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Die Fragwürdigen
Ein szenisches Konzert über Menschen wie du und ich, die zu reden geben. Wie die Figuren aus Judith Kellers Buch «Die Fragwürdigen». Jede von ihnen ist auf eine Art und Weise sonderbar, die neugierig macht. Kellers Texte über sie sind kurz, flink und pointiert. Und immer wieder bringen sie es fertig, dass sich das Staunen über die Figuren in einen kleinen Schrecken oder ein Lachen über sich selbst verwandelt. In Nelly Bütikofers Inszenierung erzählen eine Sängerin, eine Tänzerin, ein Schauspieler und ein Musiker mit ihren je eigenen Mitteln von den Fragwürdigen und decken auf, was zwischen den Zeilen dieser aberwitzigen Texte steckt. Fünf szenische Bilder geben Einblick in den skurrilen Alltag der Figuren und in die Absurdität der Sprache, die diesen mitbestimmt. Dazwischen wartet eine rätselhafte, weit hergeholte Frau auf die höchste Zeit.
Bühne, Vorstellungen von 23.01. bis 24.01.2020, Hauptpost, St. Gallen
Joachim Rittmeyer - Neue Geheimnische
Ein ganz normaler Kabarettabend. Nur dass diesmal einer stumm auf der Bühne liegt. Doch das hindert den Brüter Brauchle, den Freigeist Metzler, den Slaven Jovan und die Saftwurzel Leupi nicht daran, sich auszubreiten - im Gegenteil! Künstlerische Begleitung: Paul Steinmann 
Bühne, 25.01.2020, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Arosa Sounds

Arosa präsentiert wieder sein persönliches Musikfestival mit einer feinen Auswahl von Schweizer MusikerInnen. Vom Jazz mit der Basler Saxophonistin Sarah Chaksad über den Storyteller Long Tall Jefferson, das Radio String Quartet und das William White Duo ist auch einiges aus den Bereichen Pop, Blues und Funk zu hören. Die Bündner Songwriter Martina Linn und Mattiu Defuns, sowie der Schauspieler Christian Sprecher mit Texten von Matter bis Shakspeare und ein Tribute an Steely Dan runden das vielseitige Programm ab.

 

Mit dabei die Basler Saxophonistin und Komponistin Sarah Chaksad mit Songlines, der Storyteller Long Tall Jefferson, das radio string quartet und das William White Duo, sowie die Bündner Songwriter Martina Linn und Mattiu Defuns.

Der Aroser Schauspieler Christian Sprecher reist mit Texten und Liedern von Shakespeare bis zu Mani Matter an und eine Tribute-Band aus dem Umfeld von „Weekly Jazz“ lässt den Spirit der legendären Musiker Steely Dan aufleben. Spielorte: Vom Kulm Hotel über das Waldhotel National zum Provisorium 13. Vom Hotel Excelsior, über das Tschuggen Grand Hotel zum Golf- & Sporthotel Hof Maran, dem Klub Kursaal und dem Güterschuppen Arosa.

Konzert, Vorstellungen von 31.01. bis 01.02.2020, Diverse Orte, Arosa
Twogether - Baumann & Kovacevic

Den Cellisten Stefan Baumann und den Akkordeonisten Goran Kovacevic verbindet ihr breites Spektrum über viele musikalische Genres, ihre Lust zu improvisieren, ihr interdisziplinäres Schaffen in Tanz, Theater, Film und Klangkunst, die Liebe zur Musik und die Virtuosität auf ihren Instrumenten. Bei «Twogether» treffen sich zwei Künstler mit reichen musikalischen Erfahrungen von Folk über Jazz bis zu Improvisationen. Diese Erfahrungen verweben sie gekonnt mit Meilensteinen der klassischen Musikgeschichte.

Konzert, 02.02.2020, 20 Uhr, Hof zu Wil, Wil SG
Schönheit – Eine Idee

Christoph Baumberger, Architekturphilosoph, Zürich / Annette Gigon, Architektin, Zürich / Ludovica Molo, Architektin, Lugano / Moderation Jean-Daniel Strub, Ethiker, Zürich

 

Während Laien Bauten ganz selbstverständlich als schön (oder hässlich) beurteilen, tun sich Architektinnen und Architekten oft schwer mit dem Begriff der Schönheit. Ein Grund dafür mag sein, dass Schönheit (wie Hässlichkeit) als subjektive Empfindung gilt, während der Anspruch architektonischer Qualität objektiv einlösbar sein soll. Zweitens ist Schönheit höchstens ein Aspekt architektonischer Qualität, der zudem oft als untergeordnet begriffen wird. Funktionalisten betrachteten Schönheit als Nebenprodukt der Zweckmässigkeit. In jüngerer Zeit sind moralische Forderungen wie die der Nachhaltigkeit ins Zentrum gerückt, was bereits im Motto der Architektur-Biennale aus dem
Jahr 2000 prägnant zum Ausdruck kam: «Less aesthetics, more ethics!»
Dem ersten Bedenken ist entgegenzuhalten, dass die Reaktionsabhängigkeit der Schönheit und anderer ästhetischer Eigenschaften keineswegs ausschliesst, dass ästhetische Urteile wahr oder falsch sein können. Ästhetische  Vortrefflichkeit ist zwar tatsächlich nur ein Aspekt architektonischer Qualität. Aber das zweite Bedenken geht falsch in der Annahme, dass Aspekte wie Funktionalität und Nachhaltigkeit vorrangig und unabhängig von Schönheit sind.  Schönheit kann vielmehr zur Funktionalität und zur Nachhaltigkeit beitragen. Zudem sollte Schönheit in der Architektur als Bedingung der Möglichkeit eines guten Lebens selbst als moralisches Ziel begriffen werden.

 

Vortrag, 03.02.2020, 19:30 Uhr, Architektur Forum Ostschweiz, St. Gallen
Reeto von Gunten. Alltag Sonntag

Endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte. Wie Yoga, nur lustiger. Dazwischen Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. Reeto von Gunten erforscht, wie man aus kleinen Freuden ein grösseres Glück bauen kann. Mit seinem Diaabend zeigt er auf, wie einfach das uns gelingen kann. Er ist wie Therapie, nur günstiger. Lustiger. Sehr lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater. Wie immer beim "Eintopfen" gilt: Zuerst gibt's was Feines für den Gaumen, dann was auf die Ohren.

 

18.30 h Eintopf, 20 h Show.

Eintritt: Fr. 38.00 inkl. Eintopf, Fr. 28.00 ohne Eintopf.

Unbedingt Vorverkauf nutzen!

Bühne, 06.02.2020, 18:30 Uhr, Militärkantine (Kastanienhof), St. Gallen
Philipp Fankhauser: Let Life Flow – Tour 2020
30 Jahre nach Philipp Fankhausers Erstlingswerk "Blues for the Lady" mit Stargast Margie Evans, erscheint am Freitag, 13. Dezember 2019 seine 16. Schallplatte. Während die letzte Tournee von der grossen Zahl an Musikern strotzte - Fankhauser war mit Bläsern und Backing Vocals unterwegs - wird er die "Let Life Flow Tour" mit seiner Lieblingsformation, dem Quintett, auf die Bühne bringen. Und Flo Bauer, der junge Sänger und Gitarrist aus dem Elsass, ist als Gast mit von der Partie.

Vorverkauf: http://www.ticketcorner.ch/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=TCS&doc=evdetailb&key=2534412$12148759
Konzert, 07.02.2020, 20 Uhr, Stadtsaal, Wil (SG)
Twogether - Baumann & Kovacevic
Den Cellisten Stefan Baumann und den Akkordeonisten Goran Kovacevic verbindet ihr breites Spektrum über viele musikalische Genres, ihre Lust zu improvisieren, ihr interdisziplinäres Schaffen in Tanz, Theater, Film und Klangkunst, die Liebe zur Musik und die Virtuosität auf ihren Instrumenten. Bei «Twogether» treffen sich zwei Künstler mit reichen musikalischen Erfahrungen von Folk über Jazz bis zu Improvisationen. Diese Erfahrungen verweben sie gekonnt mit Meilensteinen der klassischen Musikgeschichte.
Konzert, 07.02.2020, 17 Uhr, Militärkantine, St. Gallen
Kleine Pornografie des Reisens

Cut-up Connection – ein Abend für Jürgen Ploog

Mit Claire Plassard, Pablo Haller und Florian Vetsch

 

Aus Anlass des 85. Geburtstags des Autors lesen Claire Plassard, Pablo Haller und Florian Vetsch Texte von und zu Jürgen Ploog.

Im Anschluss daran wird als Late Night Show das Ploog-Filmporträt von Daniel Guthmann „Cut-up Connection oder Die Algebra des Überlebens“ (1998) aufgeführt; der Regisseur ist anwesend; dazu gibt es braunen Tequila mit Orangenschnitzen und Zimt frei Haus.

Eine Ausstellung zeigt Erstausgaben von Jürgen Ploog, ohne den es die deutschsprachige Pop- und Beatliteratur so nicht gäbe.

 

Literatur, 07.02.2020, 20 Uhr, Kult-Bau, St. Gallen
Span "Span on Tour"
Wenn Lieder Musikgeschichte erzählen
Wer hat den "Bärner Rock" erfunden? Und wer den kleinen "Louenesee" im Berner Oberland deutschschweizweit zur Mitsinghymne gemacht? Genau: SPAN –die Dienstälteste noch aktive Mundartrockband unseres Landes. Span können bis heute nicht anders als einfach gute Musik zu machen.
Ein bunter Mix aus mehrheitlich fadengeradem Rock mit treibenden Beats, gepaart mit hymnischen Balladen und wunderschönen bluesigen Klängen.
www.spanonline.ch
Konzert, 08.02.2020, 20:30 Uhr, Löwenarena, Sommeri
Klebeband und Regazzin

Zwei Toggenburger Musiker stellen ihre beiden Soloprojekte vor. Jan Geiger ist einem glücklichen Insider-Publikum bereits bekannt mit seinen Klebeband-Videos. Jetzt stellt er sein Musik-Kabarett Bühnenprogramm vor: Musik mit Humor und Authentizität auf seinem eigens entwickelten Setup u.a. aus Konservendosen, Kartonschachteln, Klebeband und einer Ukulele. Stimmungsvoll auch die Musik des Pianisten Adriano Regazzin, welche tagebuchartig eine Fülle von Erfahrungen und Stimmungen zu einem eleganten Bild vereinigt.

Bühne, 08.02.2020, 20:15 Uhr, Chössi Theater, Lichtensteig
Natur- und Tierfilmfestival
Vom Wesen der Wale bis zur fabelhaften Welt der Schweine – das Naturmuseum wird zum Kino und präsentiert aktuelle und eindrückliche Natur- und Tierfilme aus der ganzen Welt. 26 faszinierende Filme an zwei Tagen, die einen überraschenden Einblick in die vielfältige Natur und ihre Schönheit ermöglichen, aber auch deren Gefährdung thematisieren. Teil des Programms sind auch die Preisträger des internationalen Filmfestivals "Naturvision".

Samstag 8. & Sonntag 9. Februar 2020
Naturmuseum St.Gallen | naturmuseumsg.ch
Film, Vorstellungen von 08.02. bis 09.02.2020, Naturmuseum St.Gallen, St. Gallen
Oh wie schön ist Panama
Dauer: ca. 45 Minuten Tiger und Bär verlassen ihr gemütliches Haus am Fluss, um das Land ihrer Träume zu finden – Panama! Mit Puppen, Liedern und Zeichnungen nach Janosch wird die beliebte Geschichte auf der Bühne des FigurenTheaters nacherzählt. Eine fantasievolle Reise zu neuen Ufern und alten Freunden.
Kinder, Vorstellungen von 07.12.2019 bis 09.02.2020, FigurenTheater, St. Gallen
Infoabend zu gemeinnützigen und kulturellen Projekten

Stadt und Kanton St.Gallen sowie private Stiftungen unterstützen mit finanziellen Beiträgen gemeinnütziges Engagement und kulturelles Schaffen in der Bevölkerung. Die Veranstaltung informiert über Voraussetzungen und Kriterien, welche Projekte erfüllen müssen, um Beiträge zu erhalten. Diskutiert werden auch Kriterien der Zielgruppenerreichung, Kommunikation und Nachhaltigkeit. Angesprochen sind interessierte Menschen, die ein Kleinprojekt planen oder eine gute Idee verwirklichen möchten.

Diverses, 10.02.2020, 19 Uhr, Waaghaus, St. Gallen
Philipp Fankhauser: Let Life Flow – Tour 2020
"Let Life Flow" birgt einige Überraschungen - musikalische, stilistische, sprachliche und personelle. Philipp Fankhauser ist und bleibt mit Herz und Seele Bluesmusiker. Das schon Mal zur allgemeinen Beruhigung. Doch was er mit seinem letzten Album "I"ll Be Around" im 2017 begonnen hat, führt er mit einem Gespür für feine Zwischentöne weiter. Der soulgetränkte Blues ist weiterhin seine Stärke und auch die Try-My-Love-esken Fankhauser/Walker Balladen fehlen auf seiner neuen Platte nicht. Sein 1995er Hit "Members Only" kommt im neuen Gewand daher und das Cover des Country Superstars Vince Gill "The Rock Of Your Love" könnte der einen oder dem anderen ein Tränli entlocken. "Chasch Mers Gloube" von Hanery Amman ist ebenso Programm, wie Lucio Dallas "Milano".

Vorverkauf: http://www.ticketcorner.ch/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=TCS&doc=evdetailb&key=2534412$12148912
Konzert, 14.02.2020, 20 Uhr, Casino, Herisau
Saint City Orchestra
Die St.Galler Band SAINT CITY ORCHESTRA begeistert das Publikum mit mitreissendem und stimmungsvollem Irish Rock und steht für viel Schweiss und ausgelassene Konzertbesucher.
Mit viel Herzblut, einer turbulenten Bühnenshow und neuen Songs ist das SAINT CITY ORCHESTRA unterwegs und nimmt Kurs auf in- und ausländische Clubs und Festivals. Das Ganze stürmischer denn je zuvor … www.saintcityorchestra.com
Bevor die St.Galler jedoch die Bühne erobern, kommt mit The Led Farmers eine der angesagtesten Irish Folk Rock Bands aus Irland selbst. Ihr Repertoire umfasst viele irische Folk Klassiker. Besonders viele positive Rückmeldungen haben sie jedoch für ihre eigenen Kompositionen und die neu arrangierten Songs irischer Musik erhalten. Mit ihrer Spontanität und ihren mitreissenden Songs stehen sie sofort im Kontakt mit dem Publikum und lösen wahre Begeisterungsstürme aus. www.theledfarmers.com
 
Erhebt die (Guiness und Whiskey-)Gläser und lasst uns die Party beginnen.
Bühne, 15.02.2020, 20:30 Uhr, fabriggli, werdenberger kleintheater, Buchs (SG)
Himlen är klar
Mal glaubt man die hügelige Weite oder die karge Tundra zu hören, mal den scharfen Wind oder das Wispern der Birken. Die Musik Skandinaviens ist geprägt von atmosphärischen Landschaftsimpressionen und einer bezwingenden Emotionalität. Im Programm des Tablater Konzertchors St.Gallen strahlen und flackern die "Nordlichter" in vielen Facetten – und in gleich drei Sprachen: Finnisch, Estnisch und Schwedisch. Für sein Projekt tut sich der Chor mit dem international gefragten UmeDuo zusammen. Die Schwestern Karolina und Erika Öhman aus Schweden pflegen mit Cello und Perkussion ein Repertoire abseits des Mainstreams, mit Eigenkompositionen und improvisatorischen Elementen. Der Tablater Konzertchor öffnet mit seinem neuen Programm ein klangmagisches Fenster zum Norden und verspricht eine Expedition in hierzulande selten zu hörende Klanglandschaften – Himlen är klar!

Die Konzerte finden am 16. Februar im Kulturforum Amriswil, am 22. Februar in der Offenen Kirche St.Gallen und am 23. Februar in der ev. Kirche Andelfingen statt.
Der Tablater Konzertchor St.Gallen ist eines der führenden Vokalensembles der Ostschweiz mit Mitgliedern aus Stadt und Kanton St.Gallen, Ausserrhoden und dem Thurgau.
Konzert, 16.02.2020, 17 Uhr, Kulturforum Amriswil, Amriswil
Himlen är klar
Mal glaubt man die hügelige Weite oder die karge Tundra zu hören, mal den scharfen Wind oder das Wispern der Birken. Die Musik Skandinaviens ist geprägt von atmosphärischen Landschaftsimpressionen und einer bezwingenden Emotionalität. Im Programm des Tablater Konzertchors St.Gallen strahlen und flackern die "Nordlichter" in vielen Facetten – und in gleich drei Sprachen: Finnisch, Estnisch und Schwedisch. Für sein Projekt tut sich der Chor mit dem international gefragten UmeDuo zusammen. Die Schwestern Karolina und Erika Öhman aus Schweden pflegen mit Cello und Perkussion ein Repertoire abseits des Mainstreams, mit Eigenkompositionen und improvisatorischen Elementen. Der Tablater Konzertchor öffnet mit seinem neuen Programm ein klangmagisches Fenster zum Norden und verspricht eine Expedition in hierzulande selten zu hörende Klanglandschaften – Himlen är klar!
Die Konzerte finden am 16. Februar im Kulturforum Amriswil, am 22. Februar in der Offenen Kirche St.Gallen und am 23. Februar in der ev. Kirche Andelfingen statt.
Der Tablater Konzertchor St.Gallen ist eines der führenden Vokalensembles der Ostschweiz mit Mitgliedern aus Stadt und Kanton St.Gallen, Ausserrhoden und dem Thurgau.
Konzert, 22.02.2020, 19:30 Uhr, Offene Kirche St.Gallen, St. Gallen
Offener Projekttag ArchitekturWerkstatt

Architekturluft schnuppern, eine Schlusskritik von Profis erleben und die kreative Atmosphäre der Architektur-Werkstatt St.Gallen geniessen: Am 22. Februar 2020 sind alle Neugierigen zu einem eintägigen Workshop eingeladen. Auch erfahren Interessierte am Offenen Projekttag alles über das Bachelor-Studium an der Fachhochschule St.Gallen. Gut möglich, dass dieser Tag der Startschuss für ein Architektur-Studium an der FHS sein könnte! Die Teilnahme ist kostenlos. Jetzt anmelden unter: fhsg.ch/projekttag

Diverses, 22.02.2020, 09 Uhr, ArchitekturWerkstatt, St. Gallen
Himlen är klar
Mal glaubt man die hügelige Weite oder die karge Tundra zu hören, mal den scharfen Wind oder das Wispern der Birken. Die Musik Skandinaviens ist geprägt von atmosphärischen Landschaftsimpressionen und einer bezwingenden Emotionalität. Im Programm des Tablater Konzertchors St.Gallen strahlen und flackern die "Nordlichter" in vielen Facetten – und in gleich drei Sprachen: Finnisch, Estnisch und Schwedisch. Für sein Projekt tut sich der Chor mit dem international gefragten UmeDuo zusammen. Die Schwestern Karolina und Erika Öhman aus Schweden pflegen mit Cello und Perkussion ein Repertoire abseits des Mainstreams, mit Eigenkompositionen und improvisatorischen Elementen. Der Tablater Konzertchor öffnet mit seinem neuen Programm ein klangmagisches Fenster zum Norden und verspricht eine Expedition in hierzulande selten zu hörende Klanglandschaften – Himlen är klar!
Die Konzerte finden am 16. Februar im Kulturforum Amriswil, am 22. Februar in der Offenen Kirche St.Gallen und am 23. Februar in der ev. Kirche Andelfingen statt.
Der Tablater Konzertchor St.Gallen ist eines der führenden Vokalensembles der Ostschweiz mit Mitgliedern aus Stadt und Kanton St.Gallen, Ausserrhoden und dem Thurgau.
Konzert, 23.02.2020, 17:15 Uhr, ev. Kirche Andelfingen, Andelfingen
The Charlie Chaplin Revue

Doppelte Herzensfreude für alle Charlie Chaplin Fans in diesem Jahr. Das Würth Haus Rorschach präsentiert gleich zwei auserlesene Meisterwerke des unübertroffenen Tramps! Und das wundervoll vertont mit Live-Musik der Kammerphilharmonie Graubünden unter der Leitung von Gianluca Febo. Gezeigt werden die beiden Filme A Dog’s Life und Should Arms.

Film, 23.02.2020, 17 Uhr, Würth Haus, Rorschach
Marcello Wick & Elias Menzi "Zwischen den Welten"
Die beiden Musiker präsentieren ihr neues Album: "zwischen den welten".
Das Pfeifen des Obertongesangs, das Röhren der Untertöne und die Sehnsucht der sich überschlagenden Stimme verbinden sich durch das kontrastreiche und klangmalerische Hackbrettspiel zu einer neuen Klangwelt, die weder zeit- noch kulturgebunden scheint. Melancholisch, wild und harmonisch zugleich. Verschiedene Instrumente malen Farben in den Raum
Man hört verschiedenste Einflüsse, die in andere Welten entführen. In Welten zwischen den Worten. Jede/r Hörende erlauscht sich seine eigenen Geschichten, taucht in die Welt der Fantasie ein. In eine Welt zwischen den Welten.
CD-Taufe: Fr. 28. Februar 2020, 20 Uhr, Offene Kirche St. Gallen
Konzert, 28.02.2020, 20 Uhr, Offene Kirche St. Gallen, St. Gallen
Soulshine - Blues, Soul, Funk

Soulshine – Blues, Soul, Funk

 

Soulshine – das ist das Ergebnis einer zufälligen Begegnung zwischen Sylvie Engeler (voc) und Urs C. Eigenmann (keys) im Herbst 2019 im „Chlöschti“ in St. Gallen. Sie auf Bandsuche – er mit der sofortigen Idee einer Zusammenarbeit, zusammen mit Markus Bittmann (s), Alex Steiner (g), Marc Ray Oxendine (b) und Andy Leumann (dr). Sylvie Engeler - eine hervorragende Blues-, Soul- und Funksängerin mit grossem Temperament und grosser Liebe und Leidenschaft zur Musik. Hühnerhaut ist zur Premiere angesagt.

Konzert, 28.02.2020, 20:30 Uhr, Bistro Panem, Romanshorn
Bricolage // wild – exotic – different

Die Kunstschaffenden Brigit Edelmann, Stefan Rohner und Andy Storchenegger befassen sich in der Ausstellung «Bricolage // wild-exotic-different» mit der Dialektik von Kunst und Ethnologie in verschiedenen Kulturen. Fragen nach Zusammenhängen von Kultur und Natur, dem Ausloten von Grenzen, Heimat und Identität, oder der Suche nach dem Wilden in verschiedenen Gesellschaften werden gestellt. Die Ausstellung wird durch eine Publikation, eine Website sowie eine Ausstellung im Gasometer in Triesen FL begleitet. Dazu kommt ein reichhaltiges Rahmenprogramm.

Ausstellung vom 31.08.2019 bis 01.03.2020, Historisches und Völkerkundemuseum, St. Gallen
Der Apfel – eine ganz besondere Frucht

Der Apfel ist weit mehr als ein Alltagsprodukt: er gilt als König der Früchte. Die neue Sonderausstellung «Der Apfel – eine ganz besondere Frucht» im Naturmuseum St.Gallen ist eine Produktion des Naturmuseums Thurgau und macht Sortenreichtum sowie Verarbeitung des Apfels sichtbar. Sie zeigt aber auch Geschichte und Symbolik dieser Frucht und vermittelt einen Einblick in den Apfelbaum als Lebensraum vieler Tiere. 12 Fotografien von Daniel Ammann dokumentieren einen Thurgauer Hochstamm-Apfelbaum im Jahresverlauf.

 

Ausstellung vom 7. September 2019 bis 1. März 2020, Naturmuseum St.Gallen.

Ausstellung vom 07.09.2019 bis 01.03.2020, Naturmuseum, St. Gallen
Jugendjazzorchester
Dieses gesamtschweizerische Förderprojekt wurde 2015 von der Musik-Akademie Basel initiiert. Jedes Jahr wachsen junge, talentierte MusikerInnen zu einer Band zusammen und gehen auf Tournee. 22 junge Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen der Schweiz bilden die aktuelle Besetzung. Für das Repertoire wurde man u.a. bei Mani Matter fündig, es werden zwei seiner Lieder mit einem komplett neuen Sound aufgeführt. Das JJO begeistert auf seiner Tour 2020 auch in St. Gallen mit seiner enthusiastische Spielfreude.
Konzert, 06.03.2020, 20 Uhr, Musikzentrum St. Gallen, St. Gallen
SG-Classics Musikfestival 2020
Liebe Kulturinteressierte

Der Frühling kommt bald. Fantasie und Lebensgeister erwachen. So auch in der nächsten Konzertreihe SG Classics 2020: Es zeigt mit klingenden Beispielen, welche kniffligen Aufgaben sich grosse Komponisten stellen, um die eigene Fantasie zu beflügeln (Schumann), wie sie trotz schwierigster Umstände ihre Kreativität zu mobilisieren vermögen (Mozart) oder mit ihren Werken auf originelle Art bessere Arbeitsbedingungen erwirken (Haydn).

Am Montag, 2. März findet im Waaghaussaal das erste Konzert des Festivals SG Classics 2020 statt. Dabei werden die Künstler in einer spannende Konzertreihe in verschiedenen Ensembles sowie auch solo auftreten. Wir freuen uns auf die besondere Konzertatmosphäre!

Am darauffolgenden Tagen gibt es die Gelegenheit, im Konzerte des Festivals die Weltstars sowie neue schweizer Ensembles kennenzulernen. Sie haben bereits auf den grossen Podien der Welt konzertiert, wichtige Preise und Wettbewerbe gewonnen. Es würde uns ausserordentlich freuen, wenn diese Ausnahmemusiker und Musikerinnen das interessierte und zahlreiche Publikum vorfindet, das sie verdienen.

Bei Fragen und Rückmeldungen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, z.B. per Email unter office@sg-classics.ch
Ausstellung vom 02.03. bis 15.03.2020, Waaghaussaal, St. Gallen
An der Arche um acht
Drei Pinguine sitzen in der Antarktis und streiten sich. Als einer vor lauter Frust einen Schmetterling zerdrückt, ist für die andern beiden klar: Gott hat es gesehen. Ist die Sintflut, vor der die Pinguine kurz darauf gewarnt werden, nun seine Schuld? Nur zwei Tiere von jeder Art dürfen sich auf die Arche retten. Weil Freunde natürlich zusammenhalten, ist der Zwist schnell vergessen und einer der drei wird in einem Koffer versteckt und an Bord geschmuggelt. Aber damit fangen die Probleme erst an!



Leichtfüssig, klug und ohne jede Ideologie stellt das Stück von Ulrich Hub die grossen Glaubensfragen, die Menschen jeden Alters und jeder Religion beschäftigen. Ausgezeichnet u.a. mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2006.
Kinder, Vorstellungen von 11.03. bis 22.03.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Wild auf Wald
Wild auf Wald
Der Wald ist ein Multitalent: Er bietet Lebensraum für eine reiche Flora und Fauna., speichert und reinigt Wasser, liefert Brenn- und Baustoff, bindet Kohlenstoff, prägt die Landschaft und damit auch uns Menschen. Er ist aber auch Sehnsuchtsort und Mythos und gilt als Symbol des Lebens. Die Ausstellung des Naturamas Aargau lädt zu einer Entdeckungstour in den vertrauten Lebensraum ein, die auch Verborgenes über unseren Wald bereit hält.
Ausstellung vom 15.11.2019 bis 29.03.2020, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Die Berliner Stadtmusikanten II – Sag mal geht's noch?
Ein Jahrhundertraub, neue Freundschaften, Feindschaften und Liebschaften, und vielleicht doch endlich eine Reise nach Berlin? Alles ist möglich im zweiten Stück mit Kuh, Wolf, Katze und Spatz. Nach dem erfolgreichen ersten Teil bringt das Theater Zitadelle nun eine verblüffende Fortsetzung des altbekannten Märchens nach St. Gallen!
Bühne, 02.04.2020, 20 Uhr, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Verdingkinder. Portraits von Peter Klaunzer

Der Fotograf Peter Klaunzer hat während eineinhalb Jahren ehemalige Heim- und Verdingkinder porträtiert. Er nähert sich mit seinen Porträts den bewegenden Schicksalen behutsam an und ermöglicht einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der betroffenen Personen. Die ehemaligen Verdingkinder erfuhren eine für uns unvorstellbare Willkür während der Fremdplatzierung. Sie leiden teilweise bis heute unter der Diffamierung und den schweren Misshandlungen, die sie in ihren Kinder- und Jugendjahren erleben mussten.

Ausstellung, Vorstellungen von 24.01. bis 23.04.2020, Küefer-Martis-Huus, Ruggell
Der kleine Prinz
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar…" Die Geschichte von Saint-Exupéry wird als Erzähltheater mit Figurenspiel und Pop-up-Animation zu neuem Leben erweckt, das Kinder und Erwachsene gleichermassen zum Träumen einlädt.
Bühne, Vorstellungen von 14.02. bis 24.04.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Iman Issa. Surrogates
Die skulpturalen und installativen Arbeiten der ägyptischen Künstlerin Iman Issa (*1979 Kairo) verweisen auf historisches sowie aktuelles Kulturerbe, beispielsweise auf Monumente und Denkmäler und deren gesellschaftliche wie politische Prägung. Ausgehend von existierenden Memorialen, Artefakten oder Instrumenten, erarbeitet die Künstlerin formal abstrahierte Plastiken, die, teils mit Textverweisen versehen, bewusst eine Verbindung zu historischen Kunstwerken, Kulturgütern und Ereignissen herstellen. Dies tun sie, ohne deren soziale und geografische Herkunft oder kulturellen Kontext preiszugeben – ohne Zitate und Quellen offenzulegen. Durch formale Reduktion und Abstraktion fokussiert die Künstlerin in ihren nahezu enzyklopädisch durchdachten räumlichen Inszenierungen den kollektiven Umgang mit Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte sowie die Macht der Darstellung. Iman Issa übersetzt historische wie zeitgenössische Aspekte in eine neue visuelle Sprache mit vielfältigen Bedeutungsebenen.   Iman Issa lebt und arbeitet in Kairo und Berlin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. im MoMA, New York, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21er Haus, Wien, und an der 12. Sharjah Biennale gezeigt. Die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum.
Ausstellung, Vorstellungen von 20.12.2019 bis 26.02.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Frederick
Dauer: ca. 45 Minuten Alle Feldmäuse sind fleissig und sammeln Vorräte für den Winter. Alle – bis auf Frederick. Der sitzt in der Sonne, betrachtet die Farben der Blumen und träumt vor sich hin. Ist Frederick etwa eine faule Maus? Aber nein, er sammelt Vorräte ganz besonderer Art ... Eine Geschichte über sichtbare und unsichtbare Schätze nach dem Bilderbuchklassi­ker von Leo Lionni.
Kinder, Vorstellungen von 23.10.2019 bis 29.04.2020, FigurenTheater, St. Gallen
Cinderella - Die Geschichte vom Aschenputtel
Dauer: ca. 60 Minuten Märchenzauber für die ganze Familie: "Um Mitternacht musst du zu Hause sein, dann erlischt meine Feenkraft...", mahnt die Fee Schirmchen ihr Patenkind. So flieht Cinderella beim zwölften Schlag vom Ball und verliert ihren gläsernen Schuh. Nur wem dieser Schuh passt, darf den Prinzen heiraten...   Mit Schirm, Charme, Schussligkeit und einer grossen Portion Humor bringt die Fee das weltberühmte Märchen zum guten Ende.
Kinder, Vorstellungen von 02.05. bis 10.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Zippel Zappel Nr. 3 - Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten Die kleine Lisa hat ein Geräusch gehört. Neugierig macht sie sich auf den Weg. War es die Schnecke oder der Frosch oder vielleicht sogar das Wildschwein? Ihre Suche führt sie durch Wald und Wiese. Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente. Da die Platzzahl auf 35 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Kinder, Vorstellungen von 19.01. bis 13.05.2020, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Klanghalt II

Jeden Samstag um 17 Uhr kommt der Kreuzgang von St. Katharinen wiederum zum Klingen. Musik und Stille, Gesang und Poesie bestimmen das Programm der jeweils 20 Minuten. Das 2500 Jahre alte literarische und spirituelle Erbe der Psalmen wird mit zeitgenössischen Texten kombiniert und durch das Hören und gemeinsame Singen neu erschlossen. Vokal- und Instrumentalensembles aus Stadt und Region gestalten die 27 Anlässe mit. Alle sind herzlich eingeladen, einen wöchentlichen Halt einzulegen und sich inspirieren zu lassen.

Konzert, Vorstellungen von 30.11.2019 bis 30.05.2020, Katharinen, St. Gallen
Federn - wärmen, verführen, fliegen
Ein Parcours durch die verführerische Schönheit und Formenvielfalt eines Glanzstücks der Natur, der die geniale Multifunktionalität der Feder sowie ihre aktuelle Bedeutung in Kulturgeschichte, Design, Kunst und Popkultur beleuchtet.

Wer sich in eine wärmende Daunenjacke kuschelt oder in einem Federbett versinkt und wohlig einschläft, weiss: Federn sind herausragende Schöpfungen der Natur. Sie sind so alltäglich wie staunenswert. Tausende Federn bedecken die Körper der Vögel, hochspezialisiert, je nach ihrer Funktion im Vogelkleid. Federn wärmen und kühlen, halten trocken, schmücken und tarnen. Gleichzeitig ist gerade die Schwungfeder ein aerodynamisches Meisterwerk, das den Vögeln etwas ermöglicht, wovon wir Menschen seit Jahrtausenden träumen: das Fliegen. Die Ausstellung "Federn – wärmen, verführen, fliegen" verneigt sich vor diesem äusserst komplexen Gebilde aus Keratin und bietet einen Überblick über seine verführerische Schönheit und Formenvielfalt.
Ausstellung vom 01.12.2019 bis 01.06.2020, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Siobhán Hapaska
In Siobhán Hapaskas (*1963 Belfast) Plastiken finden sich politische, soziale und weltanschauliche Aspekte, es widerspiegeln sich aber auch Versatzstücke aus Technologie und Natur. Die Arbeiten der aktuellen Werkgruppe mit Titeln wie Touch und Love sind aus einem neu entwickelten Material gestaltet, einem Betongewebe, das für elementare Notunterkünfte eingesetzt wird. Die Künstlerin nutzt dessen Beschaffenheit, um eindringliche Plastiken zu schaffen, die auf den menschlichen Körper referieren.   Entfremdung und Einsamkeit, aber auch Unbeschwertheit und Humor sind wiederkehrende Empfindungen in ihrem Werk; nüchtern erörtert und erforscht sie diese in skulpturalen Setzungen. Dabei entstehen komplexe Material-Beziehungen, die zwischen potenzieller Kraft und ausbalanciertem Gleichgewicht oszillieren. Die Plastiken, rätselhaft in ihrer Formgebung, lassen mehrere Lesarten zu: die den Materialien innewohnenden stofflichen Eigenschaften stehen sinnbildliche Bedeutungen für Umwelt/Ökologie und Wirtschaft, Kultur und Religion gegenüber. Vielbeachtete Einzelausstellungen realisierte Siobhán Hapaska in der John Hansard Gallery in Southampton (2019), im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam (2015), im Magasin 3 in Stockholm (2013). 2001 bespielte sie den irischen Pavillon an der 49. Biennale von Venedig und war 1997 an der bedeutenden documenta X vertreten. Die für die Kunstzone der Lokremise geplante Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in einer Schweizer Institution. Sie entsteht in Kooperation mit der Douglas Hyde Gallery in Dublin. Kuratorin: Nadia Veronese
Ausstellung vom 07.02. bis 21.06.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Chuchchepati Orchestra: Bumblebee Flight

Chuchchepati Orchestra

Bumblebee Flight 

 

Willkommen im Biotop

Der Weltrekord bei der Interpretation des “Hummelflugs“ von Rimski-Korsakow liegt derzeit bei 53.82 Sekunden – das sind 13 Noten pro Sekunde. Das Chuchchepati Orchestra mit seinen acht Lautsprechern versucht diesen Rekord nun mit der langsamsten Interpretation des Stückes zu unterbieten. In einer installativen Konzertserie wird pro Aufführung jeweils nur ein Takt der Komposition interpretiert. Slow motion statt Akzeleration, eine Hommage an die vom Aussterben bedrohte Welt der Insekten. Im Konzert verweben sich Feldaufnahmen der kollektiven Lebewesen mit den Instrumenten des Musikkollektivs. Es entstehen Muster, Strukturen und Flächen, welche sich gegenseitig ergänzen und befruchten. Das Chuchchepati Orchestra schwärmt aus und hebt ab im oktaphonen Raum über der blühenden Spielwiese.

 

Ludwig Berger, Feldaufnahmen, Klangregie

Patrick Kessler, Kontrabass, Konzept, Orchesterwart

Julian Sartorius, Drums und weiteren Musiker*innen

 

Saison 2020, monatlich im Palace St. Gallen, 20.22 Uhr

 

Details und Besetzungen

chuchchepati.ch www.palace.sg
Konzerte, verschiedene Aufführungen im 2020, Palace, St. Gallen
Adrian Schiess

Adrian Schiess, 1959 in Zürich geboren, gehört zu den grundlegenden Malern seiner Generation. Documenta, Biennale und zahlreiche Einzelausstellungen haben sein Schaffen auch international bekannt gemacht. Seine Malerei ist nicht als vertikale Fläche an der Wand zu sehen, sondern als frei im Raum platzierbares Arbeitsfeld, in dem das Erscheinen und Verschwinden des Phänomens Malerei zum Thema wird. Zentrale Elemente des Werkes von Adrian Schiess werden in dieser Ausstellung erstmals sichtbar.

Ausstellung vom 16.05. bis 09.08.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Metamorphosis Overdrive

Camille Blatrix, Timothée Calame, Rä Di Martino, Simon Dybbroe Møller, Yngve Holen, Diego Perrone, Ilona Ruegg, Guan Xiao

 

Transformationen von Maschinen und Werkzeugen spielen in unserer Vorstellungswelt eine zentrale Rolle. Die Ausstellung Metamorphosis Overdrive untersucht die Veränderungen und Verwandlungen von alltäglichen Dingen und technischen Formen und deren Bedeutung in der Gegenwart. Die acht künstlerischen Positionen befragen Objekte auf ihren eigentlichen Darstellungswert und analysieren die neuen Grenzen der Skulptur aus der Perspektive der Technik und der Wahrnehmung.

Ausstellung vom 07.03. bis 06.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Geta Brǎtescu

Einem Zitat Geta Brătescus folgend („L’art est un jeu très sérieux“) widmet das Kunstmuseum St.Gallen als erstes Museum in der Schweiz dem Schaffen der Künstlerin eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Nach Maria Lassnig 2018 wird damit eine weitere starke weibliche Position vorgestellt, die für den internationalen Kunstdiskurs der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung ist.

Ausstellung vom 25.04. bis 20.09.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Città irreale

Ei Arakawa, Christoph Büchel, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

 

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseum St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die Strukturen/Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus farbintensiven Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Ei Arakawas Performance werden diese Ausstellung in den öffentlichen Raum erweitern.

Ausstellung vom 11.07. bis 01.11.2020, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 26.09. bis 23.12.2020, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Erker-Sammlung

ERKER

Galerie – Edition – Verlag

Die Schenkung der Stiftung Franz Larese und Jürg Janett

 

Die Erker-Galerie von Franz Larese (1927–2000) und Jürg Janett (1927–2016) steht für den Aufbruch einer weltoffenen Stadt St.Gallen. Eine Stadt, in der in den 1960er und 1970er Jahren europäische Kunstgeschichte geschrieben wurde. Die Idee, bedeutende Autoren mit

wichtigen zeitgenössischen Kunstschaffenden in einen Dialog

treten zu lassen, führte zu wegweisenden Ausstellungen und einer Fülle grossartiger Editionen und Bücher. Galerie, Presse und Verlag waren die Kombination, die den ökonomischen Erfolg mit breiter künstlerischer Wirkung und intellektueller Brillanz verband.

Ausstellung vom 29.08.2020 bis 10.01.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Blicke aus der Zeit (Sammlung)

Sammlungs-Perspektiven

 

Der schmerzgetrübte Blick der Lucretia (um 1530) von Cornelis Bazelaere spricht zu uns über die Jahrhunderte. Wenn sich Ferdinand Hodler 1917 – im Jahr vor seinem Tod – selbst im Spiegel fixiert, so schaut er uns noch heute prüfend an. Auch in den neuen Medien bleiben Blicke zentral: In fotografischen Selbstinszenierungen formen Manon und Urs Lüthi gesellschaftliche Rollenbilder um und nehmen zugleich die klassische Tradition der Reflexion im Selbstbildnis auf. Ausserdem werden in der Ausstellung Videos von Keith Sonnier, Pipilotti Rist und Candice Breitz gezeigt.

Ausstellung vom 25.04.2020 bis 25.04.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
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