Toni Saller, 5. Februar 2018 um 14:15 Uhr Vielen Dank für die Berichtigung. Tatsächlich ist mir mit Louis Lang ein peinlicher Fehler passiert, ich kann mich dafür nur entschuldigen. Bei Krauchthaler und Akeret habe ich effektiv beim Schreiben nochmals nachrecherchiert, bei Lang es unterlassen, weil in meinen Unterlagen von damals SVP als Parteizugehörigkeit vermerkt ist. Der Begriff 'Presserat' ist auch ein Fehler meinerseits, es muss 'Pressedienst' heissen, ganz klar. Ich habe jetzt gerade erstaunt festgestellt, dass mein letzter Satz im Artikel irgendwo in der Redaktion wohl verlorengegangen ist (vielleicht kann diese das noch bestätigen). Der sollte nämlich meine Intention zum Ausdruck bringen: „Was sagt uns das im Jahr 2018: Auch heute ist NoBillag kein Engagement für die geplagten Gebührenzahler, sondern der Kampf eines konservativen und rechtsgerichteten Bürgertums gegen ein in ihren Augen zu linkes Radio und Fernsehen.“ Dies um zu sagen, dass ich nicht einfach gegen die SVP zielen wollte, denn das wäre damals und ist heute zu kurz gegriffen.
Gottlieb F. Höpli, 3. Februar 2018 um 18:31 Uhr Der Aargauer Regierungsrat Louis Lang, der die Atomkraft befürwortete und scharf gegen das Kaiseraugst-Komitee zu Felde zog, war mitnichten Mitglied der SVP. Der Jurist war zeitlebens SP-Mitglied. Das hätte man rasch recherchiert gehabt. Aber was nicht ins eigene Weltbild passt, existiert eben auch nicht. Von einem "SVP-Presserat" ist mir nichts bekannt. Vermutlich war die entsprechende Pressestelle der Partei gemeint. Beim Presserat handelt es sich um ein aus Journalisten, Verlegern und der SRG besetztes Gremium, das über die helvetische Medienethik wacht und entsprechende Beschwerden bearbeitet. Aber dem Autor ging es anscheinend vor allem darum, den Namen SVP möglichst oft in seinem Text zu erwähnen. Wohl in der Hoffnung auf einen Grusel-Effekt bei den "Saiten"-Leserinnen und -Lesern.