Renaissance in Romanshorn 

Der Gambist Martin Jantzen (Bild: pd/Johannes Berger)

Die Veranstaltungsreihe «Klangreich» bringt am Wochenende in Romanshorn drei renommierte Instrumentalisten der Alten Musik auf die Bühne. 

Gam­be, Gi­tar­re und Lau­te. Am 18. Ja­nu­ar lädt die Ver­an­stal­tungs­rei­he «Klang­reich» zu ei­ner mu­si­ka­li­schen Rei­se in die Zeit von Re­nais­sance und Ba­rock nach Ro­mans­horn in die Al­te Kir­che ein. Es spielt der re­nom­mier­te Gam­bist Mar­tin Jant­zen be­glei­tet von Niels Pfef­fer an der Lau­te und Eli­as Con­rad an der Ba­rock­gi­tar­re. 

Mar­tin Jant­zen, schreibt der Ver­an­stal­ter auf der Web­site, «ist zwei­fel­los ei­ner der bes­ten Gam­bis­ten un­se­rer Zeit». Stu­diert hat der Mu­si­ker in Frei­burg im Breis­gau und Frank­furt am Main, be­vor er sei­ne Stu­di­en an der Scho­la Can­torum in Ba­sel mit Aus­zeich­nung ab­schloss. In­stru­men­tell ist Jant­zen viel­sei­tig un­ter­wegs: Er spielt die Vio­la da Gam­ba, das Vio­lon­cel­lo so­wie die Ar­peg­gio­ne. Sein Re­per­toire reicht «von der eng­li­schen Con­sort­mu­sik über die fran­zö­si­sche Gam­ben­schu­le bis hin zu zeit­ge­nös­si­schen Kom­po­si­tio­nen für die Gam­be». Als So­list und Kam­mer­mu­si­ker ist er re­gel­mäs­sig bei in­ter­na­tio­na­len Fes­ti­vals für Al­te Mu­sik zu hö­ren und wirkt un­ter an­de­rem beim Frei­bur­ger Ba­rock­or­ches­ter oder der Aka­de­mie für Al­te Mu­sik Ber­lin mit. 

In Ro­mans­horn spielt Jant­zen ge­mein­sam «mit sei­nen nicht min­der vir­tuo­sen Kol­le­gen» Niels Pfef­fer und Eli­as Con­rad. Der Lau­te­nist Pfef­fer er­gänzt sein mu­si­ka­li­sches Ar­beits­feld um die For­schung und Leh­re. Sein Schwer­punkt liegt im Be­reich der Oper so­wie der geist­li­chen Mu­sik des 17. und 18. Jahr­hun­derts, wo­bei er stets ver­sucht, die his­to­ri­sche Pra­xis mit ei­ner le­ben­di­gen und mo­der­nen In­ter­pre­ta­ti­on zu ver­bin­den, wie dem Kon­zert­be­schrieb zu ent­neh­men ist. Pfef­fer spielt in ver­schie­de­nen Or­ches­tern und Vo­kal­ensem­bles, un­ter an­de­rem dem Ca­pri­cor­nus Cons­ort Ba­sel und der Bach­stif­tung St.Gal­len. 

Niels Pfeffer (Bild: pd/Marc Weber)

Elias Conrad  (Bild: pd/Copyright Elias Conrad)

Eli­as Con­rad ver­voll­stän­digt das Trio an der Ba­rock­gi­tar­re. Da­bei reicht sein Re­per­toire von «spa­ni­schen und ita­lie­ni­schen Tanz­sät­zen bis zu fran­zö­si­schen hö­fi­schen Stil­va­ria­tio­nen» mit Fo­kus auf Gi­tar­ren­mu­sik des 17. und 18. Jahr­hun­derts. Der Kam­mer­mu­si­ker und So­list ist in­ter­na­tio­nal ge­fragt und Grün­der des mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten Ba­rock­ensem­bles Mo­zaï­que. 

In Ro­mans­horn spielt das Trio aus Wer­ken von John Dow­land, Ma­rin Ma­rais, An­toine For­quer­ay, Ro­bert de Vi­sée und Hie­ro­ny­mus Kaps­ber­ger – der Ver­an­stal­ter ver­spricht «ein mu­si­ka­li­sches Feu­er­werk». 

«Feu­er­werk der Re­nais­sance und Ba­rock­mu­sik»: Ver­an­stal­tungs­rei­he «Klang­reich» der Ge­sell­schaft für Li­te­ra­tur, Mu­sik und Kunst, 18. Ja­nu­ar, 17 Uhr, Al­te Kir­che Ro­mans­horn. (Re­ser­va­ti­on er­for­der­lich)

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