Marcel Baur, 24. Februar 2016 um 08:24 Uhr Vielleicht ist es ja nur Zufall, vielleicht aber auch schon eine Tendenz. Innerhalb weniger Tagen bringt die NZZ 2 stadtspezifische Artikel. Einen zur Güterbahnhofabstimmung und heute einen über unseren neuen Födlebürger und ander wichtige St. Galler. Wobei der Kommentar (darum handelt es sich) mit "Die Ostschweiz im Abseits übertitelt wurde. Wer weiss, vielleicht bekommt die NZZ bald eine Regionalausgabe Ostschweiz und das Tagblatt verschwindet. Wundern würde es mich nicht, evtl. würde es sogar Sinn machen.
Richard Clavadetscher, 19. Februar 2016 um 13:31 Uhr @ Fredi Freistoss. Kommen Sie doch mal hinter Ihrem Pseudonym hervor, Fredi Freistoss! Man möchte doch gerne sehen, welcher in St. Gallen weltberühmte Mensch solch dummdreiste Sprüche absondert.
Fredi Freistoss, 17. Februar 2016 um 23:48 Uhr Das ist also wirklich eine Tragödie. Wer wird denn in Zukunft noch den aktuellen Heizölpreis abdrucken, wenn Landmark weg ist?
Jürg Diggelmann, 17. Februar 2016 um 21:16 Uhr Als St. Galler lässt es mich eigentlich kühl, dass der neue "Super-Chefredaktor" im Thurgau aufgewachsen ist. Ich bin froh, dass mir das nicht passiert ist. Es wird Zeit, dass der "Tagi" eine Ostschweizer Regionalausgabe lanciert, damit etwas mehr Konkurrenz herrscht. Früher, als wir in der Stadt St. Gallen mit "Tagblatt" und "Ostschweiz" immerhin noch zwei Tageszeitungen kannten (und noch früher mit der "Ostschweizer AZ" sogar drei!), hatte ich den Eindruck, dass die Redaktionen ihren Leserinnen und Lesern etwas bieten wollten. Heute gibt es nur noch Sparprogramme und, damit verbunden, stetig sinkende journalistische Qualität. Mit der "Ostschweiz am Sonntag" hat das "Tagblatt" lediglich die Abo-Preise hochgedrückt. Darin finden sich jeweils zwei oder drei halbwegs interessante Artikel, die man aber eigentlich bereits unter der Woche hätte erwarten dürfen. Der Rest ist - neben Unfällen, Sport und anderen Verbrechen - der übliche Lifestyle-Mist, den man schon aus andern Sonntagsblättern kennt. Ein Verzicht auf die Sonntagsausgabe bringt auch nichts, da sich der Preis für das Abo bloss um lächerliche 14 Franken im Jahr reduziert. Der Vorteil liegt also praktisch nur in der Verminderung des Altpapiers.