Anzeige
Zippel Zappel Nr. 4 – Reihe für die Kleinen
Dauer: ca. 30 Minuten



Im Estrich steht ein Koffer. Er ist gepackt und wartet auf die nächste Reise. Aber irgendetwas stinkt da ... Hat ein ungebetener Gast sich eingeschlichen? Oder eine Socke sich vor dem Waschen gedrückt? Eine sinnlich-vergnügliche Suche nach dem Übeltäter beginnt …

Behutsam und in kleiner Runde werden die Kinder ins Spiel einbezogen und erfahren erste feine theatralische Momente.



Da die Platzzahl auf 35 Personen beschränkt ist, empfiehlt sich eine schnelle Reservierung.
Kinder, Vorstellungen von 23.09.2020 bis 25.04.2021, FigurenTheater St.Gallen, St. Gallen
Zwischen Farben Harlekin und Andere
Ein Projekt mit Katrin Hotz, Lucie Schenker, Max Graf

In Kooperation mit AUTO ex Nextex: Gilgi Guggenheim, Johanna Nissen-Grosser

Was liegt dazwischen – zwischen rot und grün, blau und gelb? Welche Zwischenräume eröffnen sich, womit lässt sich spielen? Was ist da, wenn keine Farbe ist? Nur grau, weiss und schwarz oder gar viel mehr oder nichts? Welche Zwischentöne entfalten sich, was ist in den Fugen, was entwickelt sich zwischen Farbflächen? Befinden wir uns zwischen Farbfläche und nehmen Farben wahr oder untersuchen wir, was zwischen Farbtönen geschieht? Geht es um die individuelle Farbwahrnehmung oder um die Aktion- Reaktion der Farben zueinander?

Solche und weitere Fragen werden innerhalb des derzeitigen Projekts im Zeughaus gestellt, beobachtet und weiterentwickelt.
Ausstellung vom 22.11.2020 bis 25.04.2021, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Kunst macht Schule #3

Acht Schulklassen, acht Kunstwerke, acht Kunstschaffende, eine Ausstellung… Zwischen August und Dezember 2020 besuchten Schulklassen aus dem Kanton St.Gallen das Kunstmuseum St.Gallen. Die am Projekt beteiligten Kunstschaffenden suchten acht Kunstwerke aus der Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen aus und agierten gleichzeitig als Künstlerinnen- und Künstlercoaches bei der nachfolgenden Kreativarbeit. In einer Ausstellung werden die kreativen Arbeiten nun – in Gegenüberstellung mit den Originalen aus der Sammlung – im Kirchhoferhaus präsentiert.

 

10. April – 2. Mai 2021

Kirchhoferhaus, Museumstrasse 27, 9000 St.Gallen

Mittwoch-Samstag 14-17 Uhr, Sonntag 10-17 Uhr

Ausstellung vom 10.04. bis 02.05.2021, Kirchhoferhaus, St. Gallen
Fäustel Technokraft rückschlagfrei 5kg

Aramis Navarro, Flavio Hodel und Richard Tisserand - gemein ist ihre kontinuierliche Beschäftigung mit dem Medium der Malerei. Auf teils poetische, teils humorvolle Art und Weise nähern sich die drei Kunstschaffenden unterschiedlichen Themen, welche Sie mit Farbe auf verschiedene Bildträger bannen. Im Auto hinterfragen die drei Kunstschaffenden das Medium der Malerei, loten es aus und zeigen unterschiedliche Perspektiven auf Bildträger.

Ausstellung vom 08.04. bis 06.05.2021, Auto ex Nextex, St. Gallen
ZuGast Kulturlandsgemeinde 2021
Die Kulturlandsgemeinde 2021 ZuGast im Zeughaus Teufen.

Bleibt alles anders? Das Thema der abgesagten Kulturlandsgemeinde 2020 ist aktueller denn je und bleibt deshalb für die Kulturlandsgemeinde 2021. Diese findet statt: reduziert, konzentriert, spontan, im und vor dem Zeughaus Teufen sowie online.

Für Antworten auf die gegenwärtigen Veränderungen und Umbrüche sowie den nachhaltigen Wandel ist es in diesem Mai noch zu früh: Anstatt reisserische Prognosen zu formulieren, sammelt die Kulturlandsgemeinde 2021 gemeinsam mit den Mitwirkenden und dem Publikum vielfältige Fragen und schickt sie als Flaschenpost in die Zukunft; in der Hoffnung, dass ein Teil von ihnen ein Jahr später Antworten finden wird.

 

Mit Dorothee Elmiger • Rolf Bossart und Thomas Stüssi • Erfreuliche Universität Palace • Ann Katrin Cooper, Pamela Dürr und vielen weiteren Kulturkosmonaut*innen • Kurt Forster • Freddy Gaffa, vertreten durch seine Neffen • Christian Hörler • Judith Stokvis und weiteren.

 

Welche Fragen treiben Sie um? Welche Veränderungen machen Ihnen Angst? Wann erleben Sie Wandel als Chance?

 

Wir heissen Sie herzlich willkommen zur Kulturlandsgemeinde 2021. Es erwarten Sie Begegnungen und Gespräche, Kosmonaut*innen und Gartenexpert*innen, eine Sonntagsrede und Kunst.

 

Digital und physisch – das Programm passt sich der Entwicklung der Pandemie an. Deshalb finden Sie hier keine detaillierten Informationen zu Orten und Zeiten. Sie können den aktuellen Stand jederzeit auf kulturlandsgemeinde.ch einsehen.

Diverses, 09.05.2021, 10 Uhr, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Tanzfest St. Gallen
Gemeinsam wieder tanzen zu können, ist ein grosser Wunsch der Organisatorinnen des Tanzfestes St.Gallen, und vielleicht geht dieser Wunsch ja tatsächlich in Erfüllung. So stürmen wir vorwärts mit einem grossen Spagatsprung ins Ungewisse, mit dramatischer Drehung ins Neue und mit einem dynamischen Purzelbaum ins Altbekannte. Gemeinsam mit 30 Schweizer Städten und Gemeinden soll im Mai 2021 das Tanzfest stattfinden.

Die St.Galler Tanzfest-Highlights während allen Tagen sind im Tanzfest-Ticket, das für CHF 15 erworben werden kann, inklusive. Das gesamte Programm der 10. Ausgabe des Tanzfestes St.Gallen und insbesondere aktuelle Anpassungen aufgrund der Corona Pandemie sind auf unserer Website zu finden.
Festival vom 07.05. bis 09.05.2021, Stadt St.Gallen, St.Gallen
Allerlei rund ums Ei

Die Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» präsentiert neben einer faszinierenden Vielfalt an Eiern auch zahlreiche Präparate aus der Welt der Eierleger: vom Vogel Strauss bis zum Katzenhai und vom Schnabeltier bis zur Geburtshelferkröte. Mit etwas Geduld ist in den Brutkästen das Wunder des Schlüpfens von Zwerghühnern und Wachteln zu beobachten. Eine besondere Herausforderung sind die lebenden Grossinsekten: nur geübte Augen entlarven ihre Tarnung und entdecken die faszinierenden Tiere im Terrarium.

Ausstellung bis 9. Mai, Naturmuseum St.Gallen, naturmuseumsg.ch

Ausstellung vom 16.03. bis 09.05.2021, Naturmuseum St.Gallen, St. Gallen
PlaySchubert
"Schubert? Wer ist das nochmal?" Will man heute Schubert im Konzertsaal aufführen, so fehlen die jungen Menschen. Dabei komponierte er nicht nur für vergangene Zeiten: Seine Musik triggert auch heute zum richtigen Zeitpunkt Bilder und Geschichten in unseren Seelen und Köpfen, verwoben mit unseren ganz persönlichen Lebenserfahrungen und Lebensgeschichten.

Das Musik- und Kunstprojekt PlaySchubert interpretiert die Winterreise neu und macht sie einem jungen Publikum zugänglich. Valentin Baumgartner von der Band Extrafish erschafft einen trippigen und dubbigen Song-Zyklus; zugedröhnt im Rausch der Arbeit, des Konsums und der Grossstadthektik entsteht dabei ein Kontrollwahn über die Emotionen des Neuzeit-Wanderers. Dazu kreiert die Video- und Performancekünstlerin Caroline Schenk eine Installation mit zwölf Monitoren, worin sie – fremd in der Welt und fremd dem eigenen Leben gegenüber – den Spuren des Wanderers der Winterreise nachspürt. Die Multikanalinstallation ist ein Versuch, die Absurditäten des Lebens zu hinterfragen – tragische Freude und Augenzwinkern als Mittel gegen Verzweiflung und Resignation.

Ab Oktober 2020 auf Tournée durch acht Städte der Deutschschweiz.

Konzert der Band Extrafish am 29.04 im Talhof St.Gallen
(Tickets: https:eventfrog.ch/playschubert)
Ausstellung mit Konzert vom 29.04. bis 12.05.2021, GBS St.Gallen, St. Gallen
Im Dreivierteltakt

„Im Dreivierteltakt“, Katrin Hotz, Maja Rieder, Katharina Anna Wieser

 

Katrin Hotz, Maja Rieder, Katharina Anna Wieser (CH)

03.2021 bis 16.05.2021

 

Wir öffnen die Ausstellung ab 1. März, täglich von 13-17 Uhr. Wir freuen uns Ihnen auch mitteilen zu können, dass wir die Ausstellungsdauer- auch dank der Kooperationsbereitschaft aller Künstler*innengruppen des Jahres 2021 - auf Sonntag, 16. Mai 2021 verlängern können.

 

Die Ausstellung "Dreivierteltakt" unterliegt einer spezifischen Gliederung. Wie der lateinische Ursprung tactus betont, geht es Katrin Hotz, Maja Rieder und Katharina Anna Wieser einerseits um einen Stoss, eine Berührung, andererseits um eine Gliederung ihrer Arbeiten in Bezug aufs Ganze, nämlich dem Raum mit seinen drei Dimensionen. Den letzten Viertel, der zum Vollen noch fehlt, übernehmen die Besucher*innen. Sie nehmen die Erfahrungen, Berührungen und Gliederungen auf, verarbeiten sie und geben sie weiter.
Ausstellung vom 01.03. bis 16.05.2021, Kunstraum Engländerbau, Vaduz
Chraanzrock ond Bechue – Adaptionen in Kunst, Mode und Kunsthandwerk
Chraanzrock ond Bechue
Adaptionen in Kunst, Mode und Kunsthandwerk
Chraanzrock, Bechue, Blättlichettere oder Reissäckli – neu betrachtet, weiterentwickelt und in Szene gesetzt. Die Ausstellung thematisiert ungewohnte Annäherungen an lokale kulturelle Ausprägungen. Der zeitgenössische Zugang zu traditionellen Sujets ist eigenwillig, hintergründig und voller Überraschungen.
Bekannte wie auch weniger augenfällige Motive der Innerrhoder Kultur sind Ausgangspunkt von feinsinnigen Arbeiten in der Kunst, in der Mode sowie im Kunsthandwerk. In sorgfältig ausgewählten Gegenüberstellungen von historischen Objekten zu Arbeiten von Kunstschaffenden und Kunsthandwerkern aus der Region zeigt die Ausstellung, wie tradierte Elemente angeeignet, umgeformt oder ironisiert werden. Die Werke fokussieren nicht nur auf das Schöne und Typische, sie öffnen auch den Blick für kaum beachtete Details und ermöglichen neue Sichtweisen.
Die in der Ausstellung präsentierten Beiträge zeigen vielfältige Herangehensweisen und Motivationen: das Weitertragen kunsthandwerklicher Traditionen, die kritische Infragestellung fest verankerter Bilder, die poetische Umdeutung oder die trendige Anlehnung. Die kreative Auseinandersetzung mit scheinbar unveränderbaren Elementen offenbart das Potential einer lebendigen und dynamischen Kultur.
Zu sehen sind Arbeiten von Ueli Alder, Luzia Broger, Roger Dörig, Adalbert Fässler, Hampi Fässler, Maurus Fässler, H.R. Fricker, Eva Hensel, Christian Hörler, Vera Marke, Thi My Lien Nguyen, Marlies Pekarek, Anka Schmid, Verena Sieber-Fuchs, Roman Signer sowie Teile aus der Kollektion Sentis.
Ausstellung vom 13.09.2020 bis 16.05.2021, Museum Appenzell, Appenzell
APP'N'CELL NOW

In der Wintersaison 2020/2021 richtet die Kunsthalle Ziegelhütte unter dem Titel APP’N’CELL NOW eine multiperspektivische Plattform ein. Im offenen Format wird ein abwechslungsreicher Einblick in die Reichhaltigkeit der zeitgenössischen «Kunstszene» im Appenzellerland gegeben.

 

Insgesamt nehmen 69 Künstler*innen aus den beiden Halbkantonen AI und AR an dem Ausstellungsexperiment teil, das ohne übergeordnetes Konzept, ohne Jury, ohne Hierarchie funktioniert.

 

Das «Perpetuum mobile» – die Ausstellung wird mehrmals umgebaut – wurde in enger Kooperation der Künstler*innen mit dem Team der Heinrich Gebert Kulturstiftung realisiert. APP’N’CELL NOW wird in dieser Zeit vielfältig genutzt – nicht nur um Kunstwerke zu präsentieren, sondern um Vernetzungen, Diskurse, Kooperationen in Gang zu setzen, welche das überaus reiche, konzentrierte und konsequente Kunstschaffen des Appenzellerlandes und dessen Vermittlung als notwendiges Movens des Kulturlebens vorstellt – mit Auswirkungen weit über die Region hinaus.

 

Vernissagen:

Wirken 1/4 Sonntag, 15. November 2020, 11 bis 20 Uhr

Wirken 2/4 Sonntag, 10. Januar 2021, 11 bis 17 Uhr

Wirken 3/4 Sonntag, 7. Februar 2021, 11 bis 17 Uhr

Wirken 4/4 Mittwoch, 24. Februar 2021, 14 bis 20 Uhr

 

Öffnungszeiten Di bis Sa 14 bis 17 Uhr · So 11 bis 17 Uhr

Ausstellung vom 15.11.2020 bis 24.05.2021, Kunsthalle Ziegelhütte, Appenzell
Stimmenbild
Seismografische Aufzeichnungen im Kanton Appenzell Ausserrhoden zu 50 Jahre Wahl- und Stimmrecht der Schweizer Frauen.

Ein Projekt von Katrin Keller in Zusammenarbeit mit der Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden und dem Zeughaus Teufen.

Informationen zur Teilnahme:
Aufgefordert sind Frauen, die im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnen oder einen starken Bezug zu diesem haben, das Formular STIMMENBILD auszufüllen.

Das Formular ist unter folgenden Adresse oder auf der Homepage vom Zeughaus Teufen zu finden:

https://katrinkeller.ch/stimmenbild/
Ausstellung vom 07.02. bis 04.07.2021, Zeughaus Teufen, Teufen AR
Città irreale

Città irreale

 

Nina Beier, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder

 

6. Februar – 16. Mai 2021, Kunstzone Lokremise

 

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die architektonischen Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, sowie Nina Beiers metallene Sockelobjekte von bestehenden Reiterdenkmälern werden die Ausstellung in den öffentlichen Stadtraum hinaustragen.

 

 

 

 

 

Ausstellung vom 06.02.2021 bis 08.08.2021, Kunstzone Lokremise, St. Gallen
Hella Jongerius – Breathing Colour
Die niederländische Designerin Hella Jongerius ist für ihre einzigartige Auseinandersetzung mit Farben und Materialien international bekannt. "Breathing Colour" zeigt raumgreifende Installationen, mit denen die Designerin die Wirkung und Wahrnehmung von Farbigkeit erforscht. Nach Stationen im Design Museum London, im Museum Boijmans Van Beuningen Rotterdam und im Nationalmuseum Stockholm kommt die Schau nun ins Gewerbemuseum Winterthur.

29.11.2020 - 24.5.2021 - | 10:00 - 17:00 | Di,Mi,Fr,Sa,So
29.11.2020 - 24.5.2021 - | 10:00 - 20:00 | Do
Ausstellung, Vorstellungen von 28.11.2020 bis 22.08.2021, Gewerbemuseum Winterthur, Winterthur
Welt am Draht

Installative Kunst mit Lichtprojektionen, Neonbändern und Fluoreszenzröhren ist auf einen stetigen Fluss elektrischer Energie angewiesen – genauso wie die Videokunst. Neue technische Möglichkeiten boten auch immer neue Ästhetik und Inhalte, die seit den späten 1960er Jahren von den Künstlerinnen und Künstlern intensiv genutzt wurden. Gerade weil die sich rasch wandelnde Technologie nahe an unserem Alltag ist und die schnellen und widersprüchlichen Entwicklungen unser Leben abbildet, sind ihre Botschaften aktuell.

Ausstellung vom 24.10.2020 bis 29.08.2021, Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen
Der Wolf – wieder unter uns

Vor 25 Jahren ist er zurückgekehrt, davor galt er in der Schweiz über 100 Jahre als ausgestorben: der Wolf. Seine Rückkehr bewegt die Öffentlichkeit. Die Ausstellung «Der Wolf – wieder unter uns» im Naturmuseum Thurgau in Frauenfeld geht der Lebensweise des Wolfes auf den Grund und thematisiert Wissenschaftliches und Fantastisches, zeigt historische Fakten und aktuelle Herausforderungen. Im Spektrum der teils divergierenden Ansichten über den Wolf lässt sich die eigene Position finden und hinterfragen.

Ausstellung vom 05.03. bis 31.10.2021, Naturmuseum Thurgau, Frauenfeld
Amalie, Josefa, Ottilia – Frauenportraits aus Appenzell Innerrhoden
Amalie, Josefa, Ottilia
Frauenportraits aus Appenzell Innerrhoden

Frauensachen gelangen nicht selbstverständlich in eine Museumssammlung. Objekte, Fotos und Dokumente zu weiblichen Alltags- und Lebensverhältnissen werden als wenig geschichtsprägend und erinnerungswürdig wahrgenommen. Zudem gelten traditionelle weibliche Arbeitsbereiche wie Putzen, Waschen, Kochen oder Nähen als wenig spektakulär und deren Gerätschaften sind starkem Verschleiss ausgesetzt. Oft sind Frauen auch in immateriellen Bereichen tätig wie der Pflege oder Erziehung. Das Museum Appenzell bemüht sich aktiv, Frauensachen in seine Sammlung aufzunehmen.
In einer kleinen Sonderschau werden fünf Frauen porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Objekte, die einen unmittelbaren Blick auf deren Alltag werfen, gleichzeitig ein Stück Innerrhoder Frauengeschichte repräsentieren und mit sozialgeschichtlichen Aspekten überraschen. So waren in Appenzell Innerrhoden im Vergleich zum schweizweiten Durchschnitt fast doppelt so viele Frauen erwerbstätig. Die meisten dieser Frauen arbeiteten als Stickerinnen in Heimarbeit, andere betrieben bei sich zu Hause ein Geschäft wie einen Schuhladen, eine Ferggerei oder eine der vielen Gastwirtschaften.
Ausstellung vom 02.03. bis 31.12.2021, Museum Appenzell, Appenzell
Robes politiques

50 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht in der Schweiz: Anlässlich des Jubiläums zeigt das Textilmuseum Kostüme und Accessoires aus der Zeit von 1600 bis heute, die weiblichen Machtanspruch und weibliche Machtrepräsentation im Wandel von Gesellschaft, Politik und Mode versinnbildlichen.

Einen Fokus legt die Schau «Robes politiques» auf die öffentliche Wahrnehmung bedeutender Frauen, deren Erscheinen auf der politischen Bühne damals wie heute nicht nur mit Beifall, sondern vielfach auch mit (Stil-)Kritik bedacht wurde und wird.

Die Ausstellung versteht sich als thematische Annäherung ohne chronologische Abfolge. In sechs Kapiteln wird die Kleidung einflussreicher Frauen unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Vertreten sind die britische Premierministerin Margaret Thatcher, die First Lady Jacky Kennedy, Kaiserin Sissi und die letzte Kaiserin Frankreichs, Eugénie de Montijo. Auch Schweizer Politikerinnen wie Elisabeth Kopp, Doris Leuthard oder Karin Keller-Sutter präsentieren ausgewählte Kleidungsstücke aus ihrem privaten Fundus.  

Fünfzig textile Objekte, ergänzt um ausgewählte Bilder, Fotografien und Videos, verdeutlichen das Spannungsfeld zwischen Weiblichkeit und Machtposition, Skandal und Idealisierung, Volksnähe und Repräsentation. Sie veranschaulichen den strategischen Einsatz von Kleidung und Accessoires im Laufe der Jahrhunderte in unterschiedlichen Ländern und Staatsformen.

Ausstellung vom 19.03.2021 bis 06.02.2022, Textilmuseum, St. Gallen
Kinderglück - Spiele und Spielsachen aus dem 20. Jahrhundert

Das Museum Appenzell zeigt eine Fülle an Kinderspielsachen, grösstenteils aus der eigenen Sammlung. Die Objekte beeindrucken durch ihre ansprechende Ästhetik und Vielfalt und widerspiegeln die aufkommende Spielzeugproduktion im 20. Jahrhundert. Mit der Erkenntnis über die Wichtigkeit des Kinderspiels wurde für jedes Alter und jeden erzieherischen Anspruch das passende Spielzeug entwickelt: Kreisel und Kegel, Dreirad und Trottinett, Flughafen und Kinderpost, Gesellschaftsspiel und Würfelpuzzle.

In der Ausstellung darf selbstverständlich auch gespielt werden – Puppen zum Schlafen legen, mit Klötzen hohe Türme bauen oder sich in Geduldsspielen üben. Ein Leiterlispiel begleitet zudem die Besucherinnen und Besucher durchs Treppenhaus. Spielfreude ist garantiert.

Ausstellung vom 06.06.2021 bis 13.02.2022, Museum Appenzell, Appenzell
Impressum

Herausgeber:

 

Verein Saiten
Gutenbergstrasse 2
Postfach 2246
9001 St. Gallen

 

Telefon: +41 71 222 30 66

 

Hindernisfreier Zugang via St.Leonhardstrasse 40

 

Redaktion

Corinne Riedener, Peter Surber, Roman Hertler

redaktion@saiten.ch

 

Verlag/Anzeigen

Marc Jenny, Philip Stuber

verlag@saiten.ch

 

Anzeigentarife

siehe Mediadaten

 

Sekretariat

Irene Brodbeck

sekretariat@saiten.ch

 

Kalender

Michael Felix Grieder

kalender@saiten.ch

 

Gestaltung

Samuel Bänziger, Larissa Kasper, Rosario Florio
grafik@saiten.ch

 

Saiten unterstützen

 

Saiten steht seit über 25 Jahren für kritischen und unabhängigen Journalismus – unterstütze uns dabei.

 

Spenden auf das Postkonto IBAN:

CH87 0900 0000 9016 8856 1

 

Herzlichen Dank!