Till Altmann, 21. November 2020 um 13:00 Uhr Ich schliesse mich Marcel Essener absolut an. Was soll dieses Podest mit Polstergruppe? Fehlt nur die dicke Kordel drumherum und der Türsteher, der die Kunden sortiert.
Beat Fritsche, 20. November 2020 um 16:53 Uhr Jawoll, das finde ich auch: "die Lokremise ist doch ziemlich gut, so, wie sie ist".
Marcel Elsener, 20. November 2020 um 13:19 Uhr Danke für den Einblick auf kontaminiertem Boden, Kollege Hornung! Da freute man sich so auf die Paris-Prägung und Moules & Frites, und dann kommen sie mit Parkettpodium und hohen Sofalehnen, das klingt grauslig. Prätentiöse neue Restaurant-Raumgestaltungen brauchts nicht, die Bar ist heute am richtigen Ort - oder sonst vielleicht am Fenster. Aber sicher nicht im Eingangslaufbereich und als Konkurrenz zur gut gesetzten und bescheiden wunderbaren Kinok-Bar, dem Herzstück der Lok. Nochmals Armleder lässt erst recht die Alarmglocken läuten: Ich hoffte ja heimlich, dass seine prollprotzigen Spiegelkugeln, die mich immer an eine Sanitärinstallation (mit Verweis aufs dahinterliegende WC) erinnern und wie kein anderes Kunstwerk in der Stadt nerven, endlich ersetzt würde - zum Beispiel durch einen riesigen Beni Bischof mit Lokomotiven im Weltall oder so. Mögen die Paris-Fantasien, die einst zur Stickereiblüte (und damals mit Direkt-Zugverbindung nach Paris) schon zu hoch flogen, gezügelt werden und doch noch zum Guten, proportioniert Lebbaren führen. Äxgüsi für die offenen Worte, aber die Lokremise (wo "St.Gallen Stadt spielt", wie eine Basler Vertrauensperson so schön sagt), ist doch ziemlich gut, so, wie sie ist.
Philipp+Stuedli, 20. November 2020 um 12:49 Uhr Kommt mir auch ein bisschen so vor, als ob sie die kinok besucher mehr zur kundschaft zählen möchten. die beiden bars sind sich ja dann komisch nahe, fasst ein bisschen olmasituation.
Peter Honegger, 20. November 2020 um 11:56 Uhr ....Neben der neuen Bar soll das Restaurant in einem Teil auch ein erhöhtes Podium mit einem Parkettboden bekommen..... Da wird es mir als MenschmitRollstuhl schon etwas eng ums Gemüt.