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400 Jahre Zusammenspiel

400 Jahre Zusammenspiel musik-, chor- und stadtgeschichtlicher Ereignisse

 

Der Oratorienchor St. Gallen, bekannt durch seine traditionellen Palmsonntagskonzerte, feiert dieses Jahr sein 400-Jahr-Jubiläum. Eine Ausstellung bietet Einblicke in die reiche Geschichte – musikalisch, vereinsgeschichtlich und städtisch. Gezeigt werden Schätze aus den Chorarchiven: historische Fotos, Partituren, Pretiosen und Tondokumente. In einem musikalisch umrahmten Vortrag beleuchtet der Musikwissenschaftler Emanuel Signer die Musik der St. Galler Musikkollegien und Gesangsvereine im Laufe der Jahrhunderte.

 

Ausstellung 7. September bis 2. Oktober, Kantonsbibiliothek Vadiana St. Gallen.

 

Vortrag 18. September, 19 Uhr, christkatholische Kirche St. Gallen.

Ausstellung vom 07.09. bis 02.10.2020, Kantonsbibliothek Vadiana, St. Gallen - Vortrag am 18.09.2020, Christkatholische Kirche, St. Gallen
La Pascal Gamboni Combo Crassira

Geboren und aufgewachsen im schönen Bündnerland, landete Pascal Gamboni nach einigen Lehr- und Wanderjahren als Songwriter, Performer und Produzent in Bern. Seine Wurzeln gingen dabei nie vergessen; seine Texte schreibt er nach wie vor in Rätoromanisch, Deutsch und Englisch. Musikalisch lässt sich Pascal Gamboni nicht so einfach schubladisieren. Egal ob Singer/Songwriter, Reggae, Pop oder Rock, zusammen mit seiner Band Crassira spielt er seine Musik vor allem direkt in unser Herz und bringt sie dort zur Blüte!

La Combo Crassira wurde ursprünglich 2018 für ROCKseDRUN zusammengestellt. Pascal Gamboni (Gesang und Gitarre), Dario Hess (Gesang und Gitarre), Severin Brugger (Gitarre und Melodica), Rees Coray (Bass und Gesang), Dario Jemmi (Schlagzeug) präsentieren im Eisenwerk ein Best of aus Pascal Gambonis 20jährigem Repertoire, gespickt mit Songs von Dario Hess. Die Musiker kennen sich bestens und sind seit vielen Jahren befreundet. Crassira ist ihre Spielfreude, und würde es sie nicht geben, müsste sie ein verrückter Poet erfinden.

Konzert, 03.10.2020, 21 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Way Back Home
Grooving back zum Soul-Jazz aus den Sixties

 Keep it simple: Musik der 60er- und 70er-Jahre, wenn auch hie und da in moderner Fassung. Crusaders, Herbie Hancock, Horace Silver, Stuff, Larry Carlton etc. Das Wichtigste sind die Spielfreude und der Groove!

Konzert, 05.10.2020, 20 Uhr, Gambrinus im Bistro Einstein, St.Gallen
Renato Kaiser

Renato Kaiser ist Slam Poet, Satiriker und Komiker auf der Bühne, im Radio, Fernsehen, im Internet. Und bald auch in der Kleberei in Rorschach. Der Wortkünstler sinniert in einem eigens für den Abend zusammengestellten Programm über «den Sinn des Klebens». Ein Abend voller Wortwitz, Satire und Schalk. Das Programm der Kleberei dauert noch bis Ende November, bis dahin gibt es noch einige Perlen zu entdecken. Das ganze Programm ist auf der Webseite ersichtlich.

 

Vorverkauf exklusiv über: www.eventfrog.ch. Das ganze Programm bis Ende November: www.kleberei.ch.

Bühne, 09.10.2020, 20 Uhr, Kleberei, Rorschach
Kunst kann. Einblicke in zeitgenössische künstlerische Haltungen

Zwölf eingeladene KünstlerInnen aus der bildenden und darstellenden Kunst, Musik und Literatur aus Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Südtirol bringen ihre künstlerischen Prozesse in einer Ausstellung zum Ausdruck und machen diese für ein breites Publikum zugänglich.

 

In diesen Prozessen werden künstlerische Eigenschaften, Fähigkeiten und Haltungen erkennbar, die in einem Lernparcours erprobt werden können. Durch diese Erfahrung bekommen Interessierte Einblicke, wie KünstlerInnen an ihre Arbeit herangehen, wie sie denken und handeln, wie sie das Neue finden, wie sie mit Unsicherheit, Überraschung, Krisen und Momente des Scheiterns umgehen. 

Damit bekommen sie Denkanstösse, wie sie um die Ecke denken und so ihren persönlichen Handlungsspielraum erweitern können.

 

Entwickelt wird die Plattform von Kubus Kulturvermittlung, Balzers/LI; Haus am Lützowplatz, Berlin/DE; Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten/AT; Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol, Dorf Tirol/IT.

Sie wird in Vaduz, Berlin, St. Pölten und Dorf Tirol gezeigt.

 

Mit den Kunstschaffenden:

LI: Arno Oehri, Martin Wohlwend und das Künstlertrio Katrin Hilbe, Christiani Wetter und Nicolas Biedermann

DE: Ilona Kálnoky, Marco Schmitt und Nicole Wendel

AT: Sung Min Kim, Clemens Salesny und Maria Seisenbacher

IT: Arnold Mario Dall’O, Cornelia Lochmann und Peter Senoner

 

Co-finanziert durch Erasmus+

Ausstellung vom 11.08. bis 11.10.2020, Kunstraum Engländerbau, Vaduz
Emmet Cohen Trio
Neuer Piano-Star aus NY und Gewinner des American Pianists Award 2019

Emmet Cohen ist ein Pianist der genau weiss, dass einer nur dann Neues schaffen kann, wenn er mit dem bestens vertraut ist, was vorher war. In seiner bislang vierteiligen CD-Reihe "Masters Legacy Series", die er mit Veteranen wie George Coleman, Ron Carter oder Benny Golson aufnahm, taucht er tief in die Jazzgeschichte ein und lässt doch immer die musikalische Gegenwart aufblitzen.

Cohen begann mit drei Jahren Klavier zu spielen; er hatte dann eine klassische Piano-Ausbildung nach der Suzuki-Methode. Er wuchs in Miami and Montclair, New Jersey auf; er studierte schliesslich an der University of Miami (Bachelor) und an der Manhattan School of Music, an der er den Masterabschluss erwarb. 2010 nahm er mit Greg Gisbert, Joe Sanders und Rodney Green sein Debütalbum In the Element auf; weitere Aufnahmen entstanden in den 2010er-Jahren mit Eric Miller (Trust Your Intuition), Brian Lynch, Veronica Swift und Herlin Riley (New Direction). 2011 war er Finalist beim Thelonious Monk International Piano Competition in Washington, D.C. 2011 und 2015 war er Finalist bei den American Pianists Awards, die er schliesslich 2019 gewann.

Unter eigenem Namen spielte Cohen unter dem Titel Masters Legacy Series zwei Alben ein, die sich mit der Geschichte des Jazz beschäftigen. Mitwirkende Musiker waren die Jazzveteranen Jimmy Cobb, Ron Carter, ferner Yasushi Nakamura und Evan Sherman. Im Bereich des Jazz war er zwischen 2010 und 2017 an sechs Aufnahmesessions beteiligt. Cohen trat in New Yorker Jazzclubs wie dem Birdland, Blue Note, Dizzy"s Club Coca-Cola, sowie im Jazzhus Montmartre und im Ronnie Scott"s Jazz Club auf. Als Hammond B-3-Spieler gastierte er im Club Smoke. Cohen lebt im New Yorker Stadtteil Harlem.

Emmet Cohen (piano)
Yasushi Nakamura (bass)
Kyle Poole (drums)

wwww.emmetcohen.com
Konzert, 12.10.2020, 20 Uhr, Bistro St.Gallen im Einstein, St. Gallen
Informationsanlass SVA und Steuern für selbständige Kreative
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 7. Oktober 2020 (SVA) und Mittwoch, 14. Oktober 2020 (Steuern), jeweils 19-21 Uhr

Ort: Kulturbüro St.Gallen, Blumenbergplatz 3

Kosten: 30 Franken (für beide Anlässe) oder 20 Franken (wenn nur ein Anlass besucht wird).

Inhalt: Was musst du bei der Anmeldung zur Selbständigkeit beachten, bzw. was wird von dir verlangt? Wie musst du deine Einkommen versteuern? Was brauchst du für deine Buchhaltung? Die beiden Informationsanlässe werden dir helfen, dich in diesen Gebieten zurechtzufinden. Am 1. Anlass wird Florian Schmidinger auf Fragen zum Thema SVA und Selbständigkeit eingehen und euch sagen, was es alles braucht, um euch selbständig zu melden. Am 2. Anlass wird Andreas Kast zum Thema Steuern referieren und euch aufzeigen, wie ihr euer Einkommen richtig versteuert und was dabei beachtet werden muss.
Voraussetzung – Kultur- oder Sozialschaffend

Anmelden: Persönlich, per Mail (st.gallen@kulturbuero.ch) oder
Telefon (071 222 60 77). Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Anlass, Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen.
Vortrag, am 07.10. und am 14.10.2020, Kulturbüro St.Gallen, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete

Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Wer dieses Mal die famose Hausband sein wird, bleib wie gewohnt eine Überraschung.

Konzert, 15.10.2020, 20 Uhr, Rest. Aglio & Olio, Speicher
Erfreuliche Universität, Spuren der Arbeit
Eine kleine Weltgeschichte des Arbeitens im Kanton Thurgau. Für sein jüngstes Buch trug der Historiker Stefan Keller aus Lokalblättern, Tagebüchern, Gerichtsakten und Briefwechsel die Schicksale von arbeitenden Menschen zusammen. Als geschickter Spinner des Konkreten – der Stil seiner verdichteten Geschichten dürfte den regelmässigen Leser*innen des "Saiten" bekannt sein – verarbeitet Keller die glücklichen und tragischen Biographien von Dienstbotinnen, Wanderarbeitern, ehemaligen Fabrikbesitzern, schuftenden Kindern, Ausländerinnen und Erwerbslosen zusammen mit zweihundert Jahren Flachs, Glasfaser und Fäden aus Blut und Schweiss zu einem wunderbaren und lehrreichen Patchwork.
Diverses, 20.10.2020, 20:15 Uhr, Palace, St. Gallen
Terra Incognita

Die Tanzkompagnie Rotes Velo begibt sich auf eine Odyssee durch Raum und Zeit, als noch Drachen und Seeschlangen die geographischen Karten bevölkerten. Doch mit jedem entzauberten weissen Flecken, verschwindet auch Raum für Fantasie. In Terra Incognita verlässt ein Mensch seinen Geburtsort; folgt einem orakelhaften Traum in die unbekannte Welt. Fantastische Kreaturen, mythische Wesen leiten auf der Suche nach Liebe, Tod und dem Sinn des Lebens. Eine Odyssee durch den Kosmos auf der Suche zu sich selbst.

Bühne, Vorstellungen von 20.10. bis 21.10.2020, Grabenhalle, St. Gallen
Infoanlass Designkarrieren

Aktuell bleiben und dabei Spass haben: Dafür stehen die berufsbegleitenden Weiterbildungen im Designbereich an der Schule für Gestaltung St. Gallen. Die praxisnahen Weiterbildungen bieten hochkarätige Inputs und Einblicke hinter die Kulissen namhafter Designanbieter. Jetzt gibt es wieder einen Infoanlass zu den HF Lehrgängen Visuelle Gestaltung, Interactive Media Design, Fotografie, Industrial Design sowie Gestalterischer Vorkurs Erwachsene Propädeutikum Voll- und Teilzeit, Typograf/in, eidg. Fachausweis.

Diverses, 21.10.2020, 19 Uhr, GBS, St. Gallen
Vadian Lectures zum Thema «Demokratie und Macht»

Vadian Lectures zum Thema «Demokratie und Macht»

 

Dem Modell der liberalen Demokratie wird zunehmend ein Krisenmodus zugeschrieben. Globalisierte Problemlagen, populistische Trends, eine veränderte Medienlandschaft und Digitalisierungsprozesse verdeutlichen die Fragilität des westlichen Demokratieverständnisses. Statt aber vorschnell die Ära der Postdemokratie zu verkünden, wäre zu diskutieren, was «gute» Demokratie unter den aktuellen Konstellationen bedeuten könnte.

 

Herfried Münkler spricht am 22. Oktober 2020, 18 Uhr, zum Thema «Demokratie und Macht».

 

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 18 Uhr, Kantonsratssaal, Klosterhof 3, 9000 St.Gallen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldung via Online-Anmeldeformular oder per Mail an zen@ost.ch; bitte beachten Sie, dass aufgrund der Corona-Situation derzeit 40 Zuschauerplätze angeboten werden können. Berücksichtigt werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Vortrag, 22.10.2020, 18 Uhr, Kantonsratssaal, St. Gallen
Kilian Ziegler: Geschickt

Kilian Ziegler besingt mit Unterstützung des Musikers Samuel Blatter die Krone der Kommunikation: den Brief. Und wenn es um Worte geht, ist Ziegler, Slam Schweizermeister 2018, die richtige Adresse. Virtuos und schlagfertig nennt er die Dinge (und den Pöstler) beim Namen und zeigt dem Publikum, wo Bartli die Post holt. Slam Poetry, Kabarett und Musik - das volle Paket! Alles andere ist B-Post. Wie immer beim "Eintopfen" gilt: Zuerst gibt's was Feines für den Gaumen, dann was auf die Ohren.

 

18.30 h Eintopf, 20 h Show.

Eintritt: Fr. 38.00 inkl. Eintopf, Fr. 28.00 ohne Eintopf.

Unbedingt Vorverkauf nutzen!

Literatur, 22.10.2020, 18:30 Uhr, Militärkantine, St. Gallen
Habib Koité & Bamada
Musiker und Geschichtenerzähler mit Charisma und Können

Brückenbauer zwischen Singer-Songwriter und Griot, zwischen Savannen-Traditionen und Rock, zwischen afrikanischem Selbstbewusstsein und vielfältigen Berührungen mit Europa.

Vor allem wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wurde Habib Koité zu einem der großen Stars der Weltmusik: ein Musiker und Geschichtenerzähler, der mit Charisma und Können seine musikalischen Wurzeln einem breiten Publikum zugänglich macht. Ein Schlüssel seines Erfolges sind u.a. seine ausgedehnten Konzerttourneen. Er hat seit 1994 weltweit über 1700 Konzerte auf Festivals, in Konzertsälen, Theatern und Clubs gegeben.

Es ist wohl die unerschrockene und äußerst feinsinnige Verschmelzung aller malischen Nuancen mit Soul-, Blues-, Flamenco- Reminiszenzen und modernem Afro-Groove zu einem neuen Klangbild, die den Zauber seiner Musik ausmacht. Mit einem Fuß in der Vergangenheit und dem anderen in der Zukunft ist Habib Koité ein Künstler für eine Generation, die das Zusammenbrechen kultureller Barrieren auch als Befreiung erlebt hat.

Konzert, 22.10.2020, 20 Uhr, Bistro St.Gallen im Einstein, St.Gallen
Andreas Schaerer & Lucas Niggli

Was haben unsere Ururahnen wohl als erstes getan, nachdem sie sich vom Schock ihrer Erschaffung erholt hatten? Erst einmal ein Mammut gebraten oder zuerst ihre Trommeln hervorgeholt, um die Schrecken des Proterozoikums zu vertreiben?

Was war, weiss keiner, unbestritten aber ist: Die Stimme und die Trommel sind die beiden archaischsten Instrumente der Musik. Und haben bis heute nichts von ihrer Magie eingebüsst. Mit gutem Grund.
Die weitgereisten, weltoffenen Musiker zeigen keine Scheu, um jegliche erdenkbaren klingenden Welten zu kreieren. Ihre Imagination und ihre Kommunikations-fähigkeiten sind der Schlüssel zu einer freien und doch sehr präzisen Improvisationsmusik, die keine dogmatischen Grenzen kennt. Es entsteht eine virtuose, nackte und doch opulent klingende Duo-Musik mit den beiden Instrumenten Stimme und Trommel. Eine vielseitige, höchst agile Performance, die direkt auf und unter die Haut geht.

» andreas schaerer im web » lucas niggli im web » information zu vorverkauf & reservation
Konzert, 23.10.2020, 20:30 Uhr, Altes Zeughaus, Herisau
Schnellertollermeier
Schnellertollermeier sind eine jener Bands, die das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton fesseln, in einen Strom reissen oder wegblasen. Wer an jenem kalten Winterabend im Februar 2018 im Palace war, als das Trio das Palace-Publikum zum ersten Mal in seinen Bann zog, kann das bezeugen. Verblüffend selbstverständlich und leichtfüssig klingt es, wenn sich Schnellertollermeiers Soundkörper durch ambientale Zonen bewegt, in brachialem Noise erodiert, zu Drones öffnet und dann leichtfüssig auf dem Dancefloor ankommt. In dieser hochenergetischen, konzentriert minimalistischen, verdichteten aber offen vorwärtstreibenden Musik verzahnen sich Bass (Andi Schnellmann), Gitarre (Manuel Troller) und Schlagzeug (David Meier) zu einem wandelbaren Organismus. Traditionelle Hierarchien zwischen den Instrumenten sind aufgehoben und als Zuhörer*in verliert man schnell mal den Überblick, welcher Ton nun welchem Instrument zuzuordnen ist. Schnellertollermeier stehen für Klarheit, Können, Haltung, Radikalität und nicht zuletzt für ein hohes Mass an Eskalationslust. Damit hat sich das Trio weltweit einen festen Platz auf den gefragten Festivalbühnen erspielt, auf ihr im Herbst erscheinendes fünftes Album "5" darf man gespannt sein. Eine elektronische Gitarre und altmodische Drum-Machines sind alles, was der Berner Dimitri Howald für seinen forschenden Sound benötigt, der schwerelos zwischen Post-Rock und Drone wandelt und an John Carpenters-Filmsoundtracks erinnert. Auf dem umtriebigen Label "BlauBlau Records" hat er soeben seine erste EP auf Kassette veröffentlicht.
Konzert, 23.10.2020, 21:30 Uhr, Palace, St. Gallen
liederlich

«Liederlich» bedeutet: Ein Abend, eine Bühne und verschiedene Künstler, die sich gegenseitig das Wort geben und die Instrumente aus der Hand nehmen. Daraus entstehen wunderbare und vielfältige Abende mit poetischen Songs und viel Kabarett. Mit dabei sind dieses Mal

 

Mit dabei sind:

MANUEL STAHLBERGER, der manchmal tief-, oft un- oder feinsinnige Ostschweizer trifft auf die Hinterhalts Lyrik der scheinintegrierten Zürcherin UTA KÖBERNICK sowie auf CHRISTIAN JOHANNES KÄSER, den Schweizer Improvisations-Liedermacher schlechthin. RETO ZELLER rundet das Ganze in seiner gewohnt musikalisch-zarten Verschrobenheit ab.

Konzert, 23.10.2020, 20 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Stiller Has - Pfadfinder

Bittersüss sind die Mundart‒Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft ganz in der Tradition der Brüder Grimm seinen Zerrspiegel vorhält. Er singt und erzählt mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie, vom Leben in einer komplizierten Welt und deren Schattenseiten, die er nicht nur aus Büchern kennt. Jetzt ist der Has wieder unterwegs, mit neuer Band und neuem Album. Und – so wie man hört – wohl zum letzten Mal. Danach? Das weiss wohl noch nicht einmal Pfadfinder Anaconda…

Konzert, 24.10.2020, 20:20 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Sinfoniekonzert mit Concentus rivensis

Concentus rivensis | Sinfoniekonzert

zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

 

 

Auf Samstag, 24. Oktober um 19:30 Uhr lädt das Orchester Concentus rivensis unter der Leitung von Enrico Lavarini zu einem grossen Sinfoniekonzert in die evangelische Kirche von Buchs SG ein.

 

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827) hätte in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag begangen und mit einem solchen Jubiläum darf der Wiener Klassiker im Programm des Orchesters Concentus rivensis natürlich nicht fehlen. In einem mit Apotheose des Tanzes betitelten Sinfoniekonzert erklingen Beethovens „Siebte“ und eine von Enrico Lavarini komponierte Hommage an Beethovens Für Elise mit dem Titel Pour Les Elysées. Der Titel von Lavarinis Neukomposition dient als Verbindungsstück zum französischen Chanson Aux Champs Elysée und für den Komponisten als willkommener motivspielerischer Ausgangspunkt für ein Spiel mit zwei Themen.

 

Tanzbestimmte Werke von Darius Milhaud (Brazileira) und Johann Strauss (Kaiserwalzer) bestätigen das Motto des Konzertes. Die Solisten Branko Simić (Violine) und Levent Ivov (Klarinette) sowie der Dirigent Enrico Lavarini und das Orchester des Concentus rivensis sind Interpreten, die für eine hohe Aufführungsqualität stehen.

Karten gibt es im Vorverkauf über www.concentus.ch und an der Abendkasse ab 18:30 Uhr.

Die Abstands- und Hygienevorschriften werden vom Veranstalter an allen Konzerten strikt eingehalten.

 

 

 

 

 

Konzert, 24.10.2020, 19:30 Uhr, Evang. Kirche Buchs, Buchs SG
Nacht der langen Gitarren
Konzerte mit  OBACHT OBACHT  /  LOCQUE  /  THE ITHAKA CHRONICLES  -  Zum dritten Mal werden in der "Nacht der langen Gitarren" die alternativen Gitarrenklänge der Region zelebriert. Fans von Post-, Psychedelic-, Stoner-, Lo-Fi-Bed-Room-Pop- und diversen weiteren Alternative-Subgenres kommen hier auf ihre Kosten.
 

OBACHT OBACHT entstand in einem kleinen Schlafzimmer mit einer Gitarre, einem Mikrofon und einem alten 4-Spur Kassettenrekorder. Was als One-Man-Hommage an die Lofi-Platten der späten achtziger und frühen neunziger Jahre begonnen hat, ist zu einer ausgewachsenen psychedelischen Garagenband-Explosion geworden. Nach einem Album und einer EP als Solokünstler rekrutierte Tobias Rüetschi eine Crew von Musikern, die perfekt zu seinen verschrobenen Songs passten. So perfekt, dass sie nach dem Bespielen verschiedenster Bühnen in der ganzen Schweiz beschlossen, die nächste LP zusammen als Band aufzunehmen.

Mal laut, mal leise, mal sphärisch, mal geradeaus verfolgen LOCQUE ihren eigenen Weg. Geprägt von Stoner- und Postrock Einflüssen setzen Fabian (Bass) und Roman (Gitarre) jene Reise fort, die vor über 15 Jahren mit Böry und später mit Where Is Ahab? begann. Gemeinsam mit Drummer Milan, Sam an den Tasten und Rolf an Trompete/Theremin/Mikrofon/etc. erschaffen sie cineastisch-atmosphärische Klangwelten, in denen die Instrumente im Vordergrund stehen.

THE ITHAKA CHRONICLES sind keine Cover-Band, keine Hard-Rock-Supergroup, sie spielen keine Country-Songs und keinen Blues. THE ITHAKA CHRONICLES sind ein alternative Rock-Trio mit Elektroeinflüssen und ihre Songs sind dunkel und sphärisch, laut und veträumt und manch einer ist ein potenzieller Radio-Hit. Gegründet wurden THE ITHAKA CHRONICLES 2008 im Osten der Schweiz, wo die Leute üblicherweise ein anständiges Leben führen, Zahnarzt werden und warten, bis sie vor Langeweile umkommen. THE ITHAKA CHRONICLES haben sich für einen anderen Weg entschieden.
Konzert, 24.10.2020, 20 Uhr, Grabenhalle, St. Gallen
Konzert "the slacks"
Die pulsierende 9-köpfige Band aus St.Gallen hat sich seit ihrer Gründung 2012 vom Geheimtipp zur viel beachteten Soul-/Funk-Formation entwickelt. Der leidenschaftliche Auftritt der beiden Leadstimmen wird von einer funkigen Rhythm-Section unterlegt. Der vierstimmige Bläsersatz glänzt mit Präzision und starken Solisten. Das Repertoire umfasst Soulklassiker von James Brown, Aretha Franklin, Wilson Pickett und Etta James, aber auch neuere funkige Nummern von Marva Whitney, Nils Landgren, Curtis Mayfield oder Aloe Blacc. So anregend und lebendig ist Soul und Funk schon lange nicht mehr in die Beine gefahren!

Selbstverständlich gibt es auch hier die Möglichkeit, vor dem Konzert einen feinen 3-Gänger aus der Bärenküche zu geniessen.

Start Nachtessen 3-Gänger 18:00
Start Konzert 20:15

Kombiticket 3-Gang Dinner & Konzert
CHF 75.00 (CHF 65.00 vegetarisch)

Konzerteintritt
CHF 25.00
Konzert, 24.10.2020, 20:15 Uhr, Bärensaal, Hundwil
Die Maulhelden – Weltliteratur in Leckerbissen

Hildegard Keller & Christoph Burkhard: Die Maulhelden. Frisch auf den Tisch – Weltliteratur in Leckerbissen

 

An diesem Abend wird die Literatur auch durch den Magen gehen. «Frisch auf den Tisch» ist der zweite Band der Edition Maulhelden. Hildegard Keller portraitierte elf Leibdichter*innen, Christof Burkard kreierte Rezepte dazu. Im Zentrum des Abends stehen die im Buch vorgestellten Frauen, von Rosa Luxemburg über Alfonsina Storni und Hannah Arendt bis zu Ingeborg Bachmann. Im Anschluss an die Lesung gibt es einen Apéro, der inspiriert ist von den präsentierten Schriftsteller*innen.

Literatur, 28.10.2020, 19 Uhr, Raum für Literatur, St. Gallen
Hader spielt Hader

Eigentlich ist es schleierhaft, dass die Leute seit so langer Zeit in dieses Programm kommen. Manche Zuschauer behaupten, sie hätten es nach Jahren noch einmal gesehen, und es sei ein völlig anderes, neues Programm gewesen. Josef Hader sagt dagegen, er erfindet gar nichts neu, er muss das Programm nur jedes Jahr kürzen, weil es automatisch immer länger wird. Vielleicht ist es ja der Regenwurm unter den Kabarettprogrammen, der immer nachwächst, wenn man ihm die Hälfte wegschneidet?

Bühne, 29.10.2020, 20 Uhr, Dreispitz Kulturzentrum, Kreuzlingen
Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik

Dorothee Elmiger neues Buch ist kein Roman. Mit "Aus der Zuckerfabrik" versucht sie nichts weniger als die Welt zu verstehen. Ihr neues Buch lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an ihrer Kopfreise in die Tiefen des Denkens. Mit ihrem dritten Buch erscheint sie auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2020. Und Dorothee Elmiger hat das Zeug zu allem! “Elmiger ist Dichterin, Historikerin, Analytikerin, Theoretikerin und begnadete Erzählerin in einem“, schreibt die Presse.

Literatur, 30.10.2020, 20 Uhr, Kult-Bau, St. Gallen
Billy Cobham EU Group
Groove Master und Legende des amerikanischen Fusion-Jazz

Billy Cobham ist eine Art Jazz-Rock-Institution mit einem ganz eigenen Universum. Völlig eingetaucht in einen Stil, den einige als eine Art verschluckte Welt betrachten, gelang es ihm, dank seiner ausserordentlichen Energie und Kraft – und dem einmaligen Spiel – mehrere Generationen an Fans um sich zu scharen. Wenn Billy auch heute noch nichts so sehr mag wie diese explosive Mischung aus Jazz, Funk und Rock, so lassen seine wahren Wurzeln als Jazz-Schlagzeuger seine Musik auf einem Tempo aufbauen, das sicherlich unerbittlich, aber immer swingend ist. Und die kleinen rhythmischen Entdeckungen, die er gerne mit flammenden Soli untermalt, sind immer ein Fest für die Ohren wie für die Augen. Sein aktuells europäisches Projekt mit den beiden Keyboardern Christophe Cravero (auch Violine), seiner treuen Komplizin Camelia Ben Naceur, zusammen mit Fifi Chayeb (Bass) und Jean-Marie Ecay (Guitars), steht seiner “amerikanischeren” Formation (Crosswinds) in nichts nach.
Konzert, 31.10.2020, 20 Uhr, Einstein-Saal, St.Gallen
5ünfstern* – Offene Ateliers

Die wohl weiträumigste Ausstellung aktuellen Kunstschaffens in der Ostschweiz findet in diesem Herbst bereits zum 5ünften Mal statt. 240 Ostschweizer Künstlerinnen und Künstler öffnen ihre Ateliers in 90 Gemeinden der vier Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen und Thurgau. Als Orientierung bei der Wann-Wo-Wie-Frage und der «was läuft bei mir ums Eck-Frage» fungiert die Webseite 5ünfstern.com, mit einer Navigation der Extraklasse, schönen Karten und inspirierendem Zufallsgenerator.

Ausstellung vom 28.08. bis 01.11.2020, Diverse Orte, Ostschweiz
Terra Incognita

Die Tanzkompagnie Rotes Velo begibt sich auf eine Odyssee durch Raum und Zeit, als noch Drachen und Seeschlangen die geographischen Karten bevölkerten. Doch mit jedem entzauberten weissen Flecken, verschwindet auch Raum für Fantasie. In Terra Incognita verlässt ein Mensch seinen Geburtsort; folgt einem orakelhaften Traum in die unbekannte Welt. Fantastische Kreaturen, mythische Wesen leiten auf der Suche nach Liebe, Tod und dem Sinn des Lebens. Eine Odyssee durch den Kosmos auf der Suche zu sich selbst.

 

Bühne, 01.11.2020, 18 Uhr, Tanzraum, Herisau
Analog-Digital
Art Safiental

Im Sommer 2020 findet im Safiental (Graubünden, Schweiz) zum dritten Mal die Land Art-Biennale ART SAFIENTAL (18. Juli – 1. November 2020) statt.

Internationale Künstlerinnen und Künstler erschaffen im Dialog mit der Landschaft und Natur temporäre Werke, die im ganzen Safiental freizugänglich und unentgeltlich präsentiert werden. Die vor Ort entstandenen künstlerischen Arbeiten stehen im Dialog mit Natur und Umwelt. Allen Werken gemeinsam ist die Hinterfragung, Auslotung und das Fortschreiben des historischen Begriffes Land Art sowie eine transdisziplinäre Praxis. Die Arbeiten machen Vorschläge für eine mögliche nächste Land Art, die neben Landschaft und Natur auch die Umwelt, Geschichte und die Gesellschaft in die Produktion einbinden. Das Schwerpunktthema 2020 lautet: ANALOG – DIGITAL.

Zur Ausstellung erscheint eine Kunst-Wanderkarte, welche die genauen Standorte der Kunstwerke und Wissenswertes zur Ausstellung, den einzelnen Werken, zur Land and Environmental Art und dem Safiental vermittelt. Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Vermittlungsangebot aus Führungen, Talks, Performances und weiteren Veranstaltungen.

Ausstellung vom 18.07. bis 01.11.2020, Land-Art-Bienale Safiental, Safiental
Federn - wärmen, verführen, fliegen
Ein Parcours durch die verführerische Schönheit und Formenvielfalt eines Glanzstücks der Natur, der die geniale Multifunktionalität der Feder sowie ihre aktuelle Bedeutung in Kulturgeschichte, Design, Kunst und Popkultur beleuchtet.

Wer sich in eine wärmende Daunenjacke kuschelt oder in einem Federbett versinkt und wohlig einschläft, weiss: Federn sind herausragende Schöpfungen der Natur. Sie sind so alltäglich wie staunenswert. Tausende Federn bedecken die Körper der Vögel, hochspezialisiert, je nach ihrer Funktion im Vogelkleid. Federn wärmen und kühlen, halten trocken, schmücken und tarnen. Gleichzeitig ist gerade die Schwungfeder ein aerodynamisches Meisterwerk, das den Vögeln etwas ermöglicht, wovon wir Menschen seit Jahrtausenden träumen: das Fliegen. Die Ausstellung "Federn – wärmen, verführen, fliegen" verneigt sich vor diesem äusserst komplexen Gebilde aus Keratin und bietet einen Überblick über seine verführerische Schönheit und Formenvielfalt.
Ausstellung vom 01.12.2019 bis 01.06.2020, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Siobhán Hapaska
In Siobhán Hapaskas (*1963 Belfast) Plastiken finden sich politische, soziale und weltanschauliche Aspekte, es widerspiegeln sich aber auch Versatzstücke aus Technologie und Natur. Die Arbeiten der aktuellen Werkgruppe mit Titeln wie Touch und Love sind aus einem neu entwickelten Material gestaltet, einem Betongewebe, das für elementare Notunterkünfte eingesetzt wird. Die Künstlerin nutzt dessen Beschaffenheit, um eindringliche Plastiken zu schaffen, die auf den menschlichen Körper referieren.   Entfremdung und Einsamkeit, aber auch Unbeschwertheit und Humor sind wiederkehrende Empfindungen in ihrem Werk; nüchtern erörtert und erforscht sie diese in skulpturalen Setzungen. Dabei entstehen komplexe Material-Beziehungen, die zwischen potenzieller Kraft und ausbalanciertem Gleichgewicht oszillieren. Die Plastiken, rätselhaft in ihrer Formgebung, lassen mehrere Lesarten zu: die den Materialien innewohnenden stofflichen Eigenschaften stehen sinnbildliche Bedeutungen für Umwelt/Ökologie und Wirtschaft, Kultur und Religion gegenüber. Vielbeachtete Einzelausstellungen realisierte Siobhán Hapaska in der John Hansard Gallery in Southampton (2019), im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam (2015), im Magasin 3 in Stockholm (2013). 2001 bespielte sie den irischen Pavillon an der 49. Biennale von Venedig und war 1997 an der bedeutenden documenta X vertreten. Die für die Kunstzone der Lokremise geplante Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in einer Schweizer Institution. Sie entsteht in Kooperation mit der Douglas Hyde Gallery in Dublin. Kuratorin: Nadia Veronese
Ausstellung vom 08.02. bis 01.11.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Diallo–Sprenger–Caflisch
Fantastische Arrangements und leidenschaftliche Musik

«Diallos Musik singt auf dem Klavier, ist konzentriert und poetisch, sie fliesst und hat eleganten Drive.», schreibt Martin Preisser im Tagblatt zum neuen Album «I Found a New Home», das im April beim bekannten New Yorker Jazz Label Dot Time Records veröffentlicht wurde.

Claude Diallo (Piano)
Christoph Sprenger (bass)
Rolf Caflisch (drums)

Konzert, 02.11.2020, 20 Uhr, Bistro St.Gallen im Einstein, St.Gallen
Sankt Elektronika
Das digitale Festival "SANKT ELEKTRONIKA" wird vom 26. Oktober – 03. November 2020 in der ganzen St.Galler Innenstadt, im Pfalzkeller, dem Talhof, dem Klang und Kleid, dem Oya, uvm. über die Bühne gehen.

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Das Herzstück der Veranstaltung ist die "Digitale Spielwiese". An fünf bis sechs verschiedenen Standorten in der St. Galler Innenstadt werden digitale Installationen für alle erlebbar sein. Besucher*innen können bei freiem Eintritt in neue Welten eintauchen und sie anfassen, riechen, spüren und erfahren.

Neben der Digitalen Spielwiese werden viele weitere Formate und kreative Konzepte umgesetzt.

Tagsüber gibt es Kurse, Panels & Artist Talks. Die Abende stehen für ausgewählte Netzwerkanlässe, Partys und Konzerte.

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"SANKT ELEKTRONIKA" findet im Rahmen der nationalen Digitaltage von digitalswitzerland und in Zusammenarbeit mit der Stadt St.Gallen statt.
Progeamm vom 29.10. bis 03.11.2020, Innenstadt St. Gallen, St. Gallen
Marius & die Jagdkapelle - Worscht!

Die Verschreckjäger haben seit ihrem letzten Album «Hirschschnauzdisco» im Schweizer Fernsehen «Wiehnacht im Jägerwald» gefeiert und Musik gemacht, dass die Ohren wackeln. Aber - «Worscht!», wie die Mannen um den Naturpädagogen Marius Tschirky gerne sagen: Und darum machen sie, was sie wollen. Gut - das haben sie eigentlich schon immer gemacht - das, was sie wollten.

An den Konzerten chlepftz wie gewohnt...
...nur mit neuen Liedern, denn vollkommen ist das Jagdkapellen-Erlebnis freilich erst beim Liveauftritt: Wenn sich der Marius, eine wahre Rampensau, und seine vier virtuosen Kameraden beim Auftritt austoben, bleibt auf der Bühne kein Hemd und im Publikum kein Auge trocken. Marius ist sich noch nicht sicher, ob er für das neue Programm ein Trampolin mitschleppen will, damit seine legendären Sprünge noch höher werden, sodass er im Jägerchaos nicht den Überblick verliert.

Es ist sowieso fraglich, ob diese Tournee ein Erfolg wird, denn stellen sie sich vor, hunderte von Kindern werden aufgefordert, «Worscht» mitzubrüllen im gleichnamigen Lied, welches die Worscht per se preis - da lässt der Zorn der veganen Vegetarier-Eltern sicher nicht lange auf sich warten. Dabei singt Marius ja zum Schluss, dass er nur noch Tofuworscht isst. Einmal mehr werden sich die Verschreckjäger live von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hangeln... Zur Freude der Kinder! Und um nichts anderes geht es hier.

Kinderkonzert, empfohlen ab ca. 3 Jahren.

Kinder, 07.11.2020, 14 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Appenzeller Kammerorchester «Silentium»

Im Zentrum des Programms steht Mozarts bekanntes Klarinettenkonzert KV 622 mit dem Solisten Ignazio Pisana. Es lotet mit seiner Spielfreude im ersten und letzten Satz und dem verinnerlichten langsamen Zwischensatz die Pole der musikalischen Ausdruckskraft aus und macht sie hörbar. Die übrigen Werke von Dowland , Pärt, Rameau und Respighi berühren in sehr unterschiedlicher musikalischer Sprache ebenfalls diesen Gegensatz zwischen Extro- und Introvertiertheit.

Konzert, 07.11.2020, 19 Uhr, Aula Kantonsschule, Trogen
LA ULTIMA
LA ULTIMA
Ein Tanztheaterstück von Elenita Queiroz
In einer unbestimmten Zukunft verschwinden plötzlich alle Frauen von der Erde – alle, bis auf eine: La Ultima. Das Tanztheaterstück von Elenita Queiroz beleuchtet anhand einer phantastischen Utopie die Rolle der Frauen in unserer Gesellschaft, und den Ursprung unserer kulturellen Werte. Die drei Darstellerinnen der La Ultima arbeiten mit Texten, die eigens von drei Autor*innen für das Stück entwickelt wurden.
La Ultima soll uns alle (Publikum, Künstler*innen, Lateinamerikaner*innen, Europäer*innen, Junge, Alte…) an unseren ersten und unbestreitbaren Zustand erinnern: Menschen von Haut, Fleisch, Knochen, Hoffnung und Angst zu sein.

LA ULTIMA wird aufgeführt im Rahmen eines Doppelabends mit dem Stück #optimizeyourselves von Robina Steyer.


Einführung ins Stück: 18. Oktober, 17h Moving Studio St.Gallen 

Lesung der Kurzgeschichten: Mittwoch 21. Oktober, 19.00h Café St.Gall, Hauptpost
Bühne, Vorstellungen von 01.11. bis 08.11.2020, Raum für Literatur, Hauptpost, St. Gallen
Appenzeller Kammerorchester «Silentium»

Im Zentrum des Programms steht Mozarts bekanntes Klarinettenkonzert KV 622 mit dem Solisten Ignazio Pisana. Es lotet mit seiner Spielfreude im ersten und letzten Satz und dem verinnerlichten langsamen Zwischensatz die Pole der musikalischen Ausdruckskraft aus und macht sie hörbar. Die übrigen Werke von Dowland , Pärt, Rameau und Respighi berühren in sehr unterschiedlicher musikalischer Sprache ebenfalls diesen Gegensatz zwischen Extro- und Introvertiertheit.

Konzert, 08.11.2020, 17 Uhr, Tonhalle, St. Gallen
#optimizeyourselves
#optimizeyourselves
Ein multimediales Tanzstück von Robina Steyer
Wir leben in einer Gesellschaft, in der der Druck zur Selbstoptimierung stetig wächst. Das Credo lautet: immer schneller, besser und schöner. Das Gefühl, nicht zu genügen, kennen viele von uns. Gerne wären wir eine bessere Version unserer selbst. Fehler und Schwächen zuzugeben ist in den sozialen Medien nicht vorgesehen, und so versuchen wir wie unfehlbare Maschinen zu agieren. Aber der Mensch ist nicht unfehlbar - Perfektion ist Illusion.

#optimizeyourselves wird aufgeführt im Rahmen eines Doppelabend mit dem Stück LA ULTIMA von Elenita Queiroz.

Einführung ins Stück: 11. Oktober, 17h Moving Studio St.Gallen 
Bühne, Vorstellungen von 01.11. bis 08.11.2020, Raum für Literatur, Hauptpost, St. Gallen
Remixing: Öffentlichkeit, Brunnen und andere Geschichten

Das Interesse dieses Projektes liegt darin, die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Kunstwerke im öffentlichen Raum innerhalb des Einzugsgebietes der Visarte Ost (AI, AR, SG, TG) zu lenken. Ausgehend von dieser Idee nahmen wir die Brunnen der Ostschweiz in den Fokus und luden acht Kunstschaffende ein, sich einem Brunnen, als Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit, zu widmen. Ausgehend von der künstlerischen Praxis der Kunstschaffenden sind Werke entstanden, von Installation über Video bis zu Fotografie und Publikation.

Öffnungszeiten

(während der Ausstellungen)

Donnerstag 19 – 22 Uhr

Freitag 11 – 15 Uhr

 

Wir wechseln von Nextex zu AUTO ex Nextex.

Ab dem 1. Juli sind wir an der Wassergasse 47, 9000 St.Gallen.

 

 

Das Nextex richtet sich nach dem Schutzkonzept für Museen, Bibliotheken und Archive des Bundesamt für Gesundheit BAG, das einen sicheren Besuch der Ausstellungen ermöglicht. Dieses beinhaltet unter anderem eine maximale Anzahl Besuchende sowie Massnahmen zur Abstandseinhaltung und Handhygiene.

Ausstellung vom 22.10. bis 15.11.2020, Auto ex Nextex, St. Gallen
Geta Brǎtescu
Einem Zitat Geta Brătescus folgend („L’art c’est un jeu sérieux“) widmet das Kunstmuseum St.Gallen als erstes Museum in der Schweiz dem Schaffen der Künstlerin eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Nach Maria Lassnig 2018 wird damit eine weitere starke weibliche Position vorgestellt, die für den internationalen Kunstdiskurs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung ist.
Ausstellung vom 09.06. bis 15.11.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Vernissage und Konzert der Band Extrafish am 30.10.
Vernissage 19h
Konzert 21h (Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 30.10. bis 15.11.2020, KultX, Kreuzlingen
Hans Josephsohn - Schauen ist das Wichtigste
Der Ausstellungstitel «Schauen ist das Wichtigste» ist ein Zitat des Künstlers. Die Aussage ist auf mehreren Ebenen charakteristisch für Josephsohns Werk: Zum einen beschreibt es die stetige visuelle Suche nach passenden Formen und Volumen. Zum anderen ermutigt es die Betrachter*innen, sich unvoreingenommen auf Josephsohns unvergleichliche Arbeiten einzulassen. Sein bildhauerisches Interesse gilt der menschlichen Figur. Mit akribischer Hartnäckigkeit setzte er sich über sechzig Jahre lang damit auseinander.
Ausstellung vom 05.09. bis 15.11.2020, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Schaffhausen
Luciano Biondini / Klaus Falschlunger
Seelenmusik voller Poesie, Energie und feinem Humor

Akkordeonist Luciano Biondini und Klaus Falschlunger an der Sitar gehören zu jenen Musikern, die mit offenen Augen und Ohren ausgestattet, immer wieder ein Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Musiktraditionen und Stilrichtungen suchen. In ihrem neuen Programm „Once In A Blue Moon“ durchstreifen die zwei Virtuosen, die weiten Galaxien der westlichen und östlichen Musikhemisphäre – Seelenmusik voller Poesie, Energie und feinem Humor. Sie schlagen Brücken zwischen indischer Musik, Jazz, Pop und Folk und bis in die italienische Folklore hinein. Ihre musikalischen Tagebuchaufzeichnungen sind Klangerlebnis der besonderen Art!
Konzert, 20.11.2020, 20 Uhr, Kult-Bau, St.Gallen
Vadian Lectures «Zur Zukunft der direkten Demokratie»

Vadian Lectures zum Thema «Zur Zukunft der direkten Demokratie»

Dem Modell der liberalen Demokratie wird zunehmend ein Krisenmodus zugeschrieben. Globalisierte Problemlagen, populistische Trends, eine veränderte Medienlandschaft und Digitalisierungsprozesse verdeutlichen die Fragilität des westlichen Demokratieverständnisses. Statt aber vorschnell die Ära der Postdemokratie zu verkünden, wäre zu diskutieren, was «gute» Demokratie unter den aktuellen Konstellationen bedeuten könnte.

 

Georg Kohler spricht am 26. November 2020, 18 Uhr, zum Thema «Zur Zukunft der direkten Demokratie».

 

Donnerstag, 26. November 2020, 18 Uhr, Kantonsratssaal, Klosterhof 3, 9000 St.Gallen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldung via Online-Anmeldeformular oder per Mail an zen@ost.ch; bitte beachten Sie, dass aufgrund der Corona-Situation derzeit 40 Zuschauerplätze angeboten werden können. Berücksichtigt werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Vortrag, 26.11.2020, 18 Uhr, Kantonsratssaal, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete

Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Wer dieses Mal die famose Hausband sein wird, bleib wie gewohnt eine Überraschung.

Konzert, 27.11.2020, 20 Uhr, Mensa des Gymnasiums Appenzell, Appenzell
DADO MORONI & DANNY GRISSETT PIANO DUO (1. Konzertabend)
Eine Feier auf zwei Flügeln zu Ehren von Charlie Parker 100.
Konzert, 03.12.2020, 20 Uhr, Kult-Bau, St.Gallen
DADO MORONI & DANNY GRISSETT PIANO DUO (2. Konzertabend)
Eine Feier auf zwei Flügeln zu Ehren von Charlie Parker 100.
Konzert, 04.12.2020, 20 Uhr, Kult-Bau, St.Gallen
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Vernissage und Konzert der Band Extrafish am 21.11.
Vernissage 18h
Konzert 20h (Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 21.11. bis 06.12.2020, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Karin Streule Band
Archaisch und leichtfüssig, erdverbunden und mystisch

Die Innerrhoder Sängerin und Komponistin haucht Appenzeller Liedern eine gehörige Portion Jazz ein und verbrämt ihre Songs mit einem Hauch Volksmusik. Sie macht und findet dort Musik wo sie sich zuhause fühlt. Das spürt man in den Melodien, die ihr Höger und Felsen eingeflüstert, die ihr ein warmer Fönsturm zugetragen hat. Und das erfährt man aus den einfachen Geschichten, die sie erzählt. Jazzig und urchig, heiter und melancholisch. Die Kompositionen und Arrangements bezaubern mit Dialekt-Texten und Jodel-Scat, getragen von einer glockenhellen Stimme. Mit ihren Liedern hat Karin Streule etwas ganz Eigenständiges geschaffen, das sich sowohl aus Tradition und Heimatverbundenheit als auch vom Puls der Zeit nährt. Bodenständig und wolkenzart.

Die «Karin Streule Band» spielt archaisch und leichtfüssig, erdverbunden und mystisch – Musik wie Morgennebel über dem Fälensee.

Karin Streule – Voice
Niklaus Mäder – Bassklarinette
Ramon Landolt – Piano
Mirco Häberli – Kontrabass
Andriu Maissen – Drums
Fränggi Gehrig – Accordeon

Konzert, 07.12.2020, 20 Uhr, Bistro St.Gallen im Einstein, St.Gallen
Die Vorteile des Lasters

„Heutzutage gehören die ehemaligen sieben Todsünden zum Alltag – wie kann man also ausbrechen aus dem Mittelmass? Wie wird man zum Ketzer in einer säkularisierten Welt?“ Die Antwort gibt Lisa Eckhart mit präzisem Sprachwitz, schlitzohriger Boshaftigkeit, bösen Reimen und pointierter Provokation. Damit werden Glaube, Liebe, Politik und andere Taschenspielerstreiche liebevoll seziert, bis sich die Tragödie zur Komödie steigert - in einem stilistisch unverwechselbaren, dichten und kühnen Kabarettsolo.

Bühne, 10.12.2020, 20 Uhr, Dreispitz Kulturzentrum, Kreuzlingen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Die Hausband ist eine Überraschung
Konzert, 11.12.2020, 20 Uhr, Zeughaus, Teufen AR
Carmen Souza Trio
Cape Verde meets World/Jazz

Carmen Souza hat auf ihren 8 bisher erschienenen Alben mit „Song for my Father“, „Cape Verdean Blues“ und „Pretty Eyes“ bereits drei Songs von Horace Silver neu interpretiert. Vor allem „Song for my Father“ zählt zu den bei den Fans beliebtesten Songs der mittlerweile in London lebenden Sängerin. Es war daher vorhersehbar, dass ihr neuntes Album „The Silver Messenger“ sich nun komplett dem Werk des amerikanischen Jazzmusikers und Komponisten widmet. Carmens Verbindung mit Horace Silver geht dabei über das rein künstlerische hinaus. Beide tragen sie das kapverdische Erbe ihrer Familien in sich und beide mischen auf unterschiedliche Weise dieses Erbe mit Elementen des Jazz.
Konzert, 17.12.2020, 20 Uhr, Bistro St.Gallen im Einstein, St.Gallen
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Vernissage und Konzert der Band Extrafish am 17.12
Vernissage 17:30h
Konzert 20h (Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 17.12.2020 bis 03.01.2021, Lokremise, St. Gallen
Der Stand der Dinge

Wir leben in einer zerbrechlichen Welt. Kleinste Veränderungen bringen die Dinge aus dem Gleichgewicht und führen zu Kettenreaktionen mit ungeahnten Auswirkungen. Wie schnell sich alles von heute auf morgen verändern kann, wurde uns in den vergangenen Monaten bewusst. Auch wie sehr uns Begegnungen mit Menschen, mit Kultur und Kunst fehlen, wenn diese plötzlich nicht mehr möglich sind. Aber die Kunst lebt, Künstlerinnen und Künstler arbeiten weiter an ihren Entwürfen und Gegenentwürfen zu unserer Welt.

 

Mit der Ausstellungsreihe "Der Stand der Dinge" ermöglicht das Küefer-Martis-Huus wieder eine intensive Begegnung mit künstlerischem Schaffen aus unserer Region. Bis Anfang 2021 präsentieren jeweils drei Künstlerinnen und Künstler für jeweils drei Wochen ihre Arbeiten, ihren persönlichen Stand der Dinge – Kunst zur Zeit.

 

Eingeladen wurden Kunstschaffende aus Ruggell und Gäste aus Liechtenstein und den angrenzenden Regionen. Die dichte Abfolge von Ausstellungsetappen soll ansteckend wirken und die Vielfalt des Kunstschaffens sichtbar machen. Gleichzeitig unterwirft sich das Küefer-Martis-Huus damit einem ständigen Wandel. Der Stand der Dinge wird zum beweglichen Spiel, zum Kaleidoskop von Betrachtungsweisen unserer Wirklichkeit.

 

 

Öffnungszeiten:

Fr, Sa, So 14 bis 17 Uhr und mit Voranmeldung

(21.12. bis 7.1. geschlossen)

Ausstellung vom 29.08.2020 bis 17.01.2021, Küefer-Martis-Huus, Ruggell
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Konzert der Band Extrafish am 29.01. um 19h im Hof zu Wil
(Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 29.01. bis 07.02.2021, Kunsthalle Wil, Wil SG
Thurgauer Köpfe – einzigartig, vielfältig

Ob kluger Menschenkopf oder kopfloser Sammlungsbeleg: alle sind sie im Naturmuseum Thurgau in der neuen Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Einzigartig vielfältig» zu sehen. Diese stellt grundlegende Fragen: Was ist biologisch betrachtet ein Kopf? Gibt es auch Köpfe, die eigentlich gar keine Köpfe sind? Und kann man auch kopflos zu einem Thurgauer Kopf werden? Allen gemeinsam ist ihr Bezug zum Kanton, sei es durch den Fundort, durch den Finder und die Finderin oder durch ihre Verwendung im Museum.

 

Die vielfältige Reihe der gezeigten Porträts ist eine gleichermassen informative wie vergnügliche Schau zu Menschen, Natur und Geschichte des Thurgaus und wirft damit einen ungewohnten Blick auf den Kanton.

 

Die Ausstellung «Thurgauer Köpfe – Einzigartig vielfältig» im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld dauert vom 6. Juni bis 18. Oktober 2020. Informationen zu den Öffnungszeiten und zum Rahmenprogramm: www.naturmuseum.tg.ch

Ausstellung vom 06.06. bis 07.02.2021, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Adrian Schiess

Adrian Schiess, 1959 in Zürich geboren, gehört zu den grundlegenden Malern seiner Generation. Documenta, Biennale und zahlreiche Einzelausstellungen haben sein Schaffen auch international bekannt gemacht. Seine Malerei ist nicht als vertikale Fläche an der Wand zu sehen, sondern als frei im Raum platzierbares Arbeitsfeld, in dem das Erscheinen und Verschwinden des Phänomens Malerei zum Thema wird. Zentrale Elemente des Werkes von Adrian Schiess werden in dieser Ausstellung erstmals sichtbar.

Ausstellung vom 29.08. bis 07.02.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Material Matters
Ohne Stoff kein Kleid: Die Ausstellung «Material Matters» widmet sich textilen Rohstoffen, ihrer Gewinnung und Verarbeitung. Ausgewählte Kleidungsstücke aus den letzten 200 Jahren illustrieren die Vielfalt und Schönheit textiler Materialien und zeigen ihren Einfluss auf die Mode im Wandel der Zeiten. Auch gesellschaftliche Entwicklungen wie wachsender Wohlstand oder erhöhte Umweltsensibilität sowie textiltechnische Innovationen beeinflussen die Modeindustrie und verändern unsere Kleidungsgewohnheiten.
Ausstellung vom 06.06.2020 bis 21.02.2021, Textilmuseum, St. Gallen
Die Bremer Stadtmusikanten
Die Katze soll im Bach ersäuft werden und der Hahn in der Suppe kochen, den Esel schickt man auf den Schlachthof und den Hund im Tütü in die Zirkusmanege. Aber wer genug erlebt hat, lässt sich nichts mehr gefallen! Die vier alten Tiere nehmen Reissaus und begegnen einander auf der Flucht. Weil sie alle nicht unmusikalisch sind und man in Bremen Stadtmusikanten sucht, setzen sie sich gemeinsam ein grosses Ziel – auf nach Bremen!



Mit viel Humor stellt die Inszenierung des Märchenklassikers die Freundschaft in den Mittelpunkt: Egal ob alt oder jung – manchmal sieht es im Leben so aus, als würde es nicht weitergehen. Dann ist es der Zusammenhalt, der uns Mut macht, den nächsten Schritt zu wagen.
Bühne, Vorstellungen von 21.10.2020 bis 24.02.2021, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Sonderausstellung Eichhörnchen – Akrobaten in den Baumwipfeln
Eichhörnchen können so zutraulich sein, dass sie uns im Wald manchmal aus der Hand fressen. Aber nur ein kleiner Teil ihres Lebens findet am Boden statt. Die meiste Zeit verbringen sie – für den normalen Betrachter oft unsichtbar – in den Baumwipfeln. Die vom Naturmuseum Winterthur produzierte Sonderausstellung "Eichhörnchen" entführt Besucherinnen und Besucher ins Geäst der luftigen Baumkronen. Neben zwei begehbaren Kobeln finden sich an künstlichen Bäumen viele Informationen zu diesen faszinierenden Waldbewohnern. Eindrückliche Präparate und mehrere interaktive Stationen vermitteln einen Einblick in das spannende Baumleben der Eichhörnchen. Die Ausstellungspräsentation wird unterstützt durch die UWP Sammelstiftung für berufliche Vorsorge.
Ausstellung vom 29.08.2020 bis 28.02.2021, Naturmuseum St.Gallen, St. Gallen
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 24.10.2020 bis 07.03.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Zippel Zappel Nr. 4 – Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten



Im Estrich steht ein Koffer. Er ist gepackt und wartet auf die nächste Reise. Aber irgendetwas stinkt da ... Hat ein ungebetener Gast sich eingeschlichen? Oder eine Socke sich vor dem Waschen gedrückt? Eine sinnlich-vergnügliche Suche nach dem Übeltäter beginnt …

Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente.



Da die Platzzahl auf 35 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Kinder, Vorstellungen von 23.09.2020 bis 25.04.2021, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Konzert der Band Extrafish am 29.04 im Talhof St.Gallen
(Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 29.04. bis 12.05.2021, GBS St.Gallen, St. Gallen
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