Peter Surber war von 2012 bis 2022 Saitenredaktor.
Theater in St.Gallen
Das Theater St.Gallen bringt die verhagelte Festspiel-Produktion aus den Flumserbergen von 2024 noch einmal neu heraus. Kürzlich war Premiere im eigenen Haus. Purcells The Fairy Queen ist eine sprühende musikalische Wunderkiste.
Manuel Stahlberger ist wieder solo unterwegs. Im Programm Es geht, diese und nächste Woche in der St.Galler Kellerbühne uraufgeführt, wird die Welt einmal mehr aufgeräumt, dringender und unmöglicher denn je.
Die J. S. Bach-Stiftung wird 20 Jahre alt und feiert im Januar das 200. Kantatenkonzert. Ein Gespräch mit Dirigent Rudolf Lutz und Geschäftsführerin Anne-Kathrin Topp.
Halb Kabarett, halb Weltuntergang: Im Talhof haben am Wochenende die Kulturkosmonauten ihre diesjährige Stückproduktion Zirkus Sardam gezeigt. Rund zwanzig Spieler:innen aus zehn Ländern waren dabei.
Die Unesco hat den Schweizer Jodel zum immateriellen kulturellen Welterbe erklärt. Eine der treibenden Kräfte war das Roothuus in Gonten. Dort war die Freude gestern riesig.
Zweimal ausverkaufte Grabenhalle: Die Goliathshow hat St.Gallen heimgesucht. Im Stück über eine tierische WG bieten vier Spieler:innen virtuoses, unglaublich lustiges Figurentheater für Erwachsene.
Gewalt an Frauen: Das Thema trieb vor mehr als 100 Jahren den jungen Dichter Rilke um. Drei Kurzstücke von ihm stellt die Kellerbühne im November vor.
Musiker Roman Riklin und die Kulturkosmonauten haben am Donnerstag den Kunst- und den Anerkennungspreis der St.Gallischen Kulturstiftung bekommen. Und klargemacht, was die Welt dringend bräuchte: Empathie.
Die Theatergruppe Café Fuerte bringt den Jugendbuchklassiker Die Rote Zora auf die Bühne, Premiere war in Trogen. Ein rasanter Trip in eine Zeit, als Gut und Böse noch unterscheidbar waren und Jugendliche analog rebellieren konnten.
Tanztheater Beziehungsweise
Dorothee Elmiger lässt in ihrem vierten Roman Die Holländerinnen einen Erzähldschungel wuchern, in den man sich als Leser unrettbar glücklich verstrickt. Das Buch ist nominiert für den Deutschen Buchpreis.
Kulturgelder werden knapp – umso mehr braucht es die privaten Stiftungen. Das war Thema am Stadtkulturgespräch im St.Galler Talhof. Wie und was sie fördern, ist allerdings höchst unterschiedlich.
Die St.Galler Festspiele sind zurück auf dem Klosterplatz. Mit Puccinis Tosca setzen sie einen starken musikalischen wie politischen Akzent. Am Auftaktwochenende sorgten das populäre Werk und der klare Himmel für ausverkaufte Ränge.
Die St.Galler Festspiele feiern ihr 20. Jahr, diesmal wieder auf ihrem angestammten Platz. Ein Rück- und Ausblick: Wie es anfing, was die Knackpunkte sind, wo es hingehen soll. Und warum die Oper auf den Klosterhof gehört.
Kulturstammtisch mit prominenter Besetzung: Am Donnerstag diskutiert die St.Galler Regierungsrätin Laura Bucher mit den Kulturvermittlungsprofis Daniela Mittelholzer und Richi Küttel und dem Publikum in der St.Galler Militärkantine über kulturelle Bildung.
Tritonus machen seit 40 Jahren historische Volksmusik. Was das heisst und wie die «alte» zur boomenden «neuen» und zur traditionellen Volksmusik steht: Ein Besuch bei Tritonus-Gründer Urs Klauser im ausserrhodischen Bühler.
Konzert und Theater St.Gallen wehren sich gegen den Spardruck – mit einem flammenden Appell von Genossenschaftspräsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher und mit einem Programm, das stark auf Teilhabe und Kooperationen setzt.
Vom 7. Juni bis 7. September wird das St.Galler Waaghaus zum Kulturhaus. «Waaghaus wagt» heisst das interdisziplinäre Festival im Zeichen von Teilhabe und Vermittlung. Noch fehlt Geld, ein Crowdfunding soll helfen.
Die «Elektra» von Richard Strauss ist ein Rausch der weiblichen Stimme und Unversöhnlichkeit – am Theater St.Gallen redet das Patriarchat bildstark mit. Ist das jetzt feministisch oder im Gegenteil?
Theater
Das Theater St.Gallen holt mit Kleists Käthchen von Heilbronn einen Klassiker auf die Bühne und arbeitet sich an den überholten Genderrollen ab – lustvoll, multimedial und mit einem Finale, bei dem es dem Autor die Sprache verschlägt.