Unser Kalender taugt momentan nur für imaginäre Kulturreisen. Habt Verständnis: Wir sparen uns die Mühe, abgesagte Veranstaltungen zu löschen. Bis auf weiteres gilt sowieso: Bleibt bitte zu Hause! Darüber hinaus: Checkt die Webseiten der Veranstalterinnen und Veranstalter.
Wir freuen uns, wenn der Kulturkalender dann wieder brummt und uns allen mehr als genug Gründe gibt, unsere Sommer- oder Winterbetten zu verlassen!

Hebed eu sorg! Herzlich, die Saiten-Bande
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Verdingkinder. Portraits von Peter Klaunzer

Der Fotograf Peter Klaunzer hat während eineinhalb Jahren ehemalige Heim- und Verdingkinder porträtiert. Er nähert sich mit seinen Porträts den bewegenden Schicksalen behutsam an und ermöglicht einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der betroffenen Personen. Die ehemaligen Verdingkinder erfuhren eine für uns unvorstellbare Willkür während der Fremdplatzierung. Sie leiden teilweise bis heute unter der Diffamierung und den schweren Misshandlungen, die sie in ihren Kinder- und Jugendjahren erleben mussten.

Ausstellung, Vorstellungen von 24.01. bis 23.04.2020, Küefer-Martis-Huus, Ruggell
Der kleine Prinz
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar…" Die Geschichte von Saint-Exupéry wird als Erzähltheater mit Figurenspiel und Pop-up-Animation zu neuem Leben erweckt, das Kinder und Erwachsene gleichermassen zum Träumen einlädt.
Bühne, Vorstellungen von 14.02. bis 24.04.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Compagnia Bluff. Maestro e Margherita
Eine explosive Neuinterpretation eines der grossen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, von «Der Meister und Margarita», dem berühmten Roman von Michail Bulgakov. Drei Schauspieler für 12 Figuren in einer «modernen Commedia dell’Arte». 
Musik, Bewegung und Magie unterhalten das Publikum in dieser Geschichte, in der der mysteriöse Voland zusammen mit seiner Gruppe von Gehilfen Panik unter den Beschäftigten des Moskauer Theaters auslösen wird. Ein Spektakel über Kunst, Liebe, Licht und Schatten. 
Bühne, 25.04.2020, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Iman Issa. Surrogates
Die skulpturalen und installativen Arbeiten der ägyptischen Künstlerin Iman Issa (*1979 Kairo) verweisen auf historisches sowie aktuelles Kulturerbe, beispielsweise auf Monumente und Denkmäler und deren gesellschaftliche wie politische Prägung. Ausgehend von existierenden Memorialen, Artefakten oder Instrumenten, erarbeitet die Künstlerin formal abstrahierte Plastiken, die, teils mit Textverweisen versehen, bewusst eine Verbindung zu historischen Kunstwerken, Kulturgütern und Ereignissen herstellen. Dies tun sie, ohne deren soziale und geografische Herkunft oder kulturellen Kontext preiszugeben – ohne Zitate und Quellen offenzulegen. Durch formale Reduktion und Abstraktion fokussiert die Künstlerin in ihren nahezu enzyklopädisch durchdachten räumlichen Inszenierungen den kollektiven Umgang mit Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte sowie die Macht der Darstellung. Iman Issa übersetzt historische wie zeitgenössische Aspekte in eine neue visuelle Sprache mit vielfältigen Bedeutungsebenen.   Iman Issa lebt und arbeitet in Kairo und Berlin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. im MoMA, New York, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21er Haus, Wien, und an der 12. Sharjah Biennale gezeigt. Die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum.
Ausstellung, Vorstellungen von 20.12.2019 bis 26.02.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Frederick
Dauer: ca. 45 Minuten Alle Feldmäuse sind fleissig und sammeln Vorräte für den Winter. Alle – bis auf Frederick. Der sitzt in der Sonne, betrachtet die Farben der Blumen und träumt vor sich hin. Ist Frederick etwa eine faule Maus? Aber nein, er sammelt Vorräte ganz besonderer Art ... Eine Geschichte über sichtbare und unsichtbare Schätze nach dem Bilderbuchklassi­ker von Leo Lionni.
Kinder, Vorstellungen von 23.10.2019 bis 29.04.2020, FigurenTheater, St. Gallen
Maitanz
Auch in diesem Jahr wird der beliebte DJ Micky die tanzwütigen Gäste der Löwenarena heftig ins Schwitzen bringen um mit ihnen den Mai zu begrüssen. Rock, Pop, Alternativ oder elektronische Musik, ein musikalischer Stilmix der direkt vom Ohr über das Herz in die Kniescheibe geht und diese zum rhythmischen Zucken animiert. Akustische Perlen von Gestern und Heute.
Diverses, 30.04.2020, 21 Uhr, Löwenarena, Sommeri
ABGESAGT: Sonderausstellung "Allerlei rund ums Ei"
Das beschalte Ei ist eine spezielle Entwicklung der Natur. Geschützt durch eine feste Hülle und versorgt durch einen reichen Dottervorrat, entwickelt sich der Keim in seiner eigenen, kleinen Welt.
Was es Interessantes zum Thema "Eier" zu berichten gibt, erfahren Sie in der aktuellen Sonderausstel­lung. Zu sehen sind unterschied­lichste Tiereier aus der Museums­sammlung. Zudem präsentieren wir lebende Hühner­ und Wachteln mit ihren Küken, sowie Kaninchen, Achatschnecken und Grossinsekten.
Ausstellung vom 17.03. bis 10.05.2020, Naturmuseum St.Gallen, St. Gallen
Cinderella - Die Geschichte vom Aschenputtel
Dauer: ca. 60 Minuten Märchenzauber für die ganze Familie: "Um Mitternacht musst du zu Hause sein, dann erlischt meine Feenkraft...", mahnt die Fee Schirmchen ihr Patenkind. So flieht Cinderella beim zwölften Schlag vom Ball und verliert ihren gläsernen Schuh. Nur wem dieser Schuh passt, darf den Prinzen heiraten...   Mit Schirm, Charme, Schussligkeit und einer grossen Portion Humor bringt die Fee das weltberühmte Märchen zum guten Ende.
Kinder, Vorstellungen von 02.05. bis 10.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Zippel Zappel Nr. 3 - Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten Die kleine Lisa hat ein Geräusch gehört. Neugierig macht sie sich auf den Weg. War es die Schnecke oder der Frosch oder vielleicht sogar das Wildschwein? Ihre Suche führt sie durch Wald und Wiese. Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente. Da die Platzzahl auf 35 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Kinder, Vorstellungen von 19.01. bis 13.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Klanghalt II

Jeden Samstag um 17 Uhr kommt der Kreuzgang von St. Katharinen wiederum zum Klingen. Musik und Stille, Gesang und Poesie bestimmen das Programm der jeweils 20 Minuten. Das 2500 Jahre alte literarische und spirituelle Erbe der Psalmen wird mit zeitgenössischen Texten kombiniert und durch das Hören und gemeinsame Singen neu erschlossen. Vokal- und Instrumentalensembles aus Stadt und Region gestalten die 27 Anlässe mit. Alle sind herzlich eingeladen, einen wöchentlichen Halt einzulegen und sich inspirieren zu lassen.

Konzert, Vorstellungen von 30.11.2019 bis 30.05.2020, Katharinen, St. Gallen
Federn - wärmen, verführen, fliegen
Ein Parcours durch die verführerische Schönheit und Formenvielfalt eines Glanzstücks der Natur, der die geniale Multifunktionalität der Feder sowie ihre aktuelle Bedeutung in Kulturgeschichte, Design, Kunst und Popkultur beleuchtet.

Wer sich in eine wärmende Daunenjacke kuschelt oder in einem Federbett versinkt und wohlig einschläft, weiss: Federn sind herausragende Schöpfungen der Natur. Sie sind so alltäglich wie staunenswert. Tausende Federn bedecken die Körper der Vögel, hochspezialisiert, je nach ihrer Funktion im Vogelkleid. Federn wärmen und kühlen, halten trocken, schmücken und tarnen. Gleichzeitig ist gerade die Schwungfeder ein aerodynamisches Meisterwerk, das den Vögeln etwas ermöglicht, wovon wir Menschen seit Jahrtausenden träumen: das Fliegen. Die Ausstellung "Federn – wärmen, verführen, fliegen" verneigt sich vor diesem äusserst komplexen Gebilde aus Keratin und bietet einen Überblick über seine verführerische Schönheit und Formenvielfalt.
Ausstellung vom 01.12.2019 bis 01.06.2020, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Siobhán Hapaska
In Siobhán Hapaskas (*1963 Belfast) Plastiken finden sich politische, soziale und weltanschauliche Aspekte, es widerspiegeln sich aber auch Versatzstücke aus Technologie und Natur. Die Arbeiten der aktuellen Werkgruppe mit Titeln wie Touch und Love sind aus einem neu entwickelten Material gestaltet, einem Betongewebe, das für elementare Notunterkünfte eingesetzt wird. Die Künstlerin nutzt dessen Beschaffenheit, um eindringliche Plastiken zu schaffen, die auf den menschlichen Körper referieren.   Entfremdung und Einsamkeit, aber auch Unbeschwertheit und Humor sind wiederkehrende Empfindungen in ihrem Werk; nüchtern erörtert und erforscht sie diese in skulpturalen Setzungen. Dabei entstehen komplexe Material-Beziehungen, die zwischen potenzieller Kraft und ausbalanciertem Gleichgewicht oszillieren. Die Plastiken, rätselhaft in ihrer Formgebung, lassen mehrere Lesarten zu: die den Materialien innewohnenden stofflichen Eigenschaften stehen sinnbildliche Bedeutungen für Umwelt/Ökologie und Wirtschaft, Kultur und Religion gegenüber. Vielbeachtete Einzelausstellungen realisierte Siobhán Hapaska in der John Hansard Gallery in Southampton (2019), im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam (2015), im Magasin 3 in Stockholm (2013). 2001 bespielte sie den irischen Pavillon an der 49. Biennale von Venedig und war 1997 an der bedeutenden documenta X vertreten. Die für die Kunstzone der Lokremise geplante Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in einer Schweizer Institution. Sie entsteht in Kooperation mit der Douglas Hyde Gallery in Dublin. Kuratorin: Nadia Veronese
Ausstellung vom 07.02. bis 21.06.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Chuchchepati Orchestra: Bumblebee Flight

Chuchchepati Orchestra

Bumblebee Flight 

 

Willkommen im Biotop

Der Weltrekord bei der Interpretation des “Hummelflugs“ von Rimski-Korsakow liegt derzeit bei 53.82 Sekunden – das sind 13 Noten pro Sekunde. Das Chuchchepati Orchestra mit seinen acht Lautsprechern versucht diesen Rekord nun mit der langsamsten Interpretation des Stückes zu unterbieten. In einer installativen Konzertserie wird pro Aufführung jeweils nur ein Takt der Komposition interpretiert. Slow motion statt Akzeleration, eine Hommage an die vom Aussterben bedrohte Welt der Insekten. Im Konzert verweben sich Feldaufnahmen der kollektiven Lebewesen mit den Instrumenten des Musikkollektivs. Es entstehen Muster, Strukturen und Flächen, welche sich gegenseitig ergänzen und befruchten. Das Chuchchepati Orchestra schwärmt aus und hebt ab im oktaphonen Raum über der blühenden Spielwiese.

 

Ludwig Berger, Feldaufnahmen, Klangregie

Patrick Kessler, Kontrabass, Konzept, Orchesterwart

Julian Sartorius, Drums und weiteren Musiker*innen

 

Saison 2020, monatlich im Palace St. Gallen, 20.22 Uhr

 

Details und Besetzungen

chuchchepati.ch www.palace.sg
Konzerte, verschiedene Aufführungen im 2020, Palace, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen.
Konzert, 02.07.2020, 20 Uhr, Rest. Hoher Hirschberg, Appenzell
Adrian Schiess

Adrian Schiess, 1959 in Zürich geboren, gehört zu den grundlegenden Malern seiner Generation. Documenta, Biennale und zahlreiche Einzelausstellungen haben sein Schaffen auch international bekannt gemacht. Seine Malerei ist nicht als vertikale Fläche an der Wand zu sehen, sondern als frei im Raum platzierbares Arbeitsfeld, in dem das Erscheinen und Verschwinden des Phänomens Malerei zum Thema wird. Zentrale Elemente des Werkes von Adrian Schiess werden in dieser Ausstellung erstmals sichtbar.

Ausstellung vom 16.05. bis 09.08.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Metamorphosis Overdrive

Camille Blatrix, Timothée Calame, Rä Di Martino, Simon Dybbroe Møller, Yngve Holen, Diego Perrone, Ilona Ruegg, Guan Xiao

 

Transformationen von Maschinen und Werkzeugen spielen in unserer Vorstellungswelt eine zentrale Rolle. Die Ausstellung Metamorphosis Overdrive untersucht die Veränderungen und Verwandlungen von alltäglichen Dingen und technischen Formen und deren Bedeutung in der Gegenwart. Die acht künstlerischen Positionen befragen Objekte auf ihren eigentlichen Darstellungswert und analysieren die neuen Grenzen der Skulptur aus der Perspektive der Technik und der Wahrnehmung.

Ausstellung vom 07.03. bis 06.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Geta Brǎtescu
Einem Zitat Geta Brătescus folgend („L’art c’est un jeu sérieux“) widmet das Kunstmuseum St.Gallen als erstes Museum in der Schweiz dem Schaffen der Künstlerin eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Nach Maria Lassnig 2018 wird damit eine weitere starke weibliche Position vorgestellt, die für den internationalen Kunstdiskurs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung ist.
Ausstellung vom 25.04. bis 20.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Stiller Has - Pfadfinder

Bittersüss sind die Mundart‒Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft ganz in der Tradition der Brüder Grimm seinen Zerrspiegel vorhält. Er singt und erzählt mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie, vom Leben in einer komplizierten Welt und deren Schattenseiten, die er nicht nur aus Büchern kennt. Jetzt ist der Has wieder unterwegs, mit neuer Band und neuem Album. Und – so wie man hört – wohl zum letzten Mal. Danach? Das weiss wohl noch nicht einmal Pfadfinder Anaconda…

Konzert, 25.04.2020, 20:20 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Città irreale

Ei Arakawa, Christoph Büchel, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

 

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseum St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die Strukturen/Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus farbintensiven Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Ei Arakawas Performance werden diese Ausstellung in den öffentlichen Raum erweitern.

Ausstellung vom 11.07. bis 01.11.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Appenzeller JazzStobete
Das Ostschweizer Jazz Kollektiv präsentiert die Appenzeller JazzStobete. Jeden Monat an einem anderen Ort in einem der beiden Appenzeller Kantone. Die zwölf Konzerte werden jeweils mit einem Set der individuell zusammengestellten Hausband eröffnet. Danach moderiert der Jazzpianist Claude Diallo die offene Jazz-Jam-Session, wo sich jung, alt, amateur und arriviert auf der Bühne treffen um gemeinsam Musik zu machen. Die Hausband ist eine Überraschung
Konzert, 11.12.2020, 20 Uhr, Zeughaus, Teufen AR
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 26.09. bis 23.12.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
ERKER. Galerie – Edition – Verlag

ERKER

Galerie – Edition – Verlag

Die Schenkung der Stiftung Franz Larese und Jürg Janett

 

Die Erker-Galerie von Franz Larese (1927–2000) und Jürg Janett (1927–2016) steht für den Aufbruch einer weltoffenen Stadt St.Gallen. Eine Stadt, in der in den 1960er und 1970er Jahren europäische Kunstgeschichte geschrieben wurde. Die Idee, bedeutende Autoren mit

wichtigen zeitgenössischen Kunstschaffenden in einen Dialog

treten zu lassen, führte zu wegweisenden Ausstellungen und einer Fülle grossartiger Editionen und Bücher. Galerie, Presse und Verlag waren die Kombination, die den ökonomischen Erfolg mit breiter künstlerischer Wirkung und intellektueller Brillanz verband.

Ausstellung vom 29.08.2020 bis 10.01.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Blicke aus der Zeit. Sammlungs-Perspektiven

Sammlungs-Perspektiven

 

Der schmerzgetrübte Blick der Lucretia (um 1530) von Cornelis Bazelaere spricht zu uns über die Jahrhunderte. Wenn sich Ferdinand Hodler 1917 – im Jahr vor seinem Tod – selbst im Spiegel fixiert, so schaut er uns noch heute prüfend an. Auch in den neuen Medien bleiben Blicke zentral: In fotografischen Selbstinszenierungen formen Manon und Urs Lüthi gesellschaftliche Rollenbilder um und nehmen zugleich die klassische Tradition der Reflexion im Selbstbildnis auf. Ausserdem werden in der Ausstellung Videos von Keith Sonnier, Pipilotti Rist und Candice Breitz gezeigt.

Ausstellung vom 25.04.2020 bis 25.04.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Impressum

Herausgeber:

 

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9004 St. Gallen

 

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Redaktion

Corinne Riedener, Peter Surber, Roman Hertler

redaktion@saiten.ch

 

Verlag/Anzeigen

Marc Jenny, Philip Stuber

verlag@saiten.ch

 

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Sekretariat

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sekretariat@saiten.ch

 

Kalender

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kalender@saiten.ch

 

Gestaltung

Samuel Bänziger, Larissa Kasper, Rosario Florio
grafik@saiten.ch

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