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Marcello Wick & Elias Menzi "Zwischen den Welten"
Die beiden Musiker präsentieren ihr neues Album: "zwischen den welten".
Das Pfeifen des Obertongesangs, das Röhren der Untertöne und die Sehnsucht der sich überschlagenden Stimme verbinden sich durch das kontrastreiche und klangmalerische Hackbrettspiel zu einer neuen Klangwelt, die weder zeit- noch kulturgebunden scheint. Melancholisch, wild und harmonisch zugleich. Verschiedene Instrumente malen Farben in den Raum
Man hört verschiedenste Einflüsse, die in andere Welten entführen. In Welten zwischen den Worten. Jede/r Hörende erlauscht sich seine eigenen Geschichten, taucht in die Welt der Fantasie ein. In eine Welt zwischen den Welten.
CD-Taufe: Fr. 28. Februar 2020, 20 Uhr, Offene Kirche St. Gallen
Konzert, 28.02.2020, 20 Uhr, Offene Kirche St. Gallen, St. Gallen
Soulshine - Blues, Soul, Funk

Soulshine – Blues, Soul, Funk

 

Soulshine – das ist das Ergebnis einer zufälligen Begegnung zwischen Sylvie Engeler (voc) und Urs C. Eigenmann (keys) im Herbst 2019 im „Chlöschti“ in St. Gallen. Sie auf Bandsuche – er mit der sofortigen Idee einer Zusammenarbeit, zusammen mit Markus Bittmann (s), Alex Steiner (g), Marc Ray Oxendine (b) und Andy Leumann (dr). Sylvie Engeler - eine hervorragende Blues-, Soul- und Funksängerin mit grossem Temperament und grosser Liebe und Leidenschaft zur Musik. Hühnerhaut ist zur Premiere angesagt.

Konzert, 28.02.2020, 20:30 Uhr, Bistro Panem, Romanshorn
Lara Stoll. Krisengebiet 2 – Electric Boogaloo
Ehrlich aber voller Wahnsinn nimmt Lara Stoll das Publikum mit durch verstörende Krisengebiete, allem voran der Schweiz. Das fängt beim Bundesrat und Margarine an und hört beim Tod und Helene Fischer auf. Absurd, leichtzüngig und immer wieder aus heiterem Himmel wird Lara Stoll Sie mit ihrer unverkennbaren Bühnenpräsenz in ihre Geschichten und Lieder saugen.
Eine zeitgenössische Lesung die ein bisschen weh tut, man aber abends noch gut verdauen kann.
Deutscher Kleinkunstpreis 2019
www.larastoll.ch
Bühne, 29.02.2020, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Bricolage // wild – exotic – different

Die Kunstschaffenden Brigit Edelmann, Stefan Rohner und Andy Storchenegger befassen sich in der Ausstellung «Bricolage // wild-exotic-different» mit der Dialektik von Kunst und Ethnologie in verschiedenen Kulturen. Fragen nach Zusammenhängen von Kultur und Natur, dem Ausloten von Grenzen, Heimat und Identität, oder der Suche nach dem Wilden in verschiedenen Gesellschaften werden gestellt. Die Ausstellung wird durch eine Publikation, eine Website sowie eine Ausstellung im Gasometer in Triesen FL begleitet. Dazu kommt ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Ausstellung vom 31.08.2019 bis 01.03.2020, Historisches und Völkerkundemuseum, St. Gallen
Der Apfel – eine ganz besondere Frucht

Der Apfel ist weit mehr als ein Alltagsprodukt: er gilt als König der Früchte. Die neue Sonderausstellung «Der Apfel – eine ganz besondere Frucht» im Naturmuseum St.Gallen ist eine Produktion des Naturmuseums Thurgau und macht Sortenreichtum sowie Verarbeitung des Apfels sichtbar. Sie zeigt aber auch Geschichte und Symbolik dieser Frucht und vermittelt einen Einblick in den Apfelbaum als Lebensraum vieler Tiere. 12 Fotografien von Daniel Ammann dokumentieren einen Thurgauer Hochstamm-Apfelbaum im Jahresverlauf.

 

Ausstellung vom 7. September 2019 bis 1. März 2020, Naturmuseum St.Gallen.

Ausstellung vom 07.09.2019 bis 01.03.2020, Naturmuseum, St. Gallen
Schönheit und Konstruktion

«Es gibt eine gewisse Schule sich wissenschaftlich gebärdender Konstrukteure, für die alles Rationale schön ist. Die hässliche Wirkung von Zugstangen in Dachkonstruktionen reicht aus, diese Annahme zu widerlegen – glücklicherweise – denn wenn sie begründet wäre, müsste man sich von Inspiration und Gefühl auf dem Gebiet der Architektur verabschieden und es bliebe nichts als die kalte wissenschaftliche Formel. In Wirklichkeit führt das Rationale nicht zwangsläufig zum Schönen, auch wenn das bisweilen der Fall sein kann; hingegen ist das Schöne immer auch rational, ähnlich wie Platon sagte: das Schöne ist der Glanz des Wahren. (…) Das Rationale, das nicht schön ist, kann nicht das umfassend Rationale sein – nur das Schöne ist das umfassend Rationale. (…) Die rationalistische Schule ist unfähig, Kunst hervorzubringen, solange sie streng an ihrem Credo festhält – denn unser Verstand ist dafür zu beschränkt – er kann das Schöne allein nicht erlangen, er braucht dazu die machtvolle Hilfe einer höheren Intuition, einen besonderen Sinn, eine unbewusste Wissenschaft, die in uns enthalten ist wie das entfernte Echo jener grossen göttlichen Wissenschaft.»

Arthur Vierendeel. La construction architecturale en fonte, fer et acier. Louvain, 1901, S. 790, S. 799, S. 866 (übersetzt von JC).


Eintritt 10.– / Mitglieder AFO gratis

Vortrag, 02.03.2020, 19:30 Uhr, Architektur Forum Ostschweiz, St. Gallen
Drive On
Jazz mit Bodenhaftung!

Erich Tiefenthaler - Flöte
Urs C. Eigenmann - Piano
Francisco Obieta - Bass
Andy Leumann - Schlagzeug
Konzert, 04.03.2020, 20 Uhr, Militärkantine, St. Gallen
Jugendjazzorchester
Dieses gesamtschweizerische Förderprojekt wurde 2015 von der Musik-Akademie Basel initiiert. Jedes Jahr wachsen junge, talentierte MusikerInnen zu einer Band zusammen und gehen auf Tournee. 22 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen der Schweiz bilden die aktuelle Besetzung. Für das Repertoire wurde man u.a. bei Mani Matter fündig, es werden zwei seiner Lieder mit einem komplett neuen Sound aufgeführt. Das JJO begeistert auf seiner Tour 2020 auch in St. Gallen mit seiner enthusiastische Spielfreude.
Konzert, 06.03.2020, 20 Uhr, Musikzentrum St. Gallen, St. Gallen
Concentus rivensis - Feuertaube

Der Zyklus Feuertaube

 

Silja Walter galt im 20. Jahrhundert als herausragende Dichterin der Schweiz und erhielt mehrere literarische Ehrungen. Ihre poetischen Texte inspirierten verschiedene Komponisten der Gegenwart in- und ausserhalb der Schweiz zu musikalischen Umsetzungen. In ihrem Gedichtzyklus «Die Feuertaube» greift Silja Walter mit ihren kreativen Sprachbildern auch zeitgemässe Fragestellungen auf.

 

Der Komponist Enrico Lavarini nahm ihren 100. Geburtstag als Anregung, in den künstlerischen Dialog zwischen zeitgenössischer Literatur und Musik zu treten. Sein Zyklus «Feuertaube», für Sopran und Orchester, beruht auf Silja Walters Gedichtreihe «An meinen Bruder». Die Musik nimmt die seismographische Stimme der Dichtung auf und setzt sie in symphonische Musik um.

 

Die Uraufführung des Zyklus «Feuertaube» fand am 27. Oktober 2019 in Dornach SO statt, mit der faszinierenden Sopranistin Marie-Pierre Roy und dem Concentus rivensis unter der Leitung des Komponisten. Nach dem Erfolg dieser Uraufführung folgen nun zwei weitere Aufführungen mit den gleichen Mitwirkenden.

Konzert, 14.03.2020, 20 Uhr, Katholische Kirche, Buchs SG
Mich Gerber - Klangmagier mit Kontrabass
Mich Gerber ist ein vielseitiger und innovativer Ausnahmebassist, welcher eine Stilrichtung entwickelt hat, die irgendwo zwischen Klassik, Electronica, alter Musik und dem Volkslied, zwischen Orient und Okzident zu verorten ist. Beeinflusst durch die Zusammenarbeit und gemeinsame Auftritte mit Musikern aus anderen Kulturen, spielt Mich Gerber seine eigene Weltmusik, indem er dem Kontrabass die Solostimme gibt und ihn so zum Singen bringt.
Nur mit Bassvioline und Live -Sampling-Looping-System ausgerüstet, lässt er ganze Klangwelten entstehen und vermag so eindrücklich ein solo-akustisches Bass-Orchester zu formen.
Konzert, 14.03.2020, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Habit Data

Mit HabitData untersucht AIEP das Potenzial der Robotertechnologie in einem choreografischen Kontext. Ein Roboterarm steht auf der Bühne und versucht, einen „getanzten“ Dialog mit den Tänzern zu führen. Wie reagiert der menschliche Körper auf die Bewegungen des Roboters? Wie interagieren Mensch und Maschine und in welcher Beziehung und Balance stehen diese zueinander? Überraschende Reaktionen der Maschine und der Tanzenden aufeinander machen die Choreografie zu einem spannenden Forschungsfeld über künstliche Intelligenz. Die Choreografie geht von einem subtilen Streben nach einer Balance zwischen Mensch und Maschine aus, die sich in einem bewussten Prozess der gegenseitigen Wahrnehmung „verstehen“ und feststellen, dass beide Welten voneinander abhängig sind.

Seit mehr als 20 Jahren erforschen die künstlerischen Leiter, Ariella Vidach (Choreografin und Tänzerin) und Claudio Prati (Videomacher und Regisseur), interaktive Technologien in Verbindung mit dem Körper und seiner Bewegung und schaffen immer raffiniertere und evokative Werke. Neben der Aufführung von Produktionen spielt AiEP eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Wissen über interaktive Technologien in Zusammenhang mit darstellenden Künsten, bei der Organisation von Festivals und der Produktion junger KünstlerInnen.

Bühne, Vorstellungen von 13.03. bis 14.03.2020, Phönix Theater, Tanz und Töne, Steckborn
SG-Classics Musikfestival 2020
Liebe Kulturinteressierte

Der Frühling kommt bald. Fantasie und Lebensgeister erwachen. So auch in der nächsten Konzertreihe SG Classics 2020: Es zeigt mit klingenden Beispielen, welche kniffligen Aufgaben sich grosse Komponisten stellen, um die eigene Fantasie zu beflügeln (Schumann), wie sie trotz schwierigster Umstände ihre Kreativität zu mobilisieren vermögen (Mozart) oder mit ihren Werken auf originelle Art bessere Arbeitsbedingungen erwirken (Haydn).

Am Montag, 2. März findet im Waaghaussaal das erste Konzert des Festivals SG Classics 2020 statt. Dabei werden die Künstler in einer spannende Konzertreihe in verschiedenen Ensembles sowie auch solo auftreten. Wir freuen uns auf die besondere Konzertatmosphäre!

Am darauffolgenden Tagen gibt es die Gelegenheit, im Konzerte des Festivals die Weltstars sowie neue schweizer Ensembles kennenzulernen. Sie haben bereits auf den grossen Podien der Welt konzertiert, wichtige Preise und Wettbewerbe gewonnen. Es würde uns ausserordentlich freuen, wenn diese Ausnahmemusiker und Musikerinnen das interessierte und zahlreiche Publikum vorfindet, das sie verdienen.

Bei Fragen und Rückmeldungen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, z.B. per Email unter office@sg-classics.ch
Ausstellung vom 02.03. bis 15.03.2020, Waaghaussaal, St. Gallen
A‒Cappella‒Nacht Rorschach

Nach dem grossen Erfolg vom letzten Jahr lädt das A-Cappella-Quintett Viva Voce wieder brillante musikalische Gäste ein. Anlässlich ihres 20-jährigen Bandjubiläums lassen es die Gastgeber mit einem Best-Of-Programm so richtig krachen. Die vier Frauen von Les Brünettes bieten mit «The Beatles close-up» eine ganz neue Sichtweise auf die grösste Boyband aller Zeiten. Und der ausdrucksstarke und humorvolle Sänger Ludovique präsentiert eigene Songs und Covers. Alles zusammen verspricht einen stimmflutartigen Genussabend.

Konzert, 19.03.2020, 20 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Verschtehsch? 1000 und 1 Fall einer Übersetzerin
Einfrautheater mit Zarina Tadjibaeva  -  Auf der Bühne steht eine Dolmetscherin, die vom Russischen, Persischen und Tadschikischen ins Deutsche und wieder zurück übersetzt. Sie jongliert mit Bedeutungen, mit kulturellen Eigenheiten, mit unfreiwilligem Humor, mit scheiternder und gelingender Integration. Sie taucht ein in fremde Seelen, dramatische Schicksale, in die Missverständnisse des Alltags. Auf dem Standesamt, vor Gericht, beim Psychologen, im Spital.
 

In ihrer Kunstfigur schöpft Zarina Tadjibaeva aus ihrer vieljährigen Erfahrung als Übersetzerin. Sie schildert eine Fülle von Situationen so intensiv, dass sie als Vollblut- Komödiantin immer wieder ins Spielen kommt und in die einzelnen Figuren schlüpft. Nichts ist ihr fremd. Der geschwätzige Perser, die russische Drama-Queen, die arrogante Beamtin, der orientierungslose Gesuchsteller - vor unseren Augen und Ohren breitet sich ein Kosmos aus, der uns zum Lachen und zum Weinen bringt.

Zarina spielt, singt, tanzt, bedient den Laptop und regelt das Licht. Vorhang auf!

Buch und Regie:  Andrej Togni

EIN PROJEKT IM RAHMEN DER KANTONALEN AKTIONSTAGE GEGEN RASSISMUS!

Für Ticketreservationen bitte ein Mail an silvia.maag@integration-sg.ch schicken.

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Bühne, 19.03.2020, 19 Uhr, Grabenhalle, St. Gallen
Ueli Schmezer. Matterlive

In einer Welt, die jede Hemmung zu verlieren scheint und in der es denen, denen es gut geht, immer besser und denen, denen es weniger gut geht, immer weniger gut geht, sind Matters Lieder immer noch und weiterhin von heute. Die unsterblichen Songs werden dabei von Ueli Schmezer’s Matter Live Formation neu interpreniert. Gemeinsam mit dem neuen Jazz und Flamenco Gitarristen Nick Perrin hat die Band viele überraschende, süffige und wilde Interpretationen von Mani Matters Liedern erarbeitet.

Konzert, 20.03.2020, 21 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Nachtschicht #21

Die Nachtschicht ist das junge und experimentelle Freitagabendprogramm, das der Kunstverein St.Gallen zweimal jährlich in Kooperation mit dem Kunstmuseum ausrichtet.

Führungen, Silent Disco, Video Screening – das Programm der Nachtschicht #21 am 20. März von 18.30 Uhr bis 1 Uhr im Kunstmuseum St.Gallen ist vielfältig. Das Highlight bietet die Silent Disco, bei der die Tanzwütigen mittels leuchtender Kopfhörer per Knopfdruck selbst entscheiden können, zu welcher Musikrichtung sie feiern möchten. So still es sich dann nach aussen hin anhört, so bunt geht es bei den Visuals von Andreas Bütler zu. Die musikalischen Beiträge kommen entweder live generiert und audio-reaktiv von Bütler oder rein auditiv von DoMoTon oder Norbert Möslang.

Bei Kurzführungen durch die aktuelle Ausstellung von Iman Issa und die Gruppenschau Metamorphosis Overdrive erfahren die Besuchenden direkt von der Kuratorin und dem Kurator mehr über die Hintergründe und Arbeitsweisen der Kunstschaffenden. Ein Screening von Videoarbeiten der momentan im Museum vertretenden Künstlerinnen und Künstler (Rä di Martino, Simon Dybbroe Møller, Guan Xiao, Yngve Holen, und Iman Issa) rundet das Angebot ab und entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in technoid-fiktionale, verstörend-aufrüttelnde oder surreale Welten.

Für einen Eintritt von CHF 12 erhalten die Gäste zusätzlich einen Nachtschicht-Drink. Freier Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins St.Gallen.

Ausstellung, 20.03.2020, 18:30 Uhr, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Videoproduktion mit dem Smartphone
Mit dem Smartphone hast du die Basis zum Filmeproduzieren in den Händen. Aufnahme starten und Action. Was braucht es aber, damit ein Video wirklich gut wirkt? In diesem Workshop lernst du das Einmaleins des Filmemachens.

Während dem Workshop kann eine eigene Idee für ein kurzes Video geplant, gefilmt und geschnitten werden. Das Ziel ist es, am Ende des Kurses ein fertiges Video zu haben.
Film, 21.03.2020, 10 Uhr, Kulturbüro St.Gallen, St. Gallen
Bar, art & talk

Unter dem Titel «bar, art & talk» begegnen sich im Lattich im Modul 3.11 der Schule für Gestaltung St.Gallen Kunstinteressierte, Kunstschaffende und Lehrgangsleiter Thomas Stüssi (Bild): Um zu sprechen, zu trinken und einen Blick auf die Werke von Ehemaligen oder Dozierenden zu werfen. Die Gäste dürfen sich auf ein spezielles Raumambiente mit Bar und Inhaltsangebot freuen. Der Lehrgang startet im August 2020.

Diverses, Offen von 19.03. bis 21.03.2020, Lattich, St. Gallen
An der Arche um acht
Drei Pinguine sitzen in der Antarktis und streiten sich. Als einer vor lauter Frust einen Schmetterling zerdrückt, ist für die andern beiden klar: Gott hat es gesehen. Ist die Sintflut, vor der die Pinguine kurz darauf gewarnt werden, nun seine Schuld? Nur zwei Tiere von jeder Art dürfen sich auf die Arche retten. Weil Freunde natürlich zusammenhalten, ist der Zwist schnell vergessen und einer der drei wird in einem Koffer versteckt und an Bord geschmuggelt. Aber damit fangen die Probleme erst an!



Leichtfüssig, klug und ohne jede Ideologie stellt das Stück von Ulrich Hub die grossen Glaubensfragen, die Menschen jeden Alters und jeder Religion beschäftigen. Ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006.
Kinder, Vorstellungen von 11.03. bis 22.03.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
«Skepsis gegenüber der Demokratie»

Dem Modell der liberalen Demokratie wird zunehmend ein Krisenmodus zugeschrieben. Globalisierte Problemlagen, populistische Trends, eine veränderte Medienlandschaft und Digitalisierungsprozesse verdeutlichen die Fragilität des westlichen Demokratieverständnisses. Statt aber vorschnell die Ära der Postdemokratie zu verkünden, wäre zu diskutieren, was «gute» Demokratie unter den aktuellen Konstellationen bedeuten könnte. Jens Hacke spricht im Rahmen der Vadian Lectures zum Thema.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Anmeldung via Online-Anmeldeformular oder per Mail an zen@fhsg.ch.

Vortrag, 26.03.2020, 18 Uhr, Kantonsratssaal, St. Gallen
Soulshine – Blues, Soul, Funk

Soulshine – das ist das Ergebnis einer zufälligen Begegnung zwischen Sylvie Engeler (voc) und Urs C. Eigenmann (keys) im Herbst 2019 im „Chlöschti“ in St. Gallen. Sie auf Bandsuche – er mit der sofortigen Idee einer Zusammenarbeit, zusammen mit Markus Bittmann (s), Alex Steiner (g), Marc Ray Oxendine (b) und Andy Leumann (dr). Sylvie Engeler - eine hervorragende Blues-, Soul- und Funksängerin mit grossem Temperament und grosser Liebe und Leidenschaft zur Musik. Hühnerhaut ist zur Premiere angesagt.

Konzert, 27.03.2020, 20 Uhr, Storchen, St. Gallen
Südwind - Chor- und Klavierkonzert
Ein Hauch humoristischer Leichtigkeit, romantischer Sehnsucht, ferner Mönchsgesänge in mittelalterlichen Klöstern – "Südwind" ist eine musikalische Reise in den europäischen Süden.
In vielstimmigen Chor- und Klavierwerken umweht der Chorkreis St.Gallen sein Publikum mit unterschiedlichen Musikstilen von der Renaissance bis zur Romantik. Am Klavier: Roberto Forno. Leitung: Lukas Bolt.
Konzert, 27.03.2020, 20 Uhr, Offene Kirche St.Gallen, St. Gallen
Soulshine – Blues, Soul, Funk

Soulshine – das ist das Ergebnis einer zufälligen Begegnung zwischen Sylvie Engeler (voc) und Urs C. Eigenmann (keys) im Herbst 2019 im „Chlöschti“ in St. Gallen. Sie auf Bandsuche – er mit der sofortigen Idee einer Zusammenarbeit, zusammen mit Markus Bittmann (s), Alex Steiner (g), Marc Ray Oxendine (b) und Andy Leumann (dr). Sylvie Engeler - eine hervorragende Blues-, Soul- und Funksängerin mit grossem Temperament und grosser Liebe und Leidenschaft zur Musik. Hühnerhaut ist zur Premiere angesagt.

Konzert, 28.03.2020, 20 Uhr, KulturPunkt, Flawil
Johle und Braue

Ein Kurs, der die Kunst des Jodelns und Bierbrauens vereint. Matthias Ammann lehrt auf umgängliche Weise eingängige Toggenburger Naturjodelmelodien und bodenständige Volkslieder. Nebst dem Johle wird ein eigenes Bier gebraut: Vom Einmischen am Morgen, übers Läutern vor dem Mittagessen, bis zur Hefezugabe am Nachmittag. Zudem gibt es einen Einblick hinter die Kulisse und über den ganzen Tag verteilt Degustationen der verschiedensten Biere der Brauerei St. Johann. Ohne gesangliche oder trinkerische Vorkenntnisse!

Diverses, 28.03.2020, 09 Uhr, Brauerei St. Johann, Neu St. Johann
12. Wortlaut Literaturfestival

Auch in seiner zwölften Ausführung steht Wortlaut für spannende Inhalte, die zu Entdeckungen und Verführungen in den vier etablierten Programmreihen Laut und Luise, Lechts und Rinks verlocken. Wie funktioniert Sprechkabarett ohne Sprechen? Wie ist es, nicht nur einen, nicht zwei, sondern gleich drei Väter zu haben? Und was ist eigentlich ein Alpefisch?

Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie am Wortlaut. Flanieren Sie von Lesung zu Lesung, tauchen Sie ein in Wortklänge und Bilderwelten, erleben Sie Kulturprogramm, Stadtrundgang und Entdeckungstour in einem. Denn Wortlaut lädt Sie auch dieses Jahr zur literarischen Grenzüberschreitung ein. Kommen Sie mit uns auf die andere Seite – wir freuen uns!

Literatur, Vorstellungen von 26.03. bis 29.03.2020, Stadt St.Gallen, St. Gallen
Wild auf Wald
Wild auf Wald
Der Wald ist ein Multitalent: Er bietet Lebensraum für eine reiche Flora und Fauna., speichert und reinigt Wasser, liefert Brenn- und Baustoff, bindet Kohlenstoff, prägt die Landschaft und damit auch uns Menschen. Er ist aber auch Sehnsuchtsort und Mythos und gilt als Symbol des Lebens. Die Ausstellung des Naturamas Aargau lädt zu einer Entdeckungstour in den vertrauten Lebensraum ein, die auch Verborgenes über unseren Wald bereit hält.
Ausstellung vom 15.11.2019 bis 29.03.2020, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Südwind - Chor- und Klavierkonzert
Ein Hauch humoristischer Leichtigkeit, romantischer Sehnsucht, ferner Mönchsgesänge in mittelalterlichen Klöstern – "Südwind" ist eine musikalische Reise in den europäischen Süden.
In vielstimmigen Chor- und Klavierwerken umweht der Chorkreis St.Gallen sein Publikum mit unterschiedlichen Musikstilen von der Renaissance bis zur Romantik. Am Klavier: Roberto Forno. Leitung: Lukas Bolt.
Konzert, 29.03.2020, 17 Uhr, Aula Kantonsschule, Trogen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Die Hausband wird eine Überraschung.
Konzert, 01.04.2020, 20 Uhr, Restaurant Harmonie, WolfhaldenWolfhalden
Michael Bodenmann & Barbara Signer. Work Life Balance

Michael Bodenmann und Barbara Signer zeigen neue Arbeiten. Diese beschäftigen sich mit Erinnerungen und der Rückschau auf diese. Auch sie selber und die Überwindung des Jetzt-Zustands sind Thema. Diese Bewegungen, bei denen die Work Life Balance einer Künstler*in ab und zu durcheinandergerät, können nach dem Besuch der Ausstellung in der Bar „El Gato muerto“ weggeschwemmt werden. Aber: «there is no such thing as a work life balance. Everything worth fighting for unbalances your life!»

Ausstellung vom 05.03. bis 02.04.2020, Nextex, St. Gallen
Die Berliner Stadtmusikanten II – Sag mal geht's noch?
Ein Jahrhundertraub, neue Freundschaften, Feindschaften und Liebschaften, und vielleicht doch endlich eine Reise nach Berlin? Alles ist möglich im zweiten Stück mit Kuh, Wolf, Katze und Spatz. Nach dem erfolgreichen ersten Teil bringt das Theater Zitadelle nun eine verblüffende Fortsetzung des altbekannten Märchens nach St. Gallen!
Bühne, 02.04.2020, 20 Uhr, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
400 Jahre Oratorienchor St. Gallen

Die festlichen Palmsonntagskonzerte bilden dieses Jahr den Höhepunkt der Aktivitäten rund um das bemerkenswerte Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass wurde beim St. Galler Komponisten Alfons Karl Zwicker eine Komposition in Auftrag gegeben. In «Ohr der Menschheit, würdest du hören?» hat er zwei Gedichte von Nelly Sachs vertont. Das ca. 20-minütige Werk gelangt in stimmiger Kombination mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms in den Palmsonntagskonzerten zur Uraufführung.

 

SOPRAN Hanna Zumsande / bariton Günter Haumer

Kinder- und Jugendchor der Domsingschule St. Gallen

Oratorienchor St. Gallen / Sinfonieorchester St. Gallen

LEITUNG Uwe Münch

 

Einführung

Eine Stunde vor Konzertbeginn unterhält sich Emanuel Signer mit dem Komponisten Alfons Karl Zwicker über dessen Werk Ohr der Menschheit, würdest du hören?

 

Samstag, 4. April 2020, 18.30 Uhr

Sonntag, 5. April 2020, 16.30 Uhr

Schutzengelkapelle, Klosterhof 2, freier Eintritt

 

Vorverkauf ab 14. März 2020

Platzgenaue Reservierung online www.oratorienchorsg.ch

oder St. Gallen-Bodensee Tourismus Tel. 071 227 37 37

Telefonische Auskünfte Montag bis Freitag 16 bis 19 Uhr 071 534 32 44 / mobil: 079 671 58 52

Abendkasse zwei Stunden vor Konzertbeginn

Konzert, Vorstellungen von 04.04. bis 05.04.2020, St Laurenzenkirche, St. Gallen
Verdingkinder. Portraits von Peter Klaunzer

Der Fotograf Peter Klaunzer hat während eineinhalb Jahren ehemalige Heim- und Verdingkinder porträtiert. Er nähert sich mit seinen Porträts den bewegenden Schicksalen behutsam an und ermöglicht einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der betroffenen Personen. Die ehemaligen Verdingkinder erfuhren eine für uns unvorstellbare Willkür während der Fremdplatzierung. Sie leiden teilweise bis heute unter der Diffamierung und den schweren Misshandlungen, die sie in ihren Kinder- und Jugendjahren erleben mussten.

Ausstellung, Vorstellungen von 24.01. bis 23.04.2020, Küefer-Martis-Huus, Ruggell
Der kleine Prinz
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar…" Die Geschichte von Saint-Exupéry wird als Erzähltheater mit Figurenspiel und Pop-up-Animation zu neuem Leben erweckt, das Kinder und Erwachsene gleichermassen zum Träumen einlädt.
Bühne, Vorstellungen von 14.02. bis 24.04.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Iman Issa. Surrogates
Die skulpturalen und installativen Arbeiten der ägyptischen Künstlerin Iman Issa (*1979 Kairo) verweisen auf historisches sowie aktuelles Kulturerbe, beispielsweise auf Monumente und Denkmäler und deren gesellschaftliche wie politische Prägung. Ausgehend von existierenden Memorialen, Artefakten oder Instrumenten, erarbeitet die Künstlerin formal abstrahierte Plastiken, die, teils mit Textverweisen versehen, bewusst eine Verbindung zu historischen Kunstwerken, Kulturgütern und Ereignissen herstellen. Dies tun sie, ohne deren soziale und geografische Herkunft oder kulturellen Kontext preiszugeben – ohne Zitate und Quellen offenzulegen. Durch formale Reduktion und Abstraktion fokussiert die Künstlerin in ihren nahezu enzyklopädisch durchdachten räumlichen Inszenierungen den kollektiven Umgang mit Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte sowie die Macht der Darstellung. Iman Issa übersetzt historische wie zeitgenössische Aspekte in eine neue visuelle Sprache mit vielfältigen Bedeutungsebenen.   Iman Issa lebt und arbeitet in Kairo und Berlin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. im MoMA, New York, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21er Haus, Wien, und an der 12. Sharjah Biennale gezeigt. Die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum.
Ausstellung, Vorstellungen von 20.12.2019 bis 26.02.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Frederick
Dauer: ca. 45 Minuten Alle Feldmäuse sind fleissig und sammeln Vorräte für den Winter. Alle – bis auf Frederick. Der sitzt in der Sonne, betrachtet die Farben der Blumen und träumt vor sich hin. Ist Frederick etwa eine faule Maus? Aber nein, er sammelt Vorräte ganz besonderer Art ... Eine Geschichte über sichtbare und unsichtbare Schätze nach dem Bilderbuchklassi­ker von Leo Lionni.
Kinder, Vorstellungen von 23.10.2019 bis 29.04.2020, FigurenTheater, St. Gallen
Cinderella - Die Geschichte vom Aschenputtel
Dauer: ca. 60 Minuten Märchenzauber für die ganze Familie: "Um Mitternacht musst du zu Hause sein, dann erlischt meine Feenkraft...", mahnt die Fee Schirmchen ihr Patenkind. So flieht Cinderella beim zwölften Schlag vom Ball und verliert ihren gläsernen Schuh. Nur wem dieser Schuh passt, darf den Prinzen heiraten...   Mit Schirm, Charme, Schussligkeit und einer grossen Portion Humor bringt die Fee das weltberühmte Märchen zum guten Ende.
Kinder, Vorstellungen von 02.05. bis 10.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Zippel Zappel Nr. 3 - Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten Die kleine Lisa hat ein Geräusch gehört. Neugierig macht sie sich auf den Weg. War es die Schnecke oder der Frosch oder vielleicht sogar das Wildschwein? Ihre Suche führt sie durch Wald und Wiese. Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente. Da die Platzzahl auf 35 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Kinder, Vorstellungen von 19.01. bis 13.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Klanghalt II

Jeden Samstag um 17 Uhr kommt der Kreuzgang von St. Katharinen wiederum zum Klingen. Musik und Stille, Gesang und Poesie bestimmen das Programm der jeweils 20 Minuten. Das 2500 Jahre alte literarische und spirituelle Erbe der Psalmen wird mit zeitgenössischen Texten kombiniert und durch das Hören und gemeinsame Singen neu erschlossen. Vokal- und Instrumentalensembles aus Stadt und Region gestalten die 27 Anlässe mit. Alle sind herzlich eingeladen, einen wöchentlichen Halt einzulegen und sich inspirieren zu lassen.

Konzert, Vorstellungen von 30.11.2019 bis 30.05.2020, Katharinen, St. Gallen
Federn - wärmen, verführen, fliegen
Ein Parcours durch die verführerische Schönheit und Formenvielfalt eines Glanzstücks der Natur, der die geniale Multifunktionalität der Feder sowie ihre aktuelle Bedeutung in Kulturgeschichte, Design, Kunst und Popkultur beleuchtet.

Wer sich in eine wärmende Daunenjacke kuschelt oder in einem Federbett versinkt und wohlig einschläft, weiss: Federn sind herausragende Schöpfungen der Natur. Sie sind so alltäglich wie staunenswert. Tausende Federn bedecken die Körper der Vögel, hochspezialisiert, je nach ihrer Funktion im Vogelkleid. Federn wärmen und kühlen, halten trocken, schmücken und tarnen. Gleichzeitig ist gerade die Schwungfeder ein aerodynamisches Meisterwerk, das den Vögeln etwas ermöglicht, wovon wir Menschen seit Jahrtausenden träumen: das Fliegen. Die Ausstellung "Federn – wärmen, verführen, fliegen" verneigt sich vor diesem äusserst komplexen Gebilde aus Keratin und bietet einen Überblick über seine verführerische Schönheit und Formenvielfalt.
Ausstellung vom 01.12.2019 bis 01.06.2020, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Siobhán Hapaska
In Siobhán Hapaskas (*1963 Belfast) Plastiken finden sich politische, soziale und weltanschauliche Aspekte, es widerspiegeln sich aber auch Versatzstücke aus Technologie und Natur. Die Arbeiten der aktuellen Werkgruppe mit Titeln wie Touch und Love sind aus einem neu entwickelten Material gestaltet, einem Betongewebe, das für elementare Notunterkünfte eingesetzt wird. Die Künstlerin nutzt dessen Beschaffenheit, um eindringliche Plastiken zu schaffen, die auf den menschlichen Körper referieren.   Entfremdung und Einsamkeit, aber auch Unbeschwertheit und Humor sind wiederkehrende Empfindungen in ihrem Werk; nüchtern erörtert und erforscht sie diese in skulpturalen Setzungen. Dabei entstehen komplexe Material-Beziehungen, die zwischen potenzieller Kraft und ausbalanciertem Gleichgewicht oszillieren. Die Plastiken, rätselhaft in ihrer Formgebung, lassen mehrere Lesarten zu: die den Materialien innewohnenden stofflichen Eigenschaften stehen sinnbildliche Bedeutungen für Umwelt/Ökologie und Wirtschaft, Kultur und Religion gegenüber. Vielbeachtete Einzelausstellungen realisierte Siobhán Hapaska in der John Hansard Gallery in Southampton (2019), im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam (2015), im Magasin 3 in Stockholm (2013). 2001 bespielte sie den irischen Pavillon an der 49. Biennale von Venedig und war 1997 an der bedeutenden documenta X vertreten. Die für die Kunstzone der Lokremise geplante Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in einer Schweizer Institution. Sie entsteht in Kooperation mit der Douglas Hyde Gallery in Dublin. Kuratorin: Nadia Veronese
Ausstellung vom 07.02. bis 21.06.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Chuchchepati Orchestra: Bumblebee Flight

Chuchchepati Orchestra

Bumblebee Flight 

 

Willkommen im Biotop

Der Weltrekord bei der Interpretation des “Hummelflugs“ von Rimski-Korsakow liegt derzeit bei 53.82 Sekunden – das sind 13 Noten pro Sekunde. Das Chuchchepati Orchestra mit seinen acht Lautsprechern versucht diesen Rekord nun mit der langsamsten Interpretation des Stückes zu unterbieten. In einer installativen Konzertserie wird pro Aufführung jeweils nur ein Takt der Komposition interpretiert. Slow motion statt Akzeleration, eine Hommage an die vom Aussterben bedrohte Welt der Insekten. Im Konzert verweben sich Feldaufnahmen der kollektiven Lebewesen mit den Instrumenten des Musikkollektivs. Es entstehen Muster, Strukturen und Flächen, welche sich gegenseitig ergänzen und befruchten. Das Chuchchepati Orchestra schwärmt aus und hebt ab im oktaphonen Raum über der blühenden Spielwiese.

 

Ludwig Berger, Feldaufnahmen, Klangregie

Patrick Kessler, Kontrabass, Konzept, Orchesterwart

Julian Sartorius, Drums und weiteren Musiker*innen

 

Saison 2020, monatlich im Palace St. Gallen, 20.22 Uhr

 

Details und Besetzungen

chuchchepati.ch www.palace.sg
Konzerte, verschiedene Aufführungen im 2020, Palace, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen.
Konzert, 02.07.2020, 20 Uhr, Rest. Hoher Hirschberg, Appenzell
Adrian Schiess

Adrian Schiess, 1959 in Zürich geboren, gehört zu den grundlegenden Malern seiner Generation. Documenta, Biennale und zahlreiche Einzelausstellungen haben sein Schaffen auch international bekannt gemacht. Seine Malerei ist nicht als vertikale Fläche an der Wand zu sehen, sondern als frei im Raum platzierbares Arbeitsfeld, in dem das Erscheinen und Verschwinden des Phänomens Malerei zum Thema wird. Zentrale Elemente des Werkes von Adrian Schiess werden in dieser Ausstellung erstmals sichtbar.

Ausstellung vom 16.05. bis 09.08.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Metamorphosis Overdrive

Camille Blatrix, Timothée Calame, Rä Di Martino, Simon Dybbroe Møller, Yngve Holen, Diego Perrone, Ilona Ruegg, Guan Xiao

 

Transformationen von Maschinen und Werkzeugen spielen in unserer Vorstellungswelt eine zentrale Rolle. Die Ausstellung Metamorphosis Overdrive untersucht die Veränderungen und Verwandlungen von alltäglichen Dingen und technischen Formen und deren Bedeutung in der Gegenwart. Die acht künstlerischen Positionen befragen Objekte auf ihren eigentlichen Darstellungswert und analysieren die neuen Grenzen der Skulptur aus der Perspektive der Technik und der Wahrnehmung.

Ausstellung vom 07.03. bis 06.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Geta Brǎtescu
Einem Zitat Geta Brătescus folgend („L’art c’est un jeu sérieux“) widmet das Kunstmuseum St.Gallen als erstes Museum in der Schweiz dem Schaffen der Künstlerin eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Nach Maria Lassnig 2018 wird damit eine weitere starke weibliche Position vorgestellt, die für den internationalen Kunstdiskurs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung ist.
Ausstellung vom 25.04. bis 20.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Città irreale

Ei Arakawa, Christoph Büchel, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

 

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseum St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die Strukturen/Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus farbintensiven Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Ei Arakawas Performance werden diese Ausstellung in den öffentlichen Raum erweitern.

Ausstellung vom 11.07. bis 01.11.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Die Hausband ist eine Überraschung
Konzert, 11.12.2020, 20 Uhr, Zeughaus, Teufen AR
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 26.09. bis 23.12.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
ERKER. Galerie – Edition – Verlag

ERKER

Galerie – Edition – Verlag

Die Schenkung der Stiftung Franz Larese und Jürg Janett

 

Die Erker-Galerie von Franz Larese (1927–2000) und Jürg Janett (1927–2016) steht für den Aufbruch einer weltoffenen Stadt St.Gallen. Eine Stadt, in der in den 1960er und 1970er Jahren europäische Kunstgeschichte geschrieben wurde. Die Idee, bedeutende Autoren mit

wichtigen zeitgenössischen Kunstschaffenden in einen Dialog

treten zu lassen, führte zu wegweisenden Ausstellungen und einer Fülle grossartiger Editionen und Bücher. Galerie, Presse und Verlag waren die Kombination, die den ökonomischen Erfolg mit breiter künstlerischer Wirkung und intellektueller Brillanz verband.

Ausstellung vom 29.08.2020 bis 10.01.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Blicke aus der Zeit. Sammlungs-Perspektiven

Sammlungs-Perspektiven

 

Der schmerzgetrübte Blick der Lucretia (um 1530) von Cornelis Bazelaere spricht zu uns über die Jahrhunderte. Wenn sich Ferdinand Hodler 1917 – im Jahr vor seinem Tod – selbst im Spiegel fixiert, so schaut er uns noch heute prüfend an. Auch in den neuen Medien bleiben Blicke zentral: In fotografischen Selbstinszenierungen formen Manon und Urs Lüthi gesellschaftliche Rollenbilder um und nehmen zugleich die klassische Tradition der Reflexion im Selbstbildnis auf. Ausserdem werden in der Ausstellung Videos von Keith Sonnier, Pipilotti Rist und Candice Breitz gezeigt.

Ausstellung vom 25.04.2020 bis 25.04.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
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