Anzeige
Chraanzrock ond Bechue – Adaptionen in Kunst, Mode und Kunsthandwerk
Chraanzrock ond Bechue
Adaptionen in Kunst, Mode und Kunsthandwerk
Chraanzrock, Bechue, Blättlichettere oder Reissäckli – neu betrachtet, weiterentwickelt und in Szene gesetzt. Die Ausstellung thematisiert ungewohnte Annäherungen an lokale kulturelle Ausprägungen. Der zeitgenössische Zugang zu traditionellen Sujets ist eigenwillig, hintergründig und voller Überraschungen.
Bekannte wie auch weniger augenfällige Motive der Innerrhoder Kultur sind Ausgangspunkt von feinsinnigen Arbeiten in der Kunst, in der Mode sowie im Kunsthandwerk. In sorgfältig ausgewählten Gegenüberstellungen von historischen Objekten zu Arbeiten von Kunstschaffenden und Kunsthandwerkern aus der Region zeigt die Ausstellung, wie tradierte Elemente angeeignet, umgeformt oder ironisiert werden. Die Werke fokussieren nicht nur auf das Schöne und Typische, sie öffnen auch den Blick für kaum beachtete Details und ermöglichen neue Sichtweisen.
Die in der Ausstellung präsentierten Beiträge zeigen vielfältige Herangehensweisen und Motivationen: das Weitertragen kunsthandwerklicher Traditionen, die kritische Infragestellung fest verankerter Bilder, die poetische Umdeutung oder die trendige Anlehnung. Die kreative Auseinandersetzung mit scheinbar unveränderbaren Elementen offenbart das Potential einer lebendigen und dynamischen Kultur.
Zu sehen sind Arbeiten von Ueli Alder, Luzia Broger, Roger Dörig, Adalbert Fässler, Hampi Fässler, Maurus Fässler, H.R. Fricker, Eva Hensel, Christian Hörler, Vera Marke, Thi My Lien Nguyen, Marlies Pekarek, Anka Schmid, Verena Sieber-Fuchs, Roman Signer sowie Teile aus der Kollektion Sentis.
Ausstellung vom 13.09.2020 bis 16.05.2021, Museum Appenzell, Appenzell
Im Dreivierteltakt

Die Ausstellung "Dreivierteltakt" unterliegt einer spezifischen Gliederung. Wie der lateinische Ursprung tactus betont, geht es Katrin Hotz, Maja Rieder und Katharina Anna Wieser einerseits um einen Stoss, eine Berührung, andererseits um eine Gliederung ihrer Arbeiten in Bezug aufs Ganze, nämlich dem Raum mit seinen drei Dimensionen. Den letzten Viertel, der zum Vollen noch fehlt, übernehmen die Besucher*innen. Sie nehmen die Erfahrungen, Berührungen und Gliederungen auf, verarbeiten sie und geben sie weiter.

Ausstellung vom 01.03. bis 16.05.2021, Kunstraum Engländerbau, Vaduz
Zwischentonschau
Kein Festival, dafür eine Tonschau. Ein zwischenzeitliches Rauschen.

Mal bunt, mal eher grau, und nicht nur wenn die Sonne scheint. Bilder, die hängen bleiben, sich bewegen. Klänge, die kommen und gehen, 86"400 Sekunden lang. Mal klar, mal vernebelt. Bekanntes aber auch Neues. Ein Berg, der klingt. Das Toggenburg mittendrin und drum herum. Alt St. Johann ganz neu. Auch Unterwasser, und darüber.

Die Zwischentonschau bietet ungewöhnliche Klangkunst, Installationen, Projektionen und Performances. Auf dem Areal der Propstei, dem ehemaligen Kloster in Alt St. Johann und bei den Thurfällen in Unterwasser wird Überraschendes und Frisches geboten.

Schweizer Künstler*innen präsentieren ihre Werke: Von der Videokunst auf der Propstei-Fassade, über eine 24-Stunden-Live-Klanginstallation mit Toggenburger Musikerinnen und Musikern bis zur Lauschkunst im Klostergarten. Die Zwischentonschau bietet inhaltlich Neuland, pflegt aber genauso Bilder und Klänge der Heimat.
Ausstellung vom 21.05. bis 23.05.2021, Klangwelt Toggenburg, Alt St. Johann
Zwischentonschau
Kein Festival, dafür eine Tonschau. Ein zwischenzeitliches Rauschen.

Mal bunt, mal eher grau, und nicht nur wenn die Sonne scheint. Bilder, die hängen bleiben, sich bewegen. Klänge, die kommen und gehen, 86"400 Sekunden lang. Mal klar, mal vernebelt. Bekanntes aber auch Neues. Ein Berg, der klingt. Das Toggenburg mittendrin und drum herum. Alt St. Johann ganz neu. Auch Unterwasser, und darüber.

Die Zwischentonschau bietet ungewöhnliche Klangkunst, Installationen, Projektionen und Performances. Auf dem Areal der Propstei, dem ehemaligen Kloster in Alt St. Johann und bei den Thurfällen in Unterwasser wird Überraschendes und Frisches geboten.

Schweizer Künstler*innen präsentieren ihre Werke: Von der Videokunst auf der Propstei-Fassade, über eine 24-Stunden-Live-Klanginstallation mit Toggenburger Musikerinnen und Musikern bis zur Lauschkunst im Klostergarten. Die Zwischentonschau bietet inhaltlich Neuland, pflegt aber genauso Bilder und Klänge der Heimat.
Ausstellung vom 21.05. bis 23.05.2021, Klangwelt Toggenburg, Alt St. Johann
Das doppelte Lottchen
Die eineiigen Zwillinge Lotti und Luise sind einander noch nie begegnet und lernen sich erst in einem Ferienlager kennen. Um dem Rätsel ihrer Trennung auf die Spur zu kommen, fahren sie am Ende des Sommers beide in der Rolle der jeweils anderen zurück nachhause...

Ein kniffliges Abenteuer beginnt, aber zwei so taffe Mädchen geben nicht auf. Denn: Wer über sich hinauswächst, um ans Ziel zu kommen,der hat sein Ziel schon erreicht.

Zwei Erzählerinnen lassen den Kinderbuchklassiker mit abwechslungsreichem Figuren- und Schauspiel neu aufleben. Eine wunderbare und rhythmische Geschichte, die Mut macht und Selbstvertrauen gibt.
Bühne, Vorstellungen von 06.03. bis 23.05.2021, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
APP'N'CELL NOW

In der Wintersaison 2020/2021 richtet die Kunsthalle Ziegelhütte unter dem Titel APP’N’CELL NOW eine multiperspektivische Plattform ein. Im offenen Format wird ein abwechslungsreicher Einblick in die Reichhaltigkeit der zeitgenössischen «Kunstszene» im Appenzellerland gegeben.

 

Insgesamt nehmen 69 Künstler*innen aus den beiden Halbkantonen AI und AR an dem Ausstellungsexperiment teil, das ohne übergeordnetes Konzept, ohne Jury, ohne Hierarchie funktioniert.

 

Das «Perpetuum mobile» – die Ausstellung wird mehrmals umgebaut – wurde in enger Kooperation der Künstler*innen mit dem Team der Heinrich Gebert Kulturstiftung realisiert. APP’N’CELL NOW wird in dieser Zeit vielfältig genutzt – nicht nur um Kunstwerke zu präsentieren, sondern um Vernetzungen, Diskurse, Kooperationen in Gang zu setzen, welche das überaus reiche, konzentrierte und konsequente Kunstschaffen des Appenzellerlandes und dessen Vermittlung als notwendiges Movens des Kulturlebens vorstellt – mit Auswirkungen weit über die Region hinaus.

 

Vernissagen:

Wirken 1/4 Sonntag, 15. November 2020, 11 bis 20 Uhr

Wirken 2/4 Sonntag, 10. Januar 2021, 11 bis 17 Uhr

Wirken 3/4 Sonntag, 7. Februar 2021, 11 bis 17 Uhr

Wirken 4/4 Mittwoch, 24. Februar 2021, 14 bis 20 Uhr

 

Öffnungszeiten Di bis Sa 14 bis 17 Uhr · So 11 bis 17 Uhr

Ausstellung vom 15.11.2020 bis 24.05.2021, Kunsthalle Ziegelhütte, Appenzell
LEFTover Experiment X

LEFTover ist ein spartenübergreifendes Projekt das Tanz, Theater und Musik vereint. Der Zufall ist dabei das Schlüsselwort und das Endergebnis… ein Rätsel! Elenita Queiroz, Boglárka Horvát, Mara Natterer und Raoul Nagel kreieren ein künstlerisches Abenteuer der Transdisziplinarität unter Einbezug der Null-Abfall-Philosophie, das vom direkten Austausch mit dem Publikum lebt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. LEFTover findet bis Ende 2021 monatlich an einem anderen Ort live und per Stream statt.

Bühne, 28.05.2021, 20 Uhr, Hinterrampe Kunstmuseum St. Gallen
Kimm Trio
Das Kimm Trio liebt den Absprung ins Unbekannte. Ausgehend von Kompositionen, welche viel Freiraum lassen für neue Eingebungen und Verläufe, zelebrieren die drei Freigeister einen offenen Umgang mit Jazz und Artverwandtem. Dabei beherrschen sie die Kunst, die Zuhörenden auf diese Reise mitzunehmen und jederzeit die gemeinsame Musik ins Zentrum zu stellen. Das Konzert im Porte Bleu findet im kleinen und feinen Rahmen statt. Die Platzzahl ist beschränkt, Infos und Anmeldung auf der Webseite.
Konzert, 29.05.2021, 20 Uhr, Porte Bleue, Ganterschwil
Heartbeat
In seinen HERZ-Gedichten, bislang erschienen im Songdog Verlag, Wien/Bern, vier Bände, spürt der Autor Hans Peter Gansner (*1953 in Chur, lebt in Schaffhausen) den konkreten und symbolischen Bezügen des Themas Herz nach. Dabei geht er das Thema existenziell an, bespielt es aber mit viel Witz, Verve und Lebensmut vor einem weiten Verweisungszusammenhang, zu dem Albrecht Dürer und François Villon so selbstverständlich zählen wie Rilke, Benn oder die Songs der Beat- und Post-Beat-Ära. Gansner, ein variationsreicher Sprachkünstler, betritt immer wieder neue Endroits, lässt das zentrale Thema oft jäh in einer unerwarteten Situation aufblitzen und kann zugleich zu schmissig fetzigen Balladen ausholen. Der grosse alte Charles Linsmayer hat einmal über Gansners „zeit gedichte“ (1998) geschrieben: „Das gibt es noch: Literatur, die wie einst diejenige von C. A. Loosli zornig wider den Stachel löckt, die schöne neue Welt des Kapitalismus und die Gleichmacherei der Political correctness zum Teufel wünscht und ohne Rücksicht auf Verlust beim Namen nennt, was andere tabuisieren. (…) Dabei ist das Buch dort am stärksten, beeindruckendsten, wo es unverwechselbarer Gansner ist: da, wo sich Frustration, Zorn, politische Hellsicht und Poesie zu einem Agitprop verbinden, der dem uralten Wort Aufklärung einen neuen, ehrlichen, frechen Sinn gibt.“ Diese Einschätzung gilt noch für Hans Peter Gansners illuminierende HERZ-Gedichte. Und wie der Autor selbst erläutert: „Alles ist Herz; Herz ist alles!“
Literatur, Lesung am 02.06.2021, Kult-Bau, St. Gallen
Die Bremer Stadtmusikanten
Dauer: ca. 55 Minuten



Die Katze soll im Bach ersäuft werden und der Hahn in der Suppe kochen, den Esel schickt man auf den Schlachthof und den Hund im Tütü in die Zirkusmanege. Aber wer genug erlebt hat, lässt sich nichts mehr gefallen! Rudi, Mila, Boris und Henning nehmen Reissaus und begegnen einander auf der Flucht. Weil sie alle nicht unmusikalisch sind und man in Bremen Stadtmusikanten sucht, setzen sie sich gemeinsam ein grosses Ziel – auf nach Bremen!



Mit viel Humor stellt die Inszenierung des Märchenklassikers die Freundschaft in den Mittelpunkt: Egal ob alt oder jung – manchmal sieht es im Leben so aus, als würde es nicht weitergehen. Dann ist es der Zusammenhalt, der uns Mut macht, den nächsten Schritt zu wagen.
Bühne, Vorstellungen von 10.02. bis 13.06.2021, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Gutes Bauen Ostschweiz unterwegs

Das Architektur Forum Ostschweiz, der Triest Verlag sowie Elias Baumgarten von Swiss Architects laden zur Veranstaltungsreihe «Identität für Stadt – Land – Dorf …» ein: Baukultur soll vor Ort debattiert werden, nicht nur in den Medien. Wir beschäftigen uns mit den übergreifenden Themen Raumplanung, Städtebau, Architektur und Landschaftsplanung und fragen: Wie wird die baukulturelle Identität der Orte gefunden, herausgearbeitet und gestaltet? Details und Anmeldung siehe Webseite.

 

18.00 Uhr Führung durch das Kultur- und Kongresshaus Verrucano, 18.30 Uhr Podiumsdiskussion.

 

Details und Anmeldung unter
www.a-f-o.ch
www.triest-verlag.ch
www.swiss-architects.ch

Diverses, 17.06.2021, 18 Uhr, Verrucano Mels, Mels
Catalyst live in der Kleberei
Das Debütalbum der Schweizer Band Catalyst steht in den Startlöchern und wir holen die Band für einen ersten Eindruck zu uns auf die Bühne. Das St. Galler Duo widmet sich dem energiereichen Alternative Rock, der mal Retro in Richtung Black Keys, mal zeitlos Indie wie bei Johnossi und mal moderner à la Royal Blood ausfällt. Die Bandanalogien sind nicht zufällig gewählt, denn auch wie diese beschränken sich Dominic Curseri und Ramon Wehrle auf Gesang, Gitarre und Schlagzeug. Dass sich dieses minimalistische Setup nicht auch musikalisch manifestieren muss, demonstrieren sie immer wieder gekonnt auf der Bühne oder auf Platte.
Konzert, 19.06.2021, 20:30 Uhr, Kleberei, Rorschach
LEFTover Experiment X

LEFTover ist ein spartenübergreifendes Projekt das Tanz, Theater und Musik vereint. Der Zufall ist dabei das Schlüsselwort und das Endergebnis… ein Rätsel! Elenita Queiroz, Boglárka Horvát, Mara Natterer und Raoul Nagel kreieren ein künstlerisches Abenteuer der Transdisziplinarität unter Einbezug der Null-Abfall-Philosophie, das vom direkten Austausch mit dem Publikum lebt und sich kontinuierlich weiterentwickelt. LEFTover findet bis Ende 2021 monatlich an einem anderen Ort live und per Stream statt.

Bühne, 20.06.2021, 20 Uhr, Bahnhof Bruggen, St. Gallen
Gutes Bauen Ostschweiz unterwegs

Das Architektur Forum Ostschweiz, der Triest Verlag sowie Elias Baumgarten von Swiss Architects laden zur Veranstaltungsreihe «Identität für Stadt – Land – Dorf …» ein: Baukultur soll vor Ort debattiert werden, nicht nur in den Medien. Wir beschäftigen uns mit den übergreifenden Themen Raumplanung, Städtebau, Architektur und Landschaftsplanung und fragen: Wie wird die baukulturelle Identität der Orte gefunden, herausgearbeitet und gestaltet? Details und Anmeldung siehe Webseite.

 

18.30 Uhr Podiumsdiskussion.

 

Details und Anmeldung unter
www.a-f-o.ch
www.triest-verlag.ch
www.swiss-architects.ch

Diverses, 24.06.2021, 18:30 Uhr, Güterschuppen Glarus, Glarus
jenseits
Das Rheintal ist ein Parallelslalom. Jenseits ist diesseits. Nur die Blickrichtung ist eine andere. Gleichermassen verbunden und getrennt sind die beiden Seiten durch den Fluss. Auch Geschichte und Sprache, Identität und Befremden sind von dieser Situation gezeichnet. Wo, wenn nicht in einem Stellwerk, kann über solchen Perspektivenwechsel und das Gewicht von Grenzziehungen mittels Kunst nachgedacht werden.
"jenseits" im Stellwerk Heerbrugg ist eine weitere Station der losen Reihe Kulturraum S4. Diese möchte kulturell und historisch bedeutsamen Orten und Situationen rund um den Säntis – entlang der Rundlinie S4 der Südostbahn SOB – im Dialog mit zeitgenössischem Kunstschaffen verstärkt Aufmerksamkeit und neuartige Sichtbarkeit geben. Und uns damit weiter- und im besten Sinne jenseits bringen.
Ausstellung vom 07.05. bis 04.07.2021, Kulturraum S4 im Stellwerk Heerbrugg, HeerbruggHeerbrugg
Stimmenbild
Seismografische Aufzeichnungen im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu 50 Jahre Wahl- und Stimmrecht der Schweizer Frauen.

Ein Projekt von Katrin Keller in Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden und dem Zeughaus Teufen.

Informationen zur Teilnahme:
Aufgefordert sind Frauen, die im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnen oder einen starken Bezug zu diesem haben, das Formular STIMMENBILD auszufüllen.

Das Formular ist unter folgenden Adresse oder auf der Homepage vom Zeughaus Teufen zu finden:

https://katrinkeller.ch/stimmenbild/
Ausstellung vom 07.02. bis 04.07.2021, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Gutes Bauen Ostschweiz unterwegs

Das Architektur Forum Ostschweiz, der Triest Verlag sowie Elias Baumgarten von Swiss Architects laden zur Veranstaltungsreihe «Identität für Stadt – Land – Dorf …» ein: Baukultur soll vor Ort debattiert werden, nicht nur in den Medien. Wir beschäftigen uns mit den übergreifenden Themen Raumplanung, Städtebau, Architektur und Landschaftsplanung und fragen: Wie wird die baukulturelle Identität der Orte gefunden, herausgearbeitet und gestaltet? Details und Anmeldung siehe Webseite.

 

19.30 Uhr Podiumsdiskussion.

 

Details und Anmeldung unter
www.a-f-o.ch
www.triest-verlag.ch
www.swiss-architects.ch

Vortrag, 08.07.2021, 19:30 Uhr, BBZ Weinfelden, Weinfelden
Gutes Bauen Ostschweiz unterwegs

Das Architektur Forum Ostschweiz, der Triest Verlag sowie Elias Baumgarten von Swiss Architects laden zur Veranstaltungsreihe «Identität für Stadt – Land – Dorf …» ein: Baukultur soll vor Ort debattiert werden, nicht nur in den Medien. Wir beschäftigen uns mit den übergreifenden Themen Raumplanung, Städtebau, Architektur und Landschaftsplanung und fragen: Wie wird die baukulturelle Identität der Orte gefunden, herausgearbeitet und gestaltet? Details und Anmeldung siehe Webseite.

 

19.00 Uhr Podiumsdiskussion.

 

Details und Anmeldung unter
www.a-f-o.ch
www.triest-verlag.ch
www.swiss-architects.ch

Vortrag, 15.07.2021, 19 Uhr, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Ein Ich fragt eine Lampe

Harald Gmeiner eröffnet einen malerisch poetischen Raum, der jenseits von Interpretationen unsere Gefühlswelt adressiert. Die Ausstellung ist für den Kunstraum, einen "white cube", der wie eine weiße Leinwand wenig vorgibt, entwickelt. Die "räumliche Unentschiedenheit", der Freiraum und die Möglichkeiten, die er bietet, sind in das Gesamtkonzept integriert. Dabei nutzt der Künstler das räumliche Potential und 30 expressive Gemälde, um neue Ein- und Ausblicke sowie Wahrnehmungserfahrungen zu generieren.

Ausstellung vom 01.06. bis 01.08.2021, Kunstraum Engländerbau, Vaduz
Città irreale

Città irreale

 

Nina Beier, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

 

6. Februar – 16. Mai 2021, Kunstzone Lokremise

 

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die architektonischen Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Nina Beiers metallene Sockelobjekte von bestehenden Reiterdenkmälern werden die Ausstellung in den öffentlichen Stadtraum hinaustragen.

 

 

 

 

 

Ausstellung vom 06.02.2021 bis 08.08.2021, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Hella Jongerius – Breathing Colour
Die niederländische Designerin Hella Jongerius ist für ihre einzigartige Auseinandersetzung mit Farben und Materialien international bekannt. "Breathing Colour" zeigt raumgreifende Installationen, mit denen die Designerin die Wirkung und Wahrnehmung von Farbigkeit erforscht. Nach Stationen im Design Museum London, im Museum Boijmans Van Beuningen Rotterdam und im Nationalmuseum Stockholm kommt die Schau nun ins Gewerbemuseum Winterthur.

29.11.2020 - 24.5.2021 - | 10:00 - 17:00 | Di,Mi,Fr,Sa,So
29.11.2020 - 24.5.2021 - | 10:00 - 20:00 | Do
Ausstellung, Vorstellungen von 28.11.2020 bis 22.08.2021, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 24.10.2020 bis 29.08.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Der Wolf – wieder unter uns

Vor 25 Jahren ist er zurückgekehrt, davor galt er in der Schweiz über 100 Jahre als ausgestorben: der Wolf. Seine Rückkehr bewegt die Öffentlichkeit. Die Ausstellung «Der Wolf – wieder unter uns» im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld geht der Lebensweise des Wolfes auf den Grund und thematisiert Wissenschaftliches und Fantastisches, zeigt historische Fakten und aktuelle Herausforderungen. Im Spektrum der teils divergierenden Ansichten über den Wolf lässt sich die eigene Position finden und hinterfragen.

Ausstellung vom 05.03. bis 31.10.2021, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Erker. Galerie, Edition, Verlag

Die Erker-Galerie von Franz Larese (1927–2000) und Jürg Janett (1927–2016) steht für den Aufbruch einer weltoffenen Stadt St.Gallen. Exponenten des Expressionismus und der Klassischen Moderne waren die Basis ihrer Tätigkeit als Galeristen, welche seit 1958 in wegweisenden Ausstellungen zur Nachkriegsmoderne und einer grossartigen Fülle von Editionen und Büchern kulminierte. In der Erker-Galerie wurde in den 1960er und 1970er Jahren europäische Kunstgeschichte geschrieben.

  Schliessen

Die Idee, bedeutende Autorinnen und Autoren mit wichtigen zeitgenössischen Kunstschaffenden in einen Dialog treten zu lassen, war äusserst fruchtbar. Der Kreis führender Kunstschaffender von Hans Arp bis Günther Uecker, die Reihe von Autoren und Philosophen von Friedrich Dürrenmatt bis Martin Heidegger, die mit der Erker-Galerie verbunden waren, sind legendär. Galerie, Presse und Verlag waren jenes Dreigestirn, das den ökonomischen Erfolg mit breiter künstlerischer Wirkung und intellektueller Brillanz verband.

Werke aus der privaten Sammlung von Franz Larese und Jürg Janett, die dem Kunstmuseum St.Gallen 2007 und 2017 geschenkt wurden, sind nun erstmals im Überblick zu sehen. Von Otto Dix und Hans Arp bis zu Antoni Tàpies, von Hans Hartung bis zu Günther Uecker wird die Nachkriegsmoderne in ungeahnter Fülle im Kunstmuseum St.Gallen gegenwärtig sein: die Geschichte der Erker-Galerie von Franz Larese und Jürg Janett im Spiegel ihrer privaten Kunstsammlung.

Die Geschichte der Erker-Galerie ist sorgfältig archiviert und in grossartigen Fotografien von Franziska Messner-Rast und Franz Larese dokumentiert. Diese Aufnahmen begleiten die Meisterwerke der Nachkriegsmoderne und bilden eine der Leitlinien der Ausstellung.

Kurator: Roland Wäspe

Ausstellung vom 27.02. bis 21.11.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Amalie, Josefa, Ottilia – Frauenportraits aus Appenzell Innerrhoden
Amalie, Josefa, Ottilia
Frauenportraits aus Appenzell Innerrhoden

Frauensachen gelangen nicht selbstverständlich in eine Museumssammlung. Objekte, Fotos und Dokumente zu weiblichen Alltags- und Lebensverhältnissen werden als wenig geschichtsprägend und erinnerungswürdig wahrgenommen. Zudem gelten traditionelle weibliche Arbeitsbereiche wie Putzen, Waschen, Kochen oder Nähen als wenig spektakulär und deren Gerätschaften sind starkem Verschleiss ausgesetzt. Oft sind Frauen auch in immateriellen Bereichen tätig wie der Pflege oder Erziehung. Das Museum Appenzell bemüht sich aktiv, Frauensachen in seine Sammlung aufzunehmen.
In einer kleinen Sonderschau werden fünf Frauen porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Objekte, die einen unmittelbaren Blick auf deren Alltag werfen, gleichzeitig ein Stück Innerrhoder Frauengeschichte repräsentieren und mit sozialgeschichtlichen Aspekten überraschen. So waren in Appenzell Innerrhoden im Vergleich zum schweizweiten Durchschnitt fast doppelt so viele Frauen erwerbstätig. Die meisten dieser Frauen arbeiteten als Stickerinnen in Heimarbeit, andere betrieben bei sich zu Hause ein Geschäft wie einen Schuhladen, eine Ferggerei oder eine der vielen Gastwirtschaften.
Ausstellung vom 02.03. bis 31.12.2021, Museum Appenzell, Appenzell
Robes politiques

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz: Anlässlich des Jubiläums zeigt das Textilmuseum Kostüme und Accessoires aus der Zeit von 1600 bis heute, die weiblichen Machtanspruch und weibliche Machtrepräsentation im Wandel von Gesellschaft, Politik und Mode versinnbildlichen.

Einen Fokus legt die Schau «Robes politiques» auf die öffentliche Wahrnehmung bedeutender Frauen, deren Erscheinen auf der politischen Bühne damals wie heute nicht nur mit Beifall, sondern vielfach auch mit (Stil-)Kritik bedacht wurde und wird.

Die Ausstellung versteht sich als thematische Annäherung ohne chronologische Abfolge. In sechs Kapiteln wird die Kleidung einflussreicher Frauen unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Vertreten sind die britische Premierministerin Margaret Thatcher, die First Lady Jacky Kennedy, Kaiserin Sissi und die letzte Kaiserin Frankreichs, Eugénie de Montijo. Auch Schweizer Politikerinnen wie Elisabeth Kopp, Doris Leuthard oder Karin Keller-Sutter präsentieren ausgewählte Kleidungsstücke aus ihrem privaten Fundus.  

Fünfzig textile Objekte, ergänzt um ausgewählte Bilder, Fotografien und Videos, verdeutlichen das Spannungsfeld zwischen Weiblichkeit und Machtposition, Skandal und Idealisierung, Volksnähe und Repräsentation. Sie veranschaulichen den strategischen Einsatz von Kleidung und Accessoires im Laufe der Jahrhunderte in unterschiedlichen Ländern und Staatsformen.

Ausstellung vom 19.03.2021 bis 06.02.2022, Textilmuseum, St. Gallen
Kinderglück - Spiele und Spielsachen aus dem 20. Jahrhundert

Das Museum Appenzell zeigt eine Fülle an Kinderspielsachen, grösstenteils aus der eigenen Sammlung. Die Objekte beeindrucken durch ihre ansprechende Ästhetik und Vielfalt und widerspiegeln die aufkommende Spielzeugproduktion im 20. Jahrhundert. Mit der Erkenntnis über die Wichtigkeit des Kinderspiels wurde für jedes Alter und jeden erzieherischen Anspruch das passende Spielzeug entwickelt: Kreisel und Kegel, Dreirad und Trottinett, Flughafen und Kinderpost, Gesellschaftsspiel und Würfelpuzzle.

In der Ausstellung darf selbstverständlich auch gespielt werden – Puppen zum Schlafen legen, mit Klötzen hohe Türme bauen oder sich in Geduldsspielen üben. Ein Leiterlispiel begleitet zudem die Besucherinnen und Besucher durchs Treppenhaus. Spielfreude ist garantiert.

Ausstellung vom 06.06.2021 bis 13.02.2022, Museum Appenzell, Appenzell
Impressum

Herausgeber:

 

Verein Saiten
Gutenbergstrasse 2
Postfach 2246
9001 St. Gallen

 

Telefon: +41 71 222 30 66

 

Hindernisfreier Zugang via St.Leonhardstrasse 40

 

Redaktion

Corinne Riedener, Peter Surber, Roman Hertler

redaktion@saiten.ch

 

Verlag/Anzeigen

Marc Jenny, Philip Stuber

verlag@saiten.ch

 

Anzeigentarife

siehe Mediadaten

 

Sekretariat

Irene Brodbeck

sekretariat@saiten.ch

 

Kalender

Michael Felix Grieder

kalender@saiten.ch

 

Gestaltung

Samuel Bänziger, Larissa Kasper, Rosario Florio
grafik@saiten.ch

 

Saiten unterstützen

 

Saiten steht seit über 25 Jahren für kritischen und unabhängigen Journalismus – unterstütze uns dabei.

 

Spenden auf das Postkonto IBAN:

CH87 0900 0000 9016 8856 1

 

Herzlichen Dank!