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Michael Flury – Musikalische Forschung in den Anden
Klangwelten: Michael Flury — Musikarchäologische Forschung in den Anden

Musik gehört seit jeher zu uns Menschen. Sie ist wahrscheinlich sogar älter als die Sprache. Sicher aber war und ist sie ein wesentlicher und identifizierender Bestandteil einer jeden Gesellschaft. Die musikalischen Darbietungen und Kurzvorträge reichen von der Ostschweiz bis nach Westafrika.

Michael Flury ist begnadeter Posaunist. Zusammen mit Peter Fux erkundete er mit Replikas von sog. Meeresschneckentrompeten eine dreitausend Jahre alte Tempelanlage hoch oben in den peruanischen Anden. Zu Gast im HVM wird er die besagten Meeresschneckentrompeten nicht nur zum Erklingen bringen, sondern im Anschluss mit unserem Direktor darüber diskutieren, was bei ihrer gemeinsamen Erforschung der präkolumbianischen Tempelanlage herausgekommen ist.
Konzert, 30.11.2022, 18 Uhr, Historisches und Völkerkundemuseum, St. Gallen
JAZZTIME im ATELIER CHAPEAU
JAZZTIME im ATELIER CHAPEAU mit TRIO MANI NUDE josquin rosset (sui) p florian king (ger) b carlo lorenzi (ita) dr Meist akustisch, dann und wann bereichert durch elektronische Klangfarben, virtuos, elegant, luftig, kraftvoll, mit traumwandlerischem Interplay und sicherem Geschmack, durchstreift das Trio Mani Nude den gemeinsamen musikalischen Fundus. Nahtlose Uebergänge zwischen frei improvisierten Kompositionen, Originalen und Liedern von Miles Davis, Thelonious Monk, Keith Jarrett oder gar Pop-, Kinder- und Sakralmelodien, erzeugen Erinnerungen an heute, gestern und morgen. mi 30.11.22 + special guest Andi Schnoz (ch) git. efx.
Konzert, 30.11.2022, 20 Uhr, ATELIER CHAPEAU, St. Gallen
Intermezzo – klanghalt

Zwischen der dritten und vierten Serie von «klanghalt» wird noch ein Zusatzhalt eingelegt. Eigens für den 91. «klanghalt» sind Text und Musik entstanden; Klang und Poesie erfüllen den Kreuzgang ebenso wie die Menschen darin. Eine Begegnung unter freiem Himmel, zusammen mit einem Vokalensemble rund um Philippe Frey, mit Roman Rieger und Klarinette sowie Pia Maria Hirsiger und ihrer Textausfaltung von Psalm 33 – zu stimmungs- und gehaltvollen 20 Minuten.

Konzert, 03.12.2022, 17 Uhr, Kreuzgang St. Katharinen, St. Gallen
Peter Roth: Missa Gaia
In seiner neuen Komposition Missa Gaia vermittelt Peter Roth in Texten und Musik eine Sicht auf die Erde als ein vernetztes System, einen intelligenten Organismus, ja ein fühlendes Wesen. Die Menschen sind, in ihrem eigenen Interesse, zu Achtsamkeit und Kooperation mit dieser kreativen und Leben spendenden Mitwelt aufgerufen.

An der vom Komponisten geleiteten Aufführung wirken die Solistinnen Kathrin Signer (Sopran), Sarina Weber (Mezzosopran), Margrit Hess (Alt), Tony Majdalani (Darabuca, Djembe, Hang und Berembao) und die Appenzeller-Original-Streichmusik Geschwister Küng mit. Im Chor singen 44 Sängerinnen und Sänger des Chorprojekts St.Gallen mit.

Seit mehr als 50 Jahren ist Peter Roth überzeugt, dass sich die Menschheit auf dem Weg zu einem mitfühlenden Bewusstsein befindet. Dieser evolutionären Bewegung gilt sein ganzes Engagement und diese Überzeugung prägt seine neue Komposition Missa Gaia. "Im Bewusstsein vieler Menschen ist die Erde ein Klumpen Materie und wir Menschen existieren und handeln entsprechend als isolierte Individuen, die den ganzen "Rest" als Umwelt erleben! Diese Sicht- und Lebensweise hat uns in eine beinahe aussichtslose Situation geführt.", sagt Peter Roth.
Konzert, 03.12.2022, 20 Uhr, Evang. Kirche, Teufen AR
The Robots
Dänts n ts n ts n ts…! THE ROBOTS zelebrieren «free improvised subelectronic disco tekk» – und zwar kompromisslos, hemmungslos, doch keinesfalls anspruchslos! Mit Sounds from Outerspace und allen Four on the Dancefloor bringen sie an ihren Live-Session die Crowd in Ekstase. Als vernetzter Gesamtorganismus robottern sie in liebevoller Handarbeit mit Keys, Bass, Schlagzeug und unanständig viel Electronics rundherum. Roh, mono, vollständig aus dem Moment heraus und mit unabsehbaren Folgen: THE ROBOTS sind ein Restrisiko für die Dancefloors dieser Welt – oder wie O.K. Jonson, der grosse Basspapst, immer sagt: «geilgeilgeil!»
Konzert, 03.12.2022, 21:30 Uhr, Kult-X, Kreuzlingen
Goran Kovacevic & Stefan Baumann. Twogether
Stefan Baumann und Goran Kovacevic verbindet ihr breites Spektrum über viele musikalische Genres sowie ihre Lust zu improvisieren, ihr interdisziplinäres Schaffen in Tanz, Theater, Film und Klangkunst, die Liebe zur Musik und die Virtuosität auf ihren Instrumenten. Es treffen sich zwei Künstler, die beide ihre eigene Sprache entwickelt haben und sich intuitiv verstehen. Der riesige Tonumfang, der singende Klang und die stilistische Bandbreite des Akkordeons und der erdige, wehmütige und sehnsüchtige Klang des Cellos ergänzen und bereichern sich, strahlen, singen, atmen, tanzen, weinen, jubeln, flüstern, verschmelzen, versinken, funkeln, brummen, hecheln-eine riesige Klangpalette, welche die beiden Musiker ausloten und virtuos bespielen. Dabei verbinden sie persönliche künstlerische Eigenheiten und reiche musikalischen Erfahrungen von Folk über Jazz bis zu Improvisationen, und verweben diese mit Meilensteinen der klassischen Musikgeschichte. Ihr gegenseitiges Verständnis und die Musik als universelle Sprache schaffen eine grenzenlose Einheit, eine Symbiose voller Lebenslust und Übermut, zum intensiven Hören, Abtauchen und Ergründen! Musik, die berührt und bewegt!
Konzert, 03.12.2022, 20:15 Uhr, Chössi Theater, Lichtensteig
Offenes Atelier
Hanspeter Marschner, Kunstschaffender in Arbon, öffnet anlässlich seines 80. Geburtstages sein Atelier an fünf Samstagen. Er malt abstrakte Bilder in Acryl, Öl und Mischtechnik auf Leinwand und andere Malgründe. Gedankenspiele, vielfältig, bunt und poetisch, Vorbild ist die Natur. Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen, sich im Atelier umzusehen. Falls ein Bild gefällt, kann es auf Probe mit nach Hause genommen werden, um zu sehen ob es passt. Originalbilder haben eine besondere Ausstrahlungskraft.
Ausstellung, jeden Samstag von 05.11. bis 03.12.2022, Atelier Hanspeter Marschner, Arbon
Phonorescence mit Christine Abdelnour & Louis Schild
In einem Doppelkonzert verbinden sich Elektronik und Akustik. Da ist einerseits das Bildrauschen von Michael Eggers Synkie, einer Maschine, welche mit Videokameras und Transistorfernseher Frequenzen erzeugt: Medienkunst-Zukunftsmusik zwischen Minimal Techno und Noise. Dem gegenüber steht das mikrotonale Zusammenspiel der Saxophonistin Christine Abdelnour und des Bassisten Louis Schild. Mit grosser Virtuosität spielen beide an ihren Instrumenten vorbei, erzeugen Sounds, die nicht vorgesehen waren, aber musikalisch Sinn ergeben.
Konzert, 04.12.2022, 19 Uhr, Perronnord, St. Gallen
Samichlaus gsuecht!
Dauer: ca. 50 Minuten Eselin Myra ist verzweifelt: Der Samichlaus­-Abend naht und der Samichlaus liegt krank im Bett. Eine Vertretung muss her! Die Märchenzentrale schickt verschie­dene Kandidaten, aber keiner taugt was. Zum Glück eilen die Tiere des Waldes Myra zu Hilfe. Am Ende ist der Sack gepackt und es fehlt nur noch ein Begleiter... Ein Samichlaus­-Stück für die ganze Familie!
Kinder, Vorstellungen von 26.11. bis 04.12.2022, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Impulse - Architektonische Identität

Alles Gebaute hat eine architektonische - eine räumliche – Identität und diese wirkt auf den Menschen ein. Die Frage, was einen Raum angenehm erscheinen lässt, ist ein Schlüsselmoment in der heutigen Nachhaltigkeitsdebatte. Das Ziel muss sein, Häuser, Orte, Quartiere zu bauen, die niemand je wieder abreissen möchte, die über die Zeiten hinweg robust sind. Kontinuität und Veränderung sind dabei sehr eng miteinander verschränkt. Nach einem Einführungsreferat von Aita Flury folgt eine Podiumsdiskussion mit weiteren Gästen.

Vortrag, 05.12.2022, 19:30 Uhr, Architektur Forum Ostschweiz, St. Gallen
Stadtgespräch mit Kubik & Fässler

Überall diese Gräben und Spaltungen, allerorts nur in sich geschlossene Szenen und Filterblasen. Kaum mehr Dialog. Kulturzerfall. Untergang der Demokratie. Und diese sozialen Medien erst! Deshalb: Ein Abend voller unvorhersehbarer und ungeplanter Begegnungen. Es geht also um nichts mehr als die Rettung der urbanen Demokratie, würde die Republik schreiben. Wir stapeln etwas tiefer, aber nicht minder anspruchsvoll: Seien Sie eingeladen zu einem unterhaltsamen Abend mit Gästen aus ganz unterschiedlichen Welten, die alle was zu erzählen haben und die sich bei uns auf die Füsse treten. Und die anregen, das Gespräch beim Bier danach weiterzuführen. Hier trifft die HSG auf den Genossenschaftsbuchladen, der Trap-Musiker auf den Polizeikommandanten, die Lokalpolitikerin auf die ausserparlamentarische Aktivistin. Moderiert von der Künstlerin Julia Kubik und dem Historiker Matthias Fässler geben sich vier Gäste die Klinke.

 

Danach dann Hallenbeiz, das Wohnzimmer der Grabenhalle. Einen Abend lang dort PingPong spielen wo sonst getanzt wird? Jeden zweiten Donnerstag treffen Tunes vom DJ auf fitte Turnschuhe und tanzwütige Vorwochenend-Feiern. Bitte eigene PingPong-Schläger mitbringen!!

 

Diverses, 08.12.2022, 20 Uhr, Grabenhalle, St. Gallen
Ueli Bichsel und Anna Frey: Gstört

Wie wirken sich die globalen Überforderungen auf das Individuum aus? Wie gehen wir mit einem drohenden Kontrollverlust um? Und wie sehen unsere Versuche aus, Ordnung in diese ständige Un- und Umordnung zu bringen?

 

Wie könnte ein Theaterstück-Titel besser zu unserer Zeit passen ...

In «Gstört» nimmt sich das professionelle Vater-Tochter-Duo der Menschen an, die sich nach einer Rückkehr in eine einfache, klare und überschaubare Welt sehnen. Das geht am besten mit einer gehörigen Portion Humor und Komik und mit Ausflügen in die liebevolle Groteske.

 

Ueli Bichsel und Anna Frey standen schon zusammen in der Zirkus-Manege, da konnte Anna Frey noch kaum laufen. Seither ist viel passiert, und die beiden haben in verschiedenen Funktionen zusammen gearbeitet. Für «Gstört» wagen sie sich sozusagen an die Königsklasse: Sie machen alles gemeinsam. Die Erarbeitung des Konzeptes, die Darstellung auf der Bühne, und sie teilen sich die künstlerische Leitung.

 

Auf lange Sicht das einzige Gastspiel in der Ostschweiz – nicht verpassen!

Bühne, 09.12.2022, 20 Uhr, Eisenwerk, Frauenfeld
Nachtschicht #25

Die Nachtschicht, das Format des Kunstvereins für junge und junggebliebene Nachtschwärmer:innen, startet diesmal bei einem Kunstgespräch mit Künstlerin Grace Schwindt und Kuratorin Nadia Veronese und mündet in die Performance «The Boxer». Dieser liegt ein von der Künstlerin verfasstes Skript zugrunde, dem die Performer:innen instinktiv folgen und es frei interpretieren. Bewegung, Klänge, Gesang, Geräusche folgen auf die dialogisch angelegte Performance.

Ausstellung, 09.12.2022, 19 Uhr, Kunstmuseum SG, St. Gallen
Die schönsten Bücher aus der Schweiz, Deutschland und Österreich

Die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen präsentiert in der Bibliothek Hauptpost die im laufenden Jahr ausgezeichneten schönsten Bücher aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die 63 Preisträger wurden aufgrund hervorragender Leistungen in der Buchgestaltung und –produktion prämiert und bringen die zeitgenössischen Tendenzen in der Buchgestaltung zum Ausdruck.

 

Vernissage

Donnerstag, 10. November, 18 Uhr

 

Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Gespräch über die prämierten Bücher zwischen der Buchmacherin Kerstin Forster aus dem Triest Verlag für Architektur, Design und Typographie und dem Grafikdesigner Jonas Niedermann, der an der Zürcher Hochschule der Künste unterrichtet und Mitinhaber der St.Galler Agentur TGG ist.

 

 

Bibliothek Hauptpost

Gutenbergstrasse 2

9000 St.Gallen

 

Öffnungszeiten

Montag – Freitag, 08.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 08.00 – 17.00 Uhr

Ausstellung, Vorstellungen von 10.11. bis 10.12.2022, Bibliothek Hauptpost, St. Gallen
Buffpapier’s Scarletta

Die neue Bühne «Scarletta» der Cie Buffpapier wird im Dezember mit einem Tombola-Happening – der «Tombola Furiosa» – eingeweiht. Präsentiert wird diese von Salvatore Mancini (Stéphane Fratini) und Vittoria Rotta (Franziska Hoby). Für die musikalischer Begleitung sind The Golden Boys bemüht. Die Tombola-Furiosa ist eine pathetische und groteske Parabel über den Geist des Kommerzes, den die Feiertage zum Jahresende offenbaren. Jeweils um 18 Uhr gibt es einen Kurzauftritt mit Hutkollekte.

Bühne, Vorstellungen von 07.12. bis 10.12.2022, Gallusplatz, St. Gallen
Schumann: Missa sacra
Robert Schumann: Missa sacra

Anton Bruckner: Psalm 150

 

Charlotte Müller Perrier, Sopran

Bach-Chor St. Gallen

Bernhard Ruchti, Orgel

Anna Jelmorini, Leitung

 

 

Schumanns Missa sacra in c-Moll von 1853 zählt zu den grössten Meisterwerken der Hochromantik. Sie besticht durch thematische Prägnanz, ausdrucksstarke Harmonik und präzise Kontrapunktik. Die erste vollständige Aufführung veranlasste Clara Schumann fünf Jahre nach dem Tod des Komponisten. Sie schrieb an Johannes Brahms: „Tief ergreifend ist das Kyrie und wie aus einem Gusse, im Sanctus einzelne Sätze von so wundervoller Klangwirkung, dass es einem kalt über den Rücken rieselt.“ Schumann selbst stellte seiner Orchesterfassung eine Orgelfassung mit Offertorium zur Seite, deren Partitur erstmals 1991 veröffentlicht wurde.

Als „meine allerbeste Fest-Cantate“ bezeichnete Bruckner die Vertonung des 150. Psalms aus dem Jahr 1892. Die Komposition hat mit ihrem monumentalen Halleluja-Thema und der großen Fuge über „Alles, was Odem hat, lobe den Herrn“ einen ausgesprochen festlichen Charakter. Faszinierende Kontraste zwischen filigranen Motiven, kraftvollen Passagen und chromatisch kühnen Verwicklungen kommen im Orgel-Arrangement auf eine ganz neue Art und Weise zum Ausdruck.

Der Bach-Chor St. Gallen lädt herzlich ein zu seinem festlichen Jahreskonzert!

 

Eintritt gratis mit Kollekte

 

Beginn 19.30

Einlass 18:30


Konzert, 10.12.2022, 19:30 Uhr, Laurenzenkirche, St. Gallen
«Messiah» von Georg Friedrich Händel

Händels «Messiah»: Ein monumentales Werk, das die Heilsgeschichte der christlichen Welt mit dem Jubel über die Ankunft des Messias und dem Schmerz über seinen Opfertod gleichermassen verbindet und schliesslich im tröstenden Wissen um das «Gotteslamm», das «hinwegträgt die Sünde der Welt», endet.

Wir versuchen - mit drei Zwischenhalten - den Aussagen nachzugehen, wer bestehen kann «in seinem Angesicht». Wie labil es um den Frieden heute steht. Und der Frage nach der Hoffnung für die Welt.

Gekürzte Fassung in englischer Sprache; Konzertdauer zwei Stunden ohne Pause.

Konzert, 10.12.2022, 19:30 Uhr, Evang. Kirche, Teufen
«Messiah» von Georg Friedrich Händel

Händels «Messiah»: Ein monumentales Werk, das die Heilsgeschichte der christlichen Welt mit dem Jubel über die Ankunft des Messias und dem Schmerz über seinen Opfertod gleichermassen verbindet und schliesslich im tröstenden Wissen um das «Gotteslamm», das «hinwegträgt die Sünde der Welt», endet.

Wir versuchen - mit drei Zwischenhalten - den Aussagen nachzugehen, wer bestehen kann «in seinem Angesicht». Wie labil es um den Frieden heute steht. Und der Frage nach der Hoffnung für die Welt.

Gekürzte Fassung in englischer Sprache; Konzertdauer zwei Stunden ohne Pause.

Konzert, 11.12.2022, 17 Uhr, Kath. Kirche, Altstätten
Cose della vita

Es sind die Dinge des Lebens, die Tine Edel und Barbara Signer sehen, denen sie nachgehen, die sie einfangen und sichtbar machen. Die Aufmerksamkeit richten sie dabei auf das scheinbar Unbedeutende und Nebensächliche, auf das, was man im Vorübereilen übersieht oder gar vergessen hat. Es sind Momente und Situationen, denen die beiden Künstlerinnen begegnet sind, in denen das Leben flüchtig vorbeigezogen ist und sie zufällig ein Stück weit mitgenommen hat. Auch in den Strassen von Rom haben sie diese schwebenden Momente gefunden, in denen sich das Leben künstlerisch verdichtet hat an der Schwelle zur Illusion. Darin besteht der Zauber ihrer Werke. Allesamt handeln sie von der vermeintlichen Alltäglichkeit der profanen Welt, wie man sie kennt oder sie sich vorstellt, und führen dabei in einen Raum der Fantasie, dem Leben verblüffend ähnlich.

Barbara Signer und Tine Edel haben in der Atelierwohnung des Kantons St.Gallen in Rom während je drei Monaten gelebt und gearbeitet. Die Ausstellung nimmt sich diesen Aufenthalt zum Ausgangspunkt und gibt Einblick in das, was aus ihrem Schaffen in der Ewigen Stadt entstanden ist.

Ausstellung vom 10.11. bis 11.12.2022, Kulturraum S4 in der Kantonsbibliothek Vadiana, St. Gallen
Perfect Love: Kunst – Schau – Spiel

Schauspielerin Boglárka Horváth und Schauspieler Alexandre Pelichet führen durch die Sammlungsausstellung «Perfect Love – Von Liebe und Leidenschaft». An ihrer theatralen Kunstverführung heisst es «Vorhang auf» für den etwas anderen Rundgang im Kunstmuseum St. Gallen. Am Kunst – Schau – Spiel ist die Platzzahl beschränkt. Anmeldung ist möglich unter info@kunstmuseum.ch.

Bühne, 11.12.2022, 11 Uhr, Kunstmuseum SG, St. Gallen
Traditional English Carol Service
Am Sonntag, den 11. Dezember 2022, mit Beginn um 17.00 Uhr, findet in der Christkatholischen Kirche in St. Gallen zum 42. Mal das traditionelle
Weihnachtskonzert statt. Es singt der Chor der Anglikanischen Kirche St. Andrew's in Zürich.

Dieser festliche Anlass findet immer in der Vorweihnachtszeit statt. Es werden die typischen englischen Weihnachtslieder, die "Carols", aufgeführt. Dazwischen werden Ausschnitte aus der Weihnachtsgeschichte gelesen. Dieser Brauch wird in der Anglikanischen Kirche seit 140 Jahren praktiziert. In einem besonders festlichem Rahmen werden die Carol Services seit 1931 in der Kapelle des King's College in Cambridge gefeiert.

Auch die anglikanische Kirche St. Andrew's in Zürich und ihre anglikanische Tochterkirche in St.Gallen folgen dieser Tradition. Seit 42 Jahren kommt der Chor der Anglikanischen Kirche, Zürich, unter der derzeitigen Leitung von Shaun Yong, nach St. Gallen. Die bekannteren Carols wie "O little town of Bethlehem" und "Hark! The herald angels sing" werden zusammen mit den Anwesenden gesungen. Bemerkenswerte Chorstücke in diesem Jahr sind "O radiant dawn" von James McMillan (zeitgenössischer Schottischer Komponist), "Ukrainian Bell Carol" und "What child is this?" gesungen zur alten englischen Greensleeves-Melodie.

Anschliessend treffen sich alle Anwesenden zu Guetzli und Glühwein. Der perfekte Anlass, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen !!

Veranstaltungshinweis
Christkatholische Kirche St. Gallen, Dufourstrasse 77.
Bus Nr.9, Haltestelle Tigerberg, zu Fuss ca. 300 m nach Westen.
Konzert, 11.12.2022, 17 Uhr, Christkatholische Kirche, St. Gallen
The T-shaped employee
Mit {F_x Office} ⩙ Selini Demetriou: «sometimes they will remain quiet when talking to them through the intercom, or say something about a massage, or about cleaning the windows. And then you will have them roaming through the corridors of the house..Thelma, is that you?» Oft schweigen sie, wenn man sich über die Gegensprechanlage meldet, oder sie nuscheln etwas von einer Massage oder vom Putzen der Fenster. Und dann streifen sie durch die Flure des Hauses… Thelma, bist du’s?
Ausstellung vom 17.11. bis 15.12.2022, AUTO, St. Gallen
«Messiah» von Georg Friedrich Händel

Händels «Messiah»: Ein monumentales Werk, das die Heilsgeschichte der christlichen Welt mit dem Jubel über die Ankunft des Messias und dem Schmerz über seinen Opfertod gleichermassen verbindet und schliesslich im tröstenden Wissen um das «Gotteslamm», das «hinwegträgt die Sünde der Welt», endet.

Wir versuchen - mit drei Zwischenhalten - den Aussagen nachzugehen, wer bestehen kann «in seinem Angesicht». Wie labil es um den Frieden heute steht. Und der Frage nach der Hoffnung für die Welt.

Gekürzte Fassung in englischer Sprache; Konzertdauer zwei Stunden ohne Pause.

Konzert, 16.12.2022, 19:30 Uhr, Evang. Kirche, Trogen
Silent Ways mit Trompete & Barockharfe

Die Harfenistin Giovanna Pessi und der Trompeter Tom Arthurs lernten sich 2012 durch das internationale Netzwerk der mit dem Label ECM verbundenen Künstler kennen. Jetzt leben beide in der Schweiz und treffen sich seit September 2020 regelmäßig, um ein exquisites, intimes und bewegendes Programm mit verborgenen Perlen der chilenischen Parra-Familie, Komponisten wie Kapsberger, Händel und de Macque, ugandischen Feldaufnahmen und Miniaturen aus Toms eigener Feder zu erarbeiten.

Ihre Kriterien in diesen komplexen und sich ständig verändernden Zeiten waren einfach: Ihr Musizieren sollte schön, angenehm, herzerwärmend und klar sein - so wie es die indische Musikerin Gita Sarabhai zu John Cage gesagt haben soll, der das Mantra aufrechterhielt, dass der Zweck der Musik darin bestehe, „den Geist nüchtern und ruhig und für göttliche Einflüsse empfänglich zu machen“. Die ideale Einstimmung für die bevorstehenden Festtage, wie wir meinen.

Der international bekannte Trompeter Tom Arthurs ist aktuell Leiter der Jazzabteilung der HdK Bern. Giovanna Pessi spielt alte und neue Musik auf ihrer Barockharfe. Wie der klangreich-Connaisseur weiss, pflegt sie als eine der wenigen Schweizer Musiker:innen seit vielen Jahren bereichernde Kontakte zur nordischen Musikszene.

Konzert, 18.12.2022, 17 Uhr, Alte Kirche, Romanshorn
FREDDIE - Die Mundartshow
Auf den Spuren des besten Rocksängers aller Zeiten. Nach fünfzig ausverkauften Shows in der ganzen Schweiz ist das "Theaterwunder des Herbst 2021" nun nochmals für wenige Konzerte unterwegs! Im November 1991 starb Freddie Mercury im Alter von 45 Jahren an Aids. Die Musikfans waren geschockt, denn mit Freddies Tod verlor die Musikwelt nicht nur die unverkennbare Stimme der Kultband Queen, sondern auch einen der bedeutendsten Rocksänger der Musikgeschichte. Das Secondhand Orchestra mit Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo, Adrian Stern und Radiolegende FM François Mürner präsentiert mit "FREDDIE - Die Mundartshow" einen multimedialen Theaterabend, der Leben und Werk von Freddie Mercury neu aufleben lässt durch die wichtigsten Queen-Hits in parodistischen Mundart-Versionen und überraschenden Arrangements. Dabei werden neue Eigenkompositionen hemmungslos mit Gassenhauern wie "Radio Gaga" und "The show must go on" verwoben.
Bühne, 18.12.2022, 19 Uhr, SAL Saal am Lindaplatz, Schaan
La La Land mit dem Musikkollegium Winterthur
Das Publikum erlebt den Original-Musicalfilm wie nie zuvor mit einem Live-Sinfonieorchester! In einer Gemeinschaftsproduktion bringen das Theater Winterthur und das Musikkollegium Winterthur den Kultfilm aus dem Jahr 2016 auf die Theaterbühne. "La La Land" wurde mit sechs Academy Awards ausgezeichnet, unter anderem für die beste Originalmusik und den besten Originalsong und erzählt die Geschichte von Mia (Emma Stone), einer aufstrebenden Schauspielerin und Sebastian (Ryan Gosling), einem engagierten Jazzmusiker, die in einer Stadt, die dafür bekannt ist, Hoffnungen zu zerstören und Herzen zu brechen, darum kämpfen, über die Runden zu kommen. Dieses herzerwärmende Musical über das tägliche Leben spielt im modernen Los Angeles und thematisiert die Freude und den Schmerz, die einem begegnen, wenn man seine Träume verfolgt.
Konzert & Film, Vorstellungen von 17.12. bis 18.12.2022, Theater Winterthur, Winterthur
FREDDIE - Die Mundartshow
Nach fünfzig ausverkauften Shows in der ganzen Schweiz ist das "Theaterwunder des Herbst 2021" nun nochmals für wenige Konzerte in der Schweiz unterwegs!

Im November 1991 starb Freddie Mercury im Alter von 45 Jahren an Aids. Die Musikfans waren geschockt, denn mit Freddies Tod verlor die Musikwelt nicht nur die unverkennbare Stimme der Kultband Queen, sondern auch einen der bedeutendsten Rocksänger der Musikgeschichte.

Das Secondhand Orchestra mit Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo, Adrian Stern und Radiolegende FM François Mürner präsentiert mit "FREDDIE - Die Mundartshow" einen multimedialen Theaterabend, der Leben und Werk von Freddie Mercury neu aufleben lässt durch die wichtigsten Queen-Hits in parodistischen Mundart-Versionen und überraschenden Arrangements. Dabei werden neue Eigenkompositionen hemmungslos mit Gassenhauern wie "Radio Gaga" und "The show must go on" verwoben. Radiolegende Mürner steuert dem Spektakel audiovisuelle Beiträge bei.
Bühne, Vorstellungen von 21.12. bis 22.12.2022, Casino, Herisau
Die Weihnachtsgans Auguste
Oh, du Fröhliche! Weihnachten steht vor der Tür, und der Opernsänger Luitpold Löwenhaupt trägt eine Überraschung für seine Familie unter dem Arm – eine lebendige Gans! Der Festtagsbraten! Bis zum Heiligen Abend soll das Tier im Keller sein Quartier haben. Peterle freundet sich mit der Gans an und tauft sie auf den Namen Auguste. Kind und Gans sind bereits unzertrennlich, als der Vater kurz vor Weihnachten Auguste in den Gänsehimmel schicken will. Aber er hat nicht mit dem Protest seiner Familie gerechnet. Luitpold erfindet eine üble List. Doch am Ende triumphiert die Gans, sonst wäre dies keine vergnügliche Weihnachtsgeschichte.
Kinder, Vorstellungen von 10.12. bis 24.12.2022, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
24 Kul-Türchen

Jeden Abend im Advent wird im Figurentheater Herisau eine Darbietung von 20 bis 30 Minuten zum Besten gegeben. Wer nicht vor Ort sein kann, darf per Livestream dabei sein. Der erste kulturelle Adventskalender in Herisau wird ausschliesslich von Künstlerinnen gestaltet. Wer wann auftritt und was gespielt wird bleibt eine Überraschung! Die Initiantinnen Anna Schindler und Kathrin Bosshard, selber Autorin und Puppenspielerin, möchten damit Freude ins Dorf tragen, Begegnungen ermöglichen und einen Grundstein für eine neue Tradition legen.

Bühne, Vorstellungen von 1.12. bis 24.12.2022, Figurentheater Herisau, Herisau
50 Jahre Mummenschanz
Das HVM hat 2022 die Ehre, das «50 years»- Jubiläum der in Alt­stätten SG beheimateten, weltbekannten Theater­gruppe Mummen­schanz mit einer grossen Retro­spektive mitfeiern zu dürfen. Auf die Eröffnung am 13. April mit dem aktuellen Mummen­schanz- Team und den beiden Gründungs­mitgliedern Floriana Frassetto und Bernie Schürch dürfen Sie sich freuen. Mummen­schanz steht mit seiner poetischen, fantasie­vollen und tief­sinnigen Art der Performance für feine zwischen­menschliche Töne, für eine Sprache ohne Worte.
Ausstellung vom 14.04.2022 bis 08.01.2023, Historisches und Völkerkundemuseum, St. Gallen
Schneeskulpturen-Festival

Bereits zum 6. Mal wird der Skulpturengarten vom Würth Haus Rorschach im Winter mit kreativen Schneeskulpturen zum Leben erweckt. Unter dem Motto «Lieblingsmomente» erstellen die teilnehmenden Teams dieses Mal ideenreiche und fantasievolle Kunstwerke aus den Zutaten Schnee und Kreativität. Dazu gibt es kulinarische Überraschungen für die ganze Familie und speziell für die Kinder einen Kinderspielhaufen, wo die Kleinen und die Grossen gemeinsam selber Schneeskulpturen bauen können.

Diverses, 08.01.2023, 11 Uhr, Würth Haus, Rorschach
François Chalet – Short Stories
Verspielt, charmant, humorvoll – der Schweizer Illustrator, Animator und visuelle Künstler François Chalet kreiert mit unverkennbarer visueller Handschrift Geschichten, die ihren erzählerischen Raum in unterschiedlichen Kontexten finden. Als Illustrationen auf Plakaten und in Zeitschriften, als Visuals in Clubs oder auch als Installationen in Theater-, Festival- und Ausstellungsräumen laden sie zur spielerischen Interaktion mit dem Publikum ein. Die Ausstellung zeigt Animationen und Installationen, die Chalet für nationale und internationale Kunden im kulturellen und kommerziellen Bereich geschaffen hat. Das stilbildende, minimalistische Charakterdesign in einer grafisch klaren Formensprache ist immer erkennbar.
Ausstellung vom 23.09.2022 bis 08.01.2023, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Zwischen den Jahren

Der Musiker und Perkussionist Ernst Brunner präsentiert gemeinsam mit dem Bildhauer Arthur Schneiter ein Konzertzyklus im Winter 22/23. Basis ihrer bereits jahrelang währenden Zusammenarbeit sind Schneiters faszinierende Klangsteine. Zusammen mit der Perkussion bilden sie das Gerüst, um mit verschiedenen Kunstsparten in einen musikalischen Dialog zu treten. Grundlage ist das Improvisieren, das unmittelbare aufeinander reagieren der Protagonisten der einzelnen Sparten. Die Aufführungen finden in der Werkstatt von Bildhauer Schneiter statt.

Konzert, Vorstellungen von 14.12.2022 bis 18.01.2023, Kulturwerkstatt Arthur Schneiter, Schönenberg an der Thur
So ein Chaos!
Peinlich, peinlich. Beinahe hätten Simon und sein Hund Monty Rahels Geburtstag vergessen. Darum ab in die Küche! Zusammen wollen die Freunde ein fantastisches Überraschungsmenu zaubern und Rahel mit ihren Kochkünsten beeindrucken. Bloss: Die Spiellust geht wieder einmal mit den beiden durch. Simon tischt beim Gemüseschnippeln seine alten Mythen und Sagen auf und Montys Fantasie sprudelt, schäumt und zischt. Die Küche wird zum Universum und das Chaos nimmt seinen Lauf. Ob da am Ende etwas Essbares auf den Tisch kommt?
Bühne, Vorstellungen von 14.01. bis 18.01.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Geschnitztes Appenzeller Brauchtum

Die Holzschnitzerei gehört neben der Bauernmalerei zu den bedeutenden künstlerischen Traditionen der bäuerlichen Kultur im Appenzellerland und im Toggenburg. Allerdings ist die Schnitzerei nicht annähernd so bekannt wie die Tafelmalerei. Zu Unrecht, wie die Ausstellung «Geschnitztes Brauchtum aus dem Appenzellerland» veranschaulicht.

 

Im Zentrum steht die grösste Ostschweizer Privatsammlung mit Senntümern (Alpaufzügen) bekannter Schnitzer und einer Schnitzerin aus der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Schnitzenden sind oder waren alle selber in der Landwirtschaft tätig und sind Autodidakten. Ihr Hauptthema ist der Alpaufzug als Höhepunkt im bäuerlichen Jahresablauf: der festliche, ritualisierte Zug der Hirten mit ihren Tieren vom Winterstall auf die Alp.

 

 

Die Kunst der Senntumsschnitzerei besteht darin, das traditionelle «Öberefahre» möglichst lebendig ins Holz zu bringen. Oft abends am Küchen- oder Stubentisch sitzend, fertigen kräftige, von der bäuerlichen Arbeit gezeichnete Hände aus Holzrohlingen filigrane Figuren, die zum Schluss noch bemalt werden: Kühe, Geissen, Schweine und den «Bläss» (Sennenhund), Ziegenbub und -mädchen, die Sennen, den Stierführer und den Bauern und vielleicht gar noch den «Ledi» (pferdegezogener Materialwagen) sowie den Sauwagen. Das Motiv ist stets dasselbe, aber jeder und jede Schnitzende hat einen eigenen Stil.

 

Einen weiteren Schwerpunkt der Privatsammlung bilden die Art-Brut-Arbeiten des Herisauers Jakob Müller (1922–2005). Er schnitzte nicht nur Senntümer, sondern auch Szenen des lebendigen Appenzeller Brauchtums wie die Landsgemeinde oder die Silvesterkläuse mitsamt ihren prächtigen Hauben.

Ausstellung vom 16.06.2022 bis 22.01.2023, Appenzeller Volkskunde-Museum, Stein
Die Katze, die tut, was sie will
Dauer: ca. 50 Minuten Ach, war die Welt am Anfang schön. Jeder konnte machen, was er will. Und keiner sagte: sei nicht so wild! Dann bekommen Frau und Mann ein Baby, aus den Wildtieren werden Haustiere, nur die Katze läßt sich nicht zähmen und geht weiter ihre eigenen Wege.  Wie die Katze mit Klugheit und Humor die kleine Menschenfamilie vor dem wilden Tiger beschützt und wie schön die eigene Fantasie ist, davon erzählt diese Schöpfungsgeschichte für die ganze Familie.
Bühne, Vorstellungen von 20.01. bis 22.01.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
«gut» Der Anfang ist weisses Gold
St. Gallen kann auf eine viele hundert Jahre währende Textilgeschichte zurückblicken, die ihren Anfang im Mittelalter nimmt. Die hohe Qualität begründet einst den Ruhm der St. Galler Leinwand; als «Weisses Gold» wird sie zu einem Mythos, der bis heute nachwirkt. Die Konzept- und Aktionskünstler Frank und Patrik Riklin vom St.Galler Atelier für Sonderaufgaben nehmen textile Traditionen auf und verleihen ihnen mit «Bignik», einer jährlich wachsenden sozialen Skulptur, neue Bedeutung.  In einer freien künstlerischen Interpretation verbindet Martin Leuthold, selbst Ikone zeitgenössischer Textilgestaltung, textile Vergangenheit und Gegenwart und kreiert eine raumgreifende Installation, die vom 22. April 2022 bis zum 29. Januar 2023 im Textilmuseum St. Gallen zu sehen ist.
Ausstellung vom 22.04.2022 bis 29.01.2023, Textilmuseum, St. Gallen
Zippel Zappel 2 – Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten Gross und winzig, hell und dunkel, laut und leise – sehr vielseitig kann es auf einer Bühne zugehen! Der Hase hat Geburtstag und bekommt ein Geschenk. Nur leider steckt es so fest in der Erde, dass er es allein nicht herausbekommt. Also bittet er die anderen Tiere um Hilfe... Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente. Da die Platzzahl auf 40 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Bühne, Vorstellungen von 19.09.2022 bis 29.01.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Grace Schwindt. Defiant Bodies
Die Plastikerin und Performancekünstlerin Grace Schwindt (*1979 Offenbach) verwendet für ihre Installationen raumgreifende Bühnenbilder mit theatralischen Elementen, skulpturalen Kostümen und Requisiten, die sich auf einen spezifischen Ort oder Schauplatz beziehen. Im Ausstellungsrundgang platziert sie skulpturale Körper sowie Arrangements und verwendet hierfür eine konzise Choreografie, die auf Themen wie Ausgrenzung, Zerstörung, Gewalt und Wandel, aber auch Fürsorge und Zuwendung beruht. Die Balance zwischen Fragilität und Stärke ist stets unbeständig.
 
Die Künstlerin untersucht, wie historische Ereignisse soziale Beziehungen formen und beeinflussen und wie Geschichtsschreibung und Erinnerung konstruiert werden. Gespräche, die sie mit unterschiedlichen Menschen, unter anderem Künstler*innen, Aktivist*innen oder auch Familienmitgliedern führt, dienen oft als Ausgangspunkt für fiktionale Dialoge, die in disziplinübergreifenden Performances interpretiert und vorgetragen werden. Objekte und Zeichnungen erweitern das bühnenartige und performative Setting, das Grace Schwindt für die Präsentation im Kunstmuseum St. Gallen, ihre erste in einem Schweizer Museum, mit einer Aussenskulptur bis in den Stadtpark ausgreifen lässt.

Kuratorin: Nadia Veronese
Ausstellung vom 16.09.2022 bis 05.02.2023, Kunstmuseum SG, St. Gallen
Fledermäuse - geheimnisvoll, faszinierend, schützenswert

Fledermäuse beleben in grosser Vielfalt unseren Nachthimmel. In der Schweiz sind 30 verschiedene Arten bekannt, 20 davon auch im Thurgau. Die Fledermäuse sind damit die artenreichste einheimische Säugetiergruppe. Flugvermögen, Echoortung, Wochenstuben oder der Winterschlaf sind nur einige ihrer faszinierenden Eigenarten. Die Sonderausstellung «Fledermäuse – geheimnisvoll, faszinierend, schützenswert» stellt die facetteneiche Tiergruppe ausführlich vor und zeigt auf, welche Ansprüche Fledermäuse an ihre Lebensräume stellen und wie zu ihrem Schutz beigetragen werden kann.

Ausstellung vom 17.06.2022 bis 05.02.2023, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Schellenursli
KAMMERPHILHARMONIE GRAUBÜNDEN - LIVE IN CONCERT

Schellenursli ist ein an das gleichnamige Schweizer Kinderbuch angelehnter Schweizer Familienfilm, der 2015 unter der Regie des Oscar-Preisträgers Xavier Koller entstand. Der Film wird auf Grossleinwand mit den Dialogen abgespielt - die Musik wird von der Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von Ludwig Wicki live dazu gespielt.

Schellenursli als Film gewann nicht nur verschiedene Filmpreise, sondern ist bereits jetzt auf Platz 5 der erfolgreichsten Schweizer Filme aller Zeiten. Erfolgsfaktoren waren dabei neben der gelungenen Adaption des Kinderbuch-Klassikers auch die spektakulären Landschaftsaufnahmen (der Film erhielt den Schweizer Filmpreis in der Kategorie «Beste Kamera») und die Filmmusik des Emmy-nominierten und in Hollywood tätigen Schweizer Komponisten Martin Tillmann.

Dauer ca. 105 Minuten
Der Film ist ab 0 Jahren freigegeben.
Der Besuch der Veranstaltung wird ab 6 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person empfohlen.

Kinder, 25.02.2023, 17 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Lene Marie Fossen – Human
Die Ausstellung Lene Marie Fossen – Human zeigt erstmals die dringlichen Selbstporträts der norwegischen Fotografin Lene Marie Fossen (1986–2019) ausserhalb Skandinaviens.


Obwohl hoch aktuell, ist das Thema Anorexie ein Tabu. Lene Marie Fossen lehnt den linearen Verlauf der Zeit ab, der sie in die Pubertät zwingt, und hört im Alter von zehn Jahren auf zu essen. Für den Rest ihres Lebens kämpft sie mit der Magersucht. Autodidaktisch findet sie zur Fotografie als ein Medium, mit dem sie die Zeit einzufrieren sucht. In einem leer stehenden Krankenhaus auf der griechischen Insel Chios entsteht ihre zutiefst bewegende Serie von Selbstporträts. Lene Marie Fossen entscheidet sich, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und ihre Arbeiten öffentlich zu zeigen. Und sie fordert, als Fotografin gesehen zu werden: "Ich bin in erster Linie Künstlerin und dann bin ich krank. In meiner Arbeit geht es nicht um Essstörungen. Es geht um menschliches Leid." Auf Chios porträtiert sie ebenso die 2015 gestrandeten Flüchtlingskinder wie auch alte Menschen. Im Zentrum steht immer die Frage des Mensch-Seins.
Ausstellung, Vorstellungen von 31.08.2022 bis 26.02.2023, Museum im Lagerhaus, St. Gallen
Das kleine schwarze Schaf
Dauer: ca. 50 Minuten Im Sommer 2022 wird "Das kleine schwarze Schaf" bei schönem Wetter auf dem Bauernhof Notkersegg gespielt. Sie können wie gewohnt im Vorfeld Plätze reservieren oder Tickets kaufen. 24 Stunden vor der Vorstellung informieren wir Sie auf unserer Website darüber, ob "Das kleine schwarze Schaf" auf dem Bauernhof oder im Theatersaal gespielt wird. Für spontane Besucher*innen hat die Tageskasse auch auf dem Bauernhof ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.  Der Spielort liegt nur wenige Gehminuten von der Haltestelle Notkersegg enternt, die Sie mit der S 21/22 erreichen. Der Weg ab der Haltestelle ist ausgeschildert. Bitte denken Sie an Hüte, Brillen und Creme für die Sonne. Wir freuen uns auf ein besonderes Theatererlebnis mit Ihnen! Das kleine schwarze Schaf springt nach links, wenn alle weissen Schafe brav nach rechts laufen. Schäferhund Polo weiss, warum es ihm nicht gehorcht: Es denkt zu viel! Am liebsten würde er den Sonderling auf dem Markt verkaufen. Aber der alte Schäfer hat sein kleines schwarzes Schaf gern, wie es ist. Und als die Herde eines Nachts in ein Unwetter gerät, wer hat da wohl die rettende Idee? Aus jeder Menge Wolle und mit Live-Musik entsteht auf der Bühne ein starkes, einfach erzähltes Plädoyer gegen Ausgrenzung und für das Anderssein.  
Bühne, Vorstellungen von 31.08.2022 bis 26.02.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Wildes St.Gallen – der Stadtnatur auf der Spur

Die Stadtnatur St.Gallens ist überraschend vielfältig. In der Sonderausstellung «Wildes St.Gallen – der Stadtnatur auf der Spur» ist Erstaunliches aus der Flora und Fauna der Gallusstadt zu entdecken. Nicht nur Gämse, Wanderfalke und Iltis sind hier unterwegs, auch das Bärtierchen oder der gelbblühende Frauenschuh sind auf Stadtgebiet anzutreffen. Praktische Tipps zeigen auf, wie sich die Stadtnatur mit einfachen Massnahmen erweitern lässt und das Projekt «Grünes Gallustal» führt die Vision einer viel grüneren Stadt vor Augen.

Ausstellung, 03.06.2022 bis 26.02.2023, Naturmuseum St.Gallen, St. Gallen
Edoardo Bennato

Ein halbes Jahrhundert auf der Bühne hat Edoardo Bennato, dem italienischen Cantautore, Ikone der italienischen Rockmusik, nichts anhaben können - im Gegenteil: Edoardo Bennato ist auf Tour und kraftvoll wie eh und je. 2020 hat er das Album «Non c'è» veröffentlicht und seine Fans in Italien und in der Schweiz sind begeistert. In den 80ern füllte der Neapolitaner, berühmt für seinen Auftritt mit Gitarre, Tamburin und Kazoo, ganze Stadien. Konzeptalben, Live-Alben, Sommerhits wie «Viva la mamma» oder die 90er-WM-Hymne «Un'estate italiana» mit Gianna Nannini: Edoardo Bennato ist eine italienische Legende.

Edoardo Bennato kehrt live mit einem Konzert auf die Bühne zurück, das seine berühmtesten Songs und eine Auswahl neuer Stücke aus seinem letzten Album «Non c'è» bietet. Zwei Stunden Vollblut-Musik und Interaktion mit dem Publikum, die von Anfang bis Ende unvergessen bleiben werden. Eine emotionale Erfahrung mit Liedern und Melodien, die Teil unserer kollektiven Vorstellungskraft geworden sind, und der man sich nur schwer entziehen kann.

Neben ihm auf der Bühne steht die BeBand, die historische Formation, die ihn seit Jahren begleitet.

Konzert, 11.03.2023, 20 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Biene Maja unverblümt
Die neugierige Biene Maja bricht aus dem starren Alltag im Bienenstaat aus, um die Welt zu erkunden. Unterwegs lernt sie allerhand eigensinnige Insekten kennen und findet neue Freunde. Und überall stösst sie auf Spuren der Verwüstung, welche die grösste Bedrohung für die Insektenwelt hinterlassen hat – die Menschheit. Schliesslich reift in Maja ein Beschluss: Es ist Zeit für einen Aufstand der Insekten! Basierend auf dem 1912 erschienenen Roman "Biene Maja und ihre Abenteuer" von Waldemar Bonsels – der später vor allem durch die Zeichentrickserie aus den 70er-Jahren bekannt wurde – erzählt "Die Biene Maja unverblümt" ein zeitgemässes Insekten-Märchen über menschengemachte Umweltbedrohungen, Zusammenhalt und Widerstand.  
Bühne, Vorstellungen von 26.10.2022 bis 12.03.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Fröhliche Weihnachten im Museum Appenzell
Fröhliche Weihnachten
im Museum Appenzell

Spätestens mit den ersten Novembertagen, wenn es früh am Abend dunkel wird, kündigt sich die Weihnachtszeit an. In freudiger Erwartung sehen viele dieser besonderen Zeit entgegen und lassen sich von der weihnachtlichen Stimmung verzaubern.
Das Museum Appenzell zeigt in diesem Jahr wieder einmal eine Weihnachtsausstellung und präsentiert eine Vielfalt an attraktiven und originellen Objekten.
Madeleine Kissling, leidenschaftliche Krippensammlerin aus Gossau, hat dem Museum einen Teil ihrer Sammlung an Krippen aus aller Welt geschenkt. Das Spektrum ist vielfältig – südamerikanische Tonkrippen, Arbeiten aus dem Erzgebirge, mundgeblasene Krippen aus Murano-Glas oder zierliche Miniaturkrippen sind ausgestellt.
Zusätzlich ist ein kleines, aber feines Ensemble der bekannten Stanniolkrippen aus Krakau zu sehen.
Eine besondere Attraktion sind die von Ivo Ledergeber, St.Gallen, gestalteten Papierkrippen. Er arbeitet mit Ausschneidebogen – Nachdrucke historischer Papier- und Bretterkrippen oder neuerer Krippenmodelle – deren Figuren und Tiere er in minutiöser Kleinarbeit ausschneidet und in kleine verschliessbare Kisten und Schachteln platziert. Einige der mit viel Fingerspitzengefühl arrangierten Krippenensembles sind auch käuflich zu erwerben.
Ausstellung, Vorstellungen von 12.11.2022 bis 12.03.2023, Museum Appenzell, Appenzell
Alexander Hahn. Memory of Light – Light of Memory

Alexander Hahn (* 1954 Rapperswil) ist seit 1981 in den elektronischen und digitalen Medienkünsten in Europa und Amerika zuhause. Ereignisse aus seinem persönlichen Leben, aus Geschichte, Kunst und Wissenschaft verwandelt er in Videokunst und benutzt dazu die inneren Welten von Erinnerung und Traum. Nach einer Einzelausstellung The Bernoulli Itinerary von 1991 gibt er nun einen Überblick über sein Schaffen an der Spitze der medialen Entwicklung.

 

Kurator: Roland Wäspe

Ausstellung vom 29.10.2022 bis 02.04.2023, Kunstmuseum SG, St. Gallen
8. Europäische Quilt-Triennale

Das Textilmuseum St. Gallen zeigt fünfzig Art Quilts aus 15 Nationen. Deren Vielfalt belegt eindrücklich, dass künstlerische Inspiration und zeitkritische Aussagen nicht allein Malerei, Grafik und Medienkunst vorbehalten sind. Die Arbeiten reflektieren gesellschaftliche Themen wie «Black Lives Matter» oder die Pandemie und ihre Folgen. Andere Werke betonen das ästhetische Moment und widmen sich gestalterischen Fragestellungen, dem Spiel mit Farbe, Form und Materialien.

Ausstellung vom 07.10.2022 bis 10.04.2023, Textilmuseum, St. Gallen
Querbeet-Tanz

Querbeet-Tanz ist Tanzen aus Leidenschaft zu Musik von Evergreen bis Futuresound. Tanzen ohne Strassenschuhe – keine Anmeldung, kein Barbetrieb, Getränke dürfen selber mitgebracht werden. Für die Unkosten darf ein freiwilliger Beitrag geleistet werden.

 

Flow the Moment!

Nachtleben, Vorstellungen von 09.12.2022 bis 14.04.2023, Sala, St. Gallen
Romeo und Julia
Dauer: ca. 70 Minuten Wir befinden uns im Institut für anrührende Liebesgeschichten, Abteilung "Romeo und Julia": Hier wird alles aufbewahrt, was mit dem Mythos von Shakespeares berühmtem Liebespaar zu tun hat, vom Angstseufzer einer Julia-Darstellerin kurz vor dem Auftritt bis zum kürzesten Schüleraufsatz, der je zum Thema geschrieben wurde. Irene Linzer und Hanka Robowsky, Verwalterinnen des Archivs, erwecken die aussergewöhnlichsten Romeos und Julias aus über 400 Jahren Aufführungsgeschichte zum Leben. Und bald wird klar: Die Darstellerinnen und Darsteller haben ihre ganz eigenen Probleme mit der Liebe – ob jung oder alt, ob im 19. Jahrhundert oder im Jahr 2021. Der moderne Ansatz macht aus Shakespeares "Romeo und Julia" ein neues, fantasievolles Figurentheatererlebnis für Jugendliche und Erwachsene.
Bühne, Vorstellungen von 17.11.2022 bis 29.04.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Zippel Zappel 3 - Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten Die kleine Lisa hat ein Geräusch gehört. Neugierig macht sie sich auf den Weg. War es die Schnecke oder der Frosch oder vielleicht sogar das Wildschwein? Ihre Suche führt sie durch Wald und Wiese. Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente. Da die Platzzahl auf 40 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung. 
Kinder, Vorstellungen von 20.11.2022 bis 07.05.2023, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
The Bigger Picture: Design – Frauen – Gesellschaft

Frauen haben zur Entwicklung des modernen Designs entscheidende Beiträge erbracht. Trotzdem wurden ihre Leistungen lange nicht angemessen gewürdigt. Die Schau macht das Schaffen von Designerinnen über einen Zeitraum von 120 Jahren sichtbar und eröffnet ein Forum für eine zeitgenössische und zukunftsgerichtete Diskussion, in der nicht nur die Leistungen von Frauen und die sozialen Dimensionen des Gestaltens im Zentrum stehen, sondern ebenso die Frage, wie wir unsere Welt inklusiver und vielfältiger gestalten können.

Ausstellung vom 25.11.2022 bis 14.05.2023, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Perfect Love. Von Liebe und Leidenschaft
Liebe und Leidenschaft in der Kunst – auf der Suche nach Vollendung: Perfect Love ! Ob galant oder begehrlich, romantisch oder erotisch, die Liebe hat in der Kunst vielfältig Ausdruck gefunden und war seit jeher Antrieb und Herausforderung kreativen Schaffens. Solchen Darstellungen der Liebe geht die Ausstellung Perfect Lovein einer thematischen Auswahl aus der hauseigenen Sammlung nach. Ausgehend von der Mutter-Kind-Beziehung in postbyzantinischen Ikonen und niederländischen Andachtstafeln des 16. Jahrhunderts, präsentiert sie Paarbilder und Szenen der Nächstenliebe; es folgen paradiesische, abgründige oder himmlische Lieben. Weitere Werke zeigen Gegenstände der Passion: Wissenschaft, Landschaft oder die Kunst selbst. Die Präsentation vereinigt Werke aus 500 Jahren künstlerischen Schaffens; sie fokussiert sich auf den Altmeisterbereich mit Gemälden und Skulpturen, die mit ausgewählten Positionen zeitgenössischer Kunst in Dialog gesetzt werden. Eine kleine Gruppe von Arbeiten auf Papier erweitert die mediale Vielfalt. Die Sammlungsbestände werden durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt, die im Liebes-Kontext den Blick auf selten Gezeigtes ermöglichen. Kurator: Samuel Reller
Ausstellung vom 09.04.2022 bis 14.05.2023, Kunstmuseum SG, St. Gallen
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