, 29. Dezember 2009
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Kurzer Prozess oder die Auferstehung zweier Toten

    Die Erinnerung daran ist flüchtig wie der Schuss aus der Maschinenpistole: Am 25. Dezember vor zwanzig Jahren wurden Nicolae und Elena Ceauşescu nach einem Schnellverfahren ruckzuck erschossen. Der Autor Milo Rau berichtete in der «Saiten»-April-Ausgabe mit einer langen Reportage (in diesem Heft oder auf Raus Blog nachzulesen) von seinen Ceauşescu-Recherchen in Rumänien. Die Nachforschungen […]

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Die Erinnerung daran ist flüchtig wie der Schuss aus der Maschinenpistole: Am 25. Dezember vor zwanzig Jahren wurden Nicolae und Elena Ceauşescu nach einem Schnellverfahren ruckzuck erschossen. Der Autor Milo Rau berichtete in der «Saiten»-April-Ausgabe mit einer langen Reportage (in diesem Heft oder auf Raus Blog nachzulesen) von seinen Ceauşescu-Recherchen in Rumänien. Die Nachforschungen hatten das Theaterstück «Die letzten Tage der Ceauşescus» zum Ziel, das nun am 18. Dezember (zum Jubiläum der Hinrichtung quasi) in Berlin uraufgeführt wurde. Detailgetreu und gewohnt wohltuend er

nsthaft inszenieren Milo Rau und Simone Eisenring den kurzen Prozess für die Bühne, zur Besprechung gehts: hier oder hier. Das Stück kommt Mitte Januar auch in die Schweiz (nicht nach St.Gallen):

Schlachthaus Theater Bern
14. Januar, 20.30 Uhr (CH-Erstaufführung).
15. / 16.  Januar, jeweils 20.30 Uhr, 17. Januar, 19.00 Uhr

Theaterhaus Gessnerallee Zürich

28. / 29. / 30. Januar, jeweils 20 Uhr
30. Januar, 17 Uhr: 
Podiumsgespräch des Historischen Seminars der Univeristät Zürich und des IIPM zum Thema „The Revolution will (not) be televised: Dokumentation, mediale Vermittlung und Inszenierung von Geschichte“ mit Andrei Ujica, Daniel Ursprung, Milo Rau, Gesa Ziemer. Moderation: Valentin Groebner

Südpol Luzern 3. / 4. Februar, jeweils 20 Uhr

Parallel zum Stück erscheint ein Buch mit Materialien, Gesprächen und der erwähnten, eindrücklichen Reportage. Mehr dazu in Februarausgabe von «Saiten». Bestellen kann man das Buch direkt beim: Verlag.

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