Fremde Flugzeuge in der Schweiz, 1939–1945.

Do. 7.5.2026, 19:00—20:30

Fremde Flugzeuge in der Schweiz, 1939–1945.

Wäh­rend des 2. Welt­kriegs sind 241 Flug­zeu­ge in der Schweiz ge­lan­det oder ab­ge­stürzt. Da­bei wur­den rund 1600 Be­sat­zungs­mit­glie­der in­ter­niert. Ei­ni­ge die­ser re­gio­na­len Er­eig­nis­se wer­den prä­sen­tiert.

Vortrag und Gespräch mit Dani Egger.

Während den Kriegsjahren war die Schweiz eine neutrale Insel in Europa. Die Alliierten flogen Einsätze von England und Italien aus gegen feindliche Ziele in Europa. Die Bombenflugzeuge wurden von der Deutschen Luftwaffe oder Flugabwehr beschossen, stürzten ab oder konnten sich mit grosser Mühe noch in der Luft halten.

Bei den Besatzungsmitgliedern hatte es sich schnell herumgesprochen, dass eine Landung in der Schweiz ein Ausweg aus der misslichen Situation sein könnte. Dadurch konnten sie der möglichen Gefangenschaft in einem Straflager entgehen. So versuchten Pilot, Copilot und Navigator einen Landeplatz in der Schweiz zu finden. Einigen Maschinen gelang die Landung auf einem Flugplatz, einem geeigneten Landstück oder stürzten ab.

Die Besatzungen wurden in verschiedenen Tourismusorten in den Bergen interniert. Nach dem Krieg verliessen die Mannschaften die Schweiz wieder. Die flugfähigen Bombenflugzeuge wurden nach England überflogen und dort grösstenteils verschrottet. Die in der Schweiz verbliebenen Maschinen wurden demontiert und das Material wurde an Altmetallhändler verkauft.

Einige dieser Ereignisse bzw. Geschichten von Menschen und Maschinen werden vorgestellt. Dabei wird auch der regionale Bezug hergestellt und weitere Details rund um diesen kaum bekannten Teil der Schweizer Geschichte werden präsentiert.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes «Gemeinsam erinnern im Rheintal».

Veranstaltungsort
Rabengasse 3
9450 Altstätten
Preise / Kosten
CHF 12.00
Format
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Veranstalter:in
Einmalige Termine
Do. 7.5.26
19:00—20:30
Vortrag