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Märchenhaft und romantisch
Romantische Orchesterliteratur steht im Mittelpunkt des neuen Konzertprogramms des Appenzeller Kammerorchesters. Die Musik zu „Peer Gynt“ von Grieg, der „Schwan von Tuonela“ von Sibelius, Ausschnitte aus „Rusalka“ von Dvorak sowie weitere Werke werden um das Märchen „Der Prinz und die Flöte“ gewoben. Das Kammerorchester erweitert seine Streicherbesetzung mit Bläsern. Ausserdem erhalten zwei junge Talente der Kantonsschule Trogen die Gelegenheit zu solistischen Auftritten mit Querflöte und Gesang.
Konzert, 25.02.2018, 17 Uhr, Zeughaus, Teufen AR
Jazz:now - Carlos Bica & Azul
Die Musik des Portugiesen Carlos Bica und seiner Band Azul ist ein absoluter Geheimtipp. Seit über 20 Jahren spielen sie in der gleichen Besetzung. Neben dem Bandleader Bica am Kontrabass bilden der deutsche Gitarrist Frank Möbus und der amerikanische Schlagzeuger Jim Black die weiteren Eckpunkte dieses organischen Trios. Azul sind mehr als eine Band. Azul sind ein Sound! Durch die langjährige Beständigkeit haben die drei diese faszinierende Tiefe und Reife gewonnen, ohne dabei das Aufregende zu verlieren. Azul bleiben jung und meisterhaft, aufregend und rockig. Bica‘s lyrische Ader - er selbst beschreibt sich ohne zu zögern als romantisch - setzt an den zeitgenössischen Jazz an und kombiniert durchdachte Arrangements mit einem farbenreichen Bandsound. Der melancholische portugiesische Fado, die abstrakte Radikalität des Jazz, der treibende Groove der New Yorker Avantgarde – sie alle stehen Pate wenn Azul auf der Bühne ihre Musik ausbreiten. Dabei glänzen sie mit Bescheidenheit und bleiben einzig der Musik verpflichtet. Eine Musik, die bei aller Leichtigkeit hoch originell ist und einen Sog entwickelt, dem man sich schwer entziehen kann und auch nicht entziehen sollte.
Konzert, 28.02.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Vadian Lectures
Die Menschenrechte sind universell gültig sowie unveräusserlich und unteilbar. Ebenso steht ausser Zweifel, dass die Würde eines Menschen unantastbar ist. Doch wie lassen sich die Menschenrechte absichern? Wie kann der Begriff der Menschenwürde begründet werden? Welche Rolle kommt dem Staat im Bezug auf die Menschenrechte zu? Und wie sollen wir mit humanitären Interventionen umgehen? Helen Keller eröffnet die Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Demokratie und Menschenrechte - ein Spannungsfeld?". Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung an zen@fhsg.ch ist erwünscht.
Vortrag, 01.03.2018, 18 Uhr, Kantonsratssaal, St. Gallen
Silje Nergaard
Silje Nergaard /// Album Release-Tour „For You A Thousand Times“ /// Es ist Nergaards persönlichstes Album und eine musikalische Erzählung voller Hoffnung, die sie auf ihrer aktuellen Tournee präsentiert. Für ihr neuestes Werk und ihre Tournee hat sie, eine der erfolgreichsten europäischen Jazzsängerinnen, Lieder geschrieben, die in mitreissenden Melodien von vergangenen Begegnungen und der Kraft der Erinnerung inspiriert wurden. Die Norwegerin zählt zu den ganz wenigen Protagonisten des Jazz, die sich auch in der Popwelt grosser Beliebtheit erfreuen, denn jede Art von Scheuklappen sind ihr fremd.  /// Silje Nergaard (Vocals), Andreas Ulvo (Piano), Audun Erlien (Bass), Wetle Holte (Drums)
Konzert, 01.03.2018, 20:09 Uhr, TAK Theater Liechtenstein, Schaan
Ich verstehe nur Bahnhof!
Jeden Tag müssen wir Neues lernen! Ohne unsere Lernbereitschaft würden wir bald nur noch Bahnhof verstehen oder beim neuen Bahnhof in den falschen Zug einsteigen.
Bühne, 02.03.2018, 19:30 Uhr, Bahnhof St. Gallen Rosenbergsaal Migros-Restaurant, St. Gallen
Michael Siegel
Körperlichkeit ist das generelle Thema des in Frankfurt lebenden und arbeitenden Malers Michael Siegel. In den seit 2016 entstandenen Arbeiten, die in der Galerie allerArt präsentiert werden, setzt sich Michael Siegel mit der Vergänglichkeit des Lebens auseinander. Der eigene Körper und Befindlichkeiten als Ausgangspunkte, finden künstlerischen Ausdruck in der für Michael Siegel charakteristischen gestischen Pinselführung, im gewählten Format, in der Materialwahl und umgesetzten Technik. Eröffnung Donnerstag, 18. Jänner 2018, 20.00 Uhr Andrea Fink (Kuratorin) führt ein Gespräch mit Michael Siegel Samstag, 20. Jänner 2018, 18.00 Uhr Ausstellungsdauer 19. Jänner 2018 bis 3. März 2018
Ausstellung vom 18.01. bis 03.03.2018, Galerie allerArt, Bludenz
Märchenhaft und romantisch in Trogen
Romantische Orchesterliteratur steht im Mittelpunkt des neuen Konzertprogramms des Appenzeller Kammerorchesters. Die Musik zu „Peer Gynt“ von Grieg, der „Schwan von Tuonela“ von Sibelius, Ausschnitte aus „Rusalka“ von Dvorak sowie weitere Werke werden um das Märchen „Der Prinz und die Flöte“ gewoben. Das Kammerorchester erweitert seine Streicherbesetzung mit Bläsern. Ausserdem erhalten zwei junge Talente der Kantonsschule Trogen die Gelegenheit zu solistischen Auftritten mit Querflöte und Gesang.
Konzert, 04.03.2018, 17 Uhr, Kantonsschulhaus Trogen, Trogen
Der Maler Angelus – Mahner, Visionär, Rebell
Die aktuelle Ausstellung im Volkskunde-Museum Stein beschäftigt sich mit der geheimnisumwobenen Gemeinschaft, welche rund 50 Jahre am Dorfeingang gelebt hatte, sich lokal völlig abkapselte, aber weit über die Gemeindegrenzen hinaus strahlte. Sie beeinflusste z.B. den Maler Emil Engeler (1910-1993) alias Bruder Angelus. Er gilt heute als wichtiger Vertreter der schweizerischen naiven Kunst. Simone Schaufelberger berichtet in einem Vortrag über diese vielschichtige Künstler-Persönlichkeit.
Vortrag, 04.03.2018, 14 Uhr, Appenzeller Volkskunde-Museum Stein, Stein AR
Überwintern – 31 grossartige Strategien
Drei Herzschläge pro Minute, Frostschutzmittel im Zellsaft – oder doch lieber ab in den warmen Süden? Im Laufe der Evolution haben Tiere und Pflanzen eine Vielzahl faszinierender Strategien entwickelt, Kälte, Schnee und kurze Tage erfolgreich zu überstehen. 31 dieser grossartigen Strategien stellen wir Ihnen in unserer neuen Sonderausstellung vor, konzipiert und realisiert vom Natur-Museum Luzern. Die Ausstellung wurde ergänzt mit Aufnahmen einheimischer Wildtiere von Hans Oettli, St. Gallen.
Ausstellung vom 01.11.2017 bis 04.03.2018, Naturmuseum, St. Gallen
Wohnen – Brennpunkt Ostschweiz
Christian Wick, Architekt, St.Gallen / Hansueli Rechsteiner, Stadtbaumeister, St.Gallen / Kathrin Hilber, ehemalige Regierungsrätin, St.Gallen Moderation Jean-Daniel Strub, Ethiker, Zürich /// «Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.» Hans-Friedrich Bergmann (*1934) /// Die Ostschweiz ist keine boomende Region. Die Leerwohnungsziffer ist weit über dem Schweizer Durchschnitt und hat den schlechtesten Wert vergleichbarer Schweizer Städte. Das war nicht immer so! Was ist heute anders? Was läuft «falsch» und was können Architekten, Politiker und Behörden daraus lernen und verbessern? /// Mit einem Überblick zur aktuellen Immobilienentwicklung in der Ostschweiz wird den Fragen nachgegangen, welches die Treiber einer Entwicklung der Region sind und wie im globalen Umfeld eine prosperierende Zukunft möglich ist. Mit dem Rückblick auf die Geschichte und auf raumplanerische Studien werden wichtige Ansätze zur Entwicklung hergeleitet. Es werden Aspekte aufgezeigt, wie sich die Stadt und Region mit ihren bestehenden Qualitäten und Unterschieden weiterentwickeln kann.
Vortrag, 05.03.2018, 19:30 Uhr, Architektur Forum Ostschweiz, St. Gallen
Icon Poet – Duell der Poeten
Unter der Aufsicht von Etrit Hasler kreuzen Romeo Meyer, Kilian Ziegler, Suzanne Zahnd und Amina Abdulkadir ihre Federkiele. Fünf gewürfelte Icons genügen, um mit aller Fantasie, freizügig interpretiert, Geschichte zu schreiben. Oder um trotz Herzklopfen ein hieb- und stichfestes Alibi aus dem Ärmel zu schüttelt oder aus dem Stegreif eine herzergreifende Liebeserklärung zum besten zu geben – und damit in 180 Sekunden zum Icon Poeten gekrönt wird. Das Publikum kann zudem als Ghostwriter mitmachen!
Bühne, 08.03.2018, 20 Uhr, Militärkantine (Kastanienhof), St. Gallen
Frauentag im Kunstmuseum
Frauen erhalten am Internationalen Frauentag freien Eintritt in die Ausstellungen im Kunstmuseum und in der Lokremise. Ausserdem werden alle Besucherinnen mit einen Kaffee-Gutschein, der im Café von Caro Niederer im Kunstmuseum bzw. im LOKAL in der Lokremise eingelöst werden kann beglückt. Zu sehen sind folgende Ausstellungen, im Kunstmuseum: Converter, Caro Niederer – Good Life Ceramics und die Dauerausstellung Wechselspiele. In der Lokremise ist Bettina Pousttchi mit Protection zu sehen.
Ausstellung, 08.03.2018, 10-17 Uhr, Kunstmuseum St.Gallen - 11-18 Uhr, Lokremise St. Gallen
Min King - Mundart-Soul
Min King machen fetten Mundart-Soul und präsentieren ihr neues Album „Immer wieder“. Begleitet werden sie dabei von Quince als Vorband. Min King lassen sich nichts vorschreiben und schon gar nicht in irgendeine Schublade stecken. „Wir müssen keine Erwartungen erfüllen“, so die Band. Sie funktioniert nach dem Lustprinzip. Und das hört man ihrer Musik an: Sie macht Spass mit einer charismatischen Stimme, Orgelteppichen, treibenden Beats und Basslinien und Glanzpunkte von der Bläserfraktion.
Konzert, 10.03.2018, 21 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
COMEDYexpress: "Hotel GÄX on the BEACH"
Im Hotel GÄX on the BEACH geht alles drunter und drüber. Victor Smirnoff, Kopf des berüchtigten Petersburger Kartells, hat seinen Besuch angekündigt. Die letzte Schutzgeld-Rate wurde ihm nicht überwiesen, weshalb er gleich selber nach dem Rechten schauen will. Aber das Hotel steckt mächtig in der Kreide und es muss mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Überaus fantasievolle Dolmetschversuche des Hotelboys, ein missglückter Flirt des Bodyguards und eine verhängnisvolle Verwechslung sorgen für zusätzliche Turbulenzen. Dazu erhärten mysteriöse nächtliche Ereignisse den Verdacht, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Das beherzte Eingreifen von drei unerschrockenen Damen scheint die Wendung zum Guten herbeizuführen. Doch dann spitzt sich die Lage zu … /// Der COMEDYexpress ist ein integratives Theaterensemble aus dem Thurgau mit Schauspielerinnen und Schauspielern mit und ohne Handicap. Das Ensemble unter der Leitung des Thurgauer Theatermachers Peter Wenk hat zum Ziel, die Integration von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung zu fördern, die Schweizer Kulturlandschaft zu bereichern und kunstorientiertes Theater anzubieten.
Bühne, Vorstellungen von 10.03. bis 11.03.2018, Lokremise, St. Gallen
Nachtschicht #17
Die Ausstellung Good Life Ceramics wandelt sich über die Ausstellungsdauer hinweg stetig und umrahmt die bevorstehende Nachtschicht #17, die im Zeichen von Good Life Textiles steht. Nebst Führungen in der Ausstellung «Wechselspiele – Glanzlichter der Sammlung», wird Textildesigner Bernhard Duss Stoffkreationen aus dem Hause Jakob Schlaepfer in Kontext zur zeitgenössischen Kunst bringen. Das gesamte vielfältige Nachtschicht-Programm ist auf der Webseite ersichtlich. Eintritt inklusive Nachtschicht-Drink!
Ausstellung, 16.03.2018, 18:30 Uhr, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Renato Kaiser in der Kommentarspalte
Er ist einer der angesagtesten Wortpoeten in der Schweiz, fällt wohltuend auf mit gezielten politischen Statements und kennt die Kommentarspalte auch aus kommentierter Perspektive. „Renato Kaiser in der Kommentarspalte“ heisst sein neustes Programm. In Kürze etwa so: Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen… Humorvoll, kritisch und wortgewandt - Renato Kaiser lädt ein zur Kommentar-Spalterei.
Bühne, 17.03.2018, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Ausländerrechtliche Fragestunde
Drei auf Ausländerrecht spezialisierte juristische Fachpersonen beantworten Fragen zu Familiennachzug, zu Bewilligungsverfahren, zur Einbürgerung, zur Personenfreizügigkeit, zu Asylrecht zur Rassismusstrafnorm und weiteren ausländerrechtlichen Themen. Mit Kai-Siegrun Kellenberger, Juristin beim kantonalen Migrationsamt und Josef Jacober, Anwalt mit Spezialisierung Ausländerrecht sowie Tilla Jacomet, Leiterin der HEKS Beratungsstelle gegen Rassismus und Rechtsberatung für Asylsuchende SG/AI/AR.
Diverses, 19.03.2018, 19 Uhr, Katharinensaal, St. Gallen
Who the Hell is Heidi?
Eine theatralisch-musikalische Identitätssuche. Kein Heimatabend! Was ist typisch Schweiz, was eine typische Schweizerin? Wir haben Bilder im Kopf, Vorstellungen davon, was ein Land und seine BewohnerInnen erkennbar macht und von anderen unterscheidet. Wieviel Wahrheit enthalten diese Klischees? Wozu dienen sie? Das Maximtheater – seit 2006 im Langstrassenquartier von Zürich beheimatet - sind Frauen die inter- und transkulturelle Lebenserfahrungen auf die Bühne bringen.
Bühne, 21.03.2018, 19:30 Uhr, Kugl, St. Gallen
Nordsicht #2
Sie beschäftigen sich mit verborgenen Variablen, objektivem Indeterminismus, reisen mit Aufnahmen der ESA-Mission Gaia in unerforschte Räume, finden durch Klassifizierung von Phänomenen manifestierte Visionen: In der Ausstellung Nordsicht #2 im Kunstraum Nextex sind die Arbeiten der Künstlerinnen Riikka Tauriainen, Sonja Berta und dem Taiteilijakollektiivi KUNST aus Helsinki zu sehen. Die KünstlerInnen sind an der Vernissage und an der Freitagsküche anwesend.
Ausstellung vom 22.02. bis 22.03.2018, Nextex, St. Gallen
Bücherflohmarkt für einen guten Zweck
Die Bibliothek der FHS St.Gallen lädt wieder zum Bücherflohmarkt. Die Einnahmen aus dem Bücherverkauf gehen vollumfänglich zugunsten eines Kinderprojekts in Ecuador. Verkauft werden neue und gebrauchte Romane, Bildbände, Sach- und Fachbücher. Gut erhaltene Bücher, CDs, DVDs, Hörbücher usw. aus zweiter Hand, nimmt die Bibliothek für den Wiederverkauf am Bücherflohmarkt bis am 20. März 2018 am Bibliotheksschalter entgegen und dankt allen Spendern herzlich für die wertvolle Mithilfe beim Hilfsprojekt.
Literatur, 22.03.2018, 16 Uhr, FHS St.Gallen, St. Gallen
Effi Briest – leicht anders...
Die Geschichte ist immer noch dieselbe wie bei Theodor Fontane. Aber die Regisseure Barbara Bürk und Clemens Sienknecht spielen den Gesellschaftsroman nicht einfach nach, sie versetzen ihn in eine Radio-Live-Show. Textpassagen aus dem Gesellschaftsroman verbinden sich mit den besten Radio-Hits, gesungen von einem musikalisch starken Ensemble. In einer kongenialen Inszenierung entsteht aus Effis Geschichte eine Unterhaltungsshow, die ihre Konflikte und Stimmungen erhält und heute noch genauso berührt.
Bühne, Vorstellungen von 22.03. bis 23.03.2018, SAL Saal am Lindaplatz, Schaan
Brooksie
‚Brooksie’ lässt die 1920er Jahre aufleben. Ort des Geschehens sind Bühne und Garderobe des angesagten Zig Zag Clubs. Die Mischung ist heiss: Swing, Komik, Tanz und ein Prise knisternder Erotik. Der Conferencier Joe, die Club-Sängerin Nanette, ein Komik-Duo und die Musiker präsentieren ihren Gästen stets ein unterhaltsames Programm. Und gerade heute hat sich eine junge Tänzerin angemeldet: Louise ‚Brooksie’ Brooks, eine Frau, die die Leidenschaften zum Kochen bringt.
Bühne, Vorstellungen von 23.03. bis 24.03.2018, Lokremise, St. Gallen
Eine Sommernacht
Helena und Bob, sie Anwältin, er ein kleinkrimineller Möchtegern-Musiker, beide Mitte 30, haben mit der Liebe so ihre Mühe. Nach einem alkohol-befeuerten One-Night-Stand und diversen persönlichen Katastrophen nehmen sie vor einer Hochzeitsgesellschaft und Gangstern Reissaus.  Und erleben in den Parks und Clubs von Edinburgh eine seltsame, magische Sommernacht. Vielleicht doch der Beginn einer Liebe im 21. Jahrhundert? Die intelligente Feel-Good-Komödie mit Livemusik entführt mit frischer Selbstironie und pointiertem Witz in ein rasantes und romantisches Abenteuer über das Leben und die Liebe im 21. Jahrhundert.
Bühne, Vorstellungen von 22.02. bis 24.03.2018, Tak, Schaan
Palmsonntagskonzert
In diesem Jahr wäre der bekannte St. Galler Komponist und Musikpädagoge Paul Huber 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass setzt der Oratorienchor St. Gallen sein Magnificat aufs Programm der diesjährigen Palmsonntagskonzerte. Im zweiten Teil erklingt W.A. Mozarts c-Moll-Messe, eine der bedeutendsten Schöpfungen des musikalischen Genies. Begleitet wird der Chor vom Sinfonieorchester St. Gallen, Solisten sind Sarah Wegener, Christina Daletska, Nik Kevin Koch und David Maze. Die Leitung hat Uwe Münch. /// Konzerteinführung je eine Stunde vor Konzertbeginn
Konzert, Vorstellungen von 24.03. bis 25.03.2018, St. Laurenzenkirche, St. Gallen
Jazz:now - Keïta-Brönnimann-Niggli
Aly Keïta ist einer der grossen Virtuosen des Balafons, diesem west-afrikanischen Xylophon mit dem archaischen Klang. Der ivorische Musiker gewann unzählige Preise und passt das Balafon im Zusammenspiel mit Künstlern wie Joe Zawinul, Omar Sosa oder Jan Gabarek verschiedensten Musikstilen an. Die beiden Schweizer Jan Galega Brönnimann (Klarinette) und Lucas Niggli (Schlagzeug) wurden beide in Kamerun geboren und sind in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt. Alle drei gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt. Mit «Kalo-Yele» feiern sie eine berauschende Mélange von traditionell afrikanischem Repertoire mit westlichem Jazz, zartem Pop und heisser afrikanischer Rhythmik. Eine sprudelnde Musik, fröhlich, heiter und hoch virtuos. Die «Brotherhood of Vibes and Grooves» entführt das Publikum auf einen abenteuerlichen Ritt – vom tiefsten Dickicht zu grossen Weiten unter dem Afrikanischen Himmel und zurück nach Europa. Mit einer Leichtigkeit, dass zwischen die beiden Kontinente kein Meer, keine Alpenfestung und kein Fetzchen Papier mehr zu passen scheint.
Konzert, 27.03.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Brooksie
‚Brooksie’ lässt die 1920er Jahre aufleben. Ort des Geschehens sind Bühne und Garderobe des angesagten Zig Zag Clubs. Die Mischung ist heiss: Swing, Komik, Tanz und ein Prise knisternder Erotik. Der Conferencier Joe, die Club-Sängerin Nanette, ein Komik-Duo und die Musiker präsentieren ihren Gästen stets ein unterhaltsames Programm. Und gerade heute hat sich eine junge Tänzerin angemeldet: Louise ‚Brooksie’ Brooks, eine Frau, die die Leidenschaften zum Kochen bringt.
Bühne, 28.03.2018, 20 Uhr, Kino Theater Madlen, Heerbrugg
Sûnday Teter – Amude, Syrien
Sûnday Teter lebt als Flüchtling in der Schweiz. Der Künstler aus Amude (Syrien) setzt sich mit der Malerei und der Bildhauerei auseinander. Zudem betätigt er sich als Karikaturist. Teter ist Absolvent der Kunsthochschule in Damaskus und Mitglied des Künstler- und Malerverbandes von Kurdistan/Irak. Er konnte seine Werke bereits an zahlreichen Gruppen- und Einzelaustellungen in Syrien, im Irak und in der Schweiz präsentieren.Sûnday Teter ist aber auch Multi-Instrumentalist und Instrumentenbauer. An etlichen Auftritten in Damaskus, Dihok und Erbil (Kurdistan) und in der Schweiz hat er seine zum Teil selber erfundenen Instrumente zum Klingen gebracht.Nun zeigt er im Olive Food, einem Imbiss an der Rorschacherstrasse in St.Gallen seine Werke. Die Vernissage wird er musikalisch begleiten.
Ausstellung vom 23.03.0218 bis 30.03.2018, Olive Food, St. Gallen
Sonderausstellung "Allerlei rund ums Ei"
Vom 20. März bis 22. April 2018 zeigt das Naturmuseum die beliebte Sonderausstellung "Allerlei rund ums Ei". Nebst zahlreichen Präparaten eierlegender Lebewesen und einer Vielzahl von unterschiedlichen Eiern werden auch lebende Kaninchen, Hühner und Grossinsekten zu bestaunen sein.
Ausstellung vom 20.03. bis 22.04.2018, Naturmuseum, St. Gallen
Cupboard Love. Der Schrank, die Dinge und wir
Das Gewerbemuseum Winterthur widmet sich mit der Ausstellung "Cupboard Love" den facettenreichen Eigenschaften eines verkannten Möbelstücks aus der Perspektive von Design, zeitgenössischer Kunst, Film und Kulturgeschichte. Ohne ihn geht es kaum, und doch wollen wir ihn oftmals loswerden. Ob Repräsentationsobjekt oder unliebsame Notwendigkeit, immer ist der Schrank praktisches Behältermöbel in unterschiedlichsten Formen und Funktionen. Er dient als Ort der Aufbewahrung, der Sicherung und der Ordnung, nicht nur von Dingen, sondern auch von Wissen, Erinnerungen oder Geheimnissen. Die Ausstellung "Cupboard Love" rückt das sperrige Möbel ins Rampenlicht und beleuchtet es aus der Perspektive von Design, zeitgenössischer Kunst, Film und Kulturgeschichte. Dabei wird seine Gestaltung und sein metaphorisches Potenzial erforscht und ein Blick in sein Inneres geworfen, das unendlich viele Geschichten zu erzählen weiss
Ausstellung vom 03.12.2017 bis 22.04.2018, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Brooksie
‚Brooksie’ lässt die 1920er Jahre aufleben. Ort des Geschehens sind Bühne und Garderobe des angesagten Zig Zag Clubs. Die Mischung ist heiss: Swing, Komik, Tanz und ein Prise knisternder Erotik. Der Conferencier Joe, die Club-Sängerin Nanette, ein Komik-Duo und die Musiker präsentieren ihren Gästen stets ein unterhaltsames Programm. Und gerade heute hat sich eine junge Tänzerin angemeldet: Louise ‚Brooksie’ Brooks, eine Frau, die die Leidenschaften zum Kochen bringt.
Bühne, 28.04.2018, 20:30 Uhr, Kulturtreff Rotfarb, Uznach
Jazz:now - Stimmsaiten featuring Balthasar Streiff
«Moment x Musik» mit zwei Stimmen, Cello, Kontrabass sowie allerlei Büchel und Horn zwischen Alp und Grossstadt. /// Sie kommen alle aus der Ostschweiz und gleichzeitig aus den unterschiedlichsten Ecken, die die Musikwelt zu bieten hat. Sonja Morgenegg kombiniert Stimmimprovisation mit Naturjodel und Marcello Wick erforscht den archaischen Ober- und Untertongesang. Lorena Dorizzi spielt mit ihrem Cello zeitgenössische Klassik und Kontrabassist Marc Jenny pendelt zwischen Punk und Jazz. Ihnen gemeinsam ist die Liebe für Musik, die in und aus dem Moment entsteht. Sie zelebrieren eine Alpine Worldmusic und bauen ihre Improvisationen auf gegenseitiges Vertrauen, das sie sich in den letzten Jahren zusammen erarbeitet haben. Stimmsaiten bewegen sich jenseits von Konventionen, balancieren lustvoll zwischen ungewohnten Tönen und versöhnlichen Harmonien, lehnen sich an beim Folksong, tanzen durch mitreissende Rhythmen und provozieren mit gewagten Brüchen unvorhersehbare Entwicklungen. Dazu passt auch, dass sie oft mit Gästen auftreten, denen sie auf der Bühne selber zum ersten Mal begegnen. Im Eisenwerk bläst Balthasar Streiff mit seinem Sammelsurium von Büchel und Alphörnern frischen Wind aus der fünften Himmelsrichtung und wirbelt nochmals alles durcheinander. Gemeinsam gestalten sie Musik in der die Improvisation eine sinnliche Hauptrolle spielt. Sie malt Bilder in den Köpfen der Zuhörenden, ist schwer einzuordnen – aber leicht aufzunehmen.
Konzert, 04.05.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Ein Stück weit Pionier – Walter Steiner
Walter Steiner ist eine Legende. Als Skispringer hat er in den 1970er-Jahren mehrfach Gold- und Silbermedaillen gewonnen. Parallel dazu und über seine Karriere als Skispringer und -flieger hinaus engagierte er sich für die Entwicklungen im Schanzenbau, und bis heute setzt er sich für Verbesserungen im Spitzensport ein, die dem Menschen statt dem Spektakel dienen. Von Beruf Holzschnitzer – ausgebildet im Bildhaueratelier von Johann Ulrich Steiger in Flawil –, interessiert er sich immer auch für ästhetische und meditative Prozesse sowie unsere Beziehungen zur Natur und Technik. Mit dem Film "Die Ekstase des Bildschnitzers Steiner" (1974) von Regisseur Werner Herzog hat sich der 1951 geborene Wildhauser definitiv in die kollektive Erinnerung eingeschrieben und ist zur Kultfigur weit über die Sparte Sport hinaus geworden. Seit 1990 lebt Walter Steiner nach Jahren in Deutschland und den USA im schwedischen Falun, wo er bis vor kurzem als Restaurator gearbeitet hat. Nun ist er für acht Wochen zurück im Toggenburg: mit einer Ausstellung im ehemaligen Wartsaal in Lichtensteig, zwischen den Gleisen, die hier auseinanderdriften oder sich zur vorübergehenden gemeinsamen Weiterfahrt treffen – je nach Blickrichtung. Im Zentrum von "Ein Stück weit Pionier – Walter Steiner" stehen Fragen nach dem Traum vom Fliegen, dem Zwang zu Siegen und dem, was uns weiter bringen könnte. Künstlerische Beiträge von Elisabeth Nembrini, Yves Mettler, Roman Signer, Giorgia Vian, Birgit Widmer, Rolf Graf, Lutz/Guggisberg
Ausstellung vom 22.03. bis 13.05.2018, Kulturraum S4 im Wartsaal, Lichtensteig
Dechen & Zürcher Kammerorchester
THE CALL FOR PEACE Die klangvolle Stimme der schweizerisch-tibetischen Künstlerin DECHEN SHAK-DAGSAY trägt die Botschaft des Friedens direkt in die Herzen der Zuhörer. Beim kraftvollen Projekt THE CALL FOR PEACE wird sie in ihrem Anliegen unterstützt durch das renommierte Zürcher Kammerorchester (ZKO), das JEWEL ENSEMBLE und Gastmusiker aus aller Welt. Es erwarten und drei einzigartige Konzerte in St. Gallen, Zürich und Bern. Ob in New York mit Philip Glass, in Istanbul mit Bob Wilson und Isabella Rosselini, auf der Bühne mit Andreas Vollenweider oder beim Singen für Seine Heiligkeit den Dalai Lama, DECHEN zieht mit ihren Liedern und den jahrtausendealten tibetischen Mantras ihr Publikum in den Bann. Ihre Stimme ist Medizin für die Seele. Auf den drei grossen Konzerten der Schweizer Tour 2018 wird ihre einfühlsame Stimme wieder begleitet von der Energie des Zürcher Kammerorchesters, von ihrem hochkarätigen JEWEL ENSEMBLE, sowie von Gastmusikern wie dem Shakuhachi Meister Jürg Fuyûzui Zurmühle und vom marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija, der sich bei Sting einen Namen machte. KONZERTE 2018: St. Gallen, 1. Juni 2018 Zürich, 9. Juni 2018 Bern, 1. Juli 2018
Konzert, 01.06.2018, 20 Uhr, Tonhalle St. Gallen, St. Gallen
Jazz:now - Aurora Trio
Das Aurora Trio gehört ohne Zweifel zu den faszinierendsten und berührendsten Ensembles der musikalischen Gegenwart. Das Jazzpodium schreibt über sie: «Dieses Trio ist mehr oder weniger die Inkarnation des Geistes der freien Improvisation in der aktuellen Musik. Staunen und Sprachlosigkeit sind angezeigt nach so viel Poesie voller Bilder und wechselnden Emotionen, ebenso frei wie an bestimmte Melodien gebunden, voller unsterblich scheinender Schönheit.» Der Pianist Agusti Fernandez ist einer der führenden Klangforscher der vibrierenden Jazzszene Barcelonas. Der britische Bassist Barry Guy prägte massgeblich die Entwicklung einer neuen freien Musik, die sich vom amerikanischen Freejazz emanzipierte und von der Auseinandersetzung mit Cage, Boulez und der Zwölftonmusik genährt wurde. Der meisterhaften Perkussionisten Ramon Lopez ist ebenfalls ein Aushängeschild von Barcelonas Musikszene. Durch die Gründung des Aurora Trios liessen sie ihre Wurzeln im Jazz und in der Klassik weit hinter sich und machten sich auf, die Stille zu erkunden. Mit diesem Ansatz erarbeiten sie sich fortan eine neue, in der Reduktion auf minimale Strukturen sehr suggestive Jazzsprache. Das mehrfach preisgekrönte Trio praktiziert eine in sich ruhende, poetische Musik – die Medizin der Zukunft! Bezaubernde Kompositionen lassen Raum für Pausen und eruptive Improvisationen auf absolutem Spitzenniveau. Diese Musiker überzeugen durch ihre Virtuosität, die sich nicht in höher-schneller-weiter manifestiert, sondern in berührender musikalischer Reife und Tiefe.
Konzert, 28.09.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Jazz:Now - MJ & the holy breath
Mit dem Projekt «the holy breath» vertieft sich der Kontrabassist Marc Jenny vermehrt in die Komponistenrolle und erarbeitet Stücke und Spielkonzepte, die sich mit freier Improvisation verweben und in ihren Verläufen eine grosse Dynamik zulassen. Klanglich lässt er sich dabei beeinflussen von der Weite skandinavischer Jazzmusik und der vielfarbigen Emotionalität der Musik aus dem Osten. Mit dem Berner Trompeter Werner Hasler und dem syrischen Oud-Spieler Bahur Ghazi hat er zwei Musiker gefunden, die sich in diesen Welten bestens heimisch fühlen. Bahur Ghazi verbindet die traditionelle arabische Musik mit der Harmonik des Westens und entwickelt dazu auch neue Spieltechniken auf der Oud. Werner Hasler lotet mit seinem fragilen und emotionalen Ton die Grenzen zwischen Elektronik und Improvisation aus und erweitert sein Klangspektrum mit Sampler und Effektgeräten. Marc Jenny arbeitet ebenfalls an der Verbindung von akustischem Klangbild, Präparationen und elektronischen Hallräumen. Im Projekt «the holy breath» suchen sie die musikalische Ruhe als kraftvollen Ausgangspunkt für gemeinsame Höhenflüge und dichte Klangfelder. Immer wieder findet die Musik zurück in die hohe Energie der Reduktion und berührt mit expressiver Melodik, spärlichen Arrangements und einem feinen Gespür für den Moment und die Zeitlosigkeit darüber hinaus.
Konzert, 31.10.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Öffentliche Führung "Visionen. Henry Dunant. Und wir?"
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Visionen. Henry Dunant. Und wir?" Henry Dunant befasste sich zeitlebens mit humanitären Ideen und deren Verbreitung und Etablierung in der Gesellschaft: humanitäre Hilfe, Menschenrechte, gleicher Lohn für gleiche Arbeit u.a. Einzelne Visionen wurden Wirklichkeit, andere blieben Utopie. Und heute? Sind Visionen noch Gegenstand unserer Gesellschaft?
Diverses, Vorstellungen von 25.02. bis 18.11.2018, Henry-Dunant-Museum, Heiden
Jazz:now - Trio Heinz Herbert
Das Trio Heinz Herbert ist selbst für NowJazz-Verhältnisse far out. Die Musik ist urban und extrem frisch, zuweilen hektisch, und doch gibt es Luft zum Atmen. Musik aus der Schweiz, die nicht nach Postkarten-Idyll klingt, sich dennoch an ein internationales Publikum wendet. Stromgitarre, elektronische Klangerzeugung, Piano, Samples und Schlagzeug sind Instrumente zur Steigerung der Gegenwart. Der augenzwinkernde Name verweist weder auf ein betuliches Mainstream-Jazz-Trio noch auf ein fesches Tanztrüppchen, sondern steht für eine junge Band, die sich ständig transformiert. Vielleicht das aufregendste, was die Schweizer Jazzszene momentan zu bieten hat. Die beiden Brüder Ramon und Dominic Landolt sowie Mario Hänni kennen ihre Stärken und Schwächen, ihre Vorlieben und Fähigkeiten. Sie sagen: „Wir müssen einander nichts mehr beweisen. Das erleichtert es ungemein, in der Musik vorwärts zu kommen.“ Und vorwärts kommen sie erstaunlich schnell. Fortlaufend begeben sie sich in neue Klanggebiete. Folgerichtig für drei Musiker, die mit ihren Inputs aus eigenen musikalischen Hörerfahrungen und andern Band-Projekten laufend neue Synapsen legen und sich in diesem Trio explizit als Band-Organismus verstehen. Die Musik des Trios Heinz Herbert ist zuallererst ein klangliches Ereignis. Längere Bögen und raffinierte Groove-Geometrien geben ihr Gestalt. Räume entstehen, Angelpunkte werden gesetzt, Texturen gewoben. In diesen offenen Markierungen beginnt die Klangchemie ihre Wirkung zu entfalten. Manchmal schwebt ein Space-Shuttle durch einen Unterwassergarten, manchmal funkeln die Klänge wie eine Zelle unter dem Mikroskop. Und diese frische kreative Energie spürt man gerade an ihren Live-Konzerten, wo man jedes Mal das Gefühl hat, eine Band zu erleben, die sich soeben neu erfindet. 
Konzert, 23.11.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Jazz:now - Peter Madsen & CIA play silent movies
Auch wenn CIA ziemlich geheimnisvoll klingt, es steht hier kurz und bündig für Collective of Improvising Artists. Das CIA erforscht die verschiedenen Aspekte von kreativer Improvisation und Komposition. Gegründet wurde die Plattform improvisierender Musiker aus dem Vorarlberg vor 10 Jahren durch den amerikanischen Jazzpianisten Peter Madsen. Ein wichtiger Fixpunkt sind seither die monatlichen «CIA silent movie nights» im Spielboden Dornbirn. Denn Madsen ist nicht nur ein mit ziemlich vielen Wassern gewaschenen international tourenden Musiker – die Liste seiner Kollaborationen ist ellenlang und beinhaltet Namen wie Stan Getz, Michael Musillami oder Fred Wesley – er ist auch begeisterter Sammler von Stummfilmen. Eine weitere Leidenschaft die etwas mit langen Listen zu tun hat. Seine Filmauswahl für die «silent movie nights Reihe» spannt denn auch den Bogen vom Monumentalfilm über frivole Gesellschaftskomödien bis zum avantgardistischen Kunstfilm. Dabei bietet die Verknüpfung von Bild und Klang einen sehr offenen Assoziationsspielraum. Man kann in den Sound eintauchen oder mit der Filmhandlung mäandern… Auf jeden Fall überzeugen nebst Peter Madsen auch die weiteren Agenten dieses Abends: der aus Kuba stammende Trompeter Amik Guerra, der vielseitige Trommeltausendsassa Alfred Vogel und Kontrabassist Marc Jenny. Mit unbändiger Spielfreude und einer Mischung aus Verspieltheit, Können und Respekt vor der Musik und voreinander verpassen sie den gut 100-jährigen Stummfilmen einen 2018er Soundtrack und katapultieren dabei das Erbe des Cinematheque Orchestra ins Jetzt.
Konzert, 21.12.2018, 20:15 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
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