, 17. Mai 2011
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Kein Applaus für Karin Keller-Sutter

Es ist Wahlkampf und einmal mehr bietet die «Sonntagszeitung» der St.Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter eine Plattform, um sich ziemlich billig als rechte Hardlinerin zu profilieren. Wieder einmal geht es pauschalisierend gegen Fans und offenbar geht die FDP-Ständeratskandidatin weiterhin davon aus, dass Fussballanhänger über keine Lobby verfügen (wie die Asylsuchenden). Doch nun gibt es  heftigen Widerspruch. […]

Es ist Wahlkampf und einmal mehr bietet die «Sonntagszeitung» der St.Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter eine Plattform, um sich ziemlich billig als rechte Hardlinerin zu profilieren. Wieder einmal geht es pauschalisierend gegen Fans und offenbar geht die FDP-Ständeratskandidatin weiterhin davon aus, dass Fussballanhänger über keine Lobby verfügen (wie die Asylsuchenden).

Doch nun gibt es  heftigen Widerspruch. Nachzulesen im heutigen «St.Galler Tagblatt» mit Stimmen von FCSG-Verwaltungsrat Michael Hüppi und Fanspezialist Daniel Kehl.

Ergänzend dazu ein Ausschnitt aus einem Artikel in der «Basler Zeitung» mit dem Titel «Nächste Runde im Schwarz-Peter-Spiel», ebenfalls von heute:

Bernhard Heusler, FCB-Vizepräsident und Delegierter der Fanpolitik, sagt: «Die Aussage von Frau Keller-Sutter passt leider zum Klima einer über die Medien geführten Kampagne gegen die Clubs und die Fans.»
Die pauschale Schuldzuweisung und Delegation der Verantwortung an die Clubs sei per se unerhört. Heusler sagt: «Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich auf Club- und Verbandsebene mit grossem Engagement für den Fussball und seine Zuschauer einsetzen.»
Heusler sagt, Sicherheit in den Stadien sei ein elementares Bedürfnis jedes Vereins. Dazu trage der FCB mit seinen Mitteln bei, ausserdem führe er den Dialog mit den Basler Behörden und der Polizei. Heusler kritisiert weiter, dass Fans nicht als Menschen behandelt würden und dass nicht zwischen Fansein und Chaotentum beziehungsweise zwischen Pyros und Gewalt differenziert werde. «Ganze Menschengruppen auszugrenzen und generell zu kriminalisieren, ist menschenunwürdig und gehört nicht zur Fanpolitik des FCB», so Heusler. Denn dadurch werde nur die Radikalisierung gefördert, was in keinster Weise zu einer Verbesserung der Sicherheitssituation beitrage. 

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