nationalsozialistisch heissen konnte). Und heute ist man besonders sanft-touristisch und vor allem besonders international-kulturell, und zwar mit einer Betonung auf Festspielwesen und Baukunst.

Wolfgang Mörth im Juniheft

 

Mein Bedürfnis war es, jedem Obdachlosen Geld zu geben, aber es waren so viele, denen man dort jeden Tag begegnete. Hier sind es vielleicht drei oder vier, wenn man durch die Fussgängerzone geht, und in Berlin ist das an jeder Ecke. In Konstanz lebt man in der Hinsicht in einer Blase. Das Elend ist ja nicht weg, nur weil man es nicht sieht.

Veronika Fischer im Juniheft

 

In der Naturbesetzung zu leben, heisst nicht, in der Natur zu sein, ungestört. Man ist am Rande der Natur, man ist Teil ihrer letzten Verteidigungslinie, bevor sie dem Kapitalismus zum Opfer fällt und zum Treibstoff der Klimakrise wird.

Sonne* im Sommerheft

 

Das ist vielleicht der Unterschied zu früher. Heute sitzt der Klimastreik auf die Kreuzung St.Leonhard- und Kornhausstrasse, singt «We shall overcome» und kommt sich dabei wahnsinnig rebellisch vor. In den 80ern war die Debatte noch, ob sich Gewalt nur gegen Sachen oder auch gegen Personen richten soll; es ging härter zur Sache.

Reto Voneschen im Sommerheft

 

«Ach wie schön, ist da etwa was unterwegs?», fragt mich eine eher unbekannte Person und schaut verzückt auf meine Körpermitte. Unter meinem T-Shirt wölbt sich mein Bauch. Da ist mit Sicherheit irgendwas unterwegs, schliesslich nehme ich regelmässig Mahlzeiten zu mir.

Veronika Fischer im Sommerheft

 

Um eine Bewegung am Laufen zu halten, muss man Verbindungen schaffen und nicht ständig um Abgrenzung bemüht sein.

Judith Grosse im Sommerheft

 

Man muss in aller Klarheit sagen: Wenn es das Ziel ist, sämtliche Vorfälle auf Null zu bringen, seien es etwa kleinere Sachbeschädigungen im Stadion oder das Ziehen der Notbremse im Extrazug, dann kann sich die Fanarbeit jetzt schon auflösen. Die Vorstellung von absoluter Sicherheit ist eine völlige Illusion.

Christian Huber im Sommerheft

 

Statt im brennenden Haus zu sitzen und mit einem «This is fine» zu resignieren, lieber auf dem Tisch in Flammen tanzen. Europa geht unter – und bei allen Krisen darf das auch gefeiert werden.

David Nägeli im Septemberheft

 

Das ist auch ein Pandemieproblem: Die Kultur wurde zu einem Produkt. Ähnlich wie bei Spotify oder Amazon, wo Ideen ausgespuckt werden, was man anziehen, saufen oder fressen soll. Musik wird jetzt ebenfalls vermarktet wie eine Zahnbürste oder Zahnpasta. Aber das Emotionale, das Aufgeladene, das was man als Energie erlebt, wenn man dabei ist, das wurde verlernt.

Michael Gallusser im Septemberheft

 

Unsere Musik bei Dachs ist in Dialekt gesungen, da weiss jeder rasch, aha, St.Gallen. Leute, die «Hopp St.Galle, füre mit em Balle!» hineinbrüllen, sind langsam ausgestorben, das ist ein gutes Phänomen.

Basil Kehl im Septemberheft

 

Einflussreiche Männer auf Social Media werden nicht Influencer genannt. Sie sind Jungunternehmer, Fitnessgurus, Experten. Influencerinnen, das sind die, die Schminke verkaufen und die Dreistigkeit haben, sich selbst abzubilden. Denn Bildnisse von Frauen werden nur dann zur Kunst erklärt, wenn sie aus der Linse eines Mannes stammen.

Anna Rosenwasser im Septemberheft

 

Und ich mache jetzt genau das, was viele Männer in homosozialen Strukturen auch machen: Ich schreibe ein wohlwollendes Portrait über eine Person, mit der ich befreundet bin und mit der ich regelmässig zusammenarbeite, denn soziale Strukturen sind dazu da, sich gegenseitig zu supporten und Sichtbarkeit zu generieren. Im besten Fall macht man das im Bewusstsein der Machtstrukturen, in welchen man sich bewegt, und der Privilegien, über die man verfügt, und ohne dabei exkludierend zu sein – was homosoziale Netzwerke oft sind.

Jessica Jurassica im Septemberheft

 

Überspitzt gesagt wird man ja an unseren Unis quasi ausgebildet, um Massenmördern zu assistieren. In diesem Sinn kann man die HSG eigentlich als Ausbildungsstätte für Wirtschaftskriminalität bezeichnen.

Milo Rau im Novemberheft

 

Wenn man von unten kommt, muss einem keiner erklären, wie die Gesellschaft funktioniert. Ich wusste schon in der Primarschule, dass wir in einer Klassengesellschaft leben.

Paul Rechsteiner im Dezemberheft

 

«Die Jugend» wird sich einen Teil ihres Mysteriums
wohl immer bewahren, ganz unabhängig davon, ob das
nun gut oder schlecht für die gesellschaftliche Entwicklung
ist.

Roman Hertler im Dezemberheft

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Metz­ger, En­gel, Him­mel und Tan­te Bergs Ro­sen­ge­büsch

Ani­ta Zim­mer­mann ali­as Lei­la Bock prägt die St.Gal­ler Kul­tur­sze­ne seit Jahr­zehn­ten – als Künst­le­rin, als Ver­mitt­le­rin, als Er­mög­li­che­rin. Sie hat Wi­der­stän­de über­wun­den und an­de­re Künst­ler:in­nen im­mer wie­der her­aus­ge­for­dert. Ei­ne Wür­di­gung

Von  Angela Kuratli , Bilder:  Ladina Bischof
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«Nicht neu er­fin­den, was funk­tio­niert»

Die St.Gal­ler Mu­se­ums­nacht fin­det in die­sem Jahr zum 20. Mal statt. Zum Ju­bi­lä­um blickt Ver­eins­prä­si­den­tin Bar­ba­ra Af­fol­ter zu­rück und nach vor­ne. Sie sagt, was die Mu­se­ums­nacht bis heu­te aus­macht und wo­hin sie sich ent­wi­ckeln soll.

Von  Marion Loher
Museumsnacht Kunstmuseum pd

Le­bens­be­ja­hen­de Wer­ke im Kunst­zeug­haus

Die Aus­stel­lung «Vol­ler Le­ben» des Ver­eins IG Hal­le Rap­pers­wil wirft Schlag­lich­ter auf künst­le­ri­sche Schaf­fens­pro­zes­se und ih­re Ver­bin­dun­gen zur Na­tur.

Von  Lilli Kim Schreiber
Regula Syz 2

Kolumne: Stimmrecht

St.Gal­len in den Au­gen ei­nes Sol­da­ten

Von  Liliia Matviiv

Kunst­ki­osk trifft Nacht­klub 

Der St.Gal­ler Kunst­ki­osk wird fünf­zehn Jah­re alt. Ge­fei­ert wird das mit ei­ner Ju­bi­lä­ums­aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen Tif­fa­ny Night Club. Die Ver­nis­sa­ge ist am 12. Sep­tem­ber. Sai­ten hat schon vor der Er­öff­nung vor­bei­ge­schaut.

Von  Vera Zatti
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Musiktheater

Auf See im Park­haus

Von  Vera Zatti
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Ein tem­po­rä­res Kunst­haus am Ro­ten Platz

Zum 36-jäh­ri­gen Be­stehen sei­ner Ga­le­rie Macel­le­ria d'ar­te trans­for­miert Fran­ces­co Bo­n­an­no ein leer­ste­hen­des Ge­bäu­de am Ro­ten Platz in St.Gal­len in ein bun­tes Haus vol­ler Kunst. Was als klei­nes Pro­jekt be­gann, wuchs zu ei­nem Ge­mein­schafts­werk von fast 100 Kunst­schaf­fen­den. 

Von  Lilli Kim Schreiber
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Das Schö­ne an der Pro­vinz

St.Gal­len und Lu­zern ha­ben mehr ge­mein­sam, als man zu­nächst denkt – oder doch nicht? «Null41» war mit der Sai­ten-Re­dak­ti­on in St.Gal­len un­ter­wegs.

Von  Giulia Bernardi Robyn Muffler  und  Raphael Albisser , Bilder:  Claudia Schildknecht
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Auf der Su­che nach (Un)Ru­he

Von St.Gal­len bis nach Süd­afri­ka. Ein Ost­schwei­zer Ehe­paar reist im Land­ro­ver De­fen­der um die Welt. Ih­re Er­leb­nis­se hal­ten die Bau­mel­ers mit ei­ner Ka­me­ra fest. Nun er­scheint ihr Film Im­mer wei­ter in Ost­schwei­zer Ki­nos – ei­ne ehr­li­che Do­ku­men­ta­ti­on, der ei­ne Ein­ord­nung gut ge­tan hät­te.

Von  Daria Frick
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«Open House St.Gallen»

Of­fe­ne Tü­ren – tie­fe Ein­bli­cke

Von  Daria Frick
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Museum Herisau

Zeit­rei­se zu den An­fän­gen der Schul­bil­dung

Von  Redaktion Saiten
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Ein Rück­blick auf die ver­ges­se­ne Künst­le­rin Mag­gy Mau­ritz

Das Küefer-Mar­tis-Hu­us in Rug­gell wid­met sich in ei­ner Re­tro­spek­ti­ve der Wie­der­ent­de­ckung ei­ner völ­lig über­se­he­nen Künst­le­rin: Mag­gy Mau­ritz war ei­ne Pio­nie­rin der Graf­fi­ti­kunst und des Lett­ris­mus.

Von  Sieglinde Wöhrer
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Der lan­ge Weg nach Hau­se – ein Stol­per­stein für Ja­kob Lütschg

Ja­kob Lütschg kehr­te nie nach Bal­gach zu­rück. 82 Jah­re nach sei­nem Tod im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Bu­chen­wald kehrt we­nigs­tens sein Na­me heim. Der ers­te Stol­per­stein im St. Gal­ler Rhein­tal er­in­nert an ein Le­ben, das bei­na­he ver­ges­sen ging.

Von  Shqipton Rexhaj
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Musik am See

Pia­no­klän­ge für al­le

Von  Vera Zatti
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FC St.Gal­len vs. FC Thun 3:4 – Es wird heu­te nicht mehr bes­ser

Tor­reich, span­nend und doch ent­täu­schend - nur ei­ne Vier­tel­stun­de gu­ter Fuss­ball reicht halt nicht zum Punkt ge­gen Thun. 

Von  SENF Kollektiv
Senf

Fast ein gan­zes Le­ben spä­ter 

Nach Jahr­zehn­ten tref­fen sich Eva und Franz wie­der. Bei­de im fort­ge­schrit­te­nen Al­ter. Viel ist pas­siert und doch ist da noch Zu­nei­gung. Schwind­lig heisst der neue Ro­man der Ost­schwei­zer Au­torin Chris­ti­ne Fi­scher, in dem viel­schich­ti­ge Cha­rak­te­re auf fei­nes Sprach­ge­fühl tref­fen. 

Von  Vera Zatti
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Neu­start für Me­ter und Off­cut

Die­ses Wo­chen­en­de er­öff­net die of­fe­ne Werk­statt Me­ter den neu­en Stand­ort an der Burg­stras­se. Und im No­vem­ber zü­gelt Off­cut nach St.Fi­den. Das ist der An­fang vom En­de der Ge­mein­schaft «Ul­men5» – zu­min­dest in ih­rer bis­he­ri­gen Form. Denn 2027 könn­te es zur teil­wei­sen Wie­der­ver­ei­ni­gung kom­men.

Von  David Gadze
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WG gaf­fen

Ei­ne neue SRF-Se­rie por­trä­tiert ei­ne elf­köp­fi­ge WG aus St.Gal­len. End­lich wie­der mal ei­ne se­hens­wer­te SRF-Pro­duk­ti­on, fin­det Sai­ten-Au­tor An­di Gi­ger.

Von  Andi Giger
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FC St.Gal­len vs. FC Nordsjæl­land 2:3 – St. Gal­len un­ter­liegt Nordsjæl­land

St. Gal­len schlägt sich am En­de auch selbst und muss den Traum von Eu­ro­pa be­gra­ben. Ent­schei­dend war er Platz­ver­wei­se ge­gen Mihai­lo Steva­no­vic vor der Pau­se.

Von  SENF Kollektiv
Senf
Heftvorschau 09/26
Luzern Winti St.Gallen, Neonazipfarrer, A(nita) bis Z(immermann)

Drei Kul­tur­ma­ga­zi­ne tun sich zu­sam­men, ver­glei­chen ih­re Städ­te und die Her­aus­for­de­run­gen, de­nen die Kul­tur ge­gen­über­steht. Sai­ten hat die Kol­leg:in­nen vom «Coucou» in Win­ter­thur be­sucht und das «Null41» war in St.Gal­len zu Be­such. Aus­ser­dem im Sep­tem­ber­heft: lau­ter Ju­bi­lä­en – von Ani­ta Zim­mer­mann über das Fi­gu­ren­thea­ter bis zur Mu­se­ums­nacht –, ein Pfar­rer auf brau­nen Ab­we­gen, ei­ne Fla­schen­post aus Af­gha­ni­stan und ein In­ter­view zum Hit­ze­som­mer und dem Kli­ma­wan­del.

Saiten 2609 Cover 01