«Die Kultur hats nicht leicht.» Oder: «Kulturelle Bildung kommt im regulären Schulunterricht zu kurz.» Das sind Sätze, die dieser Tage oft zu hören sind. Kevin Akermann, Lehrer und Musiker, deutschte am «Kulturstammtisch» vom 28. Juni aus, was Moderator Eric Facon als «kulturpessimistische Prämisse» bezeichnete, um das Gespräch einzuleiten. Akermann findet klare Worte: Lektionen würden gestrichen, Fächer zusammengelegt und im Kanton St.Gallen werde «die Kultur» noch in dem Mass akzeptiert, wie es sein sollte. Für kulturelle Projekte fehlten oft schlicht Zeit und Geld. Dabei sei kulturelle Bildung entscheident, um einerseits die Kreativität der Schüler:innen zu fördern und andererseits auch die Allgemeinbildung, die häufig auch über Kultur vermittelt werde.
Im Gespräch räumte Regierungsrätin und Kulturchefin Laura Bucher ein, dass man tatsächlich noch zu wenig im Bereich kultureller Bildung mache, wollte aber nicht nur eine kulturpessimistische Haltung einnehmen, sondern auch betonen, was man bisher auch «gut» mache. Ob ihr das gelang und was die beiden weitere Gesprächsgäste, die beiden Kulturvermittler:innen Richi Küttel (kklick) und Daniela Mittelholzer (Kunstmuseum St.Gallen), dazu zu sagten, ist in diesem Podcast nachzuhören.
Hier geht es zu dieser Episode des «Kulturstammtischs».