Kommt kulturelle Bildung zu kurz?

Kulturstammtisch-Moderator Eric Facon, fotografiert von Michael Calabro

Kulturelle Bildung ist unerlässlich. Aber wo findet sie statt? Soll die Schulbildung einen Beitrag leisten, kann sie das überhaupt? Am «Kulturstammtisch» diskutiert Eric Facon darüber mit Regierungsrätin Laura Bucher, Daniela Mittelholzer und Richi Küttel. Den Podcast gibt es hier zum Nachhören. 

«Die Kul­tur hats nicht leicht.» Oder: «Kul­tu­rel­le Bil­dung kommt im re­gu­lä­ren Schul­un­ter­richt zu kurz.» Das sind Sät­ze, die die­ser Ta­ge oft zu hö­ren sind. Ke­vin Aker­mann, Leh­rer und Mu­si­ker, deutsch­te am «Kul­tur­stamm­tisch» vom 28. Ju­ni aus, was Mo­de­ra­tor Eric Fa­con als «kul­tur­pes­si­mis­ti­sche Prä­mis­se» be­zeich­ne­te, um das Ge­spräch ein­zu­lei­ten. Aker­mann fin­det kla­re Wor­te: Lek­tio­nen wür­den ge­stri­chen, Fä­cher zu­sam­men­ge­legt und im Kan­ton St.Gal­len wer­de «die Kul­tur» noch in dem Mass ak­zep­tiert, wie es sein soll­te. Für kul­tu­rel­le Pro­jek­te fehl­ten oft schlicht Zeit und Geld. Da­bei sei kul­tu­rel­le Bil­dung ent­schei­dent, um ei­ner­seits die Krea­ti­vi­tät der Schü­ler:in­nen zu för­dern und an­de­rer­seits auch die All­ge­mein­bil­dung, die häu­fig auch über Kul­tur ver­mit­telt wer­de.

Im Ge­spräch räum­te Re­gie­rungs­rä­tin und Kul­tur­che­fin Lau­ra Bucher ein, dass man tat­säch­lich noch zu we­nig im Be­reich kul­tu­rel­ler Bil­dung ma­che, woll­te aber nicht nur ei­ne kul­tur­pes­si­mis­ti­sche Hal­tung ein­neh­men, son­dern auch be­to­nen, was man bis­her auch «gut» ma­che. Ob ihr das ge­lang und was die bei­den wei­te­re Ge­sprächs­gäs­te, die bei­den Kul­tur­ver­mitt­ler:in­nen Ri­chi Küt­tel (kklick) und  Da­nie­la Mit­tel­hol­zer (Kunst­mu­se­um St.Gal­len), da­zu zu sag­ten, ist in die­sem Pod­cast nach­zu­hö­ren.

Hier geht es zu die­ser Epi­so­de des «Kul­tur­stamm­tischs».

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