Kategorie
Autor:innen
Jahr

Literarische Zukunftsentwürfe

Das St.Galler Literaturfestival Wortlaut widmet sich dieses Jahr dem Thema «Hoffen und Bangen». Das Programm ist dicht, aktuell und öffnet Diskursräume.

Ste­hen Hof­fen und Ban­gen im Wi­der­spruch zu­ein­an­der? Wem das Wort­laut-Pla­kat mit Smi­ley und Lätsch be­reits be­geg­net ist, weiss: Die bei­den Ge­füh­le ko­exis­tie­ren, be­din­gen sich so­gar und tau­chen oft in ei­nem re­gen Aus­tausch auf. Ent­lang die­ses Span­nungs­mo­ments stellt das Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee um Aria­ne No­vel und Gal­lus Frei sei­ne Fra­gen. Im Fes­ti­val­heft heisst es et­wa: «Wir schla­gen uns her­um mit Schre­ckens­bil­dern, Ka­ta­stro­phen­sze­na­ri­en oder Zu­kunfts­ängs­ten. (…) Aber es soll nicht düs­ter blei­ben, im Ge­gen­teil: Wir sind da­von über­zeugt, dass es sich lohnt zu ‹hof­fen›, auch wenn der­zeit vie­le von uns ‹ban­gen›.»

Eman­zi­pa­ti­on bei Hei­di

Wie sol­len sich zum Bei­spiel po­la­ri­sier­te Ge­sell­schaf­ten ein­an­der an­nä­hern, wel­che Ge­sprä­che müs­sen da­zu ge­führt wer­den? Mit der Phi­lo­so­phin Sven­ja Fas­spöh­ler er­öff­net ei­ne Ver­fech­te­rin des «gu­ten Strei­tens» das Li­te­ra­tur­fes­ti­val am Frei­tag und wirft da­mit ge­mein­sam mit der SRF-Mo­de­ra­to­rin und Phi­lo­so­phin Bar­ba­ra Blei­sch ei­nen Mo­dus der Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Raum, der vie­len zu­nächst wi­der­sprüch­lich er­schei­nen könn­te. Der Ver­an­stal­tungs­text räumt dem Strei­ten ei­ne pro­gres­si­ve und wi­der­stän­di­ge Macht ein und cha­rak­te­ri­siert ihn als in sich un­ver­söhn­lich. Doch setzt ei­ne Ver­söh­nung nicht ei­nen Streit vor­aus? Am Ge­spräch wird mans er­fah­ren.

Die Fra­ge nach der Wi­der­sprüch­lich­keit von Hof­fen und Ban­gen könn­te auch an­ders lau­ten: Wie kann aus ei­ner miss­li­chen La­ge ei­ne po­si­ti­ve Kon­se­quenz re­sul­tie­ren und wie kön­nen wir uns im Zu­ge des­sen eman­zi­pie­ren? In ih­rem Es­say­band Hei­di kann brau­chen, was sie ge­lernt hat er­zählt Ta­bea Stei­ner mit­un­ter die Ge­schich­te um Hei­di und den Al­pöhi neu und setzt sie in ei­nen heu­ti­gen Kon­text. Die Au­torin sam­melt dar­in Tex­te, die zwi­schen 2016 und 2024 ent­stan­den sind, und be­gibt sich auf ei­ne Spu­ren­su­che in die Na­tur, Ge­nea­lo­gien und den Ein­fluss der Tech­no­lo­gie – ein The­ma, mit dem sich auch die Mo­de­ra­to­rin des Ge­sprächs, Sa­lo­mé Mei­er, aus­gie­big in ih­rer For­schung be­schäf­tigt.

Mehr Ge­sche­hen, mehr Aus­tausch, mehr Fes­ti­val

Es ist ein The­ma, wel­ches nicht nur fik­tiv statt­fin­det, son­dern auch die Li­te­ra­tur­sze­ne und da­mit auch das­Wort­laut-Fes­ti­val be­schäf­tigt. Denn das Ver­lags­we­sen und der Bü­cher­markt ste­hen heu­te ne­ben KI und der Be­deu­tung von E-Books aber auch vor an­de­ren Her­aus­for­de­run­gen wie Gen­dern und Iden­ti­täts­po­li­tik. Die drei Ver­le­ger:in­nen Jo Lend­le (Han­ser), Bet­ti­na Spoer­ri (Ge­par­den) und Da­nie­la Koch (At­lan­tis) dis­ku­tie­ren über die Zu­kunft des Bu­ches, wo­bei mit Jürg Acker­mann, dem stell­ver­tre­ten­den Chef­re­dak­tor des «St.Gal­ler Tag­blatts», als Mo­de­ra­tor auch ei­ne Stim­me aus den Me­di­en am Ge­spräch teil­neh­men wird.

Dies ist nur ei­ne von vie­len Ver­an­stal­tun­gen oh­ne klas­si­sche Le­sung. Wie Co-Lei­ter Gal­lus Frei näm­lich bei der Neu­be­set­zung der Fes­ti­val­lei­tung ein­räum­te, wünsch­te er sich «ein stär­ke­res Fes­ti­val-Fee­ling», wo­zu vor al­lem ein Aus­tausch zwi­schen sämt­li­chen Be­tei­lig­ten ge­hört. Denn selbst wenn Men­schen sich an ei­nem Ort tref­fen, um ein­zeln und für sich zu le­sen, fin­de da­bei ei­ne non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on statt, die das Bil­den von Ge­mein­schaf­ten för­de­re und da­mit ei­ne Quel­le des Wi­der­stands, der Kri­tik und der Ideen schaf­fe. Da­zu lädt der Si­lent Re­a­ding Ra­ve zum ge­mein­sa­men ein­sa­men Le­sen auf dem Platz vor der Bi­blio­thek Haupt­post ein (bei schlech­tem Wet­ter ver­schiebt sich das Gan­ze – wie solls auch an­ders sein – hin­auf ins «Ca­fé St.Gall»).

Hof­fen oder Ban­gen, um zu wach­sen

Aber kei­ne Sor­ge: Wer sich ein­fach die ei­ne oder an­de­re Le­sung rein­zie­hen möch­te, oh­ne sich ak­tiv be­tei­li­gen zu müs­sen, kommt nicht zu kurz. Ne­ben Kurz­le­sun­gen von sechs jun­gen Au­tor:in­nen, ei­nem li­te­ra­ri­schen Stadt­spa­zier­gang und ei­ner sze­ni­schen Dar­stel­lung vor der Haupt­post gibt es zahl­rei­che wei­te­re Le­sun­gen und Ge­sprä­che. 

Ei­nen Frei­fahrt­schein er­hält zum Bei­spiel Pe­ter Stamm und lädt zu die­sem An­lass ei­ne der gröss­ten Au­torin­nen un­se­rer Zeit ein: Mit Ju­dith Her­mann spricht er über das Hof­fen und Ban­gen und den Zu­stand der Welt.

Kei­ne Car­te Blan­che, aber durch­aus ei­nen Kon­troll­ver­lust, ein Aus-den-Hän­den-Ge­ben er­for­dert es, wenn das ei­ge­ne Buch über­setzt wird. Wel­che Art von Be­zie­hung da­bei ent­steht, kann dem Ge­spräch zwi­schen der Gen­fer Au­torin Douna Loup und dem Über­set­zer Ste­ven Wyss ent­nom­men wer­den. Die bei­den spre­chen über ih­ren Ro­man Ver­wil­dern, der die Ge­schich­te ei­ner Toch­ter er­zählt, die al­lein mit ih­rer Mut­ter im Wald auf­wächst und sich nach ei­ner Rei­se von ihr tren­nen muss. Von ei­nem klas­si­schen Bil­dungs­ro­man kann kaum die Re­de sein, wie Ste­ven Wyss in ei­nem Werk­statt­ge­spräch er­klär­te, da die Spra­che im Zu­ge der Hand­lun­gen selbst zu ver­wil­dern be­ginnt. Da­mit fällt ein Stich­wort, wel­ches im Grun­de ein Al­ter­na­tiv­ti­tel des Fes­ti­val­the­mas sein könn­te: wild. Ju­lia Scho­ch be­nutzt es im Ti­tel ih­res neus­ten Ro­mans der Tri­lo­gie Bio­gra­phie ei­ner Frau gleich zwei­mal (Wild nach ei­nem wil­den Traum). Sie wid­met ihr Ge­spräch mit Lu­zia Stett­ler den Rol­len im Le­ben ei­ner Frau.

Und da­mit zu­rück zu «Hof­fen und Ban­gen». Die Zei­ten sind näm­lich wild und die Ge­müts­la­gen völ­lig ver­ständ­lich. In­ter­es­sant wird es da, wo die­se bei­den Be­grif­fe zu­sam­men­wach­sen und in ei­nem eman­zi­pa­to­ri­schen Akt die Ver­zweif­lung über­wu­chern. Denn letzt­end­lich geht es bei­den dar­um, nicht zu re­si­gnie­ren, son­dern die Zu­kunft zu er­war­ten und – ge­nau wie die Li­te­ra­tur – zu ent­wer­fen.

16. Li­te­ra­tur­fes­ti­val Wort­laut: 28. bis 30. März, di­ver­se Or­te in St.Gal­len. Fes­ti­val­zen­trum: Ca­fe St.Gall, Bi­blio­thek Haupt­post St.Gal­len.

wort­laut.ch

Jetzt mitreden:
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Dein Kommentar wird vor dem Publizieren von der Redaktion geprüft.

«Ich bin mir voll­kom­men fremd, wenn ich nicht schrei­be»

Die deut­sche Fil­me­ma­che­rin Re­gi­na Schil­ling bringt zum 100. Ge­burts­tag von In­ge­borg Bach­mann Je­mand, der ein­mal ich war ins Ki­no. Der Do­ku­men­tar­film ver­knüpft gross­ar­ti­ge Ar­chiv­auf­nah­men mit fik­tio­na­len Sze­nen aus dem letz­ten Le­bens­jahr der Dich­te­rin zu ei­nem zu­gäng­li­chen Plot.

Von  Eva Bachmann
Ingeborg Bachmann Still 01 Elliott Kreyenberg 1920x1080 jpg

Zu Be­such in der El-Hi­da­je-Mo­schee 

Die SVP macht seit Wo­chen Stim­mung ge­gen die ge­plan­te neue Mo­schee der al­ba­nisch-is­la­mi­schen Ge­mein­schaft El-Hi­da­je in St.Gal­len. An­läss­lich ei­nes öf­fent­li­chen Rund­gangs der SP stell­ten die Ver­ant­wort­li­chen das Pro­jekt vor – und räum­ten mit vie­len Vor­ur­tei­len auf.

Von  David Gadze
El hidaje rundgang david gadze

Ein le­ben für die Kunst

Jim Di­ne ge­hört zu den be­deu­tends­ten zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler:in­nen. Seit ein paar Jah­ren er­schafft er sei­ne Skulp­tu­ren vor­nehm­lich im Sit­ter­tal. In die Kunst­gies­se­rei ver­lieb­te sich der Pop-Art-Pio­nier bei sei­nem ers­ten Be­such vor fast 20 Jah­ren.

Von  David Gadze
260708 Jim Dime Florin Roeoesli DSC6138

Noch mehr Spit­zen­ar­chi­tek­tur für die HSG

Al­les deu­tet drauf hin, dass die Uni St.Gal­len dem­nächst in den bis­he­ri­gen Haupt­sitz der Hel­ve­tia-Ver­si­che­rung, ge­plant vom Bas­ler Ar­chi­tek­tur­bü­ro Her­zog und de Meu­ron, als zwei­ten gros­sen Stand­ort auf dem Ro­sen­berg ein­zie­hen kann. Zu­sätz­lich ist ein Holz­bau mit Se­mi­nar­räu­men in Pla­nung.

Von  René Hornung
Hekvetia Hd M

FCSG vs. She­riff Ti­ras­pol 5:1 – St.Gal­len nach Schüt­zen­fest ei­ne Run­de wei­ter

Der FC St.Gal­len zeigt sich ge­gen She­riff Ti­ras­pol von sei­ner bes­ten Sei­te und ge­winnt das Spiel nicht nur sou­ve­rän, son­dern auch hoch mit 5:1. Wei­ter geh­t's im Play­off ge­gen den FC Nordsjæl­land aus Dæ­ne­mark.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Jubiläum

«Je­de Ge­ne­ra­ti­on muss­te die Fir­ma neu er­fin­den»

Von  Roman Hertler
Gallus Samuel Portrait sw WEB

Hin­term Bahn­gleis be­ginnt das Uni­ver­sum 

Durch bun­te Ga­la­xien bis in ein Meer aus Kat­zen­streu. Die Aus­stel­lung «Hin­ter’m Mond» vom Künst­ler:in­nen­kol­lek­tiv U5 und Mo­ni­ka Stal­der im Stell­werk in Heer­brugg lädt zu ei­ner in­ter­ga­lak­ti­schen Rei­se ein. 

Von  Vera Zatti
IMG 0500

Ex­ci­ting, un­hin­ged und häs­sig

Die Ost­schwei­zer Band Drill bringt mit Ca­thar­sis ei­ne neue EP raus. Die sechs Songs sind ein wil­der Ritt auf schwe­ren Gi­tar­ren­riffs, bei dem Me­tal­co­re auch mal auf Hy­per­pop trifft.

Von  Jeremias Heppeler
DRILL Pressphoto 2 Full

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 7

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 7: Rat­haus­oper Kon­stanz, Charles Uz­ors The Gre­at Wall. A La­by­rinth, Clanx-Fes­ti­val und Rund­gän­ge zu Wi­bora­das Schwes­tern. 

Von  Redaktion Saiten
260708 Sommertipps Till The Morning Rises Pfister Noemi

FC St.Gal­len vs. FC Lu­zern 2:2 – Im­mer­hin ein Punkt

Ge­gen die­ses Lu­zern müss­te der FC St.Gal­len ei­gent­lich drei Punk­te ein­fah­ren. Zum Schluss muss er aber froh sein, dass es im­mer­hin ei­ner wird. Der Aus­gleich ge­lingt erst weit in der Nach­spiel­zeit per Pe­nal­ty. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Ein er­staun­li­ches Werk

Her­bert Rauch (1929–2012) war Brief­trä­ger und Künst­ler. In den Schwarz-Weiss-Fo­to­gra­fien des Rank­wei­lers er­schei­nen Ob­jek­te wie Stei­ne und Fe­dern als abs­trak­te, gra­fi­sche Ge­bil­de. Nun ist ein Fo­to­band zu sei­nem Spät­werk er­schie­nen, und im Schau­raum Re­né Dal­pra in Alt­ach sind sei­ne Ar­bei­ten aus­ge­stellt.

Von  Ariane Grabher
2 HR M Steine 2009 124x154 r duplex WG5 RGB

Stadt der Un­der­dogs

Ei­ne Bun­des­rä­tin, meh­re­re Na­tio­nal­rät:in­nen und die Po­li­trap­per der Stun­de: Al­le kom­men sie aus der Klein­stadt Wil. Ei­ne Er­kun­dung vor den Lo­kal­wah­len.

Von  Kaspar Surber
Lukas reimann mike sarbach ursula haene

Mehr Platz für Bü­cher und Ma­te­ri­al­mus­ter

Ei­nes der vie­len Ge­bäu­de des Sit­ter­werks, die vor ge­nau 100 Jah­ren er­bau­te Schwarz­fär­be­rei, be­her­bergt heu­te die Kunst­bi­blio­thek und die Ma­te­ri­al­mus­ter­schrän­ke. Ei­ne Auf­sto­ckung soll künf­tig mehr Platz schaf­fen.

Von  René Hornung
Sittwerwerk Aufstockung Bibliothek

Sze­na­ri­en für die Vo­lie­re im St.Gal­ler Stadt­park

Noch bis in den Herbst hin­ein und auch in den zwei fol­gen­den Som­mern bleibt die Vo­lie­re im Stadt­park ei­ne Bu­vet­te. Ab 2029 wird sie zur «Mai­son des œufs», zum di­dak­ti­schen Hüh­ner­hof. Die ein­ge­reich­ten Ideen sa­hen noch ganz an­de­re Nut­zun­gen vor.

Von  René Hornung
Maison des oeufs 1

Stimm­bür­ger:in­nen ent­schei­den über Tem­po 30 auf Haupt­stras­sen

Der Streit ums St.Gal­ler Ver­bot von Tem­po 30 auf Haupt­ver­kehrs­ach­sen geht in die nächs­te Run­de: Das Re­fe­ren­dums­ko­mi­tee hat die not­wen­di­gen Un­ter­schrif­ten ge­gen ei­ne Än­de­rung des kan­to­na­len Stras­sen­ver­kehrs­ge­set­zes ein­ge­reicht. Da­mit wird das Stimm­volk über die Fra­ge ent­schei­den. 

Von  Reto Voneschen
Tempo 30 1 reto voneschen

Kolumne: 24/7 Traumacore

He­al­ing Jour­ney von Wil nach Wie­ner Neu­stadt

Von  Mia Nägeli

Die un­ver­zicht­ba­ren Som­mer­tipps – Teil 6

Bis zum En­de der Som­mer­fe­ri­en prä­sen­tiert Sai­ten wö­chent­lich Kul­tur­tipps aus der Re­gi­on. Teil 6: «Weg­war­te 002», Sur le Lac, Win­ter­thu­rer Mu­sik­fest­wo­chen und Schloss­fest­spie­le Wer­den­berg. 

Von  Redaktion Saiten
Noemi Pfister Ragazzi di vita 2024

Ben­fi­ca vs FC St.Gal­len 5:0 – Wei­ter geh­t's in der Con­fe­rence Le­ague

Der FCSG kriegt beim Aus­wärts­spiel in Lis­sa­bon die Gren­zen deut­lich auf­ge­zeigt. Sie ver­lie­ren das Spiel 0:5. Da­mit geh­t's für den FCSG jetzt ge­gen She­riff Ti­ras­pol in der Con­fe­rence Le­ague wei­ter. Das Spiel zum Nach­le­sen im SENF-Ti­cker.

Von  SENF Kollektiv
Senf

Bild­ge­wal­ti­ges Epos mit nach­hal­ti­gem Sei­ten­ef­fekt

No­ti­zen zu Chris­to­pher Nolans The Odys­sey

Von  Florian Vetsch
Odysseus und Athene

Vie­le For­mu­la­re, zwei Ge­sprä­che und ei­ne Power­point-Prä­sen­ta­ti­on

An­ja Braun leb­te be­reits 18 Jah­re in der Schweiz, als sie sich ge­mein­sam mit ih­rer Fa­mi­lie ent­schied, sich ein­zu­bür­gern. Es war ein lo­gi­scher Schritt. Das Ver­fah­ren war es nicht im­mer.

Von  Andi Giger
260722 illustration einbuergerung 2